Europa: In England wird es spannend

Von am 1. März 2011 – 9.31 Uhr

Unser wöchentlicher Blick auf die europäischen Fußballplätze führt uns heute nach Frankreich,  Spanien, in die Schweiz, die Türkei und nach England. Dort steht die für die Champions League besonders wichtige Phase vor der Tür.

Die vierte Pokalhauptrunde wurde am Wochenende gespielt – Favoriten schieden aus, und die Top-Clubs kennen nun ihre Gegner.

England: Weitere Premier-League-Teams verabschieden sich
Gleich zwei Mannschaften aus der Premier League, der zweihöchsten englischen Spielklasse, haben sich in der vierten Pokalhauptrunde überraschend aus dem Wettbewerb verabschiedet. Reading FC unterlag Charlton Athletic, eine Klasse tiefer spielend, nach Elfmeterschießen mit 4:5. Die Blackburn Rovers scheiterten an Ligakonkurrent Millwall Lionesses. Drei der acht angesetzten Partien mussten witterungsbedingt auf den kommenden Sonntag verschoben werden.

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Die acht Mannschaften der neuen englischen Profiliga greifen erst in der fünften Runde, dem Achtelfinale, ins Geschehen ein. Und schon dort kommt es am 13. März zum Klassiker: Everton empfängt Arsenal. Damit ist ein gemeinsamer Finaleinzug, der die Qualifikation zur Champions League bedeuten würde, ausgeschlossen.

The FA Women's Cup

Das Achtelfinale im Kampf um diesen Pokal steht in England vor der Tür. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Frankreich: Juvisy verliert an Boden
Die Chancen von FCF Juvisy, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren, sinken. Der Viertelfinalgegner des 1. FFC Turbine Potsdam hat am Wochenende zwar nicht gespielt, rutschte aufgrund des 2:1-Auswärtserfolgs von Paris Saint-Germain in Le Mans auf den vierten Tabellenplatz ab. Die führenden Teams, Olympique Lyonnais und Montpellier HSC haben nicht gespielt. Beide haben einen Vorsprung von 14 beziehungsweise acht Punkten auf PSG.

Schweiz: FC Thun abgeschlagen
Der Modus der Schweizer Liga führt zu einer besonderen Konstellation: Zwei Spieltage vor Ende der aktuellen Runde haben noch neun der zehn Mannschaften Chancen auf den Einzug in die Meisterschafts-Playoffs. Nur der Tabellenletzte, der FC Thun, ist abgeschlagen und wird in einer Playoff-Runde gegen einen Zweitligaverein gegen den Abstieg spielen.

Im oberen Playoff, das die ersten acht Mannschaften umfassen wird, werden die Punkte aller Teams ab dem 19. März halbiert – dann geht es um die Meisterschaft, und vieles wird dadurch wieder offen sein. Daher geht es bis dahin darum, sich mit möglichst vielen Zählern eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Punkte liegen gelassen haben dabei die Spitzenclubs FC Yverdon Féminin und Young Boys Bern, die am Wochenende beide über ein 2:2 nicht hinaus kamen. Nutznießer waren die beiden Clubs aus Zürich: Sowohl die Grashopper als auch der FC gewannen ihre Partien mit 4:0 und konnten ihren Rückstand verkleinern.

Spanien: Madrid und Barcelona siegen im Gleichschritt
Keine Veränderungen gab es an der Spitze der spanischen Liga. Rayo Vallecano de Madrid und RCD Espanyol de Barcelona gewannen ihre Heimspiele mit 5:0 beziehungsweise 8:0 und liegen weiter punktgleich an der Spitze. Ausbauen konnten sie ihre Spitzenposition allerdings auch nicht, da der ärgste Verfolger Athletic Club auswärts gegen CD Alcaine mit 1:0 gewann und somit weiter einen Zähler hinter dem Spitzenduo rangiert.

Türkei: Tabelle wie in der Vorwoche
Keine einzige der zwölf türkischen Mannschaften hat nach dem 16. Spieltag den Tabellenplatz verändert. Tabellenführer Ataşehir Belediye Spor gewann zu Hause gegen Bucaspor mit 5:1 und behauptet seinen Sieben-Punkte-Vorsprung auf Verfolger Konak Belediye Spor, der sein Heimspiel gegen den amtierenden Meister Gazi Üniversitesispor knapp mit 1:0 für sich entschied. Der Titelverteidiger bleibt dagegen weiter auf dem siebten Tabellenplatz.

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