Zuversicht bei Holl und Hingst

Von am 12. April 2011 – 15.19 Uhr

Seit gestern bis Donnerstag ist die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in Vorbereitung auf die Frauen-WM 2011 beim Techniklehrgang in Bitburg versammelt. Mit dabei sind auch zwei Sorgenkinder: Ursula Holl und Ariane Hingst.

Die Nationaltorhüterin Nummer zwei laboriert zwar noch an den Folgen einer Beckenverwringung, einer Verletzung der hinteren Beckenmuskulatur, doch es scheint nur noch eine Frage der Zeit, ehe die 28-Jährige wieder zwischen den Pfosten stehen kann.

„Vor Ort erhält sie eine intensive physiotherapeutische Behandlung von uns. Wir müssen das Ganze jetzt lösen und anschließend den Muskel wieder auftrainieren“, erklärt Teamarzt Ulrich Schmieden. Ebenfalls positiv gestaltet sich die Genesung von Ariane Hingst.

Hingst in Köln wieder voll einsatzbereit
Die Spielerin des 1. FFC Frankfurt zog sich beim DFB-Pokalsieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam einen Außenbandteilriss im rechten Sprunggelenk zu, befindet sich aber bereits wieder im Lauftraining und soll bereits beim Lehrgang in Köln in der kommenden Wochen wieder voll ins Geschehen eingreifen können. „Das sieht ganz gut aus“, so Schmieden.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.