Englisches Duell in Dresden

Von am 1. Juli 2011 – 8.12 Uhr 12 Kommentare

Die neuseeländische Nationalmannschaft trifft ab 18.15 Uhr in Dresden auf England. Die Kiwis freuen sich bereits seit Monaten auf die Partie. „Das ist magisch“, kommentierte deren Trainer John Herdman das Verwandtschaftsduell. Doch darüber hinaus geht es auch für beide um den Turnierverbleib.

Die Neuseeländerinnen haben den Auftakt gegen Japan mit 0:1 verloren, die Engländerinnen kamen nicht über ein 1:1 gegen Mexiko hinaus.

Respekt vor den Kiwis
Vor Neuseeland hat Englands Spielführerin Faye White großen Respekt. „Ich denke, wir haben die bessere Spielanlage, aber Neuseeland ist eine sehr enthusiastische Mannschaft, die zusammen steht und füreinander kämpft. Das wird ein schweres Spiel.“ Bislang gab es nur ein einziges Aufeinandertreffen – die Partie beim Peace Cup in Südkorea endete im vergangenen September 0:0.

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Verwandtschaftsduell
Viele Spielerinnen auf neuseeländischer Seite haben englische Wurzeln – darüber hinaus stehen sich zwei englische Trainer gegenüber. Herdman stammt gebürtig aus Newcastle, arbeitet mittlerweile aber schon über zehn Jahre in Neuseeland.

Wenn die Engländerinnen, wie 2007 die Gruppenphase überstehen wollen, müssen sie sich deutlich steigern. Doch die Kiwis werden den „Three Lions“ das Leben schwer machen. Gegen das „große England“ sind die kleinen verwandten Länder traditionell hochmotiviert; England wird auf eine Mannschaft treffen, die bis zum Ende kämpfen wird. Deren Spielführerin Rebecca Smith hat vor der Partie erklärt, dass die Engländerinnen unter Druck stünden, sie könnten demgegenüber freier aufspielen. Dennoch sind es zwei Teams, die mit dem Rücken zur Wand stehen. Es dürfte ein heißer Kampf werden.

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12 Kommentare »

  • Nora Kruse sagt:

    Keine Änderungen in Englands Startaufstellung im Vergleich zum Mexiko-Spiel:
    Bardsley, A.Scott, Unitt, J.Scott, F.White (C), Stoney, F.Williams, E.White, K.Smith, Yankey, Aluko.

    Neuseelands Startelf:
    Bindon, Percival, Green, Hoyle, Erceg, Smith, Riley, Hearn, Gregorius, Hassett, Bowen

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  • laasee sagt:

    The performance of Aluko will be very interesting tonight.

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  • Nora Kruse sagt:

    Sorry, Korrektur, es gibt ja doch eine Veränderung: Ellen White ist in der Anfangsformation. Carney dafür nicht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ein interessantes Spiel zwischen den Kiwis und den Engländerinnen, was vom Verlauf und dem Ausgang auch auf meinem Zettel anders vermerkt stand. Bloss ich bin keineswegs böse darüber, auch wenn die mögliche Sensation erneut ausblieb.
    Ich fand besonders zwei Neuseeländerinnen heraushebenswert, nämlich Hassett und Riley, die auf mich recht nachhaltigen Eindruck machten.
    Unermüdlich wie Fleissbienen rannten sie das Spielfeld rauf und runter und hatten so manches techn. Kabinettstückchen für die Galerie parat! Sehr sympathisch dieses Team genau wie Winton Rufer!

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  • eisbär sagt:

    Ich bin auch sehr begeistert von Neuseeland. Leider geht ihnen in der letzten halben Stunde etwas die Luft aus, sonst wäre in beiden Spielen mehr drin gewesen. Auf jedenfall eine positive Überraschung, ähnlich wie die Männer im letzten Jahr. England wurschtelt sich schon wieder irgendwie in die K.O.-Runde. Mal sehen, wie weit sie diesmal damit kommen.

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  • laasee sagt:

    England made hard work of getting the win.
    New Zealand have made a very good impression at WM but without any success.

    England can play a lot better and they will have to do so against Japan.
    Kelly Smith has not had a very good WM but she is uber class and her time will still come.
    I was glad that Aluko played 45 minutes and she was much better today.
    That is good player management by Hope Powell.

    The biggest problem that England has is the historic lack of investment in FF by the FA.
    They are still a long way behind Germany and USA.

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  • waiiy sagt:

    In dieser Form ist für England gegen Frankreich im Viertelfinale Schluss. Da fehlen ihnen einfach die Mittel.

    waiiy

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  • Jarmusch sagt:

    waiiy schrieb: „In dieser Form ist für England gegen Frankreich im Viertelfinale Schluss. Da fehlen ihnen einfach die Mittel.“

    Ich denke, dass England UNSER Gegner fürs Viertelfinale werden wird. Und da wäre mir nicht allzu bange.

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  • laasee sagt:

    „Ich denke, dass England UNSER Gegner fürs Viertelfinale werden wird. Und da wäre mir nicht allzu bange.“

    I hope you are right.
    But I am frightened that Sylvia might get it wrong and then it is Japan.

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  • KarlMai sagt:

    Ich hatte vorher gedacht, dass es keinen so großen Unterschied machen würde, ob man im Viertelfinale auf Japan oder England treffen würde, und demzufolge, ob der Sieg in Gruppe A nun besonders wichtig wäre. Nicht, weil ich Japan schwächer eingeschätzt hätte, sondern weil ich Engalnd als deutlich stärker vermutete, als sie bisher spielen.

    Fiel nicht irgendwo das Zitat, England wolle das „neue Deutschland“ werden? Zumindest bei dieser WM spielen sie in der Tat recht parallel zu den Deutschen: hohe Erwartungen vorher, die aber bisher noch nicht erfüllt werden konnten (natürlich mit anderen Relationen, was Erwartungen oder die Stärke der Gegner angeht). Aber punktemäßig auf Kurs.

    Im Moment ist schwer vorstellbar, dass England sich noch Platz 1 in Gruppe B schnappt und die Japanerinnen schlägt. Andererseits kann ich auch noch nicht glauben, dass Neuseeland, die defensiv mit solcher Leidenschaft kämpfen, einen so hohen Sieg Mexikos zulassen könnte, dass Platz 2 nochmal für England in Gefahr geraten könnte. Tippe eher auf NZ als Gewinner gegen Mexiko.

    Wobei, wenn ich tippe, kommt es eh immer anders ^^

    Jedenfalls, nach der momentanen Form wäre England sicher der einfachere Gegner im VF. Und demzufolge wäre der Gruppensieg schon ein erstrebenswertes Ziel.

    Auch Deutschland gegen Japan wäre aber ein ganz neues und offenes Spiel.

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  • Antje aus London sagt:

    England war bei der WM 2007 das einzige Team das gegen Deutschland zumindest ein Unentschieden geholt hat. Die englische Mannschaft scheint sich mal wieder mit der Favoritenrolle gegen vermeintlich schwaechere Gegner schwer zu tun, aber in einem moeglichen Spiel gegen das deutsche Team waeren sie auf einmal die Underdogs. Das liegt ihrem Kampfgeist und der englischen Fussballmentalitaet besser.
    England muss gegen Japan ein gutes Spiel zeigen, sonst koennen wir weitere WM-Berichterstattung im Mutterland des Fussballs vergessen.

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  • laasee sagt:

    @Antje

    Yeah, England always make it difficult for themselves.
    The Japan game is now very interesting.
    Will Japan rest players?
    Also, the winners of Group B might have to play Germany in the quarter-final.
    So, maybe finishing second in Group B might be better.
    Tuesday is going to be a fascinating day of football.

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