Wolfsburg holt Titel in Oslo

Von am 17. Januar 2011 – 10.11 Uhr 1 Kommentar

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat in Oslo den Budstikka International Women’s Cup gewonnen. Im Finale schenkte man Champions-League-Viertelfinalist Arsenal LFC gleich ein halbes Dutzend Tore ein.

Am Ende stand am Sonntagvormittag ein klarer 6:1 (2:0)-Sieg  auf dem Kunstrasen in der Telenor Arena.

Drei Tore von Müller
Martina Müller steuerte drei Treffer zum Sieg bei (36., 85., 88.), die weiteren Tore erzielten Anna Blässe (20.), Rebecca Smith (55.) und Ivonne Hartmann (77.). Zuvor hatte das Team am Freitag bereits wenig Mühe, mit 4:1 gegen Brøndby die Oberhand zu behalten.

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Im Finale wirbelte Trainer Ralf Kellermann seine Formation durcheinander, im Tor stand diesmal Jaime Souza und auch Anna Blässe, Anna-Kaisa Rantanen und Selina Wagner spielten von Beginn an.

Nach zögerlichem Beginn brachte Blässe ihr Team in Führung, danach kam die Maschinerie der Wölfinnen ins Rollen. Noch vor der Pause erhöhte Müller aus 16 Metern auf 2:0. Smith nach Freistoß von Hartmann sorgte in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit dann für die Vorentscheidung.

Hohes Tempo
Kellermann erklärte nach dem Erfolg: „Wir haben erneut technisch guten Fußball mit hohem Tempo geboten aber auch gesehen, woran wir noch arbeiten können. Mit dem Auftreten am gesamten Wochenende in Oslo bin ich sehr zufrieden.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • laasee sagt:

    Very impressive from Wolfsburg.

    This shows that UEFA needs to get into the modern world with its competitions. As well as the Champions League there should also be a second competiton (as happens with mens football).

    The CL should have 4 clubs form the top leagues (Germany, Sweden, France) and 3 clubs form the next level, then 2 clubs from the level below that. The bottom level should have 1 club.

    There should also be a EUFA Cup competition with qualification being determined by placings in the domestic leagues. Again the top leagues should have 3 or 4 clubs represented, and so on. It is the only sensible way to promote FF and improve the standard across all of Europe.

    The current UEFA situation is unfair on clubs such as Wolfsburg and clubs in other leagues.

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