USA spazieren in die K.-o.-Runde

Von am 2. Juli 2011 – 19.49 Uhr 16 Kommentare

Die US-Nationalmannschaft hat erwartungsgemäß den Einzug ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft perfekt gemacht. Die Elf von Trainerin Pia Sundhage fuhr gegen Kolumbien einen ungefährdeten 3:0-Sieg ein.

Durch den Erfolg gegen die Südamerikanerinnen steht auch die schwedische Mannschaft bereits vorzeitig als Viertelfinalist fest. Im letzten Gruppenspiel zwischen den USA und Schweden geht es am Mittwoch um den Gruppensieg.

Frühe Führung durch O’Reilly
Das US-Team begann die Partie mit Elan, bereits in der zwölften Minute erzielte Heather O’Reilly aus halbrechter Position das 1:0 für ihre Mannschaft. Die Kolumbianerinnen zeigten sich in der Folgezeit sehr motiviert und versuchten, mitzuspielen. Im Vergleich zum ersten Auftritt gegen Schweden war eine deutliche Steigerung im kolumbianischen Spiel zu erkennen – dennoch waren die Versuche gegen die routinierten und abgeklärten US-Amerikanerinnen zu vorsichtig und ungenau und stellten sie letztlich vor keine Probleme.

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Heather O'Reilly

Heather O'Reilly (li.) brachte die USA früh in Führung © Nora Kruse / ff-archiv.de

Abseitstor von Kolumbien
Einmal trafen die „Cafeteras“ vor 25.475 Zuschauern in der ausverkaufen Rhein-Neckar-Arena sogar ins gegnerische Tor – der Treffer wurde wegen Abseits jedoch nicht anerkannt. Der beherzte Auftritt der Kolumbianerinnen verhinderte aber zumindest weitere Gegentore in der ersten Halbzeit, erst nach dem Seitenwechsel sorgten die US-Girls für die Entscheidung.

Rapinoe trifft nach Einwechselung
Die in der 46. Minute eingewechselte Megan Rapinoe traf nach Vorarbeit von Lauren Cheney zum 2:0. Die Kolumbianerinnen waren bemüht, aber letztlich fehlten ihnen die spielerischen Mittel, um den Weltmeister von 1991 und 1999 ernsthaft in Gefahr zu bringen.

In Gruppe D ergibt sich nun das gleiche Bild wie in der deutschen Gruppe A. Beide Viertelfinalisten stehen bereits fest und kämpfen am letzten Spieltag um den Gruppensieg. Wer den erreicht, könnte im Halbfinale auf den Sieger der Gruppe A, also möglicherweise Deutschland, treffen.

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16 Kommentare »

  • laasee sagt:

    If Germany do not beat France then at least the consolation is that a possible semi-final with USA is avoided.

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  • Striker sagt:

    Vor der WM sagte Bernd Schröder auf die Frage nach dem Favoriten für die WM noch „Jedenfalls nicht die USA“. Ich glaube, mit der Einschätzung hat er sich gewaltig geirrt. Momentan sehe ich die einzige Chance, dass Deutschland vor den USA landet darin, dass wer anders die USA aus dem Weg räumt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …er hat aber auch gesagt:“FF ist wie eine Wundertüte, man weiß nie, was rauskommt!“.
    Es hat schon gänzlich andere z.T. vollmundige Prognosen gegeben, die bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt ins Reich der Fabel verwiesen wurden, was auch die Leistung unserer Natio anbelangt, beginnend bei der ersten Reaktion unmittelbar bei der Gruppenauslosung. Tenor war seinerzeit aufatmen und prognostieren, man hätte sicher kaum Mühe beim Überstehen der Gruppenphase.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Apropos, Bernd Schröder! Offenbar ist es bei Womensoccer noch gar nicht angekommen, dass derselbige am vergangenen Mittwoch mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde!
    Oder habe ich da nur etwas überlesen? 😉

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  • ballander sagt:

    pssst sf! nicht so laut. du wirst sonst ausgeschlossen, weil du womensoccer zum turbine-forum machst 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @ballander
    Mit der schon recht auffälligen Reglementierung meiner Beiträge, die ich anderenorts bereits kritisierte, wähnt man sich auf dem besten Wege, mich auch so loszuwerden… 😀

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  • Markus Juchem sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Was ist daran so lustig? Hier sollten sich mal einige an die eigene Nase fassen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Markus
    Ganz meine Meinung, bloss ich bin nicht Pinocchio und sitze auch nicht an den WS-Hebeln, die ich nach gutdünken betätigen kann, so wie es mir passt. Hat sowas absolutistisches an sich…

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  • ballander sagt:

    @ sf: bleib mal schön hier! ich lese dich gern, auch wenn ich nicht alles teile 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @ballander
    Danke für die moralische Spritze, werde versuchen mich zu immunisieren! 😉
    Und, wenn hier alles uniform oder unisono zugänge, würde es auch keinen Spass machen, seine Meinung kundzutun. 🙂

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  • laasee sagt:

    @SF

    I share your general concern that Turbine should have had more players in the German squad.
    That is self evident because Turbine have been the best German club for the last three years.

    The big difficulty for you is that you can only be proved correct with Germany failing at WM.
    It is a similar scenario as with the Olympics 2008.
    I believed that Germany had a far better chance of winning that tournament with Inka – Frau Neid believed differently.
    History has proved that Neid was wrong.
    Would Germany have won Olympics 2008 with Inka?
    Who knows. But it is clear that without Inka the German Team did not win the Gold Medal.

    Now at WM with the exclusion of Turbine players, you can only be proved correct with your analysis in the event of Germany not winning the trophy.

    It is surreal. I know you want Germany to succeed. I also agree with your criticisms.

    Maybe we would all be happier and more confident if Bernd Schroder was the National Coach.
    I would be.

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  • MatzeM sagt:

    @laasee
    Bernd Schröder als Nationalcoach? Lieber nicht! Bei aller fachlichen Kompetenz, ein solch kantiger Typ kann keine gute Integrationsfigur für alle Vereine sein, und das muss ein Budestrainer eben auch können.

    Und aus Turbine-Sicht vermisse ich momentan eigentlich nur Odebrecht/Zietz im Kader, denn die beiden können die Rolle als defensive Mittelfeldspielerin so spielen, dass der Name defensiv verdient wäre. Das kann Kim nicht so wirklich gut und Simon spielt ja momentan eher hängende Spitze…

    Matze

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  • Jennifer sagt:

    Bernd Schröder als Nationalcoach? Das wird immer besser hier! – Aber nur für Nigeria!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nach unverbriefter Aussage würde Schröder sowieso bloss Nationaltrainer werden, wenn die US-Girls nicht mehr von Pia Sundhage trainiert werden sollten, und wenn, dann auch nur ehrenamtlich! 😀

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  • Detlef sagt:

    Also für mich waren die Amis gar nicht so überzeugend!!!

    Gegen starke Nordkoreanerinnen, wackelte ihre Abwehr mindestens so sehr wie unsere im Testspiel!!!
    Ihr Glück war nur, daß die Asiatinnen nach dem ersten Gegentreffer total den Faden verloren haben, und so konnten sich die Sundhage-Schützlinge voll auf das Angriffsspiel konzentrieren!!!
    Und auch hier haben sie die gleiche Schwäche wie die deutsche Mannschaft!!!

    Die Chancenverwertung war besonders gegen die schwachen Kolumbianerinnen schon fast peinlich!!!
    Abby Wambach hätte ganz allein 3 Tore machen müssen!!!

    Gegen die kampfstarken Schwedinnen werden sie nicht so viele Chancen bekommen!!!
    Allerdings haben auch die Tre-Kronors mit dieser Abschlußschwäche zu kämpfen!!!

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  • laasee sagt:

    @Matze

    Schroder v Neid?

    I go for the Brandenburger. He has a proven record as a winner.
    He knows how to build teams.

    The only big quality that Frau Neid has is that of the ‚lucky‘ label.
    To get an extended contract five days before WM illustrates just how luck shines on her.
    Being ‚lucky‘ is not a bad thing but the only problem is that luck always runs out.

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