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Hamburger SV verpflichtet Jessica Wich

Markus Juchem am 27 Kommentare
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Frauenfußball-Bundesligist Hamburger SV hat Stürmerin Jessica Wich vom Meister 1. FFC Turbine Potsdam verpflichtet.

Wich unterschrieb in Hamburg einen Zweijahrensvertrag. Sie soll die Offensive der Rothosen nach den Abgängen von Kim Kulig, Antonia Göransson und Ana Maria Crnogorcevic verstärken.

Neue Herausforderung
“Ich freue mich auf eine neue Herausforderung beim Hamburger SV”, erklärt die gebürtige Fränkin. “Ich möchte der Mannschaft mit meinen Fähigkeiten weiterhelfen und eine Führungsrolle übernehmen. Ich hatte vier schöne Jahre in Potsdam und konnte auf höchstem Niveau viele Erfahrungen sammeln. Nach einer langen Verletzungspause möchte ich regelmäßig spielen, um zu meiner Form zurück zu finden”, so die U20-Weltmeisterin.

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Markus Juchem (47) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ und Kicker.

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27 Kommentare »

  • Fuxi sagt:

    Naja, sie wird wohl wissen, was sie tut. Immerhin schließt sie sich einem Verein an, dessen kommissarischer Vorstandsvorsitzender 25.000 Euro Geldstrafe an Frank Rost statt an den Mädchenfußball, wie es mit Vorgänger Bernd Hoffmann besprochen war, umleitet in die Beschaffung früher gewonnener Pokale…

    Ich prophezeie dem HSV-Frauen- und Mädchenfußball eine Zukunft von allenfalls noch zwei Jahren (auf der Grundlage, dass Jarchow einen Dreijahresvertrag als Vorstandsvorsitzender kriegen soll), dem höherklassigen Frauenfußball eine letzte Gnadensaison 2011/2012. Wie die neoliberalen Wirtschaftsmarionetten eben so sind…

  • susifan sagt:

    jau, und wenn die bei den Männern so weitermachen, brauchen die dann kommendes Jahr auch jeden Pfennig aus dem Frauenetat für die zweite Liga des Männerteams…

  • Speedcell sagt:

    Sehr,sehr schade für potsdam. Dann will ich mal hoffen,dass der HSV nächstes jahr nicht das frauenteam komplett streicht. Aber dann könnte sie ja wieder zurück nach potsdam. :)

  • Detlef sagt:

    JEZZ ist für mich ein großer Verlust für TURBINE, etwa ähnlich bedauernswert wie der Verlust von KESSI!!!
    Und noch verwirrender als bei der Pfälzerin, ist für mich der Grund, und erst recht das Ziel von JEZZ!!!

    Sie gehörte vor ihrer Verletzung eigentlich zur Stammelf!!!
    Auch wenn sie nicht immer von Beginn an randurfte, wurde sie dann doch meistens eingewechselt!!!
    Sie litt zwar ziemlich unter dem “Alles-über-LIRA-Spielsystem”, aber nun, nach dem Weggang von LIRA und auch KESSI, wären doch mM nach ihre Chancen ziemlich gut gewesen, zu den etablierten Spielerinnen aufzusteigen!!!

    Und auch sie dürfte doch wohl den dramatischen Finanzentzug in Hamburg mitbekommen haben???
    Da wären für mich alle mündlichen Zusagen auf einen Schlag Null und nichtig geworden!!!

    Ich wünsche JEZZ jedenfalls viel Erfolg bei den Hanseatinnen, und hoffe für sie, daß sie ihre Entscheidung nicht bald bereuen wird!!!

  • jochen-or sagt:

    @Detlef

    Dem widerspreche ich.
    M.E. fiel sie spürbar gegenüber den anderen Stürmerinnen ab, ganz einfach weil sie für eine Spitzenspielerin zu langsam ist.

    Lass es die Zukunft entscheiden!

    Recht gebe ich dir, dass Kessi ein schwerer Verlust ist.

  • NCB sagt:

    Bitte, bevor jetzt noch irgendwelche Wich-Turbine-Fans ausrasten und sich vor die Gleise werfen: Wich mag ein Verlust für Turbine sein, aber sie hatte nun auch nicht die berauschende Trefferquote für eine Stürmerin, außerdem wurde sie nahtlos durch Nagasato ersetzt. Selbst wenn sie geblieben wäre, bei dem, was Turbine verpflichtet hat und wenn man sieht, dass wohl alles auf ein 3-5-2 hinausläuft, dass ja mit Bajramaj, die schon eine Art Spielmacherin abgab, schon im Ansatz vorhanden war, dann hätte sie schon etwas mehr anbieten müssen, gerade beim Sturmduo Nagasato/Mittag, dass sich da vorne mittlerweile gefunden hat. Alle drei zusammen hätten sowieso nicht mehr ins System gepasst, da es von einer konstruktiven Spielerin wie Bajramaj oder Keßler abhängig war, die sich immer etwas zurückgezogen aufgehalten hat.

    Ich denke, dass sie gerade in Hamburg mit Lena Petermann eine recht gute Kombination abgeben wird, sollten beide verletzungsfrei bleiben und das es vielleicht auch für die Hamburger Frauen die letzte Chance ist, zu überleben, wenn sie sich in dieser Saison gut anbieten. Mit Wich und Bagehorn ist zumindest ein Anfang getan.

  • ballander sagt:

    oh wie schade! ich hatte bis zuletzt gehofft, dass sie turbine erhalten bleibt. ich mag ihre quirlige spielweise :-) aber ich kann es verstehen, dass sie die ankündigungen/spekulationen um die vielen potsdamer neuzugänge dazu veranlassen, woanders mit einem sicheren stammplatz einzusteigen. hamburg ist immerhin eine schöne stadt! alles gute jezz!

  • xXx sagt:

    Ich verstehe den Wechsel nicht.

    Vor ihrer Verletzung und den Verpflichtungen von Keßler und Bajramaj gehörte Wich zum Stammpersonal bei Turbine. Nun verlassen Keßler/Bajramaj Turbine wieder und Wich ist wieder fit und konnte beim Bundesliga-Cup schon wieder mit guten Leistungen bestechen und sich für die neue Saison (auch wenn neue Spielerinnen verpflichtet werden) schon mal gut ins richtige Licht rücken.

    Sie hätte alle Möglichkeiten sich jetzt bei Turbine (einem Topclub) wieder als Stammkraft zu empfehlen.

    Stattdessen wechselt wie zum HSV zu einem potentiellen Abstiegskandidaten. So muss man den HSV leider nach den Abgängen von Kulig, Crnogorcevic und Göransson leider sehen. Die 3 waren allesamt tragende Säulen beim HSV und haben mit 24 Toren mehr als die Hälfte aller HSV-Tore geschossen, von denen der HSV ja ohnehin nicht viele erzielt (42). Nachdem beim HSV ja auch schon aus finanziellen Gründen die 2. Mannschaft zusammen gestrichen wird, kann man sicher davon ausgehen, dass als nächstes der “Rotstift” bei der 1. Mannschaft angesetzt wird, wenn die Männermannschaft weiterhin so schlecht darsteht. Frauenfußball beim HSV steht also ohnehin vor einer sehr ungewissen Zukunft.

    Wie man also trotzdem dorthin wechseln kann, obwohl man alle Möglichkeit hat sich bei Turbine wieder einen Stammplatz zu erkämpfen, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

    Das auch sie vielleicht ne Veränderung brauchte/wollte ist schön und gut, aber da hätte nen Wechsel nach z.B. Leverkusen doch deutlich mehr Sinn gehabt.

    Naja, hoffentlich hat sie sich da nicht zu sehr (genauso wie auch Bagehorn) vom letztjährigen 4. Platz des HSV blenden lassen. Ich finde es schade und wünsche ihr natürlich trotzdem alles Gute und viel Erfolg.

  • NCB sagt:

    Du hast vergessen, dass vor 1 1/2 Jahren mit einer gewissen Yuki Nagasato wohl die wichtigste Spielerin der letzten Saison zu Potsdam kam. An der wäre sie ganz bestimmt nicht vorbeigekommen wie auch an allen anderen nicht. Da vorne tummeln sich ab nächste Saison de Ridder, Hanebeck, Anonma, Mittag, Nagasato, die Kershowskis mischen wieder mit, Bianca Schmidt und, von wem ich mich innerlich schon wieder verabschiedet habe, vielleicht sogar doch noch eine Lara Dickenmann, obwohl ich das eher nicht mehr denke.

    Du musst aber auch sehen, dass Hamburg trotzdem noch eine relativ gute Mannschaft hat. Mit Wich und Bagehorn kommen zwei Talente, die in die Fußstapfen von Crno und Kim treten könnten, zumal Kim auch teilweise verletzt war in der letzten Saison.

    Mit Petermann, Wich, Simon, Bagehorn oder Ewers ist doch das ein oder andere Talent dabei, zudem hat Bianca Weech in der letzten Saison in allen wichtigen Spielen um Platz 4 sehr gut gehalten. Ich sehe das ganz und gar nicht so, dass sich Jessica da falsch entschieden hat, sondern ich denke, dass sie dort Crno doch ganz gut beerben kann und sich mit Lena da vorne im Sturm verstehen dürfte. Schreibt mir den HSV ja nicht ab bei den Frauen! Die haben die Chance, wie Phönix aus der Asche zu kommen, wenn sie unterschätzt werden!

  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass Jessy ihre Leistungsfähigkeit schon ganz gut einschätzen kann. Sie hätte auch im Jahr 1 nach Lira keine Chance auf einen Stammplatz in Potsdam. Dafür fehlt ihr auf der einen Seite durch ihre Körpergröße die Robustheit und auf der anderen Seite die Quirligkeit und Schnelligkeit. Außerdem glaube ich nicht, dass die Verletzung, die sie hatte, ausgestanden ist. Sie wird immer wiederkommen…

    Und die Aufstellung, die Potsdam in der Offensive unternimmt, sieht wohl auch eher danach aus, dass man schon länger weiß, dass Jessy weg wollte oder Jessy nahe gelegt hat zu wechseln.

    Ich wünsche Jessy vor allem, dass sie gesund bleibt. Dann wird sich alles ergeben, wenn sie den Willen hat, sich gegen Gegen- und Mitspielerinnen durchzusetzen.

    waiiy

  • bneidror sagt:

    Ich finde auch das Grundgerüst von Hamburg ist nicht das Schlechteste, und die Verpflichtungen von Bagehorn, Wich und Engel sind sicherlich auch nicht die Verkehrtesten. Wenn der HSV von Verletzungen verschont bleibt sehe ich nicht schwarz für die kommende Saison.

  • ballander sagt:

    @ waiiy: da hat wohl jemand insiderwissen? ;-) ja, das war auch mein gefühl, dass man sich im beiderseitigen einvernehmen innerlich schon lange voneinander verabschiedet hat. von turbine wird es nicht die klaren signale gegeben haben, dass sie eine wichtige rolle spielen wird. ich vermisse sie trotzdem… nach vier jahren kann man aber frischen wind, erstrecht eine steife brise am meer, sicher ganz gut vertragen.

    und es kann gerade reizvoll sein, bei einem verein einzusteigen, auf den wegen der turbulenzen momentan keiner mehr einen pfifferling gibt. manche ziehen gerade daraus enorm viel motivation. das ist sicher auch ne typfrage. mir wäre der stammplatz und die verantwortung in dieser schwierigen situation allemal lieber als die personell überbelegte turbine-truppe. ich kann jezz gut verstehen. es werden sich noch alle die augen reiben, was den hsv betrifft. totgesagte leben länger :-)

  • Probiersmalmit... sagt:

    Der Idealismus und die Sucht nach Fussball muss bei den Spielern die zum HSV gehen schon sehr groß sein. Man bedenke das dort angeblich nichts mehr zu verdienen sei. Oder wie kann man in dieser teuren aber
    schönen Stadt ohne eigenes finanzielles Dazutun überleben und wann bleibt die Zeit zum trainieren? Vielleicht ist nach dem Weggang von Ana, Kulig, Görranson, Lahr und Zweigler doch eine menge Geld frei geworden.

  • Detlef sagt:

    Ich glaube keine Spielerin geht zum HSV, um dort ein Vermögen zu verdienen!!!
    Die Finanzen sind dort wohl schon seit vielen Jahren nicht die Üppigsten!!!
    Deshalb muß man den Verantwortlichen des HSV-FF ein Riesenkompliment machen!!!
    Wie man mit minimalsten Mitteln, daß Optimalste rausholen konnte, daß war schon ein Meisterstück!!!

    Und auch ich sehe die Hamburgerinnen nicht als Abstiegskandidaten Nummer Eins!!!
    Da sind für mich Jena, Essen, Leipzig und vielleicht auch wieder Freiburg stärker gefährdet!!!

    Die Tore können und werden andere schießen!!! (vielleicht LOUI und JEZZ)
    Und mit Achim Feifel haben die Hanseatinnen einen sehr guten Trainer, der für mich einer der besten der Liga ist!!!

    Das größte Problem für die weiblichen Rothosen ist ihr Vorstand, der für den FF nicht viel übrig hat, am wenigsten Geld!!!
    Ich glaube selbst wenn sie das Unerreichbare schaffen könnten, und deutscher Meister werden würden, hätte der HSV-Profi-Vorstand keine Skrupel, auch diese Mannschaft abzumelden!!!

  • XQ sagt:

    @waii: erstmal gebe ich dir recht. Was mich an der Situation stört ist die Frage, die sich mir aufdrängt: hat schnöder in letzter Zeit nur noch Söldner eingekauft? Bei Lira war es klar, Desi kann ich verstehen, aber bei dem Rest? Oder sollte irgendwo bei Potsdam was falsch laufen, weil da Spielerinnen ausgebildet werden und dann abhauen….

  • Detlef sagt:

    @XQ,
    Die Frage ist, was Du unter “Söldner” verstehst???

    Jede Spielerin der BuLi bekommt eine Aufwandsentschädigung (sprich Gehalt) von ihrem Verein!!!

    Söldnerinnen in des Wortes eigentlicher Bedeutung sind ja eigentlich nur LIRA, BABS, JENNY und BIANCA!!!
    Als Angehörige der Bundeswehr-Sportfördergruppe, erhalten sie natürlich ihren “Sold” von dort!!!

    Wer ist denn bitteschön “abgehaun”???
    Bisher hat noch jede Spielerin ihren Vertrag in Potsdam erfüllt!!!
    Einige wechselten halt nach Ablauf dieses Vertrages ihren “Vertragspartner”!!!
    Einige Verträge wurden auch vom Verein nicht weiter verlängert!!!
    TURBINE hat doch keine “Rechte auf Lebenszeit” von seinen Spielerinnen!!!

    Also wo siehst Du da ein Problem???

  • XQ sagt:

    @Detlef
    Unbestritten ist doch, dass Potsdam eines der besten Ausbildungszentren ist, allein weil es neben der fußballerischen auch eine berufliche Qualifizierung bietet. Und das wissen m. E. die “Nachwuchs”spielerinnen genau. Und die spielen nicht für Turbine, den FCR oder diesen, nee, ich will nicht beleidigend werden, weil die so schöne Fans haben oder den grünsten Rasen ( siehe Potsdam). Und dieses Gebahren ist für mich Söldnertum, nicht die 3 Euro mehr oder weniger. Aber mit Ende der Ausbildung zu verschwinden, oder schon lange vor Saisonende den zukünftig neuen Verein kennen ( und jeder Turbinefan ahnte es zumindest auch), geht irgendwie nicht. Und da ist’s egal, ob es im Ende zu SiDi oder zu PfauWeh geht.

  • melli sagt:

    jessica will spielpraxis sammeln, um wieder an alte leistungen anknüpfen zu können. ich gehe davon aus, dass sie das in hamburg eher umsetzen kann als in potsdam.zumal ihr auch gesagt wurde, dass sie nicht gesetzt ist. also ist ihr schritt nachvollziehbar. für sie war es auch wichtig, dass das “drumherum” stimmt, also ausbildung, berufliche tätigkeit usw..auch das war ein punkt, der sie letztendlich nach hamburg zog und nicht woanders hin (sie war ja nicht nur mit hamburg in verhandlung).

  • Reiner sagt:

    Hallo und herzliche Grüsse an alle, die den HSV als Abstiegskandidat sehen, Spielerinnen unterstellen, dass sie eine schlechte Wahl getroffen hätten und generell an alle Pessimisten in Bezug auf den HSV !
    Was hier manche “Experten” von sich geben, ist haarsträubend.
    Trotz der zu beklagenden Entscheidungen des HSV-Vereinsvorstandes sind im Hintergrund fähige Leute für den Frauenfussball beim HSV tätig, die ein Team ohne Stars und Großverdiener präsentieren werden.
    Alle Spielerinnen, die beim HSV sind und alle Neuzugänge sehen den Sport im Vordergrund, spielen natürlich nicht zum Nulltarif und haben eine spannende Saison vor sich !

  • Detlef sagt:

    @XQ,
    Aha, also jede Spielerin, die sich einen persönlichen Vorteil vom Engagement bei TURBINE verspricht, ist für Dich eine “Söldnerin”???

    Ist das jetzt zB auch bei Spielerinnen so, die sich einen persönlichen Nutzen zB bei Bayern München, oder Freiburg erhoffen so???

    Oder geht es einfach nur um TURBINE???
    Müssen alle Spielerinnen aus lauter Dankbarkeit bis mindestens 29 in Potsdam bleiben???
    Oder nur solange, bis sie vom Traierteam aussortiert, bzw ins zweite Glied geschoben werden???
    Ist das wirklich Deine Meinung???

    Alle Voraussetzungen und Vergünstigungen, die Potsdam zu bieten hat, sind natürlich für Spielerinnen sehr verlockend!!!
    Und das sollen sie ganz sicher auch sein, um sicherzustellen, daß die besten Talente nach Potsdam gelockt werden können!!!
    Wenn diese Spielerinnen dann ein bestimmtes Niveau erreicht haben, es aber noch nicht für die Erste Reihe langt, wie lange müssen sie dann in Potsdam bleiben???

    Auch andere Klubs haben erstrebenswerte Voraussetzungen und Vergünstigungen, und dabei meine ich nicht nur das Geld!!!
    Auch in Frankfurt und Wolfsburg bekommen die Spielerinnen neben dem Fußball eine berufliche Perspektive!!!
    Die einen bekommen einen Job in der Geschäftsstelle des Männerteams, und die anderen erwartet ein sicherer Job im DFB-Hauptquartier!!!

    Das größte Problem ist doch die Tatsache, daß die Ausbildungsvereine für ihre Aufwendungen kaum einen Gegenwert erhalten, wenn besagte Spielerinnen den Verein verlassen!!!
    Bei den Herren werden meist hohe Ablösesummen gezahlt, wenn die Talente den Verein wechseln!!!
    Bei den Frauen fehlt diese Art der Entschädigung, und Ausbildung bleibt so ein teures Zuschußgeschäft!!!

    @Reiner,
    ich wünsche Euch viel Erfolg in der nächsten Saison!!!

  • Lucy sagt:

    Welche aktuellen Spielerinnen arbeiten denn derzeit beim DFB ?

  • NCB sagt:

    Allright, Detlef, genau das ist der Punkt. Zwar gibt es Förderungen vom DFB und anderen Stiftungen für die Ausbildung, aber die Hauptlast der Finanzen trägt der Verein. Finanzen, die andere Vereine lieber für irrsinnige Gehälter von Spielerinnen ausgeben.
    Da könnte sich der DFB, ähnlich wie bei den Männern, doch mal etwas einfallen lassen, um hier gezielt den Aufschwung in Mannschaften einzuleiten, die auf die Jugend setzen und die richtig gut ausbilden. Zum Beispiel die Verpflichtung, ein Jugendleistungszentrum aufzubauen, wie es in der Männer-Bundesliga der Fall ist, ein gewissen Teil des Gesamtetats mindestens in die Jugend zu investieren und und und…

    Man muss einfach nur beim DFB die Motivation haben, langfristig nachhaltige Aufbaupolitik zu betreiben und nicht einfach jetzt wieder 40 Jahre in der Zeit zurück zu gehen. Ansonsten muss sich niemand mehr wundern, wenn das Erste, was die Ausbildungsvereine tun, ist, ihre Jungtalente Verträge über 10, 15, 20 Jahre abschließen zu lassen, um nicht zum Sommerschlussverkauf zu werden!

  • Fuxi sagt:

    @Reiner

    So fähige Leute im Hintergrund, dass sie es nicht über die eigene Internetseite hinaus schaffen, Bundesligaspiele in und um Hamburg anzukündigen?

    Nur mal so.

  • Detlef sagt:

    @Lucy,
    Bitte richtig lesen!!!
    Ich schrieb “erwartet”, was vor allem für ältere Spielerinnen sehr interessant sein dürfte!!!

    Und da gingen direkt vom FFC Frankfurt zum DFB;
    Steffi Jones, Renate Lingor, Silke Rottenberg und Doris Fitschen (OK nicht direkt, da waren noch 4 Monate WUSA dazwischen)
    Es dürfen noch Wetten abgeschlossen werden, wer die nächsten DFB-Mitarbeiterinnen sein werden!!!

  • Lucy sagt:

    Und – ist das schlimm ? Wenn der DFB z.B. in Berlin wäre, würden sicherlich auch einige Ex-Turbinen oder aktuelle Spielerinnen dort arbeiten. Wobei sich bestimmt jede Spielerin dort bewerben kann, egal woher sie kommt…

    Das hört sich bei dir so an, als wäre es für jede Frankfurter Spielerin schon vorab gebongt, dass sie später ganz sicher beim DFB unterkommt!!!

  • Detlef sagt:

    @Lucy,
    Warum gleich so gereizt???

    Ich habe nirgens etwas davon geschrieben, das diese Nähe zum DFB verwerflich wäre!!!
    Es gehört einfach mit zu Frankfurts Vergünstigungen und Vorraussetzungen, Punkt!!!

    Und das nicht alle Spielerinnen beim DFB landen werden, ist mir natürlich auch klar!!! ;)

    PS:
    Ich finde es sogar sehr gut, daß jetzt immer mehr erfahrene Frauen beim DFB die verknöcherten Strukturen auflockern!!!
    Ich hoffe sehr, daß sie dazu beitragen können, daß dem FF (und hier vor allem der Bundesliga) ein noch höherer Stellenwert zukommt!!!

  • Lucy sagt:

    Tut mir leid, aber es hört sich doch immer erst einmal etwas vorwurfsvoll gen FFC Frankfurt an. Und dann noch die immer mal erwähnten angeblichen Klüngeleien zwischen DFB und dem FFC von manchen Schreibern hier…

    Glaube kaum, dass die, die ab und zu diese angebliche Klüngelei erwähnen, irgendwelche Beweise dafür dafür auf den Tisch legen könnten, wenn sie müssten !!

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