Drei Spiele Sperre für Sarah Puntigam

Von am 24. Februar 2011 – 23.54 Uhr 6 Kommentare

Sarah Puntigam von Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München ist vom DFB mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen belegt worden.

Bis zum Ablauf der Sperre ist die Österreicherin auch für alle anderen Meisterschaftsspiele ihres Vereins gesperrt. Puntigam hatte im Meisterschaftsspiel der Frauenfußball-Bundesliga beim 1. FC Saarbrücken am 16. Februar 2011 in der 64. Spielminute von Schiedsrichterin Isabelle Herrmann (Mönchengladbach) die Rote Karte gesehen.

Die Spielerin beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • Garrincha sagt:

    „Sarah Puntigam von Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München ist vom DFB mit einer Sperre von drei Meisterschaftsspielen belegt worden. Bis zum Ablauf der Sperre ist die Österreicherin auch für alle anderen Meisterschaftsspiele ihres Vereins gesperrt.“

    Verstehe ich nicht! Ist mit „alle anderen Meisterschaftsspiele“ auch Pokal gemeint?

    Zur Strafe: Angeblich hat die Spielerin S. Puntigam nur den Ersatzball vom Spielfeld befördern wollen und dabei unglücklich die Linienrichterin getroffen (stand so ähnlich auf der Bayern-homepage). Dafür 3 Spiele Sperre? War wohl doch etwas härter…

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  • Markus Juchem sagt:

    @Garrincha: „Alle anderen Meisterschaftsspiele“ meint, dass sie z. B. nicht in der 2. Mannschaft zum Einsatz kommen darf. Im Pokal darf sie aber schon spielen, genauso wie Clara Schöne.

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  • Jana sagt:

    Verstehe nicht, das die Bayern erst ein Theater wegen der roten Karte gemacht haben und jetzt den 3 Spielen Sperre einfach so zustimmen.

    Man darf wohl doch nicht alles glauben was auf der Bayern Homepage steht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Jana
    Das ist beileibe kein Einzelfall! Scheint allerdings mit der DBF-Satzung zu tun zu haben, denn ich habe mir sagen mal lassen müssen, dass solche Einsprüche, die Vereine z.T. richtig Geld kosten, und der Erfolg/Ausgang trotzdem offen/ungewiss ist. Ja, die Strafe kann sich sogar verschlimmern, und dieses Risiko will man schliesslich nicht eingehen!

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  • Detlef sagt:

    @Garrincha,
    ob und wie hart das gewesen war, können nur die Leute vor Ort entscheiden!!!
    Viel hängt dabei vom subjektiven Empfinden der Schiedsrichterin ab, und von dem Vermerk auf dem Spielberichtsbogen!!!

    Zur Erinnerung sei hier nochmal der „Fall“ TABEA KEMME erwähnt!!!
    Sie bekam ja sogar 4 Spiele Sperre, weil sie Kerstin Garefrekes den Ball ins Gesicht geworfen hat!!!

    In der Radiosendung „TURBINE zum Anfassen“ berichteten einige Potsdamerinnen über TUBBYs „Einwurfkünste“, und auch sie selber nahm dazu Stellung!!!

    Für mich war schon die rote Karte eine überharte Entscheidung, da die Schiedsrichterin ihr damit eine Absicht unterstellte, und dabei nicht berücksichtigte, das sich KG direkt vor TUBBY gestellt hat, um den Einwurf zu behindern/verzögern!!!
    Die Entscheidung des Sportgerichtes geriet aber dann endgültig zur Farce, aber sie beruhte wohl auf dem Vermerk „Tätlichkeit“, der auf dem Spielberichtsbogen stand!!!

    @Jana,
    In der Radiosendung kam auch ans Licht, daß das erste Urteil tatsächlich 6 Spiele Sperre für TUBBY vorsah!!!
    TURBINE intervenierte dann aber erfolgreich, so das am Ende „nur“ 4 Spiele Sperre daraus wurden!!!

    Vielleicht war das bei Sarah auch so ähnlich, und Bayern konnte die Sperre auf „nur“ 3 Spiele abmildern???

    Wenn es so gewesen ist, sollte man so etwas auch auf der HP mitteilen!!!

    Ich war damals genauso verwundert/erbost darüber, daß TURBINE dem Urteil anscheinend ohne Einwand zugestimmt hatte!!!
    Über den erfolgreichen Widerspruch beim Sportgericht stand nirgens etwas!!!

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  • psychio sagt:

    @Jana

    das problem ist wenn man einspruch einlegt ist die spielerin bis zur verhandlung komplett gesperrt das hätte dann auch den dfb pokal getroffen und das wollte man verhindern

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