Ariane Hingst erleidet Außenbandriss

Von am 28. März 2011 – 16.01 Uhr 7 Kommentare

Nationalspielerin Ariane Hingst zog sich beim DFB-Pokalsieg des 1. FFC Frankfurt gegen den 1. FFC Turbine Potsdam einen Riss des vorderen Außenbands im rechten Sprunggelenk sowie eine Kapselzerrung zu.

Diese Diagnose ergab ein vom FFC-Mannschaftsorthopäden Dr. Ingo Tusk analysierte Kernspintomografie. Die Verletzung wird konservativ mit einer Schienenstabilisierung und Infiltrationstherapie behandelt, bei optimalem Heilungsverlauf wird Hingst eine Pause von drei bis vier Wochen einlegen müssen.

Hoffen auf zweiten WM-Lehrgang
Die 31-Jährige jedoch zuversichtlich, ab dem zweiten DFB-Lehrgang an den WM-Vorbereitungen der deutschen Nationalmannschaft teilnehmen zu können. Die Defensivspielerin zog sich die Verletzung bereits in der ersten Halbzeit des Pokalfinales zu, biss jedoch auf die Zähne und spielte weiter.

Genesungswünsche
FFC-Manager Siegfried Dietrich erklärt: „Der nun diagnostizierte Außenbandriss ist ein schwerer Schlag für Ariane Hingst! Wir danken Ari, dass sie trotz ihrer Verletzung bis zum Schlusspfiff für den FFC-Sieg alles gegeben hat, wünschen ihr eine schnelle Genesung.

Ariane Hingst erleidet beim DFB-Pokalsieg in Köln einen
Außenbandriss im rechten Sprunggelenk
Leider wird die Freude über den DFB-Pokalsieg des 1. FFC Frankfurt durch die Diagnose zur
Verletzung von Ariane Hingst getrübt: Die Weltmeisterin hat im DFB-Pokalfinale am
vergangenen Samstag in Köln einen Riss des vorderen Außenbandes im rechten Sprunggelenk
sowie eine Kapselzerrung erlitten. Diese Diagnose ergab ein vom FFC-Mannschaftsorthopäden
Dr. Ingo Tusk analysiertes MRT. Die Verletzung wird konservativ mit einer
Schienenstabilisierung und Infiltrationstherapie behandelt.
Den Außenbandriss hatte sich die Defensivspielerin des Rekordpokalsiegers bereits im ersten
Durchgang des Endspiels zugezogen, biss jedoch auf die Zähne, spielte weiter und trug mit
einer überzeugenden Leistung zum achten DFB-Pokalsieg des 1. FFC Frankfurt bei.
Bei optimalem Heilungsverlauf wird Ariane Hingst eine 3- bis 4-wöchige Pause einlegen
müssen. Die 31-Jährige ist jedoch zuversichtlich, ab dem zweiten DFB-Lehrgang an den WMVorbereitungen
der deutschen Nationalmannschaft teilnehmen zu können.
FFC-Manager Siegfried Dietrich: „Der nun diagnostizierte Außenbandriss ist ein schwerer
Schlag für Ariane Hingst! Wir danken Ari, dass sie trotz ihrer Verletzung bis zum Schlusspfiff
für den FFC-Sieg alles gegeben hat, wünschen ihr eine schnelle Genesung

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Lucy sagt:

    Womit manche Leute alles spielen, da liegen wir Otto Normalverbraucher schon zu schön auf dem Sofa rum 😉

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  • Jennifer sagt:

    Boa, ist das bitter!

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  • Michele sagt:

    Ich meine mich zu erinnern, dass Sara Thunebro mit der gleichen Verletzung viel länger ausgefallen ist. Nur wenn alles optimal verläuft, kann Ari in drei bis vier Wochen zum DFB-Team stoßen. Ich hoffe und wünsche ihr das sie so schnell wie möglich wieder fit wird. Kopf hoch, Ari!

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  • Detlef sagt:

    Ich wünsche ARI alles Gute, und eine baldige Genesung!!!

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  • happyfeed sagt:

    Zunächst auch von mir alles Gute für Ari.

    Doch bei aller Sache, dass sie weiter gespielt hat ist unter diesen Umständen leichtsinnig und unverantwortlich. SN wird das nicht so gern gesehen haben, wie SiDi. Zähne zusammenbeißen mag ja toll sein, aber Schmerzen (wie sie bei einer solchen Verletzung unweigerlich entstehen) zu ignorieren oder gar mit Medikamenten ruhig zu stellen, ist mittel- wie langfristig nicht gut.
    Es ist verständlich, dass sie ihre Mannschaft in diesem wichtigen Spiel weiter unterstüzen wollte. Doch dieser Umgang mit dem eigenen Körper, der ja das wichtigste Arbeitsinstrument für die Spielerinnen ist, erscheint mir eher wie Raubbau. Schade, dass die Sorge um die Spielerinnen von der Sorge um einen Sieg (wie wichtig er auch sein mag) überlagert wird.

    Ich hoffe, Ari schafft es bis zur WM wieder fit zu sein, darauf hat sie schließlich lange hin gearbeitet.

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  • Lucy sagt:

    Aber sie hat das selbst so entschieden und sollte Zeichen geben, wenn sie raus will…

    So hat das Sven Kahlert im HR Fernsehen erzählt, als der Moderator geziehlt und genau nachgefragt hat.

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  • Mosan sagt:

    Ist ja nicht so, als ob man in der Pause mal schnell eine Kernspin machen könnte. In einer solchen Situation liegt es häufig bei der Spielerin in sich zu schauen und zu entscheiden. Trainer und Arzt können sicher abwinken, wenn die Lage eindeutig ist, was hier aber wohl nicht der Fall zu sein schien.

    Schade für Ari, die mir beinahe wie ein Reha-Maskottchen der Nationalmannschaft vorkommt. Ich bezweifle, dass 3-4 Wochen zur Genesung reichen werden. Für die Vorbereitungsphase wird es wohl kritisch – für die WM(-Nominierung) eher nicht. Würde mich zumindest wundern, wenn die BundesNeid sich in ihrer Ansichtsweise plötzlich wandelte. Gute Besserung Ari.

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