Positives Fazit der Welcome Tour

Von am 5. April 2011 – 15.43 Uhr 1 Kommentar

OK-Präsidentin Steffi Jones hat eine positive Bilanz ihrer Welcome Tour zur Frauen-WM 2011 gezogen. „Es war ein einzigartiges Projekt mit vielen unvergesslichen Momenten“, so Jones.

Die Welcome Tour begann am 8. Dezember in Sydney und führte Jones in 14 Teilnehmerstaaten der Frauen-WM 2011 bis hin zum Besuch im nordkoreanischen Pyöngjang, nur der Besuch in Japan musste wegen der Erdbeben-Katastrophe abgesagt werden.

Anerkennung in allen Teilen der Welt
„Ich empfinde es als große Anerkennung uns gegenüber, dass nicht nur die Nationalspielerinnen, teilweise sogar die komplette Mannschaft, die Trainer und die Verbandsspitze an den Welcome-Events teilnahmen, sondern jeweils auch viele weitere hochkarätige Repräsentanten aus Gesellschaft, Politik, Sport. Sie alle werden die Frauen-WM in ihren Kanälen weiter transportieren. Diese Reise war eine tolle Werbung für die WM im Sommer und für unser Land“, freut sich Jones.

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Abschluss der Welcome Tour

Abschluss der Welcome Tour: Besuch in Nordkorea © OK FIFA Frauen-WM 2011/Getty Images

Noch 250 000 Tickets zu haben
Mit hohen Erwartungen biegt das WM-OK nur auf die Zielgerade in Richtung Frauen-WM. „Ich denke, wir sind in allen Bereichen gut vorbereitet. Uns zurücklehnen oder gar morgen schon die WM anstoßen können wir jedoch noch nicht. So gilt es, noch rund 250 000 Tickets zu verkaufen, um die Stadien auch wirklich voll zu besetzen. Dies ist und bleibt unsere große Herausforderung.“ Und auch nach der WM soll der Frauenfußball weiteren Aufschwung erhalten. Dazu muss nach Jones allerdings in einigen Ländern ein Umdenken stattfinden.

Vorbehalte abbauen
„Traditionelle Vorbehalte vor allem in nach wie vor von Männern stark dominierten Gesellschaften müssen abgebaut werden. In vielen Entwicklungsländern ist zudem Armut das größte Hindernis. Finanzielle Förderung, zum Beispiel in Schulprojekten, und der Abbau gesellschaftlicher Vorurteile sind die wichtigsten Ansatzpunkte. Wir müssen, zusammen mit der FIFA, am Ball bleiben und mit unseren Entwicklungshelfern noch stärker vor Ort sein.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • JimPanse sagt:

    Die Nationalmannschaft zu Besuch bei Frau Merkel…
    http://j.mp/fWPx4R

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