Lisa Weiß verlängert, Kyra Malinowski fällt lange aus

Von am 16. März 2011 – 10.06 Uhr 14 Kommentare

Die SG Essen-Schönebeck hat den Vertrag mit Lisa Weiß verlängert. Die Torhüterin bleibt für mindestens ein weiteres Jahr bei der SGS. Weniger gute Nachrichten gibt es dagegen von Vereinskollegin Kyra Malinowski.

Auf Seiten der SGS atmet man durch, mit Weiß in die nächste Saison gehen zu können, denn die 23-jährige Nationaltorhüterin hatte Essener Angaben zufolge mehrere Angebote vorliegen.

Weiß fühlt sich wohl
„Mit Torwarttrainer Jan Szczepanski habe ich in den letzten Jahren meine Leistungen ständig verbessern können. Dazu ist mit unserem Trainer Markus Högner ein frischer Wind in das Team gekommen“, so Weiß. „Ich möchte noch mindestens ein Jahr an der positiven Entwicklung im Verein teilnehmen und meinen Beitrag leisten.“ Manager Willi Wißing freut sich: „Lisa ist in den letzten Jahren persönlich gereift und ist gerade für die vielen jüngeren Spielerinnen ein Vorbild an Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit.“

Anzeige

Kreuzbandriss bei Kyra Malinowski
Weniger gut sind dagegen die Nachrichten von Kyra Malinowski, die sich im Bundesligaspiel beim 1. FFC Turbine Potsdam stärker verletzt als zunächst angenommen. Die U19-Nationalspielerin zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird nun mindestens sechs Monate ausfallen. Damit entfällt für sie auch die Ende des Monats beginnende zweite Qualifikationsrunde zur U19-Europameisterschaft sowie für die Endrunde in Italien im Juni, für die sie ursprünglich vorgesehen war.

Tags: , ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

14 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Bedauerlich das so ein vielversprechendes Talent in seiner Entwicklung durch eine derart schwere Verletzung zurückgeworfen wird und einige Events auslassen muss.
    Daher von mir die besten Wünsche für einen schnellen Genesungs- und Reha-Prozess, damit sie ihrem Team wieder in der nächsten Saison mit Toren zu Siegen verhelfen kann! 🙂

    (0)
  • Fußballmama sagt:

    Das kann ja wohl nicht wahr sein !

    Nach Annika Ernst und Sofia Nati ist Kyra Malinowski die dritte aus dem Film „37°- immer am Ball“ die sich das Kreuzband reißt.

    Gute und rasche Genesung !!

    (0)
  • Jochen sagt:

    Grüße aus Berlin in meine „Herzens(jugend)heimat“ Essen und beste Genesungswünsche für Kyra!
    Die SGS-Truppe hat sich sowohl im Pokal als auch im Meisterschaftsspiel in Potsdam prima geschlagen und im Unterschied zu anderen Mannschaften aus den unteren Regionen auch immer ordentlich gegen gehalten und nach vorne gearbeitet.
    Da ist ausreichend Substanz erkennbar, um auch in der nächsten Saison eine gute Rolle zu spielen. Schade, wenn zu wenig Geld da ist, so dass immer wieder gute Spielerinnen abgegeben werden müssen.

    (0)
  • schnuller sagt:

    Nach dem DFB-TV-Interview mit Lisa Weiß war eigentlich klar, dass sie dem Rhein-Ruhr-Gebiet erhalten bleibt (Zitat: Werde nach der WM mein Studium an der GHS Wuppertal fortsetzen). Die Frage war nur noch LEV, DU oder weiterhin E.

    (0)
  • paule sagt:

    @Fußballmama

    Soweit ich mich erinnere, hatte auch die 4. Spielerin Kristin Demann aus der Sendung 37° schon einen Kreuzbandriß.

    Unheimlicher Fluch! Gute Besserung an Kyra!

    (0)
  • Fußballmama sagt:

    @ Paule

    Echt, Kristin Demann hat sich auch das Kreuzband gerissen?

    Hätten Sie besser den Film nicht gedreht 🙁

    Aber ich sag da nur Nutella-Werbung der Männer…

    (0)
  • paule sagt:

    @Fußballmama

    Hab noch mal gegoogelt, die Verletzung von Kristin Demann ist schon länger her, war im Sommer 2008!

    (0)
  • ruhri sagt:

    In Essen dreht sich das Spielerkarussel weiter. Jackie Groenen, vor kurzem noch als hoffnungsvolles Nachwuchstalent gehandelt und sogar von der Potsdamer Presse nach dem Pokalviertelfinale für die gute Leistung gelobt, verlässt mit ihrer Schwester Merel wieder die SGS. Grund ist angeblich Vater Groenens Unzufriedenheit mit den Einsatzzeiten seiner To(e)chter.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mag sein, ruhri, aber Högners Statement zu dieser Situation ist absolut nachvollziehbar, also Ciao ihr Groenens!

    (0)
  • SGS-Fan sagt:

    Man kann ihn (Herrn Groenen) ja auch irgendwie verstehen. Nach jedem Trainingstag 330 km mehr auf dem Tacho für Nichts. Die globalen Erdölvorräte werden es ihm danken.

    (0)
  • Mini sagt:

    Gute Besserung an Kyra… Das sollte nich sein! Glück im UNglück dass es am Ende der Saison passierte..und sie so der SGS nicht fehlt..

    Alles GUte.

    (0)
  • schmiddi sagt:

    Zitat: „Man kann ihn (Herrn Groenen) ja auch irgendwie verstehen.“

    Nee, kann man nicht!

    Und die Belastung durch die Anfahrten waren ja nun auch vorher bekannt.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Genau, schmiddi, ausserdem hätte der Verein u.U. bei entsprechend großem Interesse inkl. Zukunftsträchtigkeit eine Lösung angestrebt, dass diese Strapazen durch eine Art Internatsunterbringung o.ä. minimiert werden.

    (0)
  • Fan sagt:

    Familie Groenen ist doch im letztenJahr selber an Essen herangetreten und wollte ihre Töchter unterbringen. J. Groenen ist dann positiv aufgefallen und man wollte es mit ihr versuchen. Aber,man konnte sie nur mit Anhang( der nicht so begabten Schwester)haben und der Verein machte das Spilchen mit.Fand ich schon merkwürdig.Ich habe J. Groenen dann einige mal spielen sehen und fand sie ganz gut. aber ich finde sie konnte sich oft körperlich nicht so gut durchsetzen und fand ihr Verhalten den anderen gegenüber überheblich und respektlos.
    Wenn ein Vater meint,nur weil er über 300 Km fahren muss, dass sein Töchterchen immer gesetzt ist und die eigentliche überflüssige ,,Zugabe“ auch noch dann kann da etwas nicht stimmen. Ich möchte einfach mal so behaupten,dass man in Holland schon unangenehm aufgefallen ist und jetzt denkt man könnte inDeutschland die Vereine abgrasen. Her Hsögner hat föllig recht,das eskeinem Elternteil zusteht sich in die Belange der aufstellung einzumischen. sehen wir mal das ganze positiv. Der Verein kann sich jetzt zwei begabte durchschlagkrätige Spielerinnen suchen,die beide dann eine duchschlagkräftige Qualität haben.

    (0)