Potsdam erneut im Finale

Von am 17. April 2011 – 16.27 Uhr 42 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat zum zweiten Mal in Folge das Endspiel der Champions League erreicht. Der Titelverteidiger setzte sich im Halbfinalrückspiel auf heimischem Platz mit 1:0 gegen den FCR 2001 Duisburg durch. Am Rande der Partie erklärte Fatmire Bajramaj ihren Abschied aus Potsdam.

Das Hinspiel in der vergangenen Woche war 2:2 ausgegangen, die Duisburgerinnen waren also unter Druck – traten aber wenig zwingend auf.

Bresonik in der Viererkette
Auf der linken Abwehrseite des FCR stellte Trainer Marco Ketelaer Linda Bresonik auf, um der starken Yuki Nagasato eine erfahrene Gegenspielerin entgegenzustellen. Auch im Mittelfeld nahm Ketelaer Änderungen im Vergleich zum Hinspiel vor. Auf der linken Seite entschied sich der Trainer für Kozue Ando statt Mandy Islacker.

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Grings und Popp nicht zu sehen
Ando zeigte sich in der Tat recht agil und erspielte für den FCR die erste Chance des Spiels. In der zehnten Minute kam sie an der Grenze des Fünfmeterraums frei zum Schuss, Turbine-Torhüterin Anna Sarholz war allerdings zur Stelle. Trotz dieser ersten Möglichkeit zeigte sich der FCR in der Folgezeit wenig zwingend. Dem Spiel des Titelträgers von 2009 mangelte es an Bewegung und Präzision. Vom Sturmduo Inka Grings und Alexandra Popp war so gut wie nichts zu sehen, beide Akteurinnen konnten sich in der ersten Halbzeit keine Chancen erspielen.

Nagasato trifft zur Führung
Anders die drei Potsdamer Spitzen Anja Mittag, Fatmire Bajramaj und Nagasato. Das Trio wechselte laufend die Positionen und wirkte agiler. In der zwölften Minute traf Nagasato nur den Pfosten. In der 40. Minute machte es die Japanerin besser. Einen Einwurf von Isabel Kerschowski verlängerte Viola Odebrecht zu Nagasato – die Nationalspielerin ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zum 1:0 ein.

Yuki Nagasato hat mit ihrem Treffer die Chance gewahrt, den Champions-League-Pokal auch in diesem Jahr in den Händen halten zu können. (c) Nora Kruse, ff-archiv.de

Duisburg kann nicht zulegen
Die Duisburgerinnen hatten bereits im Hinspiel zweimal einen Rückstand aufgeholt, und Ketelaer zeigte sich in der Halbzeitpause noch optimistisch, dass dies auch im Karl-Liebknecht-Station gelingen würde. Doch obwohl der FCR zur zweiten Halbzeit noch stärker unter Zugzwang geriet, konnten die Gäste nicht zulegen. „Uns hat der letzte Wille gefehlt“, haderte Popp mit der Leistung ihres FCR. Stattdessen erspielten sich die Potsdamerinnen ab der 60. Minute ein klares Übergewicht auf dem Feld.

Potsdam mit schwachem Abschluss
Die letzte halbe Stunde gehörte den Gastgeberinnen, die sich eine Vielzahl von Chancen erarbeiten konnten –  aber die Verwertung ließ zu wünschen übrig. Zunächst vergab Mittag (66.), als sie direkt in die Arme von FCR-Torhüterin Christina Bellinghoven schoss. Nur eine Minute später konnte Isabel Kerschowski eine Flanke von Bajramaj nicht verwerten. Bellinghoven verhinderte in der Folgezeit einen höheren Rückstand des FCR. Bajramaj scheiterte in der 70. Minute an der Schlussfrau, die den Ball allerdings nicht festhalten konnte. Beim Nachschuss von Viola Odebrecht behielt sie allerdings erneut die Oberhand.

Von Duisburg war nichts mehr zu sehen, ein geordnetes Aufbauspiel fand nicht statt – ebenso wie Angriffe über die Außen. Einzig Bellinghoven konnte sich noch mehrfach auszeichnen. In der 73. Und 86. Minute blieb sie erneut Siegerin gegen Bajramaj.

Neuauflage gegen Lyon
Im Finale trifft Potsdam am 26. Mai in London auf Olympique Lyonnias. Damit kommt es zu einer Neuauflage des Endspiels von vor einem Jahr. Damals blieben die „Torbienen“ im Elfmeterschießen die Oberhand. Und Sarholz ist sich auch in diesem Jahr sicher: „Wir gewinnen.“

Bajramaj verlässt Potsdam
„Das war mein letztes Heimspiel“, erklärte Bajramaj nach der Partie. Die Nationalspielerin machte den langen Spekulationen um ihre Zukunft ein Ende. Morgen soll ihr Wechsel zum 1. FFC Frankfurt offiziell verkündet werden.

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42 Kommentare »

  • Sven sagt:

    „Ando trifft zur Führung“
    ???

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  • Marcel sagt:

    Glückwunsch zum erneuten Einzug ins Finale Torbienen.
    Zwar kein besonders schönes Spiel aber trotzdem hochverdient gewonnen.
    Loben will ich mal die tolle „neue“ Abwehr Tabi und Inka mit ner super Leistung und Babs ja sowieso auf höchstem Niveau.
    Dann noch der Seitenhieb von Schröder an Neid wegen Ana einfach herrlich und das zu Recht wie das Spiel gezeigt hat.
    Nur schade das Lira doch geht hatte da noch ein bisschen Hoffnung spielte aber heute auch irgendwie verkrampft.
    Aber bis zum letzten Spiel ist ja noch Zeit dann noch einmal volle Torbienenleistung im Finale

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  • rockpommel sagt:

    Glückwunsch nach Potsdam!

    Mit der Garde um Grings ist halt kein Staat mehr zu machen. 🙁

    Bellinghoven fand ich übrigens stärker als Sarholz! 😉

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  • eisbär sagt:

    Glückwunsch an Potsdam!
    Bis zum 1:0 war es ein ausgeglichenes Spiel mit hohem Tempo. Nach dem Tor schien mir Duisburg mit zunehmender Spieldauer immer mehr zu verkrampfen und Turbine konnte befreiter aufspielen und somit zum Schluss auch verdient ins Finale einziehen.

    Zu Duisburg:
    Bis jetzt habe ich mich mit Kritik nach dem Trainerwechsel zurück gehalten. Aber was der FCR spielerisch bietet, ist für eine Topmannschaft zu wenig. Spielerinnen wie Bresonik, Laudehr, Grings, Popp, die bekanntlich alle viel Potenzial besitzen, können dieses Potenzial seit geraumer Zeit nicht abrufen und da muss sich auch der Trainer hinterfragen woran das liegt. Popp und Grings kann man eigentlich keinen Vorwurf machen, die bekommen aus dem Mittelfeld einfach keine brauchbaren Bälle. Femke Maes auch heute wieder nur physisch auf dem Platz, ohne Akzente, Totalausfall. Simon heute leider ebenfalls sehr enttäuschend. Warum MK Maes immer wieder aufgestellt hat, obwohl sie keine Leistung gebracht hat, bleibt mir ein Rätsel. Ich möchte mich nicht auf Maes einschießen, denn sie hat viele gute Spiele für den FCR abgeliefert, aber diese Saison leider nich an diesen Leistungen anknüpfen können. Sollte der FCR vor einem Neuanfang stehen, bezweifle ich, dass MK der richtige Trainer dafür ist, da seit dem Trainerwechsel keine Fortschritte zu erkennen sind.

    Zu Potsdam:
    Turbine wird auch nächstes Jahr wieder eine starke Mannschaft stellen, da bin ich mir sicher. Letzte Saison und auch diese Saison in der Hinrunde war das Spiel von Turbine doch ziemlich auf Lira ausgerichtet und sie wurde immer wieder gesucht. Seit der Rückrunde ist aber ein anderer Trend zu sehen. Das Spiel ist variabler geworden und das ganze Team nimmt am Offensivspiel teil, wo Lira einen Teil bildet und nich mehr unbedingt erste Anspielstation ist. Zudem hat Yuki eine eindrucksvolle Entwicklung genommen und das ist in Potsdam immer wieder bewundernswert, wie die Spielerinnen dort immer noch einen Schub bekommen.

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  • Michele sagt:

    Glückwunsch zum Finaleinzug, ihr Turbinen! Jetzt ist es also amtlich, dass Lira wechseln wird. Ich wollte sie zwar nie in Frankfurt sehen, aber man kann nicht alles haben. Trotzdem wünsche ich ihr alles Gute nächste Saison in Frankfurt. Mit ihr klappt es dann hoffentlich wieder mit der Meisterschaft.

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  • FFFan2 sagt:

    Muss meinen Vorrednern größtenteils zustimmen. Duisburgs Mittelfeld war einfach schlecht. Kein Mittel gegen Potsdams Aggressivität, sondern immer gleich hektisch Verantwortung abgegeben. Wenn die Spielerinnen dieses Spiel nicht beherrschen, sollte man vielleicht doch mit mehr langen Bällen operieren, vor allem mit Poppi vorne drin.

    Man will ja keine Namen nennen, aber die etablierten Duisburger Nationalspielerinnen haben heute wirklich gar nichts gezeigt. Da könnte es im WM-Kader noch einige Überreaschungen geben.

    Die Standards waren der Witz des Jahres. Mindestens 15 Ecken und Freistöße ohne ein Mal gefährlich zu werden. Eckbälle flach auf Bresonik, und dann? Wo war Mandy? Die kann wenigstens Ecken treten.

    Zum Schluß noch gute Besserung an die knackige Turid. Sah echt brutal aus.

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  • XQ sagt:

    Potsdam istabersowasvon verdient ins Finale gekommen. Leider wird der Einzug von Liras Abwanderung zum Söldnerverein fast überdeckt. Vor. Kurzer Zeit war hier so eine Diskussion über die Verhältnismäßigkeit der Verdienste im Frauensport, also so lange noch Berater an den Sportlerinnen verdienen, kann die Vergütung nichtso mies sein. Aber erläuft auch andererseits irgendwo was falsch, wennvon der Bundesregierung ( und damit vom Steuerzahler) gestützte Unternehmen, wie etwa die Commerzbank oder die Bahn, mit Geldscheinen rumwerfen, Preise verderben und den Wettbewerb verzerren. Ich persönlich finde es nicht schade, dass Lira geht, ich finde nur penetrant, dass von defacto Staatsunternehmen wie FFC Frankfurt oder dem Verein aus der Stadt mit arg zweifelhafter Tradition ( wurde beim letzten Mal zensiert) nichts leisten müssen in Sachen Nachwuchs, solche Vereine wie Saarbrücken, Duisburg aber am Stock gehen.

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  • laasee sagt:

    Genuine and full congratualtions to Turbine Potsdam – over two games the Brandenburgers deserved to go to London.

    Potsdam – a very well organised club, a top coach, a very well drilled team with a good game plan.

    Duisburg – now a shambles of a club. The „gentlemen“ have nothing to offer besides chaos.
    The fate of FCR in this seasons CL was decided when they sacked MVT – despite my bravado and banter of the last few days.

    In order to beat Potsdam a club needs unity, good tactics and the players organised for the benefit of the team.
    MVT decided that Poppi helped the team best when playing in defence.
    The two games proved this – FCR were not clever in defense and today Poppi was invisible in attack.
    MK is not a top coach – top coaches always make their own team strong in defence.
    Mieke is probably the best defensive midfield player in Europe but MK plays her in defence.
    It was different when FCR had all the injuries because there was no other option.
    Today the FCR defence had little protection from the midfield (Laudehr and Maes).
    Inka is the best goalgetter in history but today she had only one half chance – in the last minute!
    The „gentlemens“ decision to sack MVT has now been exposed as the biggest own-goal in FF!

    I wish Potsdam well in London and for one day I will be a Turbine boy.
    As for Duisburg remaining as a top club?……a miracle is required!

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  • licaro sagt:

    erstmal: glückwunsch an potsdam zum finaleinzug! sie haben verdient heute gewonnen und stehen zu recht anstelle von duisburg im endspiel.

    jedoch hätte ich mir duisburg eher als finalist und dann championsleague- sieger gewünscht, da dann in der nächsten saison drei würdige bundesliga- vertreter in der königsklasse vertreten wären. dann wäre auch die wahrscheinlichkeit eines deutsch- deutschen finales größer und das würde auch- jedenfalls in meinen augen- dem gerecht werden, dass unsere bundesliga einfach qualitativ die stärkste europäische liga ist und die kräfteverhältnisse im vergleich zum niveau der anderen ligen gerecht verteilt wären.
    außerdem hätte es dem verein fcr duisburg finanziell sehr geholfen. ich hoffe, dass jetzt nicht alles zusammenbricht, was martina voss- tecklenburg so erfolgreich aufgebaut hat!

    zum spiel heute: ich bin bezüglich des duisburger spiels etwas enttäuscht. es gab zwar die ein oder andere (wenn auch sehr wenige) einzelaktionen, ein antritt von grings hier oder ein vorstoß andos da, ich konnte jedoch keine spielzüge von hinten bis vor zu einem torabschluss bemerken. mal ganz davon abgesehen, dass ich das mittelfeld die ganze zeit gesucht, aber nicht gefunden habe. letztlich hat man auch gesehen, dass der allerletzte und entscheidende wille zum sieg gefehlt hat.

    der kommentar schröders nach abpfiff war passend! sarholz ist tatsächlich ein sehr großes talent und ich wünsche mir für sie, dass die dfb- oberen endlich mal über ihren schatten springen! sie gehört in die (junioren-)nationalmannschaft! und im direkten vergleich zu bellinghoven heute waren das, ohne der duisburger torhüterin zu nahe treten zu wollen (!), ein unterschied wie (fast) tag und nacht. ich kann diesbezüglich rockpommels einschätzung nicht teilen. wie kann man denn sagen, dass bellinghoven stärker gewesen sei als sarholz? meines erachtens überhaupt nicht!

    nach der erklärung bajramajs, potsdam zu verlassen und, inoffiziellen pressemitteilungen zufolge, nach frankfurt zu wechseln steht meines erachtens potsdam sehr in zugszwang, ihre personalpolitik schleunigst voranzutreiben. sie wird eine große lücke im potsdamer spiel hinterlassen. sie ist eben eine spielerin, die bur zu oft den (!) unterschied ausmacht und spiele alleine entscheiden kann.
    andererseits bin ich gespannt auf den neuen frankfurt- kader. unglaublich, wieviele hochkarätige talente sie für nächste saison in ihren reihen haben!

    jetzt erhoffe ich mir ein spannendes finale in london. es wird die revanche für lyon sein, die sie nutzen wollen. ich hoffe nur nicht, dass sich womöglich noch eine der spielerinnen verletzt im hinblick auf die wm. es war ja bereits letztes jahr ein sehr hartes, kampfbetontes und über weite strecken unfaires spiel.

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  • Jochen -or sagt:

    Endlich ist das Theater mit Lira vorbei.

    Ich glaube übrigens nicht, dass dies ein so schwerwiegender Verlust ist, weil sie – bei allen Qualitäten – durch diese ewigen Haken, ehe sie abgibt, das Spiel erheblich verzögert.
    Heute haben mir zudem Anja und Yuki viel besser gefallen, weil sie ballsicherer waren und stets zügig die Mitspielerin gesucht haben.
    Allerdings hat Lira dieses Mal mehr nach hinten gearbeitet als sonst.

    Inka W. hat sich nach anfänglichen Schwächen gefangen. Sie wird Josy Henning schnell vergessen lassen. Ich meine sowieso, dass sie über besseres Potential verfügt und mal eine Saison auf diesem Niveau durchspielen müsste/sollte. Zudem braucht man m.E. m Finale im Abwehrzentrum eine große Spielerin ( gegen Schellin und Richard bei Ecken und Freistößen) – da muss man auch mal verzeihen, dass sie häufig den Ball im Spiel nach vorne nicht an den Mann bringt. Sie hat ja dann richtigerweise die Bälle später lieber ins Aus geklärt.

    Coco war einmal mehr sichtlich überfordert. Da kommt ja dann glücklicherweise Bianca wieder. Aber auch Nicky ist die bessere Lösung.

    Nachdenklich macht, wie viele Riesenchancen Turbine vergibt. (Ich stand hinter dem (West-)Tor.) Da schaut die freie Spielerin die Torfrau an und schiesst auf sie – also sie quasi an.
    Gott sei Dank gibt es Yuki, die in toller Form spielt – sie müsste nur noch ein wenig schneller sein, dann wäre sie eine perfekte Stürmerin.

    Lyon ist für mich allerdings wegen der Abschlussschwäche Favorit für das Finale, denn mit Schellin sollten sie dieses Mal für ein Tor gut sein.

    Gespannt bin ich auf die nächsten Wechselnachrichten, denn jetzt ist mit dem Ausscheiden in Duisburg das eingetreten, was man befürchtet hat – Kauft SiDi jetz auch halb Duisburg?

    Interessant finde ich – auch für eine junge Truppe – Popp und Wensing. Simon hat mir nicht besonders gut gefallen.

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  • render sagt:

    Auch mir hat die neue Abwehr mit Inka und Tabbi gut gefallen, wenn auch noch Schmidti wieder da ist dann kann nix passieren. Wensing fand ich auch gut, hatte ich so noch nicht gesehen, aus der wird noch was. Wenn dann bei uns im Finale die Chancenverwertung etwas höher ist …
    Tja Lira, war ne schöne Zeit. Als ich das Auto mit dem Kennzeichen F-IT xxx an der Eisdiele langfahren sah nach dem Spiel, wars mir klar.

    Glückwunsch Mädels, Finale ooooh!

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  • ErnestoIV sagt:

    Jetzt ist das raus, was eh schon alle erwartet haben, nämlich dass Lira nach Frankfurt geht. Jetzt ist es offiziell und ich hoffe, dass jetzt mehr Ruhe einkehrt. Eine Lücke wird sie auf jeden Fall hinterlassen, denn technisch ist sie eine der Besten der Liga. Ich bin gespannt darauf wie ihr Weg in Frankfurt weitergeht.

    Yuki war (nicht nur) heute richtig gut, aber Anja scheint mir beim Abschluss zu verkrampft, ihr würde ein Tor in einem so wichtigen Spiel mal gut tun.

    Coco war ein Schwachpunkt und ist zu Recht ausgewechselt worden.

    Es ist Duisburg nicht zu wünschen, dass da alle Felle davonschwimmen. Sollte SiDi da auch noch mit seiner Geldschatulle die guten Leute einkaufen, dann wäre Frankfurt nächste Saison von keiner anderen Mannschaft zu schlagen.

    ……und das Interesse für den Frauenfußball wäre schon wieder dahin!

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  • Marcel sagt:

    Turbine kann ja jetzt auch wieder die „Geldschatule“ aufmachen immerhin sind ja jetzt wieder Gelder frei durch die Abgänge und jetzt plus die Einnahmen durch den Einzug ins Finale.
    Wenn man halt so erfolgreich bleiben will wird auch nichts anderes übrig bleiben oder man muss halt wieder ein paar Saisons auf Titel oder Finals verzichten wie nach der Zeit von Pohlers & Co

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  • xXx sagt:

    Richtig, da muss Turbine nun noch 1 bis 3 Topspielerinnen verpflichten. Wenn man ganz vorne mitspielen will, gehts eben auch nicht NUR mit Talenten. Das Geld sollte wohl vorhanden sein nach den Abgängen und dem erneuten erreichen des CL-Finals. Auch für das erreichen des DFB-Pokalfinals gabs ja schon ne nette Summe.

    SiDi hat im HR schon erklärt, dass man nach der Zusage von Lira im Sturm keinen Bedarf mehr hat und an Alex Popp deshalb kein Interesse vorliegt. Vielleicht sollte Turbine da mal nen Vorstoß wagen. Die Duisburger Nationalspielerinnen haben bestimmt eigentlich das Bedürfnis International zu spielen, was mit dem Chaos in Duisburg in Zukunft vielleicht nicht mehr so einfach ist. Das sie nächste Saison nicht international spielen steht ja seit heute schon fest.

    Denke auch, dass Popp ganz gut nach Potsdam passen würde. Eine Anonma aus dem anderen Chaosclub in Jena wäre sicherlich auch recht interessant.

    Bin mal gespannt, was sich da nun bei Turbine tut.

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  • JimPanse sagt:

    Sicher muss sich Potsdam nächste Saison personell noch etwas verstärken. Aber man muss mit Sicherheit nicht in Hysterie verfallen. Nüchtern betrachtet wechseln gerade mal zwei Spielerinnen der ersten 11. Der 11, die dieses Jahr den Meister-Titel geholt haben und die im Finale der Championsleague stehen und im Finale des DFB Pokals standen.
    Eine Henning wird von Wesely sofort, nahezu 1:1 ersetzt werden. Und Lira zweifelsfrei brilliant aber leider häufig viel zu verspielt. Diesem Weggang sehe ich persönlich am gelassensten entgegen. Und unterm Strich wird Potsdam für mich dadurch sogar noch stärker, da variabler. Wirklich schade ist eigentlich nur der Abgang von Kessler. Sie Anstelle von Lira, hätte hervorragend gepasst. Der Rest naja…c’est la vie.
    Jetzt noch eine Spielerin mit Startelfpotential für jeden Mannschaftsteil verpflichten, die 2. Reihe mit eigenem Nachwuchs aufüllen…und Frankfurt kann sich für nächste Saison schonmal warm anziehen.

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  • laasee sagt:

    @xXx

    Yeah, I think Potsdam might go after Lowinnen players.
    The „gentlemen“ have no money and will not be able to pay the top players.
    Also, do any of the top players want to stay at the chaos-club.

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  • ErnestoIV sagt:

    Anders als Frankfurt ist es nicht das Ding von TP mit gut dotierten Verträgen fertige Spielerinnen nach Potsdam zu holen. Das war in der Vergangenheit nicht so und das wird auch in Zukunft so sein. Die Frage ist weiter, wer würde sich denn als fertige Spielerin momentan anbieten, von der man sicher sein könnte, dass sie eine wirkliche Verstärkung für TP sein könnte?

    Es war immer schon Philosophie des Vereins mit jungen, talentierten und hungrigen Spielerinnen zu arbeiten und sie mit BuLi-Spielpraxis zu fördern. Das wird jetzt auch so sein. SCHRÖDI wird sicher schon einige Kandidatinnen des Internats im Kopf haben.

    Und dann noch die ein oder andere talentierte Spielerin aus anderen Vereinen zu überzeugen nach TP zu wechseln (hoffentlich), weil sie hier optimal gefördert werden und nicht jede Position automatisch mit einer älteren Spielerin besetzt wird.

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  • stefan sagt:

    Ich wäre etwas vorsichtig mit Einnahmen und Ausgaben!

    Einnahmen fallen in diesem Geschäftsjahr an und erzeugen einen zu versteuernden Gewinn. Ausgaben für Löhnen fallen erst dann an wenn die Lohnzahlungen fällig sind. Ob dann (bei langfristigen Verträgen) auch noch die Einnahmeseite durch Pokal und CL stimmt, ist m.M. fraglich. Frankfurt hat einen Geldesel. Mit Wolfsburg macht zum ersten Mal ein Fußball-Bundesligist (+VW) ordentlich Druck. Ob Leverkusen und Bayern ewig beim Jugendkopnzept bleiben, weiss auch keiner. Hoffenheim spielt vllt in absehbarer Zeit auch ne Rolle…

    Man kann auch ganz schnell Mittelmaß sein und hat dann teure Leute an der Backe.

    Ich denke Potsdam tut gut daran ihr Konzept zu behalten.

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  • eisbär sagt:

    Ich denke, dass Potsdam den Weggang von Lira verkraften wird, da Potsdam eine geschlossene Einheit ist. Man sieht einfach eine Mannschaft auf dem Platz, die miteinander spielen. Allerdings habe ich nach Liras Abgang und den Abgang von Fuss 2009 aus Duisburg auch gedacht, dass der Weggang von Fuss schwerer wiegt als der von Lira. Aber was der FCR sich seit 1,5 Jahren mit wenigen Ausnahmen zusammen kickt, da muss ich meine Meinung revidieren. Im Duisburger Mittelfeld fehlen die Spielerinnen, die es schaffen Inka Grings in Szene zu setzen. Gegen schwächere Teams geht es noch meistens gut, aber gegen Topteams muss sie sich die Bälle oft aus der eigenen Hälfte holen und dann ist der Weg zum Tor zu weit.

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  • Ralf sagt:

    @eisbär

    Meine Rede,

    „… wo sind die anderen Mannschaftsteile? …“

    ‚Ne Inka allein auf weiter Flur kann nicht alles machen!

    Bälle holen, teilweise schon in der Abwehr, und auch noch die Tore machen!

    Jetzt mal die Verletzungsmisere in der jetzt beendeten Saison aussen vor gelassen, …
    immer nur lang nach vorne und Inka wird’s irgendwie schon richten; ist zu wenig und für das gegnerischen Team zu durchsichtig!

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  • Michele sagt:

    Duisburg will nächste Saison verstärk auf junge Spielerinnen setzen. Das bedeutet wohl, dass der Ausverkauf startet. Man wird mit deutlich weniger Etat wirtschaften müssen. Frankfurt sucht noch für die Abwehr eine Verstärkung. Ob sie in Duisburg fündig werden?

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  • Marcel sagt:

    @ ErnestoIV

    Allein mit Talenten wird man „die Löcher“ nicht stopfen können zumindest wenn man weiter oben mitspielen will ansonsten muss man sich halt auf „magere Saisons“ sogar eventuell ohne CL einstellen.
    Noch dazu sagt Schröder ja selber das es mit Talenten allein nicht getan ist sonst hätte er ja auch nicht Lira oder Yuki verpflichtet und die waren auch schon vorher Nationalspielerinnen.

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  • laasee sagt:

    @eisbar

    Hegering has been a big miss this season.
    I think she is the most complete midfield player in Germany.
    Hegering and Kiesel was a very strong central midfield partnership.

    However, the „gentlemen“ at the chaos-club fail to understand reality.
    FCR have had a massive injury plague this season and they should have been supporting MVT – not putting the knife in her back.

    It is easy to sack a coach but the new coach must have the full support of the players.
    Most of the players wanted MVT not MK.
    That is why the season was effectively over the moment they got rid of Martina.

    Herr Oster in his infamous statement said the the change of coach was to take the pressure off the players.

    He also said that the club had two objectives :-
    a) Inka to be the top goalgetter in the Buli.
    b) Book the ticket for London.

    Failure on both objectives!!

    Compare Potsdam and Duisburg football clubs.
    One is a professionally and efficiently administered club.
    The other is controlled by egotists, and now the club is in an embarrassing mess.

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  • FFFan2 sagt:

    Zu Potsdam:
    Die beste Spielerin in der Offensive war ganz klar Yuki. Immer brandgefährlich und kein „Chancentod“, wie einige andere. Sie traf auch fast immer in den wichtigen Spielen.
    Mit Yuki, Anja und vielleicht Andonova in der Offensive kann man auf jeden Fall unter die ersten 3 der Bundesliga kommen. Aber wie man hört soll ja noch ein Kracher kommen.
    In der Defensive hat man mit Kemme, Peter, Wesely und Schmidt 4 (Jugend-)Nationalspielerinnen. Ich kann da keine schwache Mannschaft erkennen.
    Auch dieses Jahr brauchte man einiges Glück um Meister zu werden. So toll waren die Leistungen nämlich nicht wie die Ergebnisse vermuten lassen.
    Wenn Anonma kommt und die jungen Spielerinnen etwas konstanter werden, ist die Mannschaft quasi genauso stark wie in diesem Jahr.

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  • René sagt:

    Glückwunsch an Potsdam. War ein verdienter Sieg.

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  • Grobi sagt:

    Man höre, was Schröder im RBB sagt!
    Eine andere Art des Spiels im nächsten Jahr – aber man wird weiter oben mitmischen.
    Da muss man gespannt sein, wer jetzt geholt wird, denn ohne 2-3 vollwertige Neuzugänge geht es nicht. Lira und Kessi sind schon Verluste, die man nicht ohne Weiteres aus den eigenen Reihen kompensieren kann.
    Dank an die beiden, aber auch an die anderen scheidenden Spielerinnen, die nicht so im Focus standen wie Lira und Kessi.

    Es tut mir leid für Duisburg. Nach dem heutigen Auftritt sollte man den Weggang einiger älterer Spielerinnnen auch als Chance betrachten und mit den jüngeren was versuchen. Turbine hat ja vorgemacht, wie so was geht.

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  • Michele sagt:

    @Grobi
    Meine volle Zustimmung.

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  • fisch sagt:

    @XQ von 18:19

    mir voll aus der Seele gesprochen. Wer sich von diesem Söldner- und Legionärsverein 1.FFC SiDi kaufen lässt, hat mit Sport erst in 2. oder 3. Linie etwas im Sinn. Die auf dieser Basis erzielten, nur gekauften Erfolge, werden für mich immer ohne Achtung und Anerkennung bleiben.

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  • licaro sagt:

    das ist ja alles schön und gut: „duisburg soll das konzept von turbine übernehmen und auf jungspielrinnen bauen.“
    problem: duisburg kann halt nicht eben mal auf hoffnungsvolle talente aus dem sportinetrnat zurückgreifen, die sukzessive seit jahren aufgebaut werden und größtenteils schon vor ihrem vereinsbeitritt auswahlspielerinnen waren wie turbine es kann! ich will nicht sagen, dass die jugendförderung in duisburg schlecht sei, aber man kann in diesem falle nicht bestreiten, dass der vergleich einfach hinkt!

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  • laasee sagt:

    @licaro

    The problems at Duisburg is bigger than just young players.
    MVT gets sacked and Hauser finishes as coach of the 2nd Team. Also, the club has no money.
    The club is in a mess. The problem is at the very top – the „gentlemen“.

    A successful sports club needs clear and defined direction and not people with big egos.
    Obliers made progress and then Martina achieved 2 DFB Pokals and UEFA Cup.
    The football basis for continued success was established – then the people at the very top proved to be incompetent.
    Now the players and fans suffer because of bad leadership and the lack of direction.

    Ketelear is a ‚dead man walking‘ – he has no serious future at the club.
    He should have had more sense and refused to be coach after MVT was sacked.
    He has shown lack of loyalty to Martina – how can players have any respect or loyalty for him?

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  • Sven sagt:

    Das Sportinternat dient insbesondere dazu, im strukturschwachen Osten eine Talentdichte herbeizuführen, die am Niederrhein durch die höhere Bevölkerungsdichte ohnehin vorhanden ist.
    In den letzten Jahren hat man in Duisburg eigentlich auch eine ordentliche Zahl junger Spielerinnen an die erste Mannschaft herangeführt, leider haben ja vor der Saison einige den FCR verlassen. Man war aber bisher auf einem guten Weg, mittelfristig eine ähnlich strukturierte Mannschaft wie TP aufzubauen, also eigener Nachwuchs mit punktuellen Verstärkungen.
    Nun ist ja im Verein auf verschiedensten Ebenen einiges im Argen, von daher wird man sehen, was letztendlich daraus wird, aber Duisburg hat bisher durchaus ein ähnliches Konzept verfolgt wie Potsdam.

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  • waiiy sagt:

    Da bin ich wieder.

    Ich war gestern auch im Stadion und ich denke, es war richtig, dass vor dem Spiel nicht bekannt war, dass Lira gehen wird. Das war besser für das eigene Spiel. Schade, dass man danach nicht die Möglichkeit gefunden hat, sich bei den gehenden Spielerinnen zu bedanken. Es war immerhin deren letztes Heimspiel. Aber es gibt ja hoffentlich wieder einen Empfang nach dem CL-Finale.

    Ansonsten kann ich nur sagen: „Mein Tipp ist 3:0, weil Anna meiner Tochter am Montag, als sie uns die Karte verkauft hat, versprochen hat, dass sie kein Tor hineinlässt, weil Yuki ihr versprochen hat, dass sie mindestens 1 Tor schießt und weil Schmidti versprochen hat, dass das Spiel in Duisburg nicht das letzte Spiel in der CL dieses Jahr von ihr war. Außerdem wird meine Tochter als Ballmädchen direkt hinter Anna stehen, da stand sie auch im Punktspiel gegen Duisburg. “

    Da haben aber wohl drei Spielerinnen ihre Versprechen gehalten!!!! 🙂

    Zum Spiel ist zu sagen, dass es so war, wie ich es erwartet hatte. Ich hatte ja auch schon vorher daran gedacht, dass man Coco bringen könnte, wobei ich da ein flexibleres Spiel mit Tabbi gern gesehen hätte auf der linken Seite. Es kann ja auch nicht sein, dass man eine technisch starke Gegenspielerin wie Jennifer Oster, die aber nicht die schnellste ist, so weit weg lässt. Tut mir leid, da ich Coco gern sehe. Aber die zeigt keine Weiterentwicklung. Ich denke, sie sollte in einen Club, in dem sie Spielpraxis kriegt.

    Wenn ich ehrlich bin, denke ich mir Grausen an die WM, wenn ich gestern wieder Simone Laudehr gesehen habe. Hat die Frau wirklich einen Stammplatz bei der WM? Sie hat genau das gemacht, was ich vorher schon beschrieben habe, sie ist abgetaucht, nachdem sie körperlichen Einsatz (zumeist sogar ohne Foul) gespürt hat. Sie kann sich gar nicht durchsetzen, wenn ihr jemand auf den Füßen steht. Ich denke sogar, dass Jenny und Viola recht gern gegen sie spielen, weil genügend Raum bleibt, das eigene Spiel anzukurbeln.

    Ansonsten war das Spiel serh entspannt, besonders dann nach dem 1:0, als der FCR nicht mehr wirklich Akzente gesetzt hat.

    Stärkste Spielerin bei Duisburg war Bellinghoven. Ich habe sie auch ganz stark gesehen, auch wenn sie nicht die Präsenz und die Ausstrahlung von Anna hat. Aber wer hat das schon? Anna muss nur aufpassen, dass Ihr nicht mal eine Gegenspielerin eine donnert, weil sie zu aufreizend ist. Und zum Glück ist Annas einziger Fehler (der mißratende Abschlag) nicht ins Auge gegangen, auch wenn es sehr gefährlich wurde.

    Bie Turbine haben mich vor allem Tabbi (das ganze Spiel) und Inka (ab der 2. Hälfte Weltklasse) positiv überrascht. Das war sehr abgeklärt und Inka Grings wird das Trauma des Karl-Liebknecht-Stadions nicht los.

    Im Mittelfeld war die 2. Hälfte klar besser, nachdem die Kerschowskis auf den Flügeln wirbeln durften. Da sieht man immer, was Motivation ausmacht….

    Im Sturm war Yuki ein Klasse besser als Anja und 2 als Lira. Lira war sicher ein wenig verkrampft(„Leg es zum Finale ab, wir zählen auf Dich und verdammen Dich nicht!!!“). Aber es waren bei beiden einfach zu viele Haken. Einfach mal raufhauen, das hat gefehlt (wie meist bei Turbine).

    waiiy

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  • fribu sagt:

    Zu Lira fällt mir nur ein: Reisende soll man nicht aufhalten. Und: Geld ist nicht alles.

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  • waiiy sagt:

    Nun will ich mal zu Liras Wechsel äußern.

    Zuerst einmal kann ich sie verstehen. Im FF kann man nicht viel Geld verdienen, da muss man also auch den Moneten folgen, wenn sich einem die Chance biete. Das ist in meinen Augen nicht verwerflich. Außerdem ist sie als Frankfurter Spielerin in der Nationalmannschaft gesetzt und wird auch Weltfußballerin. Ob sie vom Spielerischen glücklicher wird und größere Erfolge feiert, wird sich zeigen, da Fußball ein Mannschaftssport ist.

    Für Turbine sehe ich es als große Chance, wirklich alles ein wenig umzustellen. Es ist vor allem für Patti gut, dass Lira geht. Somit erhält sie hoffentlich die volle Gewalt über das Potsdamer Spiel. Das ist etwas, was es so in Deutschland gar nicht gibt. In Duisburg kann sich Simone Laudehr nicht gegen die Persönlichkeit von Inka Grings durchsetzen. Dtsenifer Marozsan schafft es nicht in Frankfurt (wird sie es gegen Lira schaffen) und Kessi hat es in Potsdam (wie auch nach ihrem Ausfall Viola und Jenni) nicht gegen Lira geschafft. Da müssen auch die Trainer mehr darauf wirken, dass die Schaltzentralen gestärkt werden. Und Patti hat gut Voraussetzunen, weil Anja und Yuki da gut lenkbar sind.

    Und wenn man sich im Sturm noch punktuell verstärkt mit 2 jungen Spielerinnnen, sehe ich uns gut gerüstet. Anonma ist sicher eine gute Spielerin und am liebsten wäre mir Alexandra Popp. Dazu würde ich Erica Dillmann hoch in die 1. ziehen und ihr auch immer wieder Spielpraxis geben.

    Ansonsten habe ich keine Bange, da auch auf der Bank immer wieder Alternativen sind. Die Kerschowskis sind wieder fit und werden in der nächsten Saison auf ihren Positionen anderen Spielerinnen viel Dampf machen. Schmidti geht wieder in die Abwehr.

    Und wer weiß, wen man noch verpflichten kann. Schrödi schaut ja teilweise mit anderen Augen als andere und „zaubert“ dann Spielerinnen aus dem Hut, die in anderen Clubs keine Anerkennung finden.

    Von daher schaue ich mit Zuversicht in die nächste Saison.

    waiiy

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  • Garrincha sagt:

    Für Duisburg ging es um sehr sehr viel, das hat man gemerkt. Der Spaß am Sport ging m.E. völlig ab! Werden Grings und Popp „fraugedeckt“ und das gegnerische Mittelfeld agiert laufstark und rustikal, geht nichts mehr… Es war keinerlei Taktik/Strategie zu erkennen.

    Ich mache mir weder um Potsdam noch um Frankfurt für die Zukunft Sorgen. Beide funktionieren völlig unterschiedlich: Frankfurt investiert in erfolgreiche (auch junge) Spielerinnen, Potsdam hat das Internat (Juniorinnen sind Dauermeister). Aber auch Potsdam hat sich immer mit bereits erfolgreichen Spielerinnen verstärkt, besonders vor zwei Jahren. Ich wäre aber auch vorsichtig mit der Verpflichtung von neuen Spielerinnen, gerade wegen des Konzepts. Ganz junge Spielerinnen müssen das Gefühl haben, eine echte Chance zu bekommen. Ich glaube, daß man in Potsdam das sehr gut macht. Ich bin mir auch sicher, daß P.Hanebeck, wenn sie nicht überzeugt, sehr schnell auf der Bank sitzt.
    Potsdam hat in den beiden letzten Jahren wirklich fast alles erreicht, daher sind Veränderungen auch gut (ich erinnere an den Wechsel von Top-Stürmer Ibramovic aus Barcelona, nachdem wirklich alles gewonnen wurde – hatte mich absolut überrascht, war aber genau richtig!).
    Wir werden eine nächste Saison erleben, die alles bisherige übertreffen wird. Frankfurt, Potsdam, Wolfsburg, Bayern, eventuell doch Duisburg; da kann jeder jeden schlagen, da bin ich mir sicher!

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    I am happy for you and Anna. Good luck in London.

    In truth the fate of FCR in the CL was decided the day MVT was sacked.
    Last week I did banter with you – it was more in hope than expectation.
    My biggest surprise was that Turbine did not win at PCC Stadion!

    Duisburg is in a massive mess. In the summer of 2009 the club was positioned to dominate German and European football.
    Then it started to go wrong – and the incomprehensible act of stupidity was sacking the best coach FCR has ever had.
    That was classic betrayal by the Board – make the coach responsible for the failures/mistakes of the Directors.
    In 2009 Lutz was boasting that FCR were the Barcelona of FF.
    Unfortunately, the „gentlemen“ had no plan and strategy – they just enjoyed talking big.

    […] Playing at the Karli (4:4:2) with Laudehr and Maes in central midfield is not intelligent tactics.
    Playing Poppi in attack proved why he is not a top coach and why Martina is.
    Poppi is capable of being a top forward but if FCR are weaker in defensive, then it is not clever tactics.
    Your point about Laudehr at WM is very valid.
    I think Lira going to Bank club is not a problem for Turbine.
    Lira is a talented footballer but not world class – I do not think she ever will be.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Gabriele sagt:

    Dass Odebrecht in der 1. Hälfte NUR Gelb gesehen hat, ist wirklich Glück. Ich habe auf Rot spekuliert. Zumal sich das ja schon im Hinspiel abgezeichnet hat…
    Sie wird selbst dann nicht nachnominiert, wenn sie anderen Spielerinnen die Beine zerkloppt.

    Sollte wirklich Anon aus Jena kommen, könnte Potsdam ein paar Tore mehr schießen. Allerdings auch ein Eigentor – bisher waren wir stolz auf die (fast immer) faire Spielweise der Potsdamerinnen.

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  • Ulf sagt:

    Bemerkenswert ist die veröffentlichte Besucherzahl von 4600, da am Freitag schon über 5000 Vorverkauf kolportiert wurde.

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  • Speedcell sagt:

    Ich persönlich weiss jetzt nicht was fürn foul das war…also kanns wohl nicht rotwürdig gewesen sein. 😉 und eine unfaire spielweise hab ich auch nicht erkannt. Das foul von bajramaj an popp war zwar grenzwertig,aber sowas kommt wohl in jedem 2. bundesligaspiel vor…

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  • Markus Juchem sagt:

    @Ulf: Das hat mich auch sehr gewundert, zumal es mir im Stadion deutlich mehr vorkam, ich hätte eher zumindest auf 7 000 getippt.

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  • laasee sagt:

    2,400 fans saw that SiDi was there and quickly went back home.

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  • FFFan sagt:

    Nachdem ich nun endlich Zeit gefunden habe, das Spiel nochmals komplett zu sehen, folgt hier die Spiel-Analyse:

    Gezwungenermaßen krempelte Turbine-Coach Schröder seine Abwehr um: Wesely ersetzte die gesperrte Schmidt, für Henning (Steißbeinprellung) rückte Kemme eine Position nach hinten, auf der linken Außenbahn erhielt dafür C.Schröder eine neue Chance; Odebrecht kehrte auf ihre angestammte Position im zentralen Mittelfeld zurück – eine Maßnahme, die sich auszahlen sollte, denn die Ex-Nationalspielerin sorgte für viel Schwung nach vorne und stieß gelegentlich sogar selbst gefährlich in die Spitze.
    Auch Duisburgs Trainer Ketelaer würfelte sein Team im Vergleich zum Hinspiel durcheinander: Nach Ablauf ihrer Sperre rückte Laudehr ins Mittelfeld auf die Position von Bresonik, die diesmal hinten links aufgestellt wurde. Dadurch rückten Fuss in die Innenverteidigung und Wensing auf die rechte Abwehrseite. Himmighofen musste ebenso wie Nationalspielerin Krahn auf der Bank Platz nehmen. Außerdem wurde im linken Mittelfeld Islacker durch Ando ersetzt.

    Taktisch vertraute Potsdam auf sein bewährtes System mit Dreierkette in der Abwehr und drei Sturmspitzen, die ständig die Positionen tauschten. Die Gäste setzten dem ein flexibles 4-4-2 entgegen, bei dem im Mittelfeld Laudehr die defensiven Aufgaben übernehmen und Maes den Rücken freihalten sollte. Auf den Außenbahnen sollten Oster und Ando mit nach vorne rücken, um die Stürmerinnen Grings und Popp von der Grundlinie mit Vorlagen zu ‚füttern‘.

    Durch das Hinspielergebnis in Zugzwang, ergriff der FCR in der Anfangsphase die Initiative und riss einige Lücken in den Potsdamer Abwehrverbund. Dabei zeichnete sich besonders die emsige Ando aus, die mit ihren Schüssen aber an Sarholz scheiterte (10./18.) Allerdings hatte Duisburg von Beginn an Probleme im Spielaufbau: die Angriffe wurden zu behäbig vorgetragen, wofür vor allem Fuss verantwortlich war, die oft den Ball zu lange hielt; ihr fehlten aber auch die Anspielstationen, weil sich aus dem Mittelfeld niemand anbot. A propos Mittelfeld: hier war Maes einmal mehr nahezu ein Totalausfall und Laudehr nur unwesentlich besser. Dadurch hingen die Spitzen Grings und Popp in der Luft, schienen aber auch schnell die Lust zu verlieren.
    Spätestens ab Mitte der ersten Halbzeit hatte der Titelverteidiger das Spiel im Griff und kam seinerseits zu Torchancen, die Zietz(28.), Odebrecht(29.) und Nagasato(33.) zunächst noch vergaben. In der 40.Minute war es dann aber soweit: Einwurf I.Kerschowski, Odebrecht Kopfballsieger gegen Laudehr und Nagasato handlungsschneller als Wensing – 1:0!
    Nach der Pause (M.Kerschowski kam für die indisponierte C.Schröder) machte Potsdam den Raum sehr eng, zog sich teilweise weit zurück und schuf meist Überzahl in Ballnähe. Nach Balleroberung schalteten sie blitzschnell um und schwärmten aus. Im Abschluss aber fehlte die Konzentration: Mittag(66./71.), Bajramaj(70./73.) und Odebrecht(70.) verpassten die Vorentscheidung.
    Mit der Hereinnahme von Knaak und Weichelt (für Maes und Oster) setzte Duisburg in der Schlussphase auf totale Offensive (was blieb ihnen angesichts des Spielstands auch anderes übrig?), schaffte es aber in der gesamten 2.Halbzeit nicht, gegen die nun äußerst souveräne Turbine-Deckung auch nur eine einzige klare Torchance herauszuspielen. Stattdessen wurden sie mehrfach klassisch ausgekontert und konnten sich am Ende bei Bellinghoven, die gegen Bajramaj(87., nach mustergültigem Zuspiel von Mittag) und Nagasato(90.+1.) bravourös parierte, bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel.

    Fazit: Turbine Potsdam, nicht einmal in Bestbesetzung, verdiente sich durch eine kämpferisch starke und taktisch kluge Leistung den Sieg (und den Finaleinzug) gegen zahnlose ‚Löwinnen‘, die spielerisch vieles schuldig blieben.

    Einzelkritik:

    TP: Sarholz (2) – Wesely (3), Peter (2), Kemme (2,5) – I.Kerschowski (3), Odebrecht (3), Zietz (4), C.Schröder (4,5) – Bajramaj (3), Mittag (2,5), Nagasato (1,5)

    46. M.Kerschowski (3,5) für C.Schröder

    FCR: Bellinghoven (3) – Wensing (4), Kiesel (3,5), Fuss (4), Bresonik (3) – Oster (3,5), Laudehr (4,5), Maes (5), Ando (2,5) – Grings (4), Popp (4)

    59. Knaak (4,5) für Maes
    70. Weichelt (-) für Oster

    SR: Kirsi Heikkinen (Finnland), Note 2, leitete die Partie unauffällig und souverän.

    SdS: Yuki Nagasato (Turbine Potsdam), die Japanerin absolvierte ein riesiges Laufpensum, setzte Duisburgs Abwehrspielerinnen schon an deren Strafraum durch engagiertes Pressing unter Druck, und bescherte ihrer Mannschaft durch ihren Treffer den Sieg.

    (c) FFFan

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