U19 gegen Türkei unter Zugzwang

Von am 2. April 2011 – 11.16 Uhr 1 Kommentar

Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Wales steht die deutsche U19 heute gegen die Türkei (16 Uhr) bereits unter Druck, denn ein weiterer Patzer könnte bereits das Aus für die EM-Endrunde bedeuten.

Gegen die Gastgeberinnen war die DFB-Elf am Mittwoch zwar Spiel bestimmend, doch was schon im Vorfeld als eines der größten Mankos im Team angesprochen wurde, sollte sich zum Start in die 2. Qualifikationsrunde bewahrheiten – in der Offensive mangelt es an der nötigen Durchschlagskraft. „Das muss in den nächsten Spielen besser werden. Vor allem müssen wir Tore schießen“, verlangt Bundestrainerin Bettina Wiegmann.

Anzeige
Bettina Wiegmann

Trainerin Bettina Wiegmann will mit ihrem Team nach Italien © Nora Kruse, ff-archiv.de

Treffsichere Stürmerin
Die Türkei ist nach dem 3:1-Überraschungserfolg gegen Island Tabellenführer der Gruppe 3, mit einem Sieg im direkten Duell will die DFB-Auswahl die Tabellenspitze erklimmen. Die deutsche Defensive muss dabei vor allem Leyla Güngör in den Griff bekommen. Die in Schweden bisher für LdB Malmö und zukünftig für Kristianstads DFF spielende türkische Stürmerin besiegte Island mit drei Treffern im Alleingang und erzielte bereits in der 1. Qualifikationsrunde alle vier Treffer ihres Teams.

Island als letzter Gruppengegner
Zum Abschluss geht es für Deutschland dann am Dienstag gegen Island (19 Uhr), bevor feststeht, ob man sich für die Endrunde qualifiziert, die vom 30. Mai bis 11. Juni im italienischen Rimini ausgetragen wird. Insgesamt kämpfen 24 Teams in sechs Gruppen um sieben freie Plätze für die Endrunde. Die sechs Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite bestreiten mit dem gesetzten Gastgeber Italien die Endrunde.

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • laasee sagt:

    I want the girls to win.
    I want German teams at all levels to win.

    However, my main concern is that FF is going backwards.
    There are fundamental problems that have been obvious for some years.
    The WM U-20 success of last summer implies that all in the garden is rosy – but it is not!

    Germany should be at the head of FF development in Europe.
    Unfortunately, that is not the case.
    Officials (men) say very nice words about FF – but they are only words.
    The structural problems need to be resolved.
    The big question of who determines and directs the future of FF needs to be answered.
    Is the future to be decided by a male dominated DFB or should FF determine and shape its own destiny?

    (0)