WM-Ticker ++ 30. Juni 2011

Von am 30. Juni 2011 – 18.47 Uhr

Ein bisschen Statistik, der Wunsch nach einer größeren Fanmeile und ein neuer Weltrekord – dies sind die Themen unserer heutigen Kurzmeldungen.

Torreiche Minuten
14 Tore sind bei dieser WM bislang gefallen (vor Anstoß der Partie zwischen Frankreich und Kanada). Am erfolgreichsten sind die Mannschaften zwischen der 54. und der 57. Minute – insgesamt vier Tore fielen in dieser Zeit.

Berlin prüft Public Viewing am Brandenburger Tor
In Berlin wird nach der großen stimmungsvollen Party bei der Eröffnung der Weltmeisterschaft nachträglich die Eröffnung einer größeren Fanmeile geprüft. Die Diskussion war nach dem ersten Gruppenspiel zwischen Deutschland und Kanada am Sonntag entbrannt. Die Vorschläge aus den regionalen Medien, stattdessen wie bei der WM 2006 eine Zone für Public Viewing am Pariser Platz am Brandenburger Tor einzurichten, stießen bei den Behörden auf Interesse. Allerdings stört die „Fashion Week“ vom 5. bis 10. Juli, für die Zelte auf dem Pariser Platz aufgebaut werden, die Pläne. Ein Abbau soll erst vom 13. Juli an möglich sein, am Tag der Halbfinalspiele. Die Verbindung von Modemesse und Fanmeile wäre denkbar, sagte ein Sprecher der „Fashion-Week“. „Ich würde mich freuen, wenn es kurzfristig klappen könnte. Unser Ordnungsamt stünde jedenfalls bereit“, sagte Carsten Spallek, Wirtschaftsstadtrat von Berlin-Mitte, der Zeitung „BZ“.

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Auch Birgit Prinz spielt bereits ihre fünfte WM. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Formiga im Club der „5er“
Brasiliens Formiga ist gestern in den Club der Spielerinnen aufgestiegen, die bereits ihre fünfte Weltmeisterschaft spielen. Bisher dabei: Kristine Lilly, Birgit Prinz und Homare Sawa.

Frankfurt und Augsburg mit Weltrekord
Was das Nationalteam am 17. Juli im Frankfurter Stadion zum dritten Mal in Folge werden will, hat eine Auswahl zahlreicher Frauen und Mädchen 18 Tage vorher auf der Frankfurter Fanmeile auf Anhieb geschafft: Weltmeister! Weltmeister im Dauer-Elfmeterschießen. 525 Mal hintereinander schossen sie aufs Tor, überboten damit die bisherige von Singapur aufgestellte Bestleistung (364) deutlich und schafften damit den Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde. Zur gleichen Zeit nahm auch Augsburg Singapurs Rekord „unter Beschuss“ und erreichte nach einigen Verwicklungen ebenfalls die neue Bestleistung, worauf sich Teams aus den beiden WM-Spielorten schiedlich und friedlich einigten.
Bei diesem Wettbewerb bestimmt die Regel, dass nur weibliche Fußballfans antreten können, jede nur einmal auf Tor schießen darf und zwischen zwei Schussversuchen nicht mehr als 30 Sekunden vergehen dürfen. Was dabei zählt, ist die Anzahl der Schüsse, nicht der erzielten Tore. Schülerinnen, Polizistinnen, einige Studentinnen aus Seoul, Touristinnen und sogar eine Nonne in Ordenstracht beteiligten sich am Main unter anderen an dem Elfmeter-Marathon, den Frankfurts Oberbürgermeister Petra Roth eröffnete.

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