Standortbestimmung der WM-Teilnehmer

Von am 18. Mai 2011 – 9.39 Uhr

Nur noch 38 Tage, dann beginnt in Deutschland die Frauenfußball-Weltmeisterschaft (26. Juni bis 17. Juli). Grund genug für die WM-Teilnehmer, in zahlreichen Testspielen ihre aktuelle Form zu überprüfen und an der Feinarbeit zu arbeiten.

Gleich sieben WM-Teilnehmer sind heute im Einsatz, davon zwei Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft.

Wiedersehen macht Freude
In Niederhasli trifft Kanada, Gegner der DFB-Elf im WM-Eröffnungsspiel, zum zweiten Mal binnen weniger Tage auf die Schweiz. Das erste Aufeinandertreffen am vergangenen Wochenende in Rom endete mit einem 1:1. Frankreich, bei der WM dritter Gruppengegner der Elf von Bundestrainerin Silvia Neid, empfängt ab 19.00 Uhr in Brest die Auswahl Schottlands. In Cary/North Carolina spielt der Weltranglistenerste USA um 19.00 Uhr Ortszeit ein neuerliches Testspiel gegen Japan. Das erste Duell vor wenigen Tagen entschieden die Amerikanerinnen mit 2:0 für sich.

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Karina LeBlanc

Sicherer Rückhalt des kanadischen Teams: Karina LeBlanc © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Abschied von Kiesel
Nordkorea, am kommenden Samstag in Ingolstadt Gegner der deutschen Nationalelf, tritt ab 18.00 Uhr zu einem Testspiel gegen die Niederlande in Venlo an. Das Spiel ist zugleich die Abschiedsvorstellung der niederländischen Nationalspielerin Annemieke Kiesel, bis vor kurzem in Diensten von Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg.

Mexiko testet auch doppelt
Und auch in Südamerika nutzt ein WM-Teilnehmer die Gelegenheit, um sich auf die Titelkämpfe in Deutschland vorzubereiten. Mexiko misst sich in zwei Testspielen am Mittwoch und Freitag mit Costa Rica, den Auftakt bildet die Partie in Cozumel (17.00 Uhr Ortszeit), bevor sich beide Teams in Cancún (19.00 Uhr Ortszeit) zwei Tage später erneut gegenüberstehen werden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.