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Vier-Nationen-Turnier: Stelldichein der WM-Teilnehmer

Von am 21. Januar 2011 – 9.08 Uhr 2 Kommentare

Von heute bis Dienstag wird im chinesischen Chongqing das Vier-Nationen-Turnier ausgetragen. Gastgeber China misst sich dabei gleich mit drei Teilnehmern der Frauen-WM 2011, darunter Deutschlands Gruppengegner Kanada.

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Die USA und Schweden, die gleich zum Auftakt aufeinandertreffen, komplettieren das Teilnehmerfeld. China geht gegen das starke Trio ohne große Erwartungen ins Turnier. „Wir haben ein sehr junges Team und wir brauchen noch mehr Zeit und Erfahrung“, so Trainer Li Xiaopeng.

Nach der verpassten WM-Qualifikation im vergangenen Juni und dem enttäuschenden vierten Platz bei den Asien-Spielen im November gilt es für Li, eine neue schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen. Für den Weltranglistenersten USA ist das Vier-Nationen-Turnier der erste Schritt auf dem Weg zur WM in Deutschland.

USA ohne Wambach
Zum achten Mal nimmt das Team von Trainerin Pia Sundhage bereits in China teil, bei sechs der sieben vorigen Turniere kehrte man mit dem Titel zurück in die Heimat. 23 Spielerinnen sind mit nach China gereist, es fehlt Top-Stürmerin Abby Wambach, die sich von einer Fersenverletzung erholt. „Wir freuen uns, dass wir hier gegen drei verschiedene Spielkulturen antreten und einigen jungen Spielerinnen eine Chance geben können.“

Auch Schweden und China ohne Topstürmerinnen
Auch zwei andere Teilnehmer müssen ohne ihre Topstürmerinnen auskommen, Schweden muss auf Lotta Schelin verzichten, die mit Olympique Lyonnais in der französischen Liga aktiv ist, Chinas Stürmerin Han Duan ist verletzt. Einzig Kanada hat in der 112-fachen Torschützin Christine Sinclair seine Topstürmerin an Bord.  Schwedens Trainer Thomas Dennerby halt das Vier-Nationen-Turnier für eine gute Gelegenheit, sich auf die WM im Sommer einzustimmen.

Carolina Morace

Kanadas Trainerin Carolina Morace dämpft die Erwartungen für das Vier-Nationen-Turnier © Nora Kruse / ff-archiv.de

Kanada nicht in Bestform
„Das wird uns in Vorbereitung auf die WM sehr helfen“, ist er sich sicher. „Für uns sind das die ersten Spiele in diesem Jahr und für uns könnte es nichts Besseres geben, als gegen drei sehr gute Teams zu spielen.“ Kanadas Trainerin Carolina Morace räumt ein: „Wir sind nicht in der besten physischen Verfassung, aber unsere drei Gegner sind sehr gut und diese Spiele sind positiv für unsere WM-Vorbereitung.

Spielplan

Freitag, 21. Januar 2011

USA – Schweden
China – Kanada

Sonntag, 23. Januar 2011

USA – Kanada
China – Schweden

Dienstag, 25. Januar 2011

USA – China
Schweden – Kanada

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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