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Neuer Spielort für Bayern gegen Jena

Von am 27. Januar 2011 – 17.22 Uhr 11 Kommentare

Das Nachholspiel zwischen dem FC Bayern München und dem FF USV Jena wird am Sonntag, 30. Januar, 14 Uhr, witterungsbedingt auf Kunstrasen ausgetragen.

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Anstelle im Sportpark Aschheim wird das Spiel nun an der Säbener Straße 51 – 57 auf der Sportanlage des FC Bayern München ausgetragen. Erst zum zweiten Mal nach 2006 wird dort ein Spiel der Frauenfußball-Bundesliga stattfinden.

Längert neue Kapitänin
Angeführt wird das Team im neuen Jahr von Torhüterin Kathrin Längert, die die Kapitänsbinde von Nina Aigner übernommen hat. Die Österreicherin muss berufsbedingt und wegen Knieproblemen kürzer treten. Tanja Wörle bleibt stellvertretende Spielführerin.

Platz 5 als Zielsetzung
Bayern-Trainer Thomas Wörle erklärt: „Aufgrund des Wetters mussten wir etwas improvisieren. Wir waren mal in Aschheim, mal an der Säbener Straße auf Kunstrasen oder sind schlicht auf der Tartanbahn gelaufen.“ Er gibt die Zielsetzung für die restliche Saison vor: „In der Meisterschaft wollen wir in den restlichen sieben Spielen bestmöglich abschneiden und Platz 5 nochmals attackieren. Wir wollen weiterhin die Entwicklung der Mannschaft vorantreiben und schnell dazulernen!“

Kathrin Längert

Kathrin Längert ist ab sofort Kapitänin im Bayern-Team © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Huyleur integriert
Mit dabei ist dann auch Neuzugang Rebecca Huyleur. „Rebecca hat sich gut eingefügt, muss sich aber sicher noch an die deutlich höhere Trainingsintensität und das höhere Spieltempo gewöhnen. Sie hat noch etwas Nachholbedarf im konditionellen Bereich, ist aber sehr ehrgeizig!“

Ohne Bachor
Verletzt sind derzeit fünf Spielerinnen: Isabell Bachor, die mit einem Muskelfaserriss 2 bis 3 Wochen ausfallen wird. Viki Schnaderbeck wird nach einer Knieverletzung erst in 1 oder 2 Wochen wieder ins Training einsteigen können. Annika Doppler nahm eine Fußverletzung aus 2010 mit, sie befindet sich nun aber wieder im Lauftraining.

Baunach noch in der Reha
In der Reha sind nach wie vor die Langzeitverletzten Katharina Baunach und Corinna Paukner: Bei Baunach sieht es aktuell erheblich besser aus, sie muss sich aber noch mit Reha begnügen. Paukner dagegen ist etwas weiter: Nach ihrer Knorpelverletzung wird sie bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

11 Kommentare »

  • laasee sagt:

    The Buli now becomes a farce! There is no respect for the clubs and the players from those responible for the organisation of the schedule.

    This would never happen with the top leagues with mens football but it is allowed to happen with FF. The media just accepts this unfairness without complaint!

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  • Markus Juchem sagt:

    @laasee: I don’t get the point here. What is a farce? That the game is played on artificial soil? Both teams obviously agreed and the only other option would have been to postpone the game again.

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  • laasee sagt:

    @Markus

    So then postpone the game again!!!!

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  • uwe sagt:

    Die Bundesliga fängt wieder an, der Winter kommt pünktlich zurück.

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  • Markus Juchem sagt:

    @laasee: If both teams agree, why shouldn’t they play? If one teams says „no“ the game wouldn’t be played.

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  • laasee sagt:

    @Markus

    Bayern have 11 home games. They start the season scheduled to play all 11 games on grass. Then due to the absurd scheduling of the shortened Buli season the weather does not obey the game schedule diktat. Consequently, it is decided to play some games on artifical surface in order to complete all games within the shortened schedule.

    Jena are in a relegation battle. They now play Bayern on an artifical surface whilst the other teams in the relegation battle played in Munich on grass. Therefore due to the difference in playing surface Jena may have an advantage/disadvantage in comparison to the other teams. This has the potential of distorting the competition of the league. This scenario would never be permitted in the mens leagues.

    The integrity of the Buli should be sacrosanct and the concept of a ‚level playing field‘ should not be compromised.

    With regard to the point of both Bayern and Jena being in agreement – that is irrelevant. All 12 Buli clubs should be bound by the same principles and rules.

    Also, since when has there been any democracy in FF, in Germany, England or any other country? FF does as it is told by the Federations, UEFA and FIFA. There the men have 99.9% of the money, media, televison and 100% of the decision making process!

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  • Detlef sagt:

    @laasee,
    im Prinzip hast Du recht!!!
    Aber Du kannst die obersten Spielklassen im FF und MF nicht miteinander vergleichen!!!
    Die Voraussetzungen sind ja völlig unterschiedlich!!!
    Mit viel Geld, kann man auch viel bewegen!!!

    Wenn Du die Verhältnisse und Probleme im Männer-Amateurbereich, mit der ersten- und zweiten BuLi der Frauen vergleichst, zeigen sich viele Parallelen!!!
    Das beginnt ja zT schon in Liga Drei!!!

    Die Platzverhältnisse sind dank fehlender Rasenheizung vergleichbar, und viele Spiele sind ausgefallen, und müssen somit nachgeholt werden!!!
    Auch Sponsoren-Suche ist da unten genau so mühselig, wie in den beiden höchsten Spielklassen der Frauen!!!

    Allerdings müssen die Herren da unten keine CL-Spiele bestreiten!!!
    Auch die Reisestrapazen zu den Ligaspielen, halten sich in erschwinglichen Grenzen!!!
    Und sie haben auch keine Turbo-Saison, die dann beendet sein muß, wenn die klimatischen Bedingungen, gerade so für den Beginn der Rückrunde ausreichend wären!!!

    Das jetzt das Frauenteam, eines der reichsten Fußballvereine Europas, zT sogar schlechtere Voraussetzungen für ihren Leistungssport hat, als permanent unter Geldknappheit leidende reine Frauenfußballvereine, kann man jetzt nicht dem DFB ankreiden!!!
    Und das die Benutzung von Trainingsplätzen, auf dem Vereins-eigenen Gelände des FCB, für die Bayern-Ladies schon der blanke „Luxus“ ist, zeigt einfach nur den Stellenwert das FF beim bayrischen Topklub!!!

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  • laasee sagt:

    @Detlef

    The big problem is the attitude of the Federations, UEFA and FIFA towards FF. They talk nice words but act differently.

    In Germany the shortened Buli season schedule is supposed to be for the benefit of the National Team for WM2011. In my opinion that is not true. Germany does not need 8 weeks intense preparation time at all.

    Compare Germany and England. A couple of years ago at the Hallen Pokal the idea of a 8 team Buli was first mentioned. In England they are now organising a 8 team Super League. That is not a coincidence. The Super League starts in April 2011 – the clubs have not played league games since May 2010. That is not in the interest of FF in England. Also, a 8 team league is a financial disaster – it can not sustain professional football. Similarly the decision to have a shortened Buli season is not in the interest of professional football in Germany. Both England and Germany have no genuine interest in helping FF develop professional leagues. If England was supportive of FF then there would not have been a 10 month delay before the Super League starts and the Super League would have more than 8 teams. If Germany was honest about helping the Buli then the Bayern-Jena game could be played at the Allianz Arena.

    Football mirrors our society. Financial greed is endemic across Europe and those with the money have no desire to help others.

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  • FFFan sagt:

    Ich verstehe nicht, wo das Problem sein soll. Ob nun auf Naturrasen oder auf Kunstrasen – Hauptsache der Ball rollt wieder!

    Und selbst wenn alle Spiele auf Naturrasen ausgetragen würden, wäre der mal in besserem und mal in schlechterem Zustand. Völlig gleiche Bedingungen gibt’s eh nie!

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  • Frieda sagt:

    Und wenn man mal über den deutschen Tellerrand gucken möchte, gibt es sehr wohl auch im Männerbereich Ligen, wo sowohl auf Naturrasen als auch auf Kunstrasen gespielt wird.
    Wir können uns auch sicher sein, dass der Kunstrasen in der Säbener Straße nicht zu vergleichen ist, mit dem Kunstrasen beim FC Poppenbüttel.

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  • Ulf sagt:

    Poppenbüttel… wie Quakenbrück oder Finsterwalde oder 83367 Petting ?
    übrigens heißt der Verein in Hamburg SC Poppenbüttel, nicht FC
    ps: Red Bull Salzburg z.B. spielt seit Anfang dieser Saison wieder auf Naturrasen

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