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„Team 2011“ ein voller Erfolg

Von am 18. Mai 2011 – 9.55 Uhr

Beeindruckende Zahlen: Insgesamt 18 231 Teilnehmer sind Beleg für die außergewöhnlich große Resonanz von „TEAM 2011“, der Schul- und Vereinskampagne des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zur Frauen-WM 2011.

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Gemessen an den Zahlen, stellt dieses Projekt die größte Kampagne in der 111-jährigen Geschichte des DFB dar. „Wir sind überwältigt von der riesigen Resonanz. Die Kampagne leistet einen großen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs in Deutschland“, freut sich OK-Präsidentin Steffi Jones.

Positive Entwicklung stabilisieren
Über die direkte Ansprache vieler Mädchen über Fußball-AG´s in den Schulen würden gleichzeitig auch aktive Spielerinnen für die Vereine gewonnen werden. „Dies ist ein gutes Vorzeichen für die Zukunft. Denn angesichts des demografischen Wandels wollen wir natürlich die positive Entwicklung im Bereich der Fußball spielenden Mädchen auch nach der Frauen-WM 2011 stabilisieren.“

Männer-Bundestrainer Joachim Löw erklärt: „Für den Frauen- und den Männerfußball gleichermaßen gilt, dass nur eine breite Basis eine starke Spitze ermöglichen kann. Die künftigen Nationalspielerinnen und –spieler gehen heute noch zur Schule und spielen im Idealfall in Vereinen ihrer Region Fußball.“

Löw war Schirmherr der Kampagne
Diese weiter zu fördern, müsse das Ziel des gesamten deutschen Fußballs bleiben. „Mir persönlich hat die Aufgabe als Schirmherr der Kampagne TEAM 2011 große Freude bereitet, und ich wünsche uns allen, dass die Fußball-Begeisterung der Kinder in Schulen und Vereinen auch über das WM-Highlight hinaus weiterhin Bestand hat.“

„TEAM 2011“ wurde vom DFB im Juli 2009 mit dem konkreten Ziel, mehr Mädchen für den Fußball zu gewinnen, gestartet. 1 800 neu gegründeten Mädchenmannschaften in Vereinen, 1 900 Mädchenfußball-Arbeitsgemeinschaften in Schulen und 1 600 Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen sind durch die Initiative entstanden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.