Frankreich lässt Kanada keine Chance

Von am 30. Juni 2011 – 19.50 Uhr 7 Kommentare

Die französische Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Vorrundenspiel gewonnen. Gegen Kanada kam das Team von Nationaltrainer Bruno Bini zu einem ungefährdeten 4:0-Erfolg und könnte später am Abend bereits im Viertelfinale stehen.

Sowohl die Französinnen als auch die Kanadierinnen werden nun auf die Begegnung zwischen Deutschland und Nigeria (20.45 Uhr, live in der ARD) schauen. Gewinnen die Deutschen, ist die Entscheidung gefallen: Frankreich steht im Viertelfinale, die Kanadierinnen sind ausgeschieden.

Thiney trifft zum 1:0
Kanada, die nach der Auftaktniederlage gegen Deutschland schon mit dem Rücken zur Wand standen, kamen gut ins Spiel und zeigten sich in der Anfangsphase aktiver als die „Équipe Tricolore“. Doch nach 15 Minuten übernahmen die Französinnen mehr und mehr das Kommando. In der 24. Minute gab es dafür den Lohn; nach einer abgefälschten Flanke kam Thiney zum Kopfball und traf zum 1:0.

Entscheidung nach sechzig Minuten
Frankreich wurde sicherer und hatte die Partie nach dem Führungstreffer im Griff. Folgerichtig kamen die Blauen in der zweiten Halbzeit auch zum 2:0. Erneut war es Thiney (60.), die aus etwa zwanzig Metern abzog und für die Vorentscheidung sorgte. Kanada fand keine Mittel, die Begegnung noch zu drehen, stattdessen hatten die Französinnen leichtes Spiel. Nur sechs Minuten später traf Camille Abily nach einer Ecke von Sandrine Soubeyrand per Kopf zum 3:0, in der 83. Minute erzielte Élodie Thomis den 4:0-Endstand.

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7 Kommentare »

  • laasee sagt:

    France were very impressive but Canada are not a good team.
    Football in France is on an upward trend.

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  • intersoccer sagt:

    Frankreich beeindruckend, Kanada (leider) enttäuschend. Ich bin gespannt auf das Spiel gegen Deutschland…

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  • Michael sagt:

    Ich finde, die Französinnen haben seit der EM 2009 einen großen Sprung gemacht. Sie spielen zur Zeit einen besseren Fußball als unsere Mädels: schnelles, direktes Paßspiel, laufstark, athletisch, spielintelligent und auch zweikampfstark. Und sie haben auch einen ausgeglichenen Kader.

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  • Lusankya sagt:

    Allerdings haben auch die Französinnen immer wieder Böcke in der Abwehr, das war sowohl gegen Nigeria als auch gegen Kanada der Fall.

    Ich denke es wird schwierig sein, gegen Frankreich zu gewinnen, aber wir werden trotzdem ein insgesamt besseres Fußballspiel sehen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nachdem ich ja bereits anderenorts meine Meinung zur mex. Innenverteidigerin Sandoval geäußert hatte, möchte ich nunmehr eine weitere Spielerin, die mir sehr auffiel, in den Fokus stellen.
    Es ist die kanadische, aber deutschstämmige Sophie Schmidt mit der Rückennr. 13 ), die bei mir auch wegen ihrem ansprechenden Äußeren, aber insbesondere wegen ihrer Leistung und Einsatz in beiden WM-Spielen ziemlich viele Pluspunkte sammelte.
    Ich glaube, sie ist eine der laufintensivsten und zweikampfstärksten (nicht nur) Kanadierinnen, die sich für nichts zu schade ist.
    So eine Spielerin vergleichsweise in der BL zu finden, ist nicht leicht, denn trotz minutenlangem Hinterkopfkratzen ist mir keine adäquate eingefallen.
    Vielleicht gibt es ja mal das bekannte „back to the roots“, was ich sehr begrüssen würde! 🙂

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  • laasee sagt:

    @SF

    I agree with you about Sophie Schmidt. She is a very good footballer.

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  • waiiy sagt:

    Ich besonders beeindruckend, dass Bini die Lehren aus dem ersten Spiel gezogen und seine beste Spielerin gegen Nigeria in die Mitte gestellt hat. Dementsprechend hat Necib als klassische Spielmacherin richtig groß aufgetrumpft. Das hat mir sehr gefallen.

    Vielleicht darf man ja bei uns auch darauf hoffen, dass man Lehren aus den Spiele zieht.

    waiiy

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