Siege für Norwegen und Kolumbien, Neuseeland verliert

Von am 21. Juni 2011 – 10.38 Uhr

Am vergangenen Donnerstag unterlag Norwegen der DFB-Elf in Mainz noch mit 0:3, doch am Montagnachmittag setzte das Team sechs Tage vor Beginn der Frauen-WM eine Duftmarke.

Im Steinbergstadion von Leogang gewann das Team von Trainerin Eli Landsem ein inoffizielles Länderspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 3:1 (0:0).

Norwegerinnen drehen Rückstand
Carli Lloyd brachte die Amerikanerinnen mit einem Schuss in den Winkel in Führung (60.), doch Emilie Haavi (65.) mit einem Heber, Lene Mykjåland (67.) nach Vorarbeit von Leni Larsen Kaurin und Cecilie Pedersen mit einem Abstauber nach Schuss von Trine Rønning (82.) drehten die Partie zugunsten der Skandinavierinnen, für die Ingvild Stensland in der Startformation stand.

Anzeige

Ingvild Stensland

Ingvild Stensland hielt fast die komplette Spielzeit durch © Nora Kruse / ff-archiv.de

Sieg fürs Selbstvertrauen
„Wir sind wirklich sehr zufrieden mit diesem Ergebnis, heute haben wir wirklich sehr gut gespielt. Wir waren diszipliniert in der Defensive, haben hart füreinander gearbeitet und unser eigenes Spiel aufzogen. Dieser Sieg hilft uns zwar für die WM nicht weiter, gibt uns aber Optimismus, dass wir mit den Besten mithalten können“, freute sich Landsem.

Australien dreht Partie gegen Mexiko
Im Jahnstadion von Göttingen kam Australien nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 3:2-Sieg gegen Mexiko. In der von Riem Hussein geleiteten Partie brachten Monica Ocampo (32.) und Maribel Dominguez (35.) per Elfmeter die Mexikanerinnen in Front, doch noch vor der Pause kämpften sich die Australierinnen dank des 50. Länderspieltreffers von Lauren Colthorpe (43.) und eines Tores von Sally Shiphard (45.) wieder heran. In der zweiten Halbzeit erzielte Kyah Simon (63.) den Siegtreffer für das Team von Trainer Tom Sermanni.

Rodallega schießt Kolumbien zum Sieg
Beim Vier-Nationen-Turnier in der Schweiz standen die letzten Partien auf dem Programm. Neuseeland unterlag in Naters nach den Siegen gegen Wales und Kolumbien gegen Dänemark durch einen Treffer von Kristine Pedersen (21.) mit 0:1, bot aber eine im Vergleich zu den Spielen zuvor veränderte Formation auf, so fehlten verletzungsbedingt Betsy Hassett und Sarah Gregorius, Anna Green und Ali Riley kamen nur zu Kurzeinsätzen. Kolumbien gewann gegen Wales durch Tore von Diana Ospina (25.) und Carmen Rodallega (38., 61.) mit 3:1, den Ehrentreffer für die Gäste erzielte Natasha Harding (40.).

Tags: ,

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.