Deutschland – Nigeria: die Spielerinnen in der Einzelkritik

Von am 1. Juli 2011 – 13.21 Uhr 26 Kommentare

Womensoccer wirft einen Blick auf die Leistung der deutschen Spielerinnen beim hart erkämpften 1:0-Sieg gegen Nigeria im zweiten Gruppenspiel der Frauenfußball-WM in Deutschland.

Nadine Angerer: Wie schon gegen Kanada hatte sich auch gegen Nigeria nicht all zu viel tun, da die Viererkette vor ihr die gegnerischen Angriffe frühzeitig stoppte. Bekam in der Schlussphase ebenfalls die harte Gangart der Westafrikanerinnen zu spüren.

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Note: 3

Linda Bresonik: Steigerte sich im Abwehrverhalten im Vergleich zum Eröffnungsspiel und hatte die rechte Außenbahn im Griff. Offensiv könnte sie sich noch etwas häufiger in das Angriffsspiel der DFB-Elf einschalten.

Note: 2,5

Annike Krahn: Kämpfte, rackerte und dirigierte die Viererkette umsichtig gegen die schnellen Spitzen der Afrikanerinnen. Ließ nur wenig anbrennen und wurde einen Tag vor ihrem Geburtstag zu ihrer eigenen Überraschung zur Spielerin des Spiels ausgezeichnet.

Note: 2

Saskia Bartusiak: Auch sie bot eine überwiegend souveräne Partie, ihren obligatorischen Schnitzer hatte sie allerdings erneut, als in der ersten Halbzeit Sarah Michael fast daraus Kapital geschlagen hätte. Dennoch: Auch die Frankfurterin hat sich gesteigert.

Note: 3

Babett Peter: Ähnlich wie Bresonik ließ Peter über ihre Abwehrseite kaum Angriffe der Nigerianerinnen zu. Versuchte sich nur selten offensiv, konnte dort aber keine wesentlichen Akzente setzen. Musste ein hartes Foul von Rita Chikwelu einstecken.

Note: 2,5

Kim Kulig: Mit körperlicher Präsenz und physischer Robustheit sicherte sie das defensive Mittelfeld ab. Ging gelegentlich mit nach vorne und probierte es mit Distanzschüssen, leistete sich aber auch gelegentlich Abspielfehler.

Note: 3

Simone Laudehr

Simone Laudehr avancierte zur Matchwinnerin gegen Nigeria © Nora Kruse / ff-archiv.de

Simone Laudehr: Ging gegen Nigeria lange Wege und wurde mit dem Treffer zum 1:0 belohnt, als ihr der Ball vor die Füße fiel. Hatte auch in der Anfangsphase eine gute Torchance, leistete sich aber auch Abspielfehler. War aber deutlich aktiver als im Eröffnungsspiel und mit die Beste.

Note: 2

Kerstin Garefrekes: War sie im Eröffnungsspiel noch die beste, fiel sie gegen Nigeria deutlich ab. Gegen die schnellen nigerianischen Abwehrspielerinnen kam sie nie richtig zu ihrem Spiel, obwohl sie sich sowohl links wie rechts bemühte, Löcher zu reißen.

Note: 4

Célia Okoyino da Mbabi: Auch sie kam bei weitem nicht an die Leistung aus dem Kanada-Spiel ran und entwickelt nur selten Torgefahr. Fand immer wieder ihre Meisterin in Nigerias starker Verteidigerin Fatih Ikidi. Wechselte später auf den Flügel, schlug die Flanke, die zum Tor führte.

Note: 3,5

Melanie Behringer: Bis zur ihrer Verletzung nach einer halben Stunde war Melanie Behringer eine der stärksten Spielerinnen im deutschen Team. Versuchte immer wieder den Ball nach vorne zu tragen, blieb aber auch häufiger hängen.

Note: 2,5

Birgit Prinz: Gegen die schnellen Nigerianerinnen sah die deutsche Rekordnationalspielerin in den Laufduellen schlecht aus, doch immer wieder rannte sie die gegnerische Defensive an. Tut sich in der inzwischen ungewohnten Position als Sturmspitze schwer. Wirkte verbittert, als sie in der 53. Minute vom Feld musste.

Note: 4

Alexandra Popp: Gegen den robusten Gegner konnte auch sie ihre Vorzüge nicht so gut zur Geltung bringen wie noch gegen Kanada. Zeigte aber erneut guten Einsatz und war am Führungstreffer beteiligt. Schloss aber manchmal zu früh ihre Torschüsse ab.

Note: 3

Inka Grings: Leitete per Hacke den Freistoß von Da Mbabi weiter, der zum Tor führte. Wirkte lebendiger und spritziger als zum WM-Auftakt.

Note: 2,5

Fatmire Bajramaj: Kam erst in der 87. Minute aufs Feld und somit zu spät für eine Bewertung.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • Ballerina sagt:

    Haben wir das gleiche Spiel gesehen?

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  • Winter sagt:

    Deutschland gegen Kanada – bitte mal die Vorlage ändern.

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  • Markus Juchem sagt:

    Sorry, gab ein technisches Problem, sollte jetzt passen.

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  • Camulos sagt:

    Hallo,

    ich finde das ganze Konzept schlecht. Durch die benotung in 0,5er Schritten wird einem eine exakte Beurteilung suggeriert, untermalt mit einer Beschreibung die oberflächlich und kurz ist.

    Das passt doch nicht zusammen und ich finde schon, dass man sich hier als alteingessenes Informationszentrum schon ein wenig von der „neuen Konkurrenz“ unterscheiden sollte.

    So sind die Benotungen auch nicht nachvollziehbar und ich find sie in vielen Fällen auch etwas seltsam. Beispiel gefällig ?

    Bartusiak kriegt eine 3, obwohl sie hinten was anbrennen ließ und nach vorne nicht spielte.

    Bresonik, die hinten nichts anbrennen ließ und auch nach vorne gespielt hat (das kann sie ja prinzipiell auch wirklich gut, wenn sie sich traut) erhält dagegen eine 2.5.

    … in meinen Augen ist da schon allein anhand der Beschreibung eine größere Abstufung wohl fällig.

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  • Till sagt:

    Ja mit den Noten kann ich mich anfreunden, auch wenn ich manche Spielerinnen etwas schlechter gesehen hab. Dazu zählen für mich Prinz, Grings, Peter, Bresonik und Okoyino da Mbabi. Aber jeweils nur etwa ne halbe Note – bei Prinz vielleicht auch eine ganze. Ich finde sie ist einfach zu langsam geworden, um als Stoß/-Wandstürmerin zu spielen.
    Allgemein war gestern meiner Meinung nach gerade das Passspiel der deutschen Damen einfach fürchterlich – viele Spielzüge sind an dem fehlenden Pass/falschen Pass/schlechter bis gar keiner Annahme gescheitert.
    Aber wir haben gewonnen, sind weiter und anscheinend keine größeren Blessuren nach dem Kontakt mit den nigerianischen ähm Kampfspielerinnen – um es mal möglichst positiv zu formulieren.

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  • laasee sagt:

    Marcus, you are uber generous today.
    I was expecting to see at least half of the team with the number „5“ next to their names.

    (it would also be very interesting if you awarded a rating for the coach)

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  • karl sagt:

    Ich hab eher manche Spielerinnen etwas besser gesehn. Zum Beispiel da Mbabi . Die ist sehr viel gelaufen , und jeder der selbst mal als Spitze gespielt hat muss doch wissen dass es Gesgenspieler gibt gegen die man kaum nen Stich macht weil die einem staendig auf den Fuessen stehen , manchmal sogar zu zweit . Dafuer ist ihr recht viel gelungen , zum Beispiel das nicht gegebene Tor . Und Bartusiak hat doch in der Abwehr nen super job gemacht , gegen die moecht ich nicht unbedingt antreten muessen (auch nicht wenn ich 30 jahre juenger waere) …

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  • waiiy sagt:

    Also ganz ehrlich sah ich die ganze Mannschaft mindestens um eine Note tiefer. Und das war auch wirklich eine mannschaftliche Leistung, wo man kaum Einzelkritik anführen kann.

    Vorn wurde anfangs nicht angegriffen. Wenn Birgit Prinz dafür die Kraft fehlt, muss sie raus.

    Es fehlt völlig die Bindung zwischen den 6-ern und der offensiven Mittelfeldspielerin bzw. wurden aus dem offensiven Mittelfeld die Bälle nicht richtig gefordert und verteilt.

    Dadurch war Simone Laudehr zu vielen Laufwegen GEZWUNGEN. Das heißt, sie hat zwar mit die meisten Akzente gesetzt. Aber ihre eigentliche Aufgabe im defensiven Mittelfeld ließ sie dadurch verwaisen. Und Kim Kulig konnte es allein nicht schaffen.

    Dadurch war die Innenverteidigung wieder sehr oft unter Druck. Das hat sich dann wieder darin geäußert, dass kaum Bälle nach vorn gespielt wurden und wenn dann immer über 30m und mehr, wo sie dann leichte Beute des Gegners wurden.

    Hauptanspielstation war abe Nadine Angerer, die in der 1. Halbzeit fast die meisten Ballkontakte hatte. Aber auch deren Abspiele waren nur weite Abschläge, die postwenden wieder zurückkamen.

    Insgesamt hat die Mittelachse nicht richtig funktioniert und das hat kein Spiel aufkommen lassen.

    waiiy

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  • Micha sagt:

    @Till: bei Prinz geb ich dir recht.. Auch wenn sie -ohne Frage- hohe Verdienste hat, ist ihre Zeit wohl abgelaufen..
    Aber Peter in einem Atemzug mit ihr zu nennen, das passt ja nun überhaupt nicht.. Gerade Babett spielt sehr genaue Pässe, bewahrt die Übersicht, übernimmt 90% aller Einwürfe, ist vorne und hinten zu finden und das obwohl Abwehrspielerin!! Deshalb seh ich sie eher vor Krahn, da diese selten über die Mittellinie läuft..

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  • Till sagt:

    @Karl

    Also das ist wohl mal eine komsiche Begründung um eine bessere Note zu fordern… Célia Okoyino da Mbabi hat sicherlich keinen leichten Stand gehabt in den ersten 30min – aber spätestens dann auf den Außen hatte sie deutlich mehr Platz und viele Bälle sind ihr versprungen bei der Ballannahme, oder sie hat sie komplett verpasst.
    Sie sollte auf jeden Fall nicht als einzige Stürmerin agieren, sondern auf eine der drei offensiven Mittelfeldpositionen, da sie offensichtlich nicht gegen eine körperbetont spielende Innenverteidigung ankommt/ankam. Auch da kann man als Spieler(in) deutlich mehr bewegen, als sie es getan hat – aber gestern war einfach nicht ihr Tag.
    Bartusiak war gut, aber nicht mehr. Da hätte ich keine Probleme mit, wenn ich gegen sie spielen würde … so gut war sie nicht. Lieber gegen sie, als gegen Annike oder Alex.

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  • Till sagt:

    @Micha – ich wollte Peter nicht mit Prinz gleichstellen – das auf keinen Fall!! Aber ich find ihr eine 2.5 für gestern zu geben einfach zu gut. Eine 3 wäre da angemessener – aus meiner Sicht.
    Ebenso kann die Häufigkeit der Überquerung der Mittellinie kein geeignetes Vergleichskriterium zwischen einer Außenverteidigerin und einer Innenverteidigerin sein. Das gehört bei einer Außenverteidigerin nun mal absolut dazu. Also Meine Notenwahl wäre Peter 3 (absolut solide, besonders defensiv – offensiv nicht wirklich sehr auffällig)
    Brinz 5 (fehlende Bindung zum Spiel, fehlendes Durchsetzungsvermögen, … – was aber zum Teil auch einfach an der Aufstellung liegt)
    Ich bin der Meinung Birgit Prinz braucht eine ähm „auffällige“ (präsente, gefährliche, große,…) Stürmerin vor ihr, die einfach 1-2 Gegenspielerinnen bindet und dadurch auch Räume für Frau Prinz schafft.

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  • waiiy sagt:

    Ach ja, Einzelkritik an Birgit Prinz:

    Wie war noch gleich die Begründung von Silvia Neid, dass sei von Anfang an spielen muss?

    1. Sie kann gut die Bälle verteilen: Damit ist sie hoffnungslos überfordert. Das muss schon über die Außenbahnen oder (leider) über Simone Laudehr (die ganz andere Aufgaben hätte) gehen.

    2. Sie bindet immer gleich mehrere Gegenspielerinnen: Das tut sie gar nicht. Die Wahrheit ist, dass der Gegner sie locker im Raum deckt, weil sie nach Annahme des Balles so viel Zeit braucht, dass man locker noch hinlaufen kann.

    3. Sie flößt Gegnern Respekt ein und reißt die Mannschaft mit: Womit tut sie das? Die Körpersprache nach 2 Minuten Spielzeit zeigt, dass sie schon da nur noch die Schulter hängen lässt. Motivation von Mitspielerinnen sieht man bei ihr nicht. Sie hat viel zuviel mit sich selbst zutun. Andere Mannschaften sind so selbstbewusst, dass sie gar nicht auf den Namen der Gegnerinnen achten, auch nicht, wenn „Prinz“ auf dem Rücken steht.

    Ich glaube, dass wir bei den Gegnern belächelt werden, dass wir es uns leisten können, eine Spielerin in so zentraler Position mitzuschleppen. Vielleicht ernten wir auch Hochachtung, dass wir trotzdem noch Siege einfahren.

    waiiy

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  • Micha sagt:

    Bin sehr gespannt, ob Frau Neid die Mannschaft am Dienstag umzustellt und es ‚wagt‘ Prinz auf der Bank zu lassen..
    Wäre eigentlich die logische Konsequenz.. aber sie hat auch gestern meiner Meinung nach viel zu lange mit deren Auswechslung gewartet.. Habe Prinz bis dahin noch nie so sauer erlebt..

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  • Conny sagt:

    @waiiy

    Ja, Birgit Prinz hat gestern eine ziemlich miserable Vorstellung abgegeben – wie wohl so ziemlich alle deutschen Spielerinnen. Defensiv – okay, auch da war es nicht supergut, doch zu Null gespielt, aber das Spiel nach vorne war eine einzige Katastrophe. Das 1-0 fiel zwar kurz nachdem Prinz das Spielfeld verlassen hat, aber durch eine Standardsituation. Nach dem 0-1 mußte Nigeria mehr tun, aber der dadurch entstandene mehr Raum konnte von den deutschen Spielerinnen nicht genutzt werden. Seien wir doch mal ehrlich – das Spiel wurde auch nach Prinz Auswechslung kein bißchen besser oder konstruktiver. Gestern konnte sich weder eine Prinz, noch eine Popp, noch eine Grings, noch eine Célia, noch eine Garefreekes, durchsetzen.

    Ich finde es schade (milde ausgedrückt), wie hier in Deutschland in der Öffentlichkeit teilweise mit verdienten Spielerinnen und Spielern umgegangen wird. Die Art und Weise, wie gestern zum Beispiel der Kommentator Tom Bartels die Spielerin Birgit Prinz niedergeredet hat,macht mich ziemlich fassungslos. Wie kann man das schlechte Spiel einer Mannschaft an einer Spielerin festmachen?

    Es bleibt festzuhalten – Birgit Prinz hat nicht mehr die Klasse von vor einigen Jahren – aber sie kann immer noch entscheidene Aktionen einleiten (s. Spiel Kanada – das erste Tor – Anspiel auf Peter). Eine Prinz sollte man auch nicht ganz vorne einsetzen.
    Und ganz gewiss wird uns keine Nation wegen der Aufstellung von Birgit Prinz belächeln, sondern in Anbetracht so mancher Kommentare über Birgit Prinz eher über uns den Kopf schütteln

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  • Michael sagt:

    Vielleicht war Birgit Prinz auch nur sauer auf sich selbst und das überharte Spiel von Seiten Nigerias?

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  • laasee sagt:

    And what about Inka?
    Neid has now humiliated her in the two games.

    The starting Xl were poor against Canada and pathetic last night.
    Is there a discussion within Germany about the competence of the coach?
    Or is Frau Neid above any criticism?

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  • Detlef sagt:

    NATZE war für mich die beste deutsche Spielerin auf dem Platz!!!
    Und das sagt wohl alles darüber, wie ich die gestrige Leistung der Mannschaft sehe!!!

    Annike mit gut zu bewerten, kann ich absolut nicht nachvollziehen!!!
    Die Defensivarbeit ist nur ein Teil ihres Jobs, den sie gestern recht ordentlich erfüllt hat!!!
    Aber was ist mit Spielaufbau??? (zumindest mal bis zu den Sechsern vor ihr)

    Bartusiak müßte eigentlich ähnlich benotet werden!!!
    Sie war zwar defensiv nicht so sicher (wieder mit einem katastrophalen Bock), aber dafür tat sie wesentlich mehr für den Spielaufbau!!!

    BABBS fiel gestern definitiv in ihrer Leistung ab!!!
    Sie war sichtlich beeindruckt vom überharten Einsteigen der Afrikanerinnen, und schaffte es kaum einmal offensiv zu werden!!!

    Linda war gestern die beste Abwehrspielerin, gut nach hinten, und gut nach vorn!!!

    Kim punktete gestern mit gutem robustem Körpereinsatz!!!
    Aber das war auch schon alles, was man positives von ihr berichten konnte!!!
    Ihre Pässe gingen zumeist ins Leere, oder zum Gegner!!!
    Ihre Ballbehandlung war oft mangelhaft, denn sie lies zu weit prallen!!!
    Viele Foulspiele!!!

    Simon biß sich mehr durch das Spiel!!!
    Sie kämpfte und rackerte, aber es kam nicht viel dabei raus!!!
    Auch sie fabrizierte viele Foulspiele!!!
    Immerhin stand sie im entscheidenden Moment goldrichtig, und traf auch das Tor!!!

    MelB war erneut sehr emsig!!!
    Mit ihrem Ausfall, gab es einen Bruch im deutschen Angriff!!!
    Gute Besserung!!!

    Celia hatte Probleme mit dem robusten Spiel Nigerias, und kam gestern nur sehr sporadisch zu guten Szenen!!!
    War aber trotzdem gefährlicher als der Oldie-Sturm, und dürfte damit auch gegen Frankreich in der Startelf stehen!!!

    KG gelang gestern kaum etwas, und hätte eigentlich ausgewechselt gehört!!!

    Birgit Prinz gelang noch viel weniger, und ist in dieser (Anti-)Form nur noch eine Belastung fürs Team!!!

    Inka Grings hatte mehr vom Spiel, als KG und Prinz zusammen!!!
    Arbeitete auch fleißig, und war etwas besser als im Eröffnungsspiel!!!

    Poppi fleißig und robust, aber auch sie tat sich schwer gegen die starken Abwehrspielerinnen in Grün!!!

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  • mrx sagt:

    Kulig kommt auch zu gut weg. Ihre harmlosen Ego-Distanzschüsse hätte sie sich sparen können. Einmal war Garefrekes deutlich besser und alleingelassen platziert und in der zweiten Halbzeit hätte sie auch Popp und Grings in Szene setzen können. Dazu viele Abspielfehler…

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  • Paul sagt:

    SN – wir können uns auf jeden Gegner einstellen unsere Spielerinnen sind variabel genug dafür—– man sieht nur ein System –kein umstellen oder einstellen —- auf den Gegener —immer das gleiche— auch die Einwechslungen —immer das selbe —-sind wir noch in der Vorbereitung ? Ein Trainer sollte reagieren— eine Lauder die laufen will und kann — sollte rechts raus rücken usw. Frankreich spielt auch körperbetont und pfeilschnell. Ich hoffe wir sind im nächsten Spiel besser auf den Gegner eingestellt und zur Kritik der Spielerinnen jede sollte 3x (Strafe)das Spiel anschauen und sich selbst eine Note geben.

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  • Erny sagt:

    Birgit Prinz ist mir nicht mehr sympathisch, denn was sie da nach dem Verlassen des Platzes für eine verbissen trotzköpfige Reaktion – Hand(rundum)schlag – gezeigt hat, ist einer Nationalspielerin unwürdig. In solch einer Vorbildposition sollte man (Frau) sich beherrschen können und müssen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Erny
    Ich habe Verständnis für die von Dir so (miss-)interpretierte Reaktion von BP! […]
    Das sind adrenalingetränkte Emotionen pur und genehmige ich allemale!
    Das Interview mit ihr hinterher, brauchte ich daher gar nicht, um sie zu verstehen, ihre Motivation zu erfahren. Da wirkte sie bereits wieder souverän, gefasst und kritisch!
    Mach´ also aus ´ner Mücke keinen Elefanten, sonst wird Berty böse mit Dir! 😀

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • waiiy sagt:

    @laasee:

    So sehr, wie ich auch die Leistungen von Inka Grings in den vergangenen Spielen kritisiert habe, habe ich auch gesagt, dass sie es drauf hat, sich da rauszuziehen, weil sie eine richtig gute Stürmerin ist. Gestern das Spiel kam ihr da sehr entgegen. Sie war sicher auch nicht gut, wie das ganze Team nicht.

    Aber es gab Spielerinnen, die mit Wucht gegen die Überhärte angegangen sind. Das waren Popp, Grings, Bresonik, Laudehr. Und es gehört auch Kulig dazu, die auch Fouls ausgeteilt hat. Das sehe ich aber nicht negativ. Gestern musste man das tun und Zeichen setzen, zumal die Gefahr von gelben Karten sehr gering war.

    Da waren andere Spieler viel zu lieb wie Da Mbabi, Prinz und Garefrekes.

    Schade, dass Bajramaj nicht eher kam. Sie kann herrlich verbissen spielen und wird mit jedem Foul, was sie bekommt, verbissener. Das hätte gestern gut gepasst.

    Also ich hoffe, dass Inka nun noch mehr Gas gibt und sich den Platz in der Startelf zurückerkämpft (den sie aber auch zurecht hergegeben hatte). Birgit Prinz leistet da ja gute Schützenhilfe. Da wird wohl ein Platz frei in der Offensive… 😉

    waiiy

    PS: Natürlich kann Birgit Prinz von Anfang an spielen… aber nur für 15 Minuten… 😉

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    „PS: Natürlich kann Birgit Prinz von Anfang an spielen… aber nur für 15 Minuten.“

    hehe. hmmm……her mood was black when she was substituted after 53 minutes.
    So, if she only has 15 minutes then the „North Korea lightning“ will strike Frau Neid.

    But on a serious point, the team is not constructed properly and unless there is a change of direction, it will get even worse.
    Neid decided that Birgit was to be the main striker but everyone knows that since WM 2007 she has not been able to score goals.
    All the other problems follow from that.

    Also, Poppi is not a top striker. She may have done well at U17 and U20 but senior level is a totally different matter. Her time may yet come but not at this WM.
    In the Buli she has only played a handful of games as a striker, the rest of the time was as a defender.

    For the France game I would change a lot and go with 4-5-1 :

    Angerer.
    Schmidt, Barusiak, Krahn, Peter.
    Bajramaj, Bresonik, Hingst, Laudehr, Behringer.
    Grings.

    That team should also be told that they will stay on the pitch (unless injured) for the full 90 minutes.
    Germany need to develop a team pattern and understanding very quickly.

    The tactics should be very simple – pass and move, pass and move.
    That would also help Lira to regain confidence.
    But everything should be kept as simple as possible – just pass and move for the full 90 minutes.

    Then we will all be much happier.

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  • Camulos sagt:

    Waaiy:

    Es hätte vor der WM mehere Alternativen bezüglich des Sturms gegeben. In den Vereinen exestieren gut eingespielte und erfolgreiche Stürmerinnen. Das man sich diesen Schritt nicht zugetraut hat, dass mag einerseits daran liegen, dass die Trainerin keiner langjährigen Nationalspielerin eine klare Absage erteilen mochte, andererseits aber auch daran, dass sich die neuen Stürmerinnen nie so wirklich von den alten abgrenzen konnten.

    Das Prinz im allgemeinen vor Grings zum Einsatz kommt lässt sich aus sportlicher Sicht, betrachtet man dabei auch die letzte Saison, nicht rechtfertigen.

    Vielmehr dürfte nahe liegen, dass Grings aufgrund von persönlicher Differenzen einfach hinten anzustehen hat.

    Da man es schlicht versäumt hat Alternativen dementsprechend aufzubauen, einzusetzten und einzuspielen bleibt eigendlich nur auf die bewährten Kräfte zu setzten … und da kommt man um Grings einfach nicht drum rum.

    Ich halte es für gefährlich je nach Spiel die aufzustellen, die im letzten Spiel mal ein glückliches Händchen hatten. So ensteht nämlich niemals eine Leistungsteigerung der gesamten Mannschaft, die aber nötig ist und in einem solchen Tunier vorrausgesetzt werden muss.

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  • pinkpanther sagt:

    Das rosarote Kätzchen mal wieder 😉
    Wie der Eine oder die Andere auch tingel ich ja gerade von Spiel zu Spiel und freue mich, mal wieder auf meiner geliebten womensoccer.de-Seite zu sein 🙂
    Ich könnte soviel berichten, dass 2 Blogs damit gefüllt werden könnten, hier aber die mir wichtigsten Kommentare:
    1. Bislang bin ich ja tendenziell eher ein BP-Verteidiger gewesen, aber was sie gestern geboten hat, hat mich live vor Ort wirklich entsetzt! Ich kann mich an mindestens 2 Szenen erinnern, wo sie vollkommen unbedrängt den Ball den Gegnerinnen in die Füße gespielt hat … ganz zu Schweigen davon dass Sie als !Einzige! der Mannschaft nicht in der Lage war richtig dagegenzuhalten und sich reinzubeißen – viiiiel zu langsam, außerdem turnte sie immer im Abseits rum, ich kann mich an keine einzige auch nur im Ansatz gelungene Szene erinnern.
    2. Lira kann man natürlich wegen der paar Minuten nicht ernsthaft bewerten, aber ih fand interessant wie sie bei ihren wenigen Szenen der Robustheit der Nigerianerinnen nichts entgegenzusetzen hatte – auf der anderen Seite ist dies auch wieder ein Lob für die anderen Spielerinnen, die sich in die Partie gebissen haben.
    3. IG fand ich deutlich verbessert.
    Weitere Kommentare die Tage, das Cafe macht jetzt dicht 🙁

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  • JimPanse sagt:

    Die Kicker- Noten sind da:

    Angerer: 3
    Bresonik: 4
    Krahn: 3
    Bartusiak: 4,5
    Peter: 4
    Kulig: 5
    Laudehr: 2,5
    Garefrekes: 5
    da Mbabi: 4,5
    Behringer 3,5
    Prinz: 5
    Popp: 4,5
    Grings: 4

    Im Forum wurde letztes Mal gefragt: Wie der Kicker seine Noten ermittelt? Bin mir hier nicht zu 100% sicher aber ich glaube es gibt eine Art Bewertungsschablone, zumindest wird während der Männerbundesliga ein mehr oder weniger objektiver „Schlüssel“ verwendet, wo Fehlpässe, Ballkontakte, Karten, Tore usw. mit reinspielen.

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