Nationalspielerinnen sollen an ihre Grenzen gehen

Von am 20. April 2011 – 16.47 Uhr

Seit Montag läuft in Köln der zweite Vorbereitungslehrgang der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft im Sommer. Sechs Tage lang ackert das Team im athletischen Bereich – und das schweiße zusammen, meint die Bundestrainerin.

„Man wächst zusammen, weil man sich zusammen quält. Und die Spielerinnen wissen auch, dass man an seine Grenzen gehen muss“, sagt Silvia Neid.

Ungeliebte Laufeinheiten
Fatmire Bajramaj war beim ersten Lehrgang in Bitburg noch nicht dabei, weil sie mit dem 1. FFC Turbine Potsdam in der Champions League aktiv war. „Endlich geht es auch mit den Lehrgängen los. Jetzt ist das Feeling auch da, viel intensiver, und wir freuen uns einfach nur“, so Bajramaj.

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„Ich bin persönlich froh, wenn der Donnerstagnachmittag um ist“, sagt Spielführerin Birgit Prinz über die Laufeinheiten, „die, denke ich, ganz gut rein hauen. Aber es ist machbar.“

Fitness ist deutsches Plus
In puncto Fitness und Athletik ist die DFB-Elf vielen anderen Nationen schon seit Jahren voraus; diesen Vorsprung gilt es, nicht zu verspielen. Und auch wenn das Training in diesem Bereich auf der Beliebtheitsskala nicht ganz oben angesiedelt ist, wüssten die Spielerinnen, „dass man einfach vorbereitet werden muss auf Belastungen“, so die Bundestrainerin, die mit Taekwondo und Basketball aber auch ein Rahmenprogramm organisiert hat.

Fußball gespielt wird in dieser Woche allerdings nicht, denn auf dem Platz wird tatsächlich nur im Athletik- und Koordinationsbereich trainiert. „Das ist einfach wichtig, um dann während einer Weltmeisterschaft bestehen zu können.“

Kulig übt sich in Gelassenheit
Dass die deutsche Mannschaft bei der WM nicht nur besteht, sondern auch erfolgreich spielt, wird allerorts nahezu erwartet. „“Wir sind die deutsche Nationalmannschaft. Wir wissen, dass alle immer viel von uns erwarten. Wir versuchen einfach, das ein bisschen gelassen hinzunehmen“, sagt Kim Kulig.

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