DFB-Pokalfinale bis 2015 in Köln

Von am 24. Juni 2011 – 14.00 Uhr 9 Kommentare

Das RheinEnergieStadion in Köln wird auch in den nächsten vier Jahren der Austragungsort des Endspiels im Wettbewerb um den DFB-Pokal der Frauen sein. Dies hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) heute auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main beschlossen.

„Die Endspiele in den vergangenen beiden Jahren waren schon sehr beeindruckend. Der Zuschauerzuspruch war sehr gut und hat unsere Entscheidung bestätigt, das Pokalfinale der Frauen räumlich von dem der Männer zu trennen“, sagt Hannelore Ratzeburg, die für den Frauen- und Mädchenfußball verantwortliche DFB-Vizepräsidentin: „Es stimmt in Köln einfach alles: das Angebot rundherum, das Spiel, die Stimmung. Und das hat uns letztlich bestärkt, das Pokalfinale bis 2015 in Köln auszutragen.“

Bisher zwei Finalspiele in Köln
2010 fand das Endspiel erstmals in Köln statt. Mehr als 26 000 Zuschauer sahen den 1:0-Sieg des FCR 2001 Duisburg gegen den FF USV Jena. Zuvor war das Endspiel um den DFB-Pokal der Frauen seit 1985 gemeinsam mit dem Finale der Männer im Berliner Olympiastadion ausgetragen worden.

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

9 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Gute und richtige Entscheidung!

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  • Detlef sagt:

    Das muß sich erst zeigen, ob das wirklich so eine gute Entscheidung war!!!
    Nach dem sehr hoffnungsvollen Start, mit dem eher unspannenden Duell FCR-USV, hofften ja eigentlich alle auf eine ordentliche Steigerung beim Spitzenduell der beiden besten Vereine Deutschlands!!!
    Die Ernüchterung war aber groß, und das im Jahr der WM!!!

    Wahrscheinlich wird das Zuschauerinteresse weiter sinken, egal wer sich dort in Zukunft gegenübersteht!!!

    Irgendwann ist das Kölner Event-Publikum gelangweilt, und auch die Höhner können das nicht verhindern!!!

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  • Striker sagt:

    Wenn die WM einen Boom mitbringt, kann das eine gute Entscheidung sein. Am TV wirkte das Stadion in den ersten beiden Ausgaben deutlich zu groß. Ein Stadion mit 30.000 Plätzen wäre sinnvoller gewesen.

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  • Jochen-or sagt:

    Der Osten ist hungrig!
    Leider ist Dresden nicht zentral gelegen.
    Die bekommen ja jetzt bei allen Gruppenspielen – egal wer spielt – das Stadion voll.

    Vielleicht wäre Leipzig mal eine Idee.

    (Liegt aber nicht so nah wie Köln bei Frankfurt u. Siegen.) 🙂

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  • laasee sagt:

    „Vielleicht wäre Leipzig mal eine Idee.“

    That is a very good suggestion – Leipzig and then Berlin.

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  • Jennifer sagt:

    Es gab doch eigentlich gar keine Dringlichkeit, so eine Entscheidung herbei zu führen, oder doch? Der DFB könnte doch erstmal die Entwicklung weiterhin abwarten. Für nächstes Jahr stand m. Wissens Köln schon als Austragungsort fest. D. h. es ist erst eine Planung ab 2013 erforderlich. Warum muss das jetzt so ad hoc entschieden werden?

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  • XQ sagt:

    @Jennifer. Stell dir vor, Frau Neid müsste wirklich noch in den Osten fahren… Ansonsten halte ich Köln genauso zentral gelegen wie Emden, Dresden oder Heringsdorf. Da wird schon Lobbyarbeit für Köln geleistet. Meines Erachtens bringt ein gefülltes kleineres Stadion mehr Stimmung als Köln 2011. Und warum sollte man nicht in einem 3.-Liga-Stadion spielen und damit vorbildliche Vereine belohnen, evtl für tolle Nachwuchsarbeit.

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  • Tobias sagt:

    Der DFB entscheidet ja derzeit ohne Not vorzeitig wichtige Fragen, siehe auch die Verlängerung des Vertrags mit der Bundestrainerin. Wahrscheinlich wurd als nächstes der Meistertitel für mindestens drei Jahre an Frankfurt vergeben, weil da „einfach alles stimmt“.

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  • waiiy sagt:

    Ich würde es nach Dortmund oder Gelsenkirchen geben. Da gibt es Zuschauer, die einfach richtig gern guten Fußball sehen wollen. Und ich denke, das Umfeld von beiden Arenen würde die Hütte voll kriegen und da würde auch richtig Stimmung sein.

    Ansonsten ist ein kleineres Stadion sinnvoller, da stimme ich zu.

    Oder auch die Alternativen Leipzig und Dresden, weil man dort aus Erfahrung weiß, dass die Leute quasi hinströmen, egal wer spielt.

    waiiy

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