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DFB-Elf auf einem guten Weg

Von am 22. Mai 2011 – 17.37 Uhr 27 Kommentare

Beim 2:0-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Nordkorea war sicherlich noch nicht alles Gold, was glänzt. Doch die DFB-Elf untermauerte im ersten von vier WM-Testspielen, rund fünf Wochen vor der Frauen-WM voll im Soll zu sein.

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Nach den anstrengenden ersten WM-Lehrgängen in Bitburg, Köln und Kaiserau, bei denen die DFB-Spielerinnen teilweise bis zu fünf Stunden täglich auf dem Platz standen, steckte sichtlich noch etwas Müdigkeit in den Beinen und die letzte Frische fehlte, doch die deutsche Mannschaft zeigte bei sommerlichen Temperaturen in Ingolstadt eine engagierte und disziplinierte Vorstellung.

Zum Schluss immer besser
„Für den momentanen Stand bin ich sehr zufrieden“, zog eine sichtlich zufriedene Bundestrainerin Silvia Neid ein positives Fazit. Gegen die quirligen Nordkoreanerinnen mit ihrem gepflegten Kurzpassspiel tat sich die deutsche Mannschaft jedoch vor allem in der ersten Halbzeit schwer, in der Offensive gute Chancen zu erarbeiten. „Nach vorne haben uns noch ein bisschen die Ideen und die Abstimmung gefehlt“, räumte Neid ein. Doch die deutsche Auswahl ließ sich von der zunächst mangelnden Chancenausbeute nicht beeindrucken und biss sich nach und nach immer besser in die Partie hinein gegen in der Schlussphase der zweiten Halbzeit immer müder werdende Nordkoreanerinnen. „Wir wurden dann frecher, hatten mehr Spielfreude und haben gute Kombinationen gezeigt.“

Umstrittene Entscheidungen
Erst ein verwandelter Foulelfmeter von Kim Kulig – Schiedsrichterin Tatjana Schett hatte ein Foul gegen Birgit Prinz als elfmeterreif eingeschätzt – brach nach einer knappen Stunde den Bann. Und auch beim zweiten Treffer von Célia Okoyino da Mbabi durfte sich die DFB-Elf nicht über die Regelauslegung der Österreicherin beschweren, denn dem 2:0 ging ein klares Foul der Stürmerin vom SC 07 Bad Neuenahr voraus.

Lob für Krahn und Faißt
Zufrieden sein konnte die Bundestrainerin auch damit, dass Annike Krahn 45 Minuten lang zeigte, dass sie ihre Verletzung gut überstanden hat, bevor sie wegen leichter muskulärer Probleme ausgewechselt wurde. „Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht und ist unheimlich wichtig für uns, auch wenn wir wissen, dass sie nicht die Beste im Spielaufbau ist.“ Und auch Krahn selbst war nach dem Spiel guter Dinge: „Ich bin sicher noch nicht bei 100 Prozent, aber ich fühle mich fit und wohl und das ist erst einmal das Wichtigste.“ Auch Außenverteidigerin Verena Faißt erhielt Lob von der Bundestrainerin: „Sie hat sehr gut gespielt, auch wenn sie hier und da einen Stellungsfehler gemacht hat. Sie lernt schnell und hat den großen Vorteil, dass sie sehr schnell ist und sich immer wieder ins Spiel nach vorne einschaltet.“

Linda Bresonik

Mit ihrem Team auf einem guten Weg: Linda Bresonik © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Spiel auf gutem Level
Auch die Spielerinnen sahen ihre Leistung beim ersten WM-Test tendenziell positiv. „Für das erste offizielle Spiel können wir zufrieden sein, auch wenn der letzte Pass noch gefehlt hat. Aber wenn wir uns weiter steigern, sind wir auf einem guten Weg“, meinte Alexandra Popp, die für die verletzte Inka Grings in der Spitze agierte, die voraussichtlich aber bereits am Dienstag wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann. Und auch ihre Noch-Duisburger Teamkollegin Linda Bresonik, die erst nach der WM entscheiden wird, zu welchem Verein sie wechseln wird, meinte: „Es war ein tolles Gefühl, endlich mal wieder ein Spiel über 90 Minuten zu spielen. Für den Zeitpunkt, an dem wir uns gerade befinden, war das Spiel auf einem guten Level. Ich fühle mich wohl und man kommt von Lehrgang zu Lehrgang ein Stück weiter.“

Unangenehme Aufgabe
Nun bleiben Bundestrainerin Neid noch fünf Tage, um die letzten Eindrücke zu verarbeiten. „Ich lasse mir das bis zum Schluss offen und werde das mit dem Trainerteam bis zum bitteren Ende diskutieren.“ Bevor sie dann am Freitagvormittag die unangenehme Aufgabe hat, die fünf Spielerinnen telefonisch zu informieren, die den Sprung auf den WM-Zug verpasst haben und nicht zum 21-er-Kader bei der WM gehören werden. „Normalerweise sage ich es Ihnen lieber persönlich in die Augen, aber wegen des Champions-League-Finales am Donnerstag geht es diesmal nicht anders. Das ist keine schöne Aufgabe, aber irgendwie muss man es machen.“

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • Michele sagt:

    In einem Artikel der TAZ steht, dass wohl Henning, Goeßling und Pohlers einen Anruf erhalten werden. Jeder schreibt etwas anderes. In jeder Zeitung stehen andere Streichkanidaten. Hoffentlich lesen die Spielerinnen nicht den Mist. Ich glaube die Bundestrainerin hat sich in der Offensive noch nicht entschieden. Ich glaube neben Pohlers, wird es wohl Anja treffen. Auch Mel scheint mir noch nicht ganz sicher zu sein. Mir tun die Mädels, die es trifft, jetzt schon leid.

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  • pinkpanther sagt:

    Also ich bin richtig gespannt, wer es in den endgültigen Kader schafft, möchte mich aber nicht an der Kaffesatzleserei hier beteiligen. Wie mein Vorschreiber richtig bemerkt hat, schreibt – auch von der ernstzunehmenden Journalie – eh jeder was anderes.
    Dass Frau Neid so ihre Lieblinge hat, ist auch bekannt, aber welche(r) Trainer/in hat das nicht?
    Interessant fand ich die beiden in diesem Artikel zitierten Statements zu Annike Krahn und Verena Faißt – genauso erlebe ich diese beiden Spielerinnen und habe ich auch gestern ihre Stärken und Schwächen gesehen: Verena Faißt – obwohl in der Defensive schon deutlich verbessert – hat zweifellos ihre Stärken im Spielaufbau bzw. Spiel nach vorne (und hat das gestern teilweise richtig gut gemacht!) und dass Annike Krahn nunmal eher das Gegenteil ist, ist ja auch nicht neu.
    Für mich am Wichtigsten: Die Mischung der Spielerinnen muss stimmen!
    Und da denke ich müssen wir der Bundestrainerin einfach vertrauen 😉
    Ob die Entscheidungen letztlich richtig waren, werden wir nicht zuletzt während der WM sehen – spätestens ab den VF-Spielen.

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  • pinkpanther sagt:

    zu den „umstrittenen“ Entscheidungen: Meiner Ansicht nach kann der Elfmeter, der zum 1:0 führte, nicht als umstrittenen angesehen werden. Die Koreanerin trifft Frau Prinz eindeutig im Strafraum am Fuß, während der Ball schon weg ist! Wer im Strafraum so zu Werke geht riskiert einen Elfmeter, es sei denn es ist ein „blitzsauberes“ Tackling, bei dem die Abwehrspielerin den Ball dann auch trifft und „weghaut“ – für mich eine glasklare Angelegenheit!

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  • Detlef sagt:

    Auch ich habe zuerst auf eine Schwalbe von Prinz getippt, bis die dritte Einstellung (von hinten) klar gezeigt hat, daß Prinz von den Beinen geholt wurde!!!

    Für meinen Geschmack hat die Östereicherin etwas zu kleinlich gepfiffen, und blieb dieser Linie am Ende dann nicht treu!!!
    Sonst hätte sie das Schieben von Celia (vor ihrem Tor) auch pfeifen müssen!!!
    Aber im Großen-Ganzen war ich zufrieden mit dem Schiri-Gespann!!!

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  • Michele sagt:

    @Markus
    Wer sind den deine Favoriten auf der „Abschussliste“? Oder willst du keine Namen nennen?

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  • waiiy sagt:

    Wenn ich die Statements lese, dann war der Psychiologe im deuschen Team der beste Mann am Samstag oder im Fernsehen wurde ein anderes Spiel übertragen. Immerhin scheinen die Spielerinnen viel Selbstbewusstsein aus diesem rauschenden Fußballfest mitzunehmen…

    waiiy

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  • Lucy sagt:

    Mittag raus…? Glaube ich nicht, die darf doch immer extra für den Zwanziger mit dabei sein, damit er seinen Liebling beobachten kann 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Da spricht doch nicht etwa der/die Neid aus Dir?! Aber lass Dir gesagt sein, der Doktor steht auf alle Frauen, nicht nur auf Anja – der kuschelt und drückt alles, was nicht bei Eins auf´m Baum ist! 😀
    Kleine Korrektur:Die Ratzeburg war glaube ich noch nicht darunter… 😉

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  • Hanna Hinrich sagt:

    Hier meine Stamm-Elf:

              Grings
    Bajramaj   Prinz    Garefrekes
          Laudehr   Kulig
    Bresonik  Peter  Krahn  Schmidt
              Angerer

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  • eisbär sagt:

    Bei einem 4-2-3-1-System würde ich genauso spielen lassen.

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball, THEO und „sein Hannchen“ kuscheln eben lieber heimlich!!! 😉

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  • Lucy sagt:

    @ SF

    Auf wen oder was sollte ich neidisch sein ?

    Dass die Mittag in der Natio noch nie was gerissen hat, ist ja wohl klar… Turbine-Wundersturm hin oder her, in der Natio war sie noch nie wirklich erfolgreich oder jemand, auf den man nicht verzichten könnte !

    Sie hat halt den 20er-Bonus, genau wie Sassi den Neid-Bonus hat.

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  • xXx sagt:

    @ Lucy

    Man hat Mittag ja auch noch nie ne richtige Chance gegeben, sich beweisen zu können. Wenn Mittag Glück hat, darf sie ab und zu mal 30 Minuten ran (wenn überhaupt).

    Das sie nichts gerissen hat, lag also nicht an ihr, sondern eher daran, dass man ihr nie ne richtige Chance gegeben hat mal was zu reißen.

    Und diese Chance hätte sie sich nach ihren Leistungen längst mal verdient. Statt dessen wird dann jetzt ne Popp (die außer einer guten U20-WM noch gar nichts gerissen hat und selbst bei ihren 50+x Bundesligaspielen oft nur in der Verteidigung auflief)sogar bevorzugt, wenn Grings mal ausfällt.

    Da sollte keiner sich ein Urteil darüber erlauben das Mittag verzichtbar sei. Sie konnte bisher nur nicht nachweisen, dass sie unverzichtbar sein kann, weil man ihr die Chancen dafür nicht wirklich gegeben hat.

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  • Frieda sagt:

    @xXx
    Ohne es zu wollen hast du ein großes Argument FÜR Popp genannt. Sie kann nämlich sowohl im Sturm, als auch in der Verteidigung spielen.
    Außerdem hat Popp bei 9 Einsätzen 4 Tore erzielt, Mittag hingegen bei 64 nur 10.
    Ich denke Popps Berechtigung für den Kader zu hinterfragen ist falsch.
    Gerade weil Mittag dieses Jahr auch immer mal wieder richtig schlechte Halbzeiten erwischt hat…

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  • xXx sagt:

    Ich sage ja nicht, dass es für Popp keine Berechtigung gibt im Kader zu stehen.

    Ich sagte nur, dass man Mittag nie eine wirkliche Chance eingeräumt hat (trotz vieler guten Jahre bei Turbine Potsdam), aber einer noch recht unerfahrenen Popp diese Chance schon jetzt einräumt.

    Drum sollte man sich damit zurück halten, zu sagen, sie hätte in der Nationalmannschaft noch nie was gerissen. Richtig, hat sie nicht. Aber nicht weil sie schlecht war, sondern weil man ihr dazu eigentlich noch nie eine wirkliche Gelegenheit gegeben hat.

    Und bevor das nicht passiert, sollte man nicht so negativ über sie urteilen. Das ist/wäre respektlos.

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  • Webcam sagt:

    Nö, klar, Anja Mittag hat nie eine Chance bekommen …

    Lasst Zahlen sprechen:
    Anja Mittag: 67 (!!!) Einsätze – 10 Tore

    Zum Vergleich die Sturm-Konkurrentinnen:
    Conny Pohlers 67 Einsätze 28 Tore
    Martina Müller 90 Einsätze, 30 Tore
    Alexandra Popp 9 Einsätze 4 Tore

    Für wen spricht das wohl?

    Mittag hält als Stürmerin nicht mal den Vergleich mit Mittelfeldlerinnen MB (62 / 17) und FB (44/8) aus.

    Den Vergleich zu Grings braucht man ja an dieser Stelle nicht zu ziehen, aber weil er so schön eklatant ist: 87 / 61)

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  • xXx sagt:

    Das ist doch eine Milchmädchenrechnung @Webcam

    Während das bei Mittag hauptsächlich Kurzeinsätze sind, sind bei Pohlers und Müller viele Einsätze über 90 Minuten dabei.

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  • Detlef sagt:

    @XXX,
    Was Du hier behauptest, ist nicht so ganz richtig!!!

    Als TURBINE-Fan, und großer ANJA MITTAG-Bewunderer, muß ich Frieda leider recht geben!!!

    ANJA spielt schon länger unter ihren Möglichkeiten, sowohl im Verein, aber vor allem in der Natio!!!
    Im Verein ist sie immer gesetzt, egal ob sie gerade gut oder schlecht spielt!!!
    In der Natio sitzt sie halt meistens auf der Bank, und hat halt nur kurze, oft sehr kurze Bewährungsmöglichkeiten!!!

    Und dann mußt Du halt in diesen kurzen Augenblicken mindestens 100% zeigen, um Dich für die Startelf zu empfehlen!!!
    Das gelang ANJA leider, leider nur sehr selten in der Natio!!!
    Silke Rottenberg nennt ANJA zu recht eine begnadete Spielerin, aber ihr Nervenkostüm scheint oft sehr dünn zu sein!!!

    Silvia Neid weiß eben auch, was ANJA leisten kann, aber wie lange hält dieser Bonus noch???

    Natürlich wünsche ich ANJA von Herzen, daß sie am Ende zu dem 21-er Kader dazugehört!!!

    Aber wenn ich mal meine rosarote TURBINE-ANJA-Brille absetze, muß ich leider sagen, daß es eine Martina Müller und eine CONNY POHLERS eher verdient hätten!!!

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  • waiiy sagt:

    Diese ganze Diskussion führt doch ins Nichts. Deutschland wird nominell mit einer Spitze spielen. Das wird (zu Recht) Inka Grings sein. Dahinter wird wohl Birgit Prinz spielen.

    Sollte Inka Grings wirklich ausfallen, denke ich, dass entweder Birgit Prinz vorgezogen wird oder es wird Alexandra Popp spielen. Und auch bei der Lösung Alexandra Popp kann man es verstehen, weil nämlich genau das Argument, dass sie bei einem Turnier so unglaublich viele Tore geschossen hat, das ausschlaggebende ist. Hier handelt es sich nämlich genau um ein Turnier. Und körperlich kann man Alexandra Popp schon das gleiche Durchsetzungsvermögen wie Inka Grings, Birgit Prinz oder Anja Mittag zutrauen.

    Außerdem wird Alexandra Popp durch ihre Vielseitigkeit nicht gestrichen. Auch das ist gut so.

    Worüber reden wir dann also? Genau, es geht darum, wer dazu als Einwechselspielerin passt, wer dann viel Dampf machen und bei kurzen Einsätzen möglichst viele Tore schießen kann. Und da tut es mir für Anja wirklich leid. Und das haben hier auch alle übereinstimmend festgestellt, dass sie das nicht kann. Also ist sie für diese Aufgabe nicht geeignet. Damit steht sie automatisch auf der Kippe.

    Wer ist also besser geeignet für die Joker-Rolle? Da gibt es nach dieser Saison eigentlich nur eine Antwort und die wird auch jeder anerkennen, wenn er es mal objektiv sieht. Es ist Conny Pohlers! Sie hat wohl dieses Jahr die höchste Effektivität bewiesen, also bei kürzester Einsatzzeit die meisten Tore erzielt. Aber für diese Lösung müsste Silvia Neid echt Arsch in der Hose beweisen, die Spielerin mitzunehmen, die eigentlich schon aussortiert war.

    waiiy (der auch seine Turbine- und Anja-Brille mal abgesetzt hat)

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  • fisch sagt:

    Die ganze Mittag-raus-oder-rein-Diskussion wird m.E. dem ganzen spielerischen Vermögen Anjas nicht gerecht. Natürlich ist sie nicht die Knipserin a la Inka. Sie ist aber Dank ihrer überragenden Spielintelligenz, ihrer Technik und Zweikampfverhalten unverzichtbar.
    Ihre Stärke liegt viel mehr darin, die Mitspielerinnen durch geniales Passspiel in aussichtsreiche Tor-Positionen zu bringen. Und wer ihre meist spektakulären Tore bei Turbine noch in Erinnerung hat, der begreift diese Diskussion kaum. Frau Neid legt aber bei so seltenen und wenigen Einsätzen offensichtlich auf solche Fähigkeiten wenig Wert, sollte sie Anja streichen.
    Mal sehen, wer dann statt ihrer nicht gestrichen wird. Erst mal sehen,
    wie Turbine und Anja das CL-Finale spielen. Aber auch das interssiert ja Frau Neid nur wenig. Ob sie wenigstens zuschaut?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wußtest Du eigentlich, fisch, dass ich Deinen obigen Beitrag auf´s i-Tüpfelchen genauso geschrieben hätte? 🙂
    Ich fand Anja ganz besonders stark auftrumpfend, wenn es um den dt. Hallenmeistertitel ging/geht – da spielte sie insbesondere zusammen mit Tabea als käme(n) sie von einem anderen FF-Stern!
    Kommende Saison wird Anja wieder etwas mehr Verantwortung zuteil werden, wenn Lira substituiert werden muss, was auch zweifelfrei gelingen dürfte.

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  • Lusankya sagt:

    Es ist allerdings ziemlich irrelevant wie Anja bei den Hallenmeisterschaften, in der Bundesliga oder beim Eiersuchen auftritt. Es zählt primär die Leistung in der Nationalmannschaft.
    Und 10 Tore in 67 Spielen (davon 42 mal in der Startelf) sind nunmal nicht überragend. Leider habe ich keine Statistik bezüglich ihrer „Assists“, aber ich habe nicht den Eindruck als ob sie bisher unverzichtbar für die NM war.

    Natürlich muss man sie deswegen nicht aus dem Kader streichen. Sie hat ja das Potential und ist auch erst 26 Jahre alt. Wenn man bedenkt, dass Müller bereits 31 ist und es auch nicht mehr solange macht, dann ist es alles andere als klar, wer gestrichen wird.

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  • Winter sagt:

    @ fisch
    Stimme Dir in Bezug auf Anja komplett zu, sie ist im Bereich Spielintelligenz, Spielaufbau, Technik, Torvorbereitung und meist auch beim Torabschluss genial.
    Sie gehört definitiv und unmissverständlich in die Nationalmannschaft!
    Es geht halt nicht nur darum Tore zu machen, sondern sich auch immer in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Und das ist bei Anja immer der Fall!

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  • laasee sagt:

    It is unfair to criticise Anja Mittags goal record for the National team. Her game is far more than being a goalgetter.
    If the number of goals scored was the criteria for being selected then Inka would be the only striker on the list.
    In the last two calendar years Anja has scored 4 goals and Birgit Prinz has scored 6 goals.
    Birgit has played far more games than Anja and thus has a worse goals per game ratio.
    Nobody criticises the inclusion of Birgit but Anja gets loads of criticism.
    It is stupid and unfair. Anja should be in the final 21 squad.

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  • FFFan sagt:

    Als Streichkandidatinnen sehe ich: Schult, Schmidt, Henning, Fuss und Pohlers. Anja Mittag profitiert davon, dass Silvia Neid weder zwei Stürmerinnen noch drei Potsdamerinnen streichen wird.

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  • Michele sagt:

    @FFFan
    Warum werden nicht drei Spielerinnen von Potsdam gestrichen? Wiesp profitiert Anja davon, da es nicht zwei Stürmerinnen erwischt? Also mit Inka, Birgit, Alex, Conny, Martina, Anja und Celia, sind es schon zuviel. Meinst du nicht?

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  • Jan sagt:

    Mag sein, Anja Mittag verwertet zu viele Torchancen nicht – aber vllt. nur noch bis zum 25.6. nicht. 😉

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