Die unwürdige Demontage der Birgit Prinz

Von am 2. Juli 2011 – 13.05 Uhr 55 Kommentare

Von der Trainerin gedemütigt, von den Medien demontiert: Deutschlands Rekordnationalspielerin Birgit Prinz hätte sich bei der Frauenfußball-WM im eigenen Land, ihrem letzten großen internationalen Wettbewerb, einen würdigeren und respektvolleren Umgang verdient.

In der 53. Minute des Spiels gegen Nigeria dürfte für die Kapitänin eine kleine Welt zusammengebrochen sein. Silvia Neid nahm sie vom Feld – in einem WM-Spiel beim Stand von 0:0 in ihrer Heimatstadt Frankfurt. Das ist ihr vorher in einem so wichtigen Spiel noch nicht widerfahren, größer hätte die Demütigung aus den eigenen Reihen wohl kaum ausfallen können.

Purer Frust
Und so schleuderte sie wütend die Kapitänsbinde vor die Füße von Linda Bresonik („Ich stand einfach am nächsten“), bevor sie am Seitenrand mit einem vehementen Handschlag Silvia Neid eindrücklich zu verstehen gab, was sie von der Auswechslung hält. Und danach immer noch dermaßen wütend war, dass sie dasselbe mit ihren Teamkolleginnen auf der Ersatzbank machte. Es war eine ungewöhnliche emotionale Gefühlsregung der sonst so beherrschten Birgit Prinz, die andeutete, wie es in der 33-Jährigen brodelte.

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Leistungstief
Zugegeben: Die Leistung von Prinz war gegen Nigeria nicht berauschend. Doch dasselbe ließe sich wohl über nahezu ein halbes Dutzend ihrer Teamkolleginnen auch sagen. Dass direkt nach ihrer Auswechslung aus einer Standardsituation der deutsche Siegtreffer fiel, war eher dem Zufall geschuldet, denn einer verbesserten Mannschaftsleistung, denn das deutsche Spiel wurde auch nach der Führung nicht wirklich besser.

Nach dem Spiel wieder gefasst
Am liebsten hätte sich Prinz nach dem Spiel verkrochen, doch in der Mixed Zone stellte sie sich dann doch der Schar der wartenden Journalisten.  Ihr Ärger sei „eine Mixtur“ gewesen aus der Unzufriedenheit über die eigene Leistung und der Tatsache, dass sie vom Feld genommen wurde. „Glücklich war ich nicht, aber wer ist das, wenn er nach 50 Minuten ausgewechselt wird?“ Zu ihrer Leistung wollte sie nichts sagen. „Das sollen andere beurteilen.“

Birgit Prinz

Birgit Prinz steht derzeit unter öffentlichem Beschuss © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Prinz-Bashing ist in
Auch der 214-fachen Nationalspielerin sollte man das Recht auf eine glücklose Leistung einräumen, genauso wie ihren 20 Teamkolleginnen bei der WM.  Doch unverschämtes und niveauloses Prinz-Bashing ist derzeit  „in“. Ob Tom Bartels in der ARD-Übertragung, oder der „Berliner Kurier“, der die dreifache Weltfußballerin als Fremdkörper bezeichnet und ihr rät, sich selbst aus der Startelf zu nehmen, über „Focus Online“, der behauptet, das Team müsse eine „gealterte Rekord-Internationale Birgit Prinz durchschleppen“.

Physischer Gegner zeigt Grenzen auf
All dies wird weder Prinz‘ Verdiensten um den deutschen Frauenfußball gerecht, noch ihrem aktuellen Leistungsvermögen. Dass Prinz langsamer und weniger torgefährlich geworden ist und sich gegen international immer besser geschulte Abwehrspielerinnen immer schwerer tut, ist kein Geheimnis und seit längerer Zeit bekannt. Doch auch den jungen Spielerinnen wurden gegen Nigeria Grenzen aufgezeigt, im immer anspruchsvoller werdenden Frauenfußball.

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Unterstützung durch Teamkolleginnen
Prinz ist aufgrund ihrer Präsenz und des Respekts, den sie bei den WM-Gegnern immer noch genießt nach wie vor ein wertvoller Bestandteil der DFB-Elf.  Doch dazu muss sie ihren Möglichkeiten entsprechend adäquat eingesetzt werden. Prinz‘ Mitspielerinnen lassen sich vom Medien-Gewitter jedenfalls nicht anstecken und zeigen Größe. „Wir stehen alle zu Birgit und wissen, was sie kann“, sagt etwa Linda Bresonik. „Wir unterstützen sie und sind alle für sie da und hoffen, dass es bald wieder aufwärts geht.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

55 Kommentare »

  • rockpommel sagt:

    Sie hätte sich das alles selbst ersparen können, so sehr eine WM im eigenen Land auch reizen mag.
    Aber vielleicht ist das „Loslassen“ insbesondere für Spieler/innen mit der Kapitänsbinde besonders schwer. 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Hinterher ist Mann in der Regel immer schlauer! 🙂

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  • fribu sagt:

    Prinz wie Ballack: wer nicht weiß, wann es Zeit ist, zu gehen, erlebt so etwas. Der Sturz ist umso tiefer, je höher die vorherige Leistung war.

    Zu Silvia Neid: was soll sie machen? Hätte sie BP vor der WM aus dem Kader gestrichen, wäre das vielstimmig kritisiert worden. Ich finde ehrlich gesagt, die Auswechselungen sind ein sehr dezenter, kameradschaftlicher Hinweis an die Spielerin, sich selber die Wirklichkeit einzugestehen. Muß SN denn nun noch deutlicher werden, bis BP versteht? Die Trainerin will nicht verletzen, kann aber auch nicht so tun, als wäre die Leistung der Spielerin akzeptabel. Ein Dilemma, an dem beide irgendwo ein Stück Mitschuld haben…

    Noch die dritte Alternative: hätte SN die Spielerin BP immer durchspielen lassen, wären Medien & Blogger angesichts der bisherigen 2 Spiele ebenfalls mit Kritik über sie hergefallen. Du kannst es keinem Recht machen, so oder so.

    Wenn Birgit Prinz so selbstkritisch ist, wie sie selber sagt und auch alle anderen von ihr sagen, müßte sie auch die alte Indianerweisheit kennen: wenn dein Pferd tot ist, steig ab! Das wäre keine Niederlage für sie, das wäre Größe…

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  • Camulos sagt:

    Es ist doch wirklich nichts neues, dass einfache Feindbilder für große Teile der Bevölkerung einfach notwendig sind.

    Das zeigt ja auch die Geschichte. In jeder Epoche werden Feindbilder geschaffen und dazu eingesetzt dem einfachen Menschen ein Ziel oder einen Grund zu geben.

    Erst neulich waren es die Griechen, die ja angeblich unsere Milliarden verschleudern würden. Aus sportlicher Ebene darf das natürlich auch nicht fehlen und da bietet sich doch nichts besseres als ein „gefallener Engel“ in Form einer Prinz an.

    Es ist doch einfach zu viel verlangt, dass der durchschnittliche Bundesbürger erkennen muss, dass in einem Mannschaftssport wie dem Fußball eben die Mannschaftsleistung im vordergrund stet.

    Das jedoch auch Akademiker und Experten, meist in Form von Journalisten, genauso gedankenlos in die selbe Scharte schlagen, dass erscheint mir dann eher beschämend für den Berufsstand.

    Falls einer von euch mal eine Pressekonferenz angesehen hat, dann müssten euch ja auch diese völlig verblödeten, meist unintressanten, Fragestellungen der Journalisten aufgefallen sein …

    und eben jene, zu blöd eine sinnvolle Frage zu stellen, wollen dann die mannschaftsdienliche Dimension einer Prinz erfassen ?

    Da hab ich doch erhebliche Zweifel. Vielleicht sollten sie sich wieder auf die üblichen Themenstellungen begrenzen, die da wären:

    „Haben die Fußballspielerin bestimmte vorlieben was ihr Schuhwerk betrifft“ ?

    ….

    Angerer hat da einmal, wenn auch ein wenig verklemmt, völlig richtig auf diese Fragen geantwortet, nämlich damit, dass sie die Frage für bescheuert hält.

    Leider gilt ja sowas heutzutage als unkorrekt.

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  • Speedcell sagt:

    Sie hätte einfach nach der em aufhören sollen,denn schon damals hatte sie nicht mehr dieses topniveau. Und wenn SN nach leistungsprinzip aufstellen würde,wie sie es immer sagt, würde sie nicht mal für eine einwechslung in der 90. min in frage kommen. Ariane hingst ist auch nicht mehr gesetzt,obwohl sie viel für den DFB geleistet hat und da beschwert sich auch niemand. Aber das ist nur meine meinung.

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  • mrx sagt:

    Birgit kommt wieder – noch während dieser WM… und am Ende werden auch ihre Kritiker und Jetzt-schon-Abschreiber dankbar sein.

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  • Ute sagt:

    @mrx
    Genau, und am Besten schon im nächsten Spiel gegen Frankreich, hoffe ich dass sie ihren „Frust“ produktiv rauslassen kann!!!!!!

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  • kleinschwarz sagt:

    Guter Artikel, Markus, bin ganz deiner Meinung. Die Mannschaft braucht die Erfahrung von Birgit Prinz. Ich bin mir sicher, dass sie im Laufe des Turniers noch sehr wichtig wird. Entweder wird sie ein entscheidendes Tor schießen oder dazu die Vorarbeit leisten. Birgit Prinz und Michael Ballack haben nichts gemeinsam.

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  • Striker sagt:

    Ihre Sonderstellung ist doch genau Teil des Problems. Wäre die WM in Togo, würde kein Journalist Notiz nehmen und Prinz würde noch zwanzig Jahre nach ihrer Karriere aus Tradition zu Deutschlands Fußballerin des Jahres und in die Endausscheidung zur Weltfußballerin des Jahres gewählt – so aber merkt plötzlich die Öffentlichkeit, dass die Überfigur des letzten Jahrzehnts gar nicht mehr so gut ist – was diejenigen, die auch die FBL anschauen, natürlich längst wussten, aber das machen halt nur 5000 Menschen am Spieltag.

    Der DFB hat so seine Probleme mit dem Umgang mit verdienten alten Spielern. Bei Jogi Löw hätte Prinz irgendwann aus der Presse erfahren, dass sie nicht im WM-Kader steht… Neid verschafft Prinz ja sogar die Chance, dass sie ein würdiges Ende ihrer Karriere bekommt. Wer auf dem Platz steht, hat schließlich die Chance zu spielen und zu überzeugen. Wer aber schlecht spielt, kann sich nicht über eine Auswechslung beklagen, unabhängig davon, wer sie ist und ob andere nicht genauso schlecht spielen. Bei der WM geht es um die Entwicklung/Akzeptanz des Frauenfußballs und um den Titel – aber sicher nicht um die Frage, was für einen Abgang Birgit Prinz bekommt. Wenn Prinz ihre Leistung einschätzen kann, ist ihre Reaktion Ärger über sich selber, und nicht unbedingt Ärger über Neid.

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  • Johannes sagt:

    @Markus Juchem. „Die Leistung von Prinz war gegen Nigeria nicht berauschend. Doch dasselbe ließe sich wohl über nahezu ein halbes Dutzend ihrer Teamkolleginnen auch sagen.“

    Absolut meine Meinung. Birgit Prinz hatte eine gute Bundesligasaison gespielt und war bisher in der Natio immer gesetzt. Sie wurde dafür gelobt, dass sie uneigennützig spielt, Löcher in die gegnerische Abwehr reißt und dann den entscheidenden Pass in die Spitze spielt. Also warum plötzlich loslassen, wenn nach dem Turnier ohnehin Schluss ist?

    Ich denke ein Problem ist, dass Silvia Neid sie nun wieder als „echte Spitze“ einsetzt, nachdem sie Birgit jahrelang als Torvorbereiterin spielen ließ. Als Vorbereiterin machte Prinz in den letzten Jahren selbst kaum noch Tore und wurde dafür auch harsch und unfair kritisiert, was sich nun ja fortsetzt. Deshalb kann man auch von einem Prinz-Bashing sprechen, das absolut unangebracht ist, da es unter anderem ihre bisherige Funktion im Spielaufbau verkennt. Außerdem müssen viele hoffnungsvolle Talente im DFB-Team noch beweisen, dass sie es auch an schlechten Tagen besser machen. Diesen Nachweis sind sie nämlich im Nigeria-Spiel, mit der Ausnahme von Laudehr, weitgehend schuldig geblieben.

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  • Garrincha sagt:

    Auf der einen Seite wird mediale Aufmerksamkeit für den FF gefordert. Auch sollen Fußballerinnen mehr verdienen (hier wird dann der MF als Vergleich zugelassen). Der DFB tut ALLES, um den FF ins Rampenlicht zu rücken.

    Aber mit den eventuell negativen Folgen will keiner Leben: Bashing in den Medien, Pfiffe im Stadion, vielleicht demnächst Personenschutz (Gott behüte!), die Sponsoren wollen permanten Zugriff, die Medien sowieso.

    Ist denn nicht allen klar, was hier passiert?

    Ich kann nicht wirklich ausschließen, daß die Fußballspielerinnen auf der Straße angepöppelt werden, sollte Deustchland mal verlieren. Die Medien haben eine enorme Macht. Die Verisse im Internet sind dagegen sowas von harmlos…

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  • Spiro sagt:

    Es zählt nun mal die Mannschaft, nicht eine einzelne Spielerin. Dass der Nachwuchs es momentan allemal besser macht, haben die Tore bewiesen.

    Der mediale Umgang mit „früheren“ Stars ist für mich so la la. Natürlich haben die mal Leistungen gebracht, die erwähnenswert waren, muss man die Leute dennoch selbst Jahre hinaus noch pushen?

    Bestes Beispiel, um mal einen kleinen Haken zu schlagen, ist Nia Künzer – wie viele Jahre spielt sie inzwischen nicht mehr? Sie wird dennoch immer und immer wieder gepusht und geradezu als Göttin verehrt, weil sie damals das Golden Goal gegen Schweden gemacht hat.

    Ich persönlich würde es begrüßen, wenn man den aktuell guten Spielern, manche mögen sie auch den Nachwuchs nennen, mehr Plattform schenkt, denn sie sind es, die die Mannschaft zum Sieg geführt haben, nicht alte Hasen, die nicht aufhören wollen.

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  • Webcam sagt:

    Das Problem ist einfach, dass sie und ihr Platz in der Startelf von SN und ihrem Umfeld so sehr tabuisiert wurde und wird, dass die Medien – unter Hinweis, dass bei SN doch sonst auch nur die Leistung zähle – nun einen Gegendruck aufbauen. Der ist in dieser Form tatsächlich einfach nicht o.k. Aber es ist ja auch nicht richtig, dass allein BP kritisiert wird, sondern das ganze Team.

    Richtig ist aber auch, dass sich das dt. Team bei dieser WM von BPs Verdiensten in der Vergangenheit nichts kaufen kann, sondern zu seiner Form finden muss, mit BP oder ohne sie.

    Ich denke, wir alle hätten uns nicht mehr gewünscht, als dass sie die tollen Leistungen dieser Saison bestätigen und steigern kann, ich hatte mich eigentlich auf BP in der Form des Winters schon gefreut …

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  • Markus Juchem sagt:

    @Spiro: Das sehe ich persönlich eben völlig anders. Die alten Hasen brauchen die jungen genauso, wie die jungen die alten brauchen.

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  • KarlMai sagt:

    Ich sehe überhaupt keine Demütigung seitens der Trainerin. Die Mannschaft steht über allen, und es muss für jede Spielerin ein völlig normaler Vorgang sein, auch mal ausgewechselt zu werden. Wenn die Leistung nicht stimmt. Bei Birgit Prinz stimmte sie an diesem Tag nicht.
    Dass sie auch bei anderen nicht gut war, ist zwar richtig. Aber kein Argument dafür, dass die Auswechslung ein Fehler war oder gar eine Demütigung.

    Medienkritik:

    Die ist immer heftig bei herausgehobenen Persönlichkeiten, das muss man dann auch akzeptieren. Wenn sie sachlich berechtigt ist. Ob der Ton stimmt, das kann Markus sicherlich besser beurteilen, der hat die Artikel gelesen. Mag sein, dass es da Defizite gibt.

    Aber wenn ein Thema wie „Gehört Birgit Prinz in die Startelf oder nicht“ offen daliegt, kann man es nur offen angehen. Dann muss man eben damit fertigwerden. Zum Erfolg gehört auch wachsende mediale Aufmerksamkeit. Da muss man nur die berechtigten und sinnvollen Fragen und Frager/schreiber sortieren von den blödsinnigen. Aber das ist doch im (Männer-)Fußball ganz genauso, da gibts auch hitzige Phasen, in denen man dann halt die Ruhe bewahren muss (z.B. nach dem 0-1 gegen Serbien bei der WM 2010).

    Und wenn eine so wichtige Spielerin nach der Auswechslung so wütend reagiert, da würde ich als Fan auch direkt danach fragen und wissen wollen: ist sie nur sauer auf die eigene Leistung oder was sonst? Verstehen alle im Team das auch so, dass es ihr nur um ihre eigene Leistung geht und die der Mannschaft, und nicht darum, dass sie einen unantastbaren Status besitzen will auch bei schwächelnder Leistung?

    Ich bin überzeugt davon, dass es so ist. Weil die Charaktere in der Mannschaft stimmen. 🙂

    Birgit Prinz wird uns bei der WM noch helfen… ob in der Startelf oder von der Bank. Und genauso müssen Mannschaft und Team das nach außen kommunizieren.

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  • wfm sagt:

    Es gibt schon einige merkwürdige Beiträge hier, was Birgit Prinz betrifft.
    Zum Leistungsprinzip: Der beste Fußball der vergangenen Saison – das haben selbst Potsdamfans zugegeben – wurde in der letzten Saison in Frankfurt gespielt. Daran hatte BP einen ganz entscheidenden Anteil. Obwohl nicht mehr in der Spitze spielend hat sie trotzdem nur 2 Tore weniger geschossen als die Torschützenkönigin. Im meiner Meinung nach besten Spiel der Saison zwischen Frankfurt und Potsdam im November 2010 war sie an allen vier Toren für Frankfurt direkt oder indirekt beteiligt. Ein Vergleich mit Klose wie er auch in den Medien zu finden war, zeugt deshalb absolut von Unkenntnis. BP hat ihre Berufung in die Nationalmannschaft nicht aufgrund eines Altersbonus, sondern wegen aktueller Leistungen gerechtfertigt.
    Zum Vergleich mit Ballack: Das ist ein noch größerer Quatsch! Ersten kann Birgit Prinz loslassen, denn sie hat schon vorher ihren Rücktritt verkündigt. Zweitens und vor allem, sie ist kein arroganter Leitwolf, sondern eine echte Teamplayerin, die auf flachen und nicht auf dominanten Hierarchien steht.
    Ein aktueller Beitrag auf dfb.de nennt Simone Laudehr eine Spezialistin für wichtige Tore. Das gilt aber für BP noch in viel wichtigerem Maße. Neben vielen anderen: Das so wichtige ERSTE Tor im Finale 2007 wie im Finale bei der EM 2009 hat BP geschossen.
    Dass sie gegen Nigeria glücklos gespielt hat, steht außer Frage, was aber auch für viele andere gilt. Selbst eine Bank wie Kerstin Garefrekes blieb so glücklos wie selten im Spiel gegen Nigeria. Das gilt auch für die mit Recht so gefeierte Celia da Mbabi.

    Kleine Nachbemerkung zur Erinnerung: Sowohl bei der letzten EM 2008 wie bei der WM 2010 haben „unsere“ Männer in der Vorrunde jeweils auch nur ein gutes Spiel gezeigt. Ihre guten Spiele kamen erst in den KO-Runden.

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  • Kit sagt:

    @ Markus: Vielen Dank für diesen Artikel! Die öffentlich geübte Kritik steht in keinem Verhältnis zur Realität. Es ist traurig zu sehen, wie undankbar BP als „Renterin“ dargestellt wird, die sich nicht von ihrer Position in der Nationalelf lösen kann.
    Es sei nur mal am Rande angemerkt, dass auch eine Marta bislang enttäuscht hat – die ist aber noch zu jung, um es auf das Alter schieben zu können.
    Es ist nicht zu leugnen, dass BP nicht mehr an die Leistung in der besten Zeit herankommt. Aber mir wird hier der Faktor der Erfahrung zu sehr vernachlässigt. Ich möchte mal sehen, was die Jungen mit ihrer Sprizigkeit machen, wenn man mal gegen eine große Mannschaft zurückliegt. Da wird jemand gebraucht, der die Nerven behält. BP ist eine, die das kann.
    Außerdem zieht sie, Leistung hin oder her, die Gegenspieler auf sich, so dass Platz für die anderen entsteht.
    Ich hoffe einfach, dass sie sich von dieser Berichterstattung fernhält und sich auf ihr Spiel konzentrieren kann. Sie ist eine, die in der Lage ist, zurückzukommen.

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  • Fee sagt:

    Darf man eine Birgit Prinz nicht auswechseln? Ist das dann gleich eine Demütigung? Wenn Garefrekes ausgewechselt worden wäre, wäre das dann auch eine Demütigung?
    Frau Neid wechselt so aus wie sie denkt das es für die Mannschaft von Vorteil ist, schließlich ist gerade eine WM. Da sollte man eine Spielerin die schlecht spielt auch auswechseln dürfen, egal wie der Name lautet. Etwas weniger Aufgeregtheit zu dem Thema wäre angebracht, und Womensoccer sollte sich nicht wieder zum moralischen Gewissen des Frauenfußballs aufschwingen, wie schon einmal als Duisburg mit einer verstärkten 2. Mannschaft in München spielen wollte.
    Das derzeitige Prinz-Bashing in den Medien ist natürlich total daneben, allerdings findet das auch in den Kommentaren auf WS statt, wenn ich mich recht erinnere.

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  • moya sagt:

    Kann dem Artikel nur zustimmen. Im Nigeria-Spiel gab es genug andere (alt und jung), die über 90 Minuten auch nicht mehr gute Aktionen hatten als BP. Sie zu isolieren macht nur Sinn, weil die Medien nix anderes kennen als Ballack-Drama, wenn jemand seine letzten Spiele spielt. Das ist so unoriginell…

    Was mich interessiert: Hat schon mal jemand von den Myriaden an Fußballjournalist_innen nachgefragt, warum BP jetzt wieder Stürmerin spielt? Die konkrete Antwort des Trainergespanns darauf hab ich noch nirgends gelesen.

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  • wfm sagt:

    @Kit
    Das gilt interessanterweise auch für Kelly Smith und Caren Carney. Im Vergleich zu ihren tollen Leistungen im Finale der EM 2009 sind beide – bisher – nur ein Schatten ihrer selbst.

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  • uwe sagt:

    Ich kann nicht sagen bei der NM gehts nur nach Leistung, dies im ersten Spiel konsequent durchziehen und Lira und Inka auf die Bank setzten, aber bei Birgit Prinz das Leistungsprinzip ausser Kraft setzten. Das geht nicht bei einer WM in Deutschland. Wo die mediale Aufmerksamkeit so gross ist.
    Vielleicht ist es aber auch viel banaler. Die Medien sind einfach sauer, das bei ihrer Ikone Lira das Leistungsprinzip gelten soll und bei Birgit scheinbar nicht.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Fee: Wenn man die Kapitänin in einem so engen WM-Spiel beim Stand von 0:0 schon Anfang der zweiten Halbzeit auswechselt, ist das eine Demütigung. Zumal es genügend andere potenzielle Kandidatinnen für eine Auswechslung gegeben hätte.

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  • Markus Juchem sagt:

    @uwe: Du scheinst in der vergangenen Bundesligasaison nicht viele Spiele von Birgit Prinz gesehen zu haben, sonst kämst Du nicht zu dieser absurden Einschätzung, sie würde keine Leistung bringen.

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  • jochen-or sagt:

    Ich bin und bleibe ein Verehrer von Birgt Prinz, die durch ihre tollen Leistungen in der Vergangenheit und mit der Art des Umgangs mit all ihren Titeln und Ehrungen Vorbildcharakter besitzt.

    Dennoch:
    Wir erleben hier etwas, was sich auf privater und öffentlicher Ebene hunderttausendfach ereignet.
    Eine in herausragender Position tätige Person hat – für alle erkennbar – ihren Zenit überschritten und sollte vernünftigerweise einer jüngeren Platz machen oder zumindest die Chance einräumen zu zeigen, dass sie deren Aufgaben – zeitgerechter und mutmaßlich besser – übernehmen kann.

    Hierin zeigt sich nochmals wahre Größe.

    Leider kenne ich aus Sport und Politik kaum jemanden, der hierzu in der Lage war. Als – wenig passendes – Beispiel fällt mir hier nur die Haltung von Oliver Kahn bei der WM 2006 ein, die ihm meine (vorher nicht existente) Hochachtung eingebracht hat.

    Ähnlich sollte auch Birgit reagieren. Es ist m.E. unverkennbar, dass sie zumindest in der Position der Stoßstürmerin in der Spitze überfordert ist. Der Hinweis von SN auf die Bindung von Gegenspielerinnen ist für mich ein „Pseudobegründung“, um die eigene (Fehl-)Entscheidung zu kaschieren. Die anderen Trainer werden nicht so blöd sein, nicht zu sehen, dass der alte Antritt schlicht nicht mehr vorhanden ist und die Gefahr, die von ihr ausgeht, gering ist.
    Mit Grings und Popp haben wir 2 vollwertige Alternativen, die gerade jetzt, wo zumindest das Weiterkommen gesichert ist, einmal von Anfang an die Chance bekommen sollten, zumal Inka gegen Nigeria wieder frischer wirkte.

    Ich gehe davon aus, dass Birgit neuerlich eine Chance – jedoch hinter der Spitze – erhält.

    Allerdings halte ich auch dies nicht für die richtige Maßnahme, weil eben eine Vielzahl von weiteren Spielerinnen ihre aktuelle Qualität zumindest erreichen. Dann sollte man jetzt die Gelegenheit ergreifen, es einmal ohne Birgit in der Startelf zu versuchen.
    Dies gilt umsomehr als in den Vorbereitungsspielen stets die jüngere Truppe die Akzente gesetzt hat.

    Ich sehe dies auch nicht als Demontage eines Denkmals, sondern als natürlichen „Generationswechsel“ an. Dies muss dann nur so verkauft und von Birgit auch öffentlich akzeptiert werden.

    Sollte dies nicht fruchten, so kann man sie ja einwechseln und/oder in der nächsten Runde wieder von Anfang spielen lassen.

    Viel schlimmer wäre es, wenn die Mannschaft, die derzeit leider spielerisch nicht auf der Höhe ist, mit Birgit neuerlich enttäuschen würde.

    Aber wie ich schon an anderer Stelle meinte. Es wird ab jetzt – typisch deutsch – wieder mehr über den Kampf laufen, und da werden die Französinnen und andere kombinationsstarke Mannschaften wie die Japanerinnen eben anders geartete Schwierigkeiten bekommen, denn nur den USA traue ich zu, hier adäquat gegen zu halten.

    Zudem wird es wie gehabt laufen: Gewinnt man, wird alles verziehen, scheidet man frühzeitig aus, werden die Verantwortlichen zerrissen werden. Die Presse kennt und wir, die Leser, wollen offensichtlich nur weiß und schwarz.

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  • uwe sagt:

    @ Markus
    Ich bezog mich bei den Leistungsprinzip auf die letzten Vorbereitungsspiele. Bei Lira und Inka die bei diesen Spielen nicht überzeugen konnten wurde das Leistungsprinzip knallhart angewand und sie landeten auf der Bank. Birgit Prinz eben nicht.

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  • laasee sagt:

    Inka Grings was humiliated by the coach in the two games.
    There was nothing said about that!!

    With Prinz and the substituion – the greatest criticism of Frau Neid is why she waited as long as 53 minutes to make that decision.

    People need to wake up (and quickly), otherwise Germany will not win WM.

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  • Michael sagt:

    Auch eine Birgit Prinz ist als Kapitänin nur ein Teil der Mannschaft und gerade sie sollte deswegen vorbildlich spielen und handeln. Das hat sie gegen Nigeria wie die meisten anderen Spielerinnen ganz und gar nicht getan. Deshalb war es logisch, wenn auch BP ausgewechselt wird. Das muss sie sich gefallen lassen, sonst sollte sie nicht mehr im Team spielen.

    Wenn ich Bundestrainerin wäre und BP hätte sich in meinem Team nach der Auswechslung so undiszipliniert daneben benommen wie geschehen, dann hätte ich sie unverzüglich aus dem WM-Kader geworfen. Punkt – Schluß – Aus!

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  • jezz sagt:

    @Michael Zitat: „Wenn ich Bundestrainerin wäre und BP hätte sich in meinem Team nach der Auswechslung so undiszipliniert daneben benommen wie geschehen, dann hätte ich sie unverzüglich aus dem WM-Kader geworfen. Punkt – Schluß – Aus!“

    Schon mal was von Verhältnismässigkeit gehört? Aus dem Kader werfen??? *verständnislosdenkopfschüttel*

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  • uwe sagt:

    @jezz
    Was ist Verhältnismässig? Wie hätte wohl S.Neid reagiert wenn es I.Grings gewesen wäre?

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  • Camulos sagt:

    Michael:

    … Man darf gespantn sein, wenn du auch gedenkst diese Härte bei dir selbst anzuwenden.

    Aber das tun wir alle nicht.

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  • TomS sagt:

    Ich finde auf jeden Fall das die Art und Weise wie das bei ARD und ZDF thematesiert wird, völlig übertrieben ist, das ist Bild-niveau.
    solche kommentatoren die, die namen wahrscheinlich noch vom Zettel ablesen und zum teil vor einem halben Jahr noch nicht mal richtig aussprechen konnten. Spielen sich nun als die großen Experten auf und können die Frage „Prinz oder nicht Prinz“ gar nicht oft genug wiederholen, haben die 2003,…2007 und 2009 das auch so oft gefragt und diskutiert.

    Ich wünsche Birgit alles alles Gute das sie es nochmal allen beweisst und wenn nicht: die Tore die sie gemacht hat hat sie gemacht, die Tilel ebenfalls und das bleibt 😉

    P.S. bin übrigens Turbine Fan

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  • Webcam sagt:

    Nachdem ich in der ARD den unsäglichen Bericht (nach SWE – KOR) gesehen habe, wird es mir bei dem Umgang der Medien mit Birgit Prinz doch regelrecht schlecht, dermaßen geht das unter die Gürtellinie und über alle berechtigte Kritik hinaus.

    Man wurde da den Eindruck nicht los, dass diese öfftl.-rechtl. Medienvertreter versuchen die Bundestrainerin sie zu bevormunden, wie sie aufzustellen hat, und ich glaube kaum, dass das mit Jogi Löw so versucht würde, noch kann ich mich daran erinnern, dass je mit einem männlichen Nationalspieler so umgegangen wurde.

    Bin umso mehr davon beeindruckt, wie gut der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist, wie gut die miteinander umgehen und das nach außen vermitteln.

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  • Turbine-Fan sagt:

    Es ist widerlich, diese typisch deutsche Journallie beim Zerlegen eines Menschen miterleben zu müssen.

    Typisch deutsche Presse: Solange Du erfolgreich bist, hofiert man Dich als Heldin. Funktionierst Du nicht richtig oder bist mal nicht erfolgreich genug, wirst Du medial gekreuzigt.
    Es gab Zeiten, da wurde der Sportler unterstützt, wenn er im Leistungsloch saß. Denn dann hatte er es am meisten nötig.
    Ich kann nur hoffen, dass die lauten Blähungen der TV- und Zeitungspresse nicht die Meinung der Mehrheit der Menschen wiedergeben.
    Ich will damit nicht sagen, dass BP in der Startelf bleiben muss. Trainerin, Stab, Mannschaft…die regeln das.
    Vielmehr möchte ich diese besch******* Dreckschmeißer aus der Presse in ihre Schranken verweisen.
    Alles, was diese Aasfliegen erreicht haben, ist, die Verunsicherung der dt. Mannschaft zu verstärken und den Verlust der Leichtigkeit.

    Vorhin war N. Angerer zum Interview geladen und wurde natürlich zum Thema BP befragt. Wie schön war es, als sie den Interviewer auflaufen ließ.

    Ich wünsche BP den nötigen Pelz um menschlich unbeschadet dadurch zu kommen. Dazu 2 schöne Tore…dann kommen die gleichen Spinner daher und…beglückwünschen sie aufs Heftigste. Sollte das passieren, soll sie ihnen eine rein hauen. Verbal, versteht sich.

    Und mir selbst wünsche ich, dass diese WM nichts, aber auch gar nichts am deutschen FF verändert. Ich mag ihn so, wie er bis hierhin war. Auf medialen Hype und den dann folgenden Exzessen kann ich verzichten. Vielleicht wird die eine oder andere junge Spielerin diese enorme Aufmerksamkeit nun realistischer sehen.

    Aus Wikipedia:
    Der Ausdruck Journaille ist ein (französierend gebildetes) deutsches Wort für verantwortungslose, sensationshungrige, unlautere, im Einzelfall auch demagogische Medien. Das Wort wird mit gleicher Bedeutung auch für die in dieser Art und Weise tätigen Journalisten verwendet. Es handelt sich um eine Wortneubildung vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Anlehnung an das Wort Kanaille.

    So…Luft gemacht 😉

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  • peer sagt:

    natuerlich muss sich SN an ihren worten messen lassen wenn es nur nach leistung gehen wuerde,denn auch in den 3 vorbereitungsspielen war BP , mal vorsichtig ausgedrueckt ,nicht ueberragend.
    Hier muss man dann auch mal an die diskussion mit dem selben Thema erinnern , die HIER vor 2 jahren waehrend der EM 2009 stattfand.

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  • wfm sagt:

    Da die ARD-Platzhirsche Lufen, Bartels und Antwerpes fröhlich weiter machen mit ihrem Prinz-Bashing möchte ich mich TurbineFan anschließen und noch einmal betonen, dass ich den Artikel hier sehr gut und wichtig finde, wenngleich noch viel zu harmlos formuliert.
    Speziell die Berichterstattung der ARD finde ich heuchlerisch, inkompetent, übel und skandalös.

    Heuchlerisch – weil sie so tut als würde sie ein Problem des Boulevards aufgreifen, aber selber fröhlich in die Kerbe schlägt. Der Bericht über die geringere Anzahl der Fanshirts mit dem Namen von Birgit Prinz könnte man auch ganz anders aufmachen und BP wäre die letzte die darüber böse wäre: Der Frauenfußball hat sich verändert, es gibt nicht mehr nur eine Gallionsfigur, sondern auch die Namen der jungen Spielerinnen werden getragen…

    Heuchlerisch ist auch die ganze ARD-Online-Berichterstattung. Aus dem Bundesligalltag der Frauen wird kaum irgendwo so schlecht informiert wie bei der ARD. Jetzt zur WM haben sie immerhin einen eigenen Blog installiert. Aber da dies den „Herren“ eigentlich schon zu viel ist, haben sie – die Bild läßt mit Mario Basler grüßen – vorsichtshalber den unsäglichen, sexistischen Machotyp Thomas Kroh mit hinzugenommen, damit die Frauenfußball-Hater auch ihren Spaß haben. Außerdem kann man natürlich den Blog dann nach der WM wieder geräuschlos entsorgen.

    Inkompetent – weil sie z.B. als Maßstab in erster Linie selbst geschossene Tore nehmen, obwohl jeder halbwegs im Frauenfußball bewanderte weiß, dass sich die Rolle von Prinz längst verändert hat. Das Spiel gegen Kanada war nicht berauschend, aber für ein Eröffnungsspiel auch keine Katastrophe – auch nicht für BP. Beide Tore gingen letztlich von Ihr aus, der sehr kluge Pass zu Babett Peter zum 1:0 und der genaue Kopfball auf Garefrekes, deren Flanke zum 2:0 führte, von anderen Pässen zu Garefrekes, die diese nicht verwerteten konnte, ganz zu schweigen. Nigerias Strategie war es, den Deutschen den Spaß am Fußball zu nehmen und Rache zu üben für das 8:0. Das ist ihnen wenigstens zum Teil gelungen. Man vergleiche einfach mal, wie sie im ersten Spiel die Französinnen mit ganz wenigen Fouls locker spielen ließen mit dem Geholze gegen unsere Frauen.

    Übel und skandalös – finde ich es, WÄHREND eines Turniers nach diesem einen merkwürdigen Spiel ein derartiges Bashing wie zuvor schon gegen Lira Bajramaj jetzt auch gegen Birgit Prinz loszutreten. Die Mannschaft hat es schwer genug und braucht alle Unterstützung. Sollte sie die Kurve kriegen, was ich durchaus glaube, dann wird sich auch die ganze heuchlerische Journaille einfinden und wieder um die Spielerinnen reißen, um etwas vom problematischen Hype-Kuchen abzubekommen.

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  • Jennifer sagt:

    Bin auch ganz erstaunt über die Berichterstattung gegen Birgit Prinz! Auch stimme ich wfm in vollem Maße zu. Diese Berichte sind einfach widerlich und passen so gar nicht zu einer wunderschönen WM speziell, da wir uns noch auf sehr viele schöne Spiele freuen! Die Medien sollten doch so ein super Ereignis in Deutschland eigentlich unterstützen, aber noch nicht einmal das kriegen sie gebacken. Wir als Fans des Frauenfussballs müssen jetzt zusammen halten und die deutsche Mannschaft nach vorne pushen. Sehr gut, dass das Team um Silvia Neid zusammen steht!

    Die Fragen auf den Pressekonferenzen sind für mich auch lächerlich. Allerdings verstehe ich nicht, weswegen der DFB diese Konferenzen in der Einleitung nicht mehr in die Hand nimmt. Dann könnten danach die Journalisten immer noch ihre Fragen stellen. Aber manchmal wäre eine Stellungnahme vom DFB für die Journalisten vielleicht auch besser.

    Auch sollte sich Silvia Neid auf der Pressekonferenz mal wieder zeigen!

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  • laasee sagt:

    All the criticism should be directed at Frau Neid.
    Since WM 2007 Birgit Prinz was finished as a top striker.
    Then the discussion has been about another role for her in the team.
    Birgit has played in midfield and other roles – with some success.

    Then for WM 2011 Birgit is played as a striker.
    Where is the intelligence of the coach?
    Since the start of the Canada game, the crazy decisions of Frau Neid have been as a bomb just waiting to explode.
    Now the explosion has occurred and it is not good for German football.

    Frau Neid is the big liability for Germany.

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  • Daniel sagt:

    Birgit Prinz hätte schon vor ein, zwei Jahren zurücktreten müssen – und trägt somit selbst Schuld daran, dass sie jetzt in den Medien niedergemacht wird. Die Medien sind doch immer gleich. Man kann nicht einfach auf mehr Medieninteresse am Frauenfußball hoffen und sich dann über die negativen Seiten dieses Interesses aufregen. Da gibt es kein Rosinenpicken.

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  • dadida sagt:

    zu birgit prinz: sie ist als teil eines teams, das sich mit den engagierten und körperlich starken spielerinnen aus nigeria (die in wirklichkeit auch nix zu verlieren hatten) sehr schwer getan hat, ausgewechselt worden, weil siliva neid der meinung war, damit etwas bewirken zu können. das ist aus meiner sicht durchaus legitim und kann auch mal eine kapitänin treffen und es ist egal, ob diese spielerin vor kurzer oder langer zeit viel geleistet hat. trotzdem bin ich der meinung, dass sie eine wichtige spielerin für das deutsche team ist, die auch weiterhin das vertrauen von silvia neid verdient. sie oder eine andere spielerin wegen so einer reaktion auf die auswechslung vom team auszuschließen halte ich für kompletten schwachsinn, da möcht ich nur an die allseits bekannte und heute noch belachte reaktion vom klinsmann erinnern, der vor lauter wut über seine auswechslung eine werbetrommel zertreten hat 😉
    zum journaillenbashing:
    tja, was sollen die armen journalisten denn sonst tun? es ist doch ein trend der letzten jahrzehnte, dass auch die fernsehberichterstatter die besten nationaltrainer sind und sich die fussballberichterstattung vom sachlichen kommentieren zum boulevardesken informationsverkauf gewandelt hat. ist doch wichtig den interessierten zuseher zu informieren, dass zum beispiel der beckham sich sogar seinen schniedel tätowieren lassen will, oder die viktoria gewichtsprobleme hat. aber wahrscheinlich haben die guten einfach nur angst, dass in zeiten, wo die bildübertragungsqualität immer besser wird, der zuseher sowieso schon alles selber sieht und sie daher nicht mehr gebraucht werden. als ösi muss ich aber sagen, dass mir die deutschen kommentatoren noch lieber sind als unsere eigenen, denn die deutschen sind wenigstens noch kritisch gegenüber dem eigenen team.
    zu silvia neid:
    natürlich hat jede oder jeder seine eigene meinung, welche spielerinnen eingesetzt oder auch nicht eingesetzt werden sollten. trotzdem ist sie die person, die in der verantwortung steht und die auch alle fakten am besten kennt, denn sie sieht die spielerinnen auch im training und sie muss aus den einzelnen puzzlesteinen das ganze bild formen. ich glaube bis jetzt gibt ihr der erfolg recht. wenn der erfolg ausbleibt, wird sie, wie es normal in diesem geschäft ist, die konsequenzen tragen müssen. dann ist der zeitpunkt gekommen, wo alle supergescheiten sich theatralisch auf die brust klopfen können und mit einem „ich hab es ja immer schon gesagt“ erschöpft aber glücklich über die eigene schlauheit kraft sammeln können, um auf dem/der nächsten bundestrainer/bundestrainerin herumzuhacken, ohne selbst verantwortung übernehmen zu müssen.

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  • karl sagt:

    Die Berichterstattung und das hochspielen dieses nichtigen Ereignisses durch ARD und ZDF ist der eigentliche Skandal bei der Sache. Man sollte diese Niveaulose Berichterstattung boykottieren…. entweder Stadion oder Eurosport….

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  • Fee sagt:

    „Wenn man die Kapitänin in einem so engen WM-Spiel beim Stand von 0:0 schon Anfang der zweiten Halbzeit auswechselt, ist das eine Demütigung. Zumal es genügend andere potenzielle Kandidatinnen für eine Auswechslung gegeben hätte.“

    @MJ
    Sehr interessant. Bitte erklären Sie mir doch bitte wen Sie ausgewechselt hätten und dann möcht ich noch wissen welches Interesse die Trainerin haben könnte Frau Prinz zu demontieren. Und zur Kapitänin: mir ist keine Regel bekannt das man die nicht auswechseln darf, oder sind einige Spielerinnen gleicher als andere. Desweiteren, wenn ich mir in den Foren einge Kommentare so ansehe, da kann man auch von Neid-Bashing reden. Bundesföhnwelle und Fleischereifachverkäuferin fallen mir das sofort ins Auge.

    Prinz-Bashing in der Presse: das Pendel schwingt nach links, WS-Artikel dazu ,das Pendel schwingt nach rechts. Die Wahrheit liegt wohl irgendwie in der Mitte. 😀

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  • Karli sagt:

    Ist schon erstaunlich wie das Hauptthema der Vorbereitung und des Kanada Spiels keine Erwähnung mehr findet: LB auf die Bank. Sie könnte die Profiteurin der Prinz Diskussion sein, wenn ihr das Umlenken des medialen Interesses zur besserer Konzentration auf den Fußball verhilft. LB´s Potential zu einer erfolgreichen WM beizutragen schätze ich höher ein als das von BP.

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  • laasee sagt:

    „Prinz-Bashing in der Presse: das Pendel schwingt nach links, WS-Artikel dazu ,das Pendel schwingt nach rechts. Die Wahrheit liegt wohl irgendwie in der Mitte.“

    Frau Neid is the problem.
    Frau Neid is the only person who should be getting big criticism.
    Frau Neid knows that Birgit is not a top striker anymore.
    Frau Neid should apologise to Birgit, to the team and to the fans.

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  • Detlef sagt:

    Als Hautproblem sehe auch ich die frühere „Unantastbarkeit“ einer Birgit Prinz an!!!
    Deshalb ist es für mich auch eher ein Problem von Frau Bundestrainerin, als ein Problem von Birgit Prinz selbst!!!

    Es ist beileibe nicht ihre erste Formkrise, die Birgit durchmacht!!!
    Davon hat sie in ihrer Karriere schon etliche erlebt, und auch „überlebt“!!!
    Auch ich habe sie früher immer wieder hart kritisiert, aber nach ihrer fantastischen Saison mit Frankfurt, war es absolut richtig, sie in den Kader der WM zu berufen!!!

    Was für alle Beteiligten völlig neu ist, ist doch das Ausmaß an Berichterstattung, daß auf uns „niederprasselt“!!!

    Das Heuchlerische daran ist doch vor allem, daß gerade eine Birgit Prinz früher immer hochgejubelt wurde (vor allem von Galeske & Co), obwohl sie schon damals nur mäßige Leistungen zeigte!!!
    Das sie nun aber heute, die selben Leistungen derart zerflettern, ist aber genauso unangebracht!!!
    Sachliche Berichterstattung sieht einfach anders aus!!!

    Birgit Prinz ist das Vorbild einer ganzen Generation von jungen Mädchen, die sich auch ihretwegen mit Fußball beschäftigen!!!
    Aber diese Vorbildfunktion hat sie nach ihrer Auswechslung eben nicht erfüllt, was berechtigte Kritik auslöste!!!

    Wenn Birgit wirklich so selbstkritisch ist, wie immer behauptet wird, dann muß sie sich ebenso mit dem Platz auf der Bank anfreunden, wie eine ARIANE HINGST oder eine Inka Grings!!!

    Sie sollte zwar weiterhin ihre Chance bekommen, dieser WM ihren Stempel aufzudrücken, aber bei Nichtgelingen sollte sie auch ihre Auswechslung akzeptieren!!!

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  • laasee sagt:

    @Detlef

    The big problem was not that Prinz played but that she was played as a striker.
    In midfield, yes – Prinz is still a far better player than Kulig, Laudehr and da Mbabi.
    Neid has created this crisis – that is not good.

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  • melli sagt:

    birgit prinz passt in keine schublade. und ist in ihrer art nicht nur für manche journalisten unangenehm. sie kristisiert z.b. bei der weltfußballerinnenwahl in zürich die auswahl der top 3, obwohl sie selbst dazu gehört. das hat größe. wie auch ihr selbstkritisches auftreten sonst. damit kann nicht jeder umgehen, z.b. jene selbstgefälligen journalisten, die nichts anderes zu tun hat, als banale fragen zu stellen. ergo-man macht sie kleiner, indem man sie demontiert; weil zu mehr jene angesprochene größe fehlt. ich bin kein bp-fan, aber ich schäme mich sehr oft für kollegen, die sich medienvertreter nennen. was da an fragen kommt – peinlich. wie am donnerstag in ffm. das dt. team war durchgehend nicht überzeugend. wer muss in der mixed-zone den kopf dafür hinhalten? bp! ist ja aber auch kein wunder. ein großteil der herren (sehr auffällig) kennt ja auch die anderen spielerinnen kaum. dieser bildzeitungstrend macht mir angst. unter journalismus verstehe ich was anderes. kritik an bp ist sicher angebracht, aber nicht wie gerade aktuell praktiziert. ihre „lebensleistung“ für den frauenfußball ist zu schade für den selbstfindungstrip vieler durchschnittsschreiberlinge. aber das ist unsere heutige (medien)welt. der leser verlangt nach solchem müll!!!

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  • jezz sagt:

    „Zitat Uwe Samstag, 2. Juli 2011 um 13.56 Uhr
    @jezz
    Was ist Verhältnismässig? Wie hätte wohl S.Neid reagiert wenn es I.Grings gewesen wäre?“

    Das kann NUR S. Neid selbst beantworten!

    Aus meiner Sicht ist es anmaßend, so zu tun, als sei Ihnen die Antwort bekannt, nur um Stimmung gegen Birgit Prinz zu machen.

    Aber, vielleicht kennen Sie S. Neid ja persönlich? Dann hätte Ihre Pseudo-Frage eine Berechtigung und meine Anmerkung wäre unberechtigt. Aber, eben NUR dann !

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  • jezz sagt:

    Zitat: „melli sagt: Sonntag, 3. Juli 2011 um 15.01 Uhr
    […] der leser verlangt nach solchem müll!!!“

    Tun WIR das wirklich?

    Stellt sich doch die Frage was die LeserInnen wirklich verlangen oder ob sie sich inzwischen (resigniert) mit dem abgeben, was ihnen geliefert wird. Mangels vernünftiger Berichterstattung (die ja im FFußball eh spärlich ist, insgesamt gesehen, meine ich).

    Aber auch zu anderen Themen bezweifle ich, dass die LeserIn zufrieden ist mit den berichteten Banalitäten.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Eindeutig ist die grundsätzlich negative Berichterstattung der Medien von Anfang an, zuerst gegen Lira und dann gegen Birgit. Es bleibt abzuwarten, wer folgen wird.
    Was mir fehlt, sind klare Standpunkte der Bundestrainerin, die sich zwar objektiv hinter die Mannschaft stellt, aber nicht zu erkennen gibt, dass Lira und Birgit zur Mannschaft gehören.
    Wie soll ihr Verhalten zu deuten sein? Lira, die keine Probleme hat, sich als Teil des Teams zu verstehen, auf der Ersatzbank sitzt und in der 87. Minute eingewechselt wird, warum nicht gleich nach der Halbzeit? Birgit, Weltfußballerin, kurz nach der Halbzeit auswechseln, warum nicht gleich in der Pause? Für mich Mobbing vom Feinsten.

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  • laasee sagt:

    All the problems start with the crazy 3 months preparation.
    The shortened schedule of the Buli was not in the best interests of FF.
    Also, the Lira transfer from Potsdam to Frankfurt should have been delayed until after WM.
    It became a side-show and a distraction.
    Turbine suffered at CL Final because they did not have proper preaparation time.
    That was a massive own goal for German football.

    Next is the big mistake of Neid not deciding on her best team for the games before WM.
    Then there is the new contract for Neid just days before WM – it makes no sense.
    For the Canada game Inka is on the bench and Birgit is the striker – that has no logic.
    The same happens for the Nigeria game.
    Then there is the attitude of Birgit to being substitued – a PR disaster.
    Now there is criticism of the PK with Lira.

    Everything is going wrong and that is very worrying.

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  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass wirklich niemand auf die Situation Anfang der 2. Halbzeit des Spiels einging. Da wurden die 11 Spielerinnen noch einmal auf die 45 folgenden Minuten eingestellt, dass sie nicht untergehen und wenn möglich noch 3 Punkte holen. Es ging um nichts geringeres als die Teilnahme am Viertelfinale. Und dann geht die Mannschaft raus und nichts passiert. Da hätte ich als Silvia Neid auch ein Zeichen setzen wollen und zwar eines, was auch die letzte Spielerin auf dem Platz begreift. Und da muss dann eine Birgit Prinz durch, für die Mannschaft, auch wenn andere genauso schlecht sind an dem Tag. Man kann ja auch keine 10 Spielerinnen auswechseln, zumal eine Wechselmöglichkeit schon in Hälfte 1 genutzt werden musste.

    Alles andere hat sich Birgit Prinz dann auch zu einem Teil selbst zuzuschreiben durch ihre Reaktion und durch ihre begrenzten Möglichkeiten im Umgang mit den Medien.

    Außerdem ist es ziemlich zweifelhaft, die Medien, die Birgit Prinz viele Jahre vielleicht sogar zu hoch in den Himmel gelobt haben, damit zu schelten, dass es ungerechtfertigt ist, wie sie jetzt angegangen ist. Und für den FF ist es allemal gut, dass das Thema so präsent ist und auch unter vielen Zuschauern diskutiert wird, die sonst nicht Fann des FF sind. Das wollten wir doch alle erreichen…

    Und sicher hat sie auch eine gute Saison angeht, wenn man die blanken Fakten sieht. Ich kann mich aber auch gut an ziemlich entscheidene Spiele erinnern, bei denen sie eher harmlos war und die Fans sich nicht in die Hosen gemacht haben, wenn sie am Ball war (sondern z.B. eher bei Kerstin Garefrekes). Und bei der WM gibt es ja fast nur entscheidende Spiele.

    Ach ja, viele schreiben ja über die Vorbild- und Mitreißfunktion. Das sehe ich auch so, aber da zeigt sie sehr oft genau die falsche Körpersprache, so auch gegen Nigeria. Vielleicht muss man sie als Trainerin ja auch rausnehmen, dass gerade die jüngeren Spielerinnen sehen, dass es nicht geht, sich schon nach wenigen Minuten nach der Pause hängen zu lassen.

    Ob und in welchen Spielen sie noch wertvoll werden wird, werden wir sehen. Allgemein kann man wohl sagen, dass ihre Hilfe umso geringer sein wird, je schneller und ballsicherer der Gegner sein wird, weil die Schnelligkeit nicht mehr ihre Stärke ist. Silvia Neid hat gesagt, dass international schneller als in der Bundesliga gespielt wird. Damit hat sie recht.

    Übrigens ist Inka Grings ein gutes Beispiel, wie man reagiert, wenn man mal draußen sitzt. Sie rackert und rennt, was die Knochen hergeben und zeigt nicht solche Reaktionen…

    waiiy

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  • laasee sagt:

    „Übrigens ist Inka Grings ein gutes Beispiel, wie man reagiert, wenn man mal draußen sitzt. Sie rackert und rennt, was die Knochen hergeben und zeigt nicht solche Reaktionen…“

    waiiy – that is a very good observation, my compliments to you.
    (not that I am biased towards Fraulein Inka).

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  • uwe sagt:

    Zitat: jazz

    Aus meiner Sicht ist es anmaßend, so zu tun, als sei Ihnen die Antwort bekannt, nur um Stimmung gegen Birgit Prinz zu machen.

    Ich habe nur auf ihre Antwort reagiert zum Kommentar des Users Michael.Der seine Meinung kundgetan hat und mit dieser sicher nicht alleine steht.
    Wie Sie bei diesem Kommentar Stimmungsmache gegen B.Prinz herauslesen können wird wohl ihr Geheimniss bleiben.
    Und nein ich weiss nicht wie Frau Neid bei Inka gehandelt hätte, kann es mir aber, wie so viele denken. Denn Inka hat bei weiten nicht so ein Standing bei Frau Neid und den Medien wie B.Prinz. Ein gewisser Herr Schröder sprach sogar „von einer tickenden Zeitbombe“ als Inka beim ersten Spiel auf der Bank saß. Von einen Grings Bashing konnte ich da allerdings hier nichts lesen.

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  • KarlMai sagt:

    @laasee:

    „(not that I am biased towards Fraulein Inka)“

    Was mich immer wieder mit Dir versöhnt, trotz aller deiner Zuspitzungen und trotz Differenzen in der Sache, die ja durchaus konstruktiv sein können für eine Debatte, ist deine Selbstironie 🙂

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  • OK sagt:

    das spiel gegen nigeria wurde gewonnen. aber wollen wir so ein geholze beim frauenfussball sehen? das spiel hatte alles, warum ich nicht mehr zum männerfussball gehe: sexistische diskriminierung durch die trainerin nigerias und kick-box-einlagen. begleitet wurde das ganze durch eine inkompetente schiedsrichterin.
    birgit prinz hat nicht schlechter als in den spielen davor gespielt, andere, wie celia oder alex schon. trotzdem fand ich die auswechslung und auch das sie sauer war ok…..
    auf der anderen seite gab es eine wirklich gute abwehrleistung an der sich zukünftige gegnerrinnen die zähne ausbeissen werden. das wird hier kaum gewürdigt, warum eigentlich nicht?
    zu den medienvertretern (die frau vom zdf ?name? mal ausgenommen) kann ich nur sagen: wenn ihr nach leistung bezahlt würdet, müsstet ihr geld mitbringen….

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  • ich:AG » Zu langsam, aber wichtig sagt:

    […] Prinz-Bashing ist nicht völlig unberechtigt, sollte aber nicht aus einem eindimensionalen Blickwinkel betrachtet […]