Silvia Neid zur Welttrainerin gekürt, Marta erneut Weltfußballerin

Von am 10. Januar 2011 – 19.53 Uhr 34 Kommentare

Bundestrainerin Silvia Neid ist im Kongresshaus von Zürich mit dem erstmals verliehenen Titel der Welttrainerin des Jahres ausgezeichnet worden, die Brasilianerin Marta wurde zum fünften Mal in Folge Weltfußballerin.

Neid setzte sich gegen U20-Nationaltrainerin Maren Meinert und US-Trainerin Pia Sundhage durch. Sie sagte in ihrer Dankesrede: „Ohne das Vertrauen der Spielerinnen, die Unterstützung des Verbands und die Zusammenarbeit mit meiner Crew und den Vereinstrainern würde ich nicht hier stehen. Ein Dank an all diese und die mich gewählt haben.“

Bei der Wahl zur Weltfußballerin des Jahres setzte sich erwartungsgemäß die 24-jährige Marta klar gegen ihre Konkurrentinnen aus Deutschland, Birgit Prinz und Fatmire Bajramaj, durch. Die dreifache Weltfußballerin Prinz, die am Nachmittag Kritik am Wahlmodus geübt hatte, belegte den zweiten Platz, Bajramaj kam bei ihrer erstmaligen Nominierung auf Platz 3.

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Silvia Neid

Bundestrainer Silvia Neid darf sich ab sofort Welttrainerin nennen © Frank Scheuring / girlsplay.de

Marta den Tränen nahe
Eine bewegte Marta freute sich über die neuerliche Auszeichnung zur weltbesten Fußballerin. „Ich kann es kaum glauben, dass ich diesen Preis schon wieder gewonnen habe. Ich bin emotional überwältigt, ich empfinde so viel Glück und möchte allen Menschen danken, die um mich herum sind. 2010 war ein herausragendes Jahr, weil ich mit meinem Verein Meister geworden bin und sich Brasilien für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland qualifiziert hat.“

Bajramaj freut sich über besondere Erfahrung
Prinz (33) erklärte: „Persönlich war 2010 für mich ein Übergangsjahr im Verein. Für die deutsche Nationalmannschaft war es dafür wahrscheinlich ein umso erfolgreicheres Jahr.“ Und Bajramaj (22) erklärte: „Ich habe überhaupt nicht mit einer Nominierung gerechnet. Ich habe nicht geglaubt, dass das geschehen könnte, von daher ist das jetzt eine ganz besondere Erfahrung. Mein Verein ist deutscher Meister geworden und hat die UEFA Champions League der Frauen gewonnen, und ich persönlich habe einen großen Schritt nach vorn gemacht.“

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Die Fairplay-Auszeichnung ging an die U-17-Frauenfußball-Nationalmannschaft Haitis, die „trotz des unermesslichen Leids und der zahllosen Verluste nach dem katastrophalen Erdbeben im Januar 2010 nie aufgegeben hat“, heißt es auf der FIFA-Website.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

34 Kommentare »

  • laasee sagt:

    The world has gone mad!!!!

    FIFA is once again a big joke.

    Bernd Schroder was the top coach of 2010.
    Inka Grings was the top player of 2010.

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  • rockpommel sagt:

    Zitat: „Ich kann es kaum glauben, dass ich diesen Preis schon wieder gewonnen habe.“

    Ich auch nicht!

    Meine Trainerin des Jahres ist ganz klar M. Meinert!!!

    Schhon aller Ehren Wert, was sie aus den jungen Wilden gemacht hat.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wie muss man doch Spielerinnenbiografien zurechtstutzen, zusammenstreichen und verbiegen inkl. merkwürdiger Liveszenen, um eine Marta als „verdiente“ Titelgewinnerin mit der magischen Zahl von 5 Erstplazierungen (und nur um die ging es!) hinzubekommen!?
    Eine Schande und traurige Komödie zugleich. Was bleibt:Gute Miene zu bösem Spiel!

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  • Frieda sagt:

    Wer von euch hat Marta im Jahr 2010 spielen sehen?

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  • Detlef sagt:

    Marta ist sicher nicht unverdient zum 5. mal Weltfußballerin geworden!!!
    Sie wurde Meister mit ihrem Verein, und beste Spielerin der WPS!!!

    Aber war die Nominierung von Silvia Neid schon ein schlechter Scherz, so ist ihre Wahl zur besten Trainerin 2010 eine Frechheit!!!

    Pia Sundhage kann sich zumindest damit „rühmen“, die Qualifikation zur WM geschafft zu haben, auch wenn sie sich diesen „Ruhm“ gern erspart hätte!!!
    Viele andere Nationen haben diese Aufgabe wesentlich überzeugender gelöst!!!
    Warum ist zB nicht der brasilianische Coach nominiert worden???

    Aber was hat denn bitteschön eine Silvia Neid im Jahr 2010 geleistet, um überhaupt auf die Liste der möglichen Kandidatinnen zu dürfen???
    Sie mußte nicht einmal eine Qualifikation erreichen!!!

    Maren Meinert wäre sicher die nachvollziehbarste Entscheidung gewesen, denn was sie geleistet hat, war aller Ehren wert!!!

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  • Michele sagt:

    Das ist ja schon fast lächerlich. Warum bekommt Marta den Titel nicht gleich auf Lebenszeit?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Bin mächtig enttäuscht, wenn ich von Dir lesen muss, Marta hat verdient gewonnen! Ich kann´s gar nicht glauben, dass Du wirklich so was Desolates zu schreiben vermagst.
    Lira ist nicht nur DM, sondern EM- und CL-Gewinner! Was konnte man 2010 noch mehr an Titeln/Lorbeeren einheimsen? Und was sind WPS-Gewinner und „Beste WPS-Spielerin“ dazu im Vergleich wert? Einen Äppel samt Ei!

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  • labrys sagt:

    SF: Marta wurde Meisterin in der WPS und Torschützenkönigin. Dazu Südamerikameisterin (zu vergleichen mit der EM) und da auch Torschützenkönigin….Lira wurde „nur“ Meisterin und CL Siegerin (EM -titel war 09). Was hat sie den auf Nationalmannschafts-ebene erreicht? Nichts, da Deutschland keine wichtigen spiele hat. Dazu spielt Marta in der WPS Pause für Santos, Wo spielt Lira in der Sommerpause?

    Marta hat es verdient. Lira hat noch bisschen Zeit, sie ist jung und muss noch einiges lernen…. Wenn sie so weitermacht, wird sie den Titel mal kriegen. Doch Marta ist halt ne grössere Figur, vorallem in Nord- und Südamerika (ja auch dort spielt man Fussball, nicht nur in der Buli…..)

    Meinert hätte den Titel verdient (Trainerin)

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  • Jan sagt:

    Da es um die beste Spielerin der Welt geht – und nicht um die erfolgreichste, die am meisten Titel eingeheimst hat – dürfte Marta diesen Titel wohl weitere 5 Jahre bekommen, bis vllt. andere bras. Spielerinnen nachrücken. Denn fußballerisch ist Marta die Beste. Bei den Nominierungen mag Diskussionsbedarf bestehen.

    Da es den Titel des besten Trainers bisher nicht gab, wurde er Silvia Neid für die Titel von ’07 u. ’09 diplomatisch nachträglich verliehen. Das sollte man vllt. nicht so eng sehen.

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  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    jetzt bin ich von Dir etwas enttäuscht, daß Du das „old Europe“ als Krone des FF in der Welt ansiehst!!!
    FF wird inzwischen in der ganzen Welt gespielt, wovon Europa nur ein winziger Fleck ist!!!

    Ja, LIRA hat letztes Jahr sehr viel erreicht, 2 Hallentitel, die deutsche Meisterschaft, und als Krönung die Königsdisziplin CL gewonnen!!!
    In den wenigen Natiospielen fand ich LIRA jetzt auch nicht so stark, wie bei TURBINE!!!

    Birgit Prinz hat dagegen nur die letzten 5 Monate überzeugen können, und die restlichen Monate eher mittelmäßig bis schlecht agiert!!!
    Sie hat weder mit Frankfurt, noch mit der Natio (Mangel an Gelegenheit), irgend einen Titel gewonnen!!!

    Marta dagegen konnte mit der brasilianischen Natio den kontinentalen Cup, und die Qualifikation zur WM sichern, und auf Vereinsebene konnte sie auch brillieren!!!(siehe Swissies Beitrag)

    Wie kommst Du dazu, die WPS-Titel als so viel geringer einzuschätzen, als die deutschen, bzw die europäischen???
    Ist das nicht ziemlich anmaßend???

    Martas großer Vorteil ist vielleicht auch, daß viele ihrer WPS-Spiele via Internet in der ganzen Welt verfolgt werden konnten!!!
    Bei LIRA und BP, war das nur sehr eingeschränkt, und in ziemlich schlechter Qualität ab und zu über DFB-TV möglich!!!

    Die Reihenfolge nach Erfolgen hätte also heißen müssen,
    1.Marta
    2.LIRA
    3.BP

    Fußball können alle drei Damen spielen!!!
    Wobei es wohl Auslegungssache ist, welchen Teil ihres Könnens man miteinander vergleichen sollte!!!
    Marta und LIRA sind eher die eleganten Technikerinnen, wogegen BP mehr die kraftvolle Brecherin ist!!!

    Führungsspielerinnen sind im Verein alle Drei, und in ihrer Natio sind alle gesetzt!!!

    Also was vergleicht man jetzt miteinander???

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  • laasee sagt:

    @Detlef

    The big problem with the FIFA Award is the fact that Inka was not on the list.
    Inka was German Footballer of the Year but Lira and Birgit were put on the FIFA list.
    It has no logic and is a total farce.
    The bigger and more worrying concern is the fact that nobody in German football or the German media questions this unfairness.

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  • xXx sagt:

    Hmmm. So ganz kann ich auch nicht nachvollziehen, dass Marta mal wieder gewonnen hat. Das sind zwar letztlich nur Kleinigkeiten, die da entscheiden, aber Lira war dennoch besser im Jahr 2010, wie ich finde.

    Lira Bajramaj:

    – Deutsche Meisterin
    – 16 Tore in 20 Ligaspielen
    – Hallenpokalsiegerin
    – dabei zur besten Spielerin gewählt
    – CL-Siegerin
    – beste Scorerin der CL (Saison 09/10)
    – bislang beste Scorerin der CL (Saison 10/11)

    Marta:

    – WPS-Meisterin
    – Torschützenkönigin der WPS mit 19 Toren in 24 Spielen
    – Südamerikameisterin mit Brasilien
    – dort beste Spielerin und Torschützenkönigin

    In der Liga nehmen sich die Leistungen jeweils nicht viel. Wobei es sicherlich schwieriger ist in der Bundesliga diese Leistung zu bringen, als im (mit großem Abstand) besten Team in der WPS. Auch in der Südamerkiameisterschaft ist Brasilien ja quasi konkurrenzlos. Zumal das bei einem solchem Turnier immer nur einige wenige Spiele sind, während sich die CL über die ganze Saison erstreckt und qualitativ sicher auch höher einzuschätzen ist, als die Südamerikameisterschaft. Dazu hat Lira noch in der Halle geglänzt.

    Finde da die Leistungen von Lira daher insgesamt schon höher einzuschätzen, als von Marta im Jahr 2010.

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  • FFFan sagt:

    Die Wahl Silvia Neids zur „Welttrainerin“ kann ich mir auch nur damit erklären, dass diese Wahl jetzt zum ersten Mal stattfand und Neids große Erfolge der letzten Jahre deshalb bisher nicht entsprechend gewürdigt werden konnten. Denn in diesem Jahr hat sie außer ein paar hohen Testspielsiegen nichts besonderes vorzuweisen.

    Die Spielerinnenwahl brachte das erwartete Ergebnis: Marta vor Prinz und Bajramaj. Lira hat sicherlich eine tolle Saison gespielt, doch den Stellenwert ihrer brasilianischen Konkurrentin hat sie -zumindest international- noch nicht. Aber das ist möglicherweise nur eine Frage der Zeit. Als Marta 2004 erstmals in Zürich dabei war, wurde sie zunächst auch ’nur‘ Dritte…

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  • licaro sagt:

    marta als weltfußballerin ist ein witz!

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  • Frieda sagt:

    Es mag sein, dass die Wahl von Marta nicht in allen Jahren immer berechtigt war, in diesem Jahr war sie es. Sie ist erfolgreich auf Vereins Ebene und auf Nationalmannschaftsebene. Bajramaj war mit Potsdam erfolgreich, war aber in der Nationalmannschaft nicht immer gesetzt. Außerdem gab es keine Pflichtspiele in der Natio.

    Für Marta spricht außerdem, dass sie nicht nur die WPS (mit einer Mannschaft, die Tabellenletzte war, bevor sie kam) gewonnen hat, sondern nun in der Saisonpause bei FC Santos spielt. Auch da macht sie den Unterschied. Hat die südamerikanische Vereins Meisterschaft gewonnen (=Champions League).

    Hier werden Erfolge im Hallenpokal angegeben um zu zeigen, dass Bajramaj die verdientere Siegerin gewesen wäre. Sorry, das ist lachhaft!

    Man muss Marta nicht mögen (und ich mag Bajramaj 1000 Mal lieber) aber: Es ist lächerlich zu behaupten, dass Marta unverdient gewonnen hat (zumindest in diesem Jahr).

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  • helena sagt:

    Erst einmal Gratualtion an alle Gewinner und Gewinnerinnen, gerade auch an Frau Neid; ich denke, auch wenn sie zusammen mit der NM im Jahr 2010 nichts hat gewinnen können, ist es doch auch eine Anerkennung gegenüber dem deutschen Fußball im Allgemeinen, wenn gleich zwei Trainer nominiert und eine davon ausgewählt wird. Mit Sundhagen hatte sie ja nun auch keine schlechte und unbekannte „Konkurrenz“. Ich sehe den Gewinn des Trainer-Pokals also eher als Anerkennung für die gesamte deutsche Riege (und damit auch stellvertretend für die Liga) als für eine Auszeichnung einer einzelnen Person.
    Anders dann bei der Spielerwahl. Für mich ist weder die Wahl Messis noch die von Marta hundertprozentig nachvollziehbar. Bei Messi sprechen klare Fakten gegen die Wahl (denn er ist ohne seine beiden Konkurrenten (aus dem gleichen Verein) leider auch sehr viel schlechter, wie man bei der WM sehen konnte; seine Brillanz funktioniert nur wirklich, wenn eben diese beiden Spanier mit dabei sind…), bei Marta ist es viel, viel schwieriger, denn wer von uns hat denn wirklich die WPS und die Südamerika-Meisterschaften angeschaut? Und dann bleibt es eine Stilfrage, welche Art und Weise man mehr mag. – Ich persönlich hätte, schon weil ich Martas Art udn Spielweise nicht mag, lieber Lira oder Birgit auf dem Thron gesehen, aber so lange es keine freie Wahlen gibt…

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  • Schnappa sagt:

    Diese Wahlen kann man mittlerweile genauso ernst nehmen wie die FIFA-Weltrangliste oder die Vergabe von WM-Turnieren. Glück für Blatter & Co, dass man im Gegensatz zu Randsportarten eine derart populäre Sportart wie Fussball nicht „kaputt organisieren“ kann. Aber sich der Lächerlichkeit preisgeben – jederzeit.

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  • helena sagt:

    @Schnappa: Leider kann man auch eine populäre Sportart zerstören, denn die Infrastruktur, die die Fifa aufgebaut hat, hat maßgeblichen Anteil an dem riesigen Erfolg des Fußballs weltweit. Wenn die Fifa und mit ihr die Anstrengungen, Fußball überall zur Nr. 1 zu machen, „lächerlich“ oder noch viel schlimmer: unglaubwürdig wird, dann werden wir zumindest Fußball in den globalen Strukturen (auch finanziell) nicht mehr lange haben wie wir es kennen. Was allerdings nur bedingt bedauerlich wäre. Eine solche riesige Institution kann sich auch kaputt organisieren, […]. Leider würde es den Frauenfußball weit stärker treffen, denn dabei handelt es sich immer noch um eine „Randsportart“…

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Grobi sagt:

    Marta war wohl (noch) die richtige Wahl!
    Für Lira, die sicherlich hätte vor Birgit hätte eingeordnet werden müssen, war es noch zu früh.
    Sie hat sich in der Nationalmannschaft noch nicht durchgesetzt.
    Dies mag auch daran liegen, dass die Konkurrenz dort riesig ist und sie nicht eine derart dominante Rolle spielen kann wie bei Potsdam.
    Allerdings besteht auch dort noch Entwicklungspotential – nämlich ein bisschen mehr Übersicht oder vereinfacht: früheres Passspiel und frühere Trennung vom Ball! Aber sie hat jedenfalls das Potential zur Weltfussballerin und wurde nicht umsonst nach dem Championsleaguefinale in den spanischen Medien der „Messi von Potsdam“ genannt.
    Bei ihr bleibt aber auch abzuwarten, wie sie sich in Zukunft entwickelt. Potsdam ist eigentlich der gemeinte Klub, weil sie dort mehr und mehr auch in eine „tragende“ Rolle wachsen kann. Aber da ist sicherlich der Ruf des Geldes und der Berater am Ohr. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

    Wie überall geht leider auch hier bei der Wahl spektalukäres Spiel vor Substanz. Bei den Männern hätten es wirklich eher Iniesta oder auch Xavi verdient, zumal mit dem Weltmeistertitel auch entscheidende Stärke belegt ist. Hier liegt m.E. die Wahl daneben.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Äh, hätte da mal ´ne Frage, die mich seit der Dankesrede der Bundestrainerin bewegt.
    Jeder FFer spricht doch eigentlich i.a. von „seinem Team“, wieso kommt ihr ausgerechnet Crew über die Lippen? War sie auf dem Zürichflug vielleicht Cockpit-Gast oder wurde im Flieger eine Segeltörn beworben?

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  • djane sagt:

    danke Markus, sehr interessant !

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  • Steffen sagt:

    @ all

    Hat jemand den Link/einen Link, wo man sich die genauen Ergebnisse der Wahl Männer/Frauen/Coach anschauen kann?

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  • Steffen sagt:

    hat sich erledigt, steht ja hier oben. manchmal sollte man sich doch die kommentare durchlesen. 🙂

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  • Steffen sagt:

    ja toll, soll ich jetzt die 7 pdf seiten durcharbeiten und jeweils 1, 3 oder 5 Punkte den Spielern geben und am ende alles zusammenzählen? da werde ich ja erst zur nächsten Ballon D’or Wahl fertig! Gibt es keine Zusammenfassung der Ergebnisse?

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  • laasee sagt:

    @Steffen

    www:FIFA.com/ballondor/index.html (scroll down to ‚Official Documents) has a breakdown of the voting figures (%).

    Neid got 24.06% of the votes cast…………75.94% of the voters understand football.

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  • Steffen sagt:

    @laasee

    thx

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  • slartie sagt:

    Jaja, bei Marta kann man ja noch verschiedener Meinung sein,
    aber die Neid als Welttrainerin des Jahres?
    Erstens hat sie dieses Jahr überhaupt nichts erreicht und zweitens die Bundesliga einen so engen Terminplan aufgezwungen, dass man doch jetzt schon sehen kann, aus dieser kurzen Saison wird nichts…
    Warum wird nicht endlich mal Bernd Schröder nominiert?
    Der hat doch bis auf den DFB-Pokal dieses Jahr alles gewonnen, was es zu gewinnen auf Vereinsseite in Europa gab.
    Außerdem wäre es auch eine Auszeichnung seiner, mittlerweile, 40 Jahre währende Tätigkeit im Frauenfussball.
    Na ja, der Bernd hat halt nicht das Standing in der Welt, wie eine S. Neid.
    Mensch, FIFA, lasst doch mal Leute abstimmen, die Ahnung von der Materie haben..-

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  • sitac sagt:

    @slartie: bei allem Einverständnis, ich glaube nicht, dass Bernd Schröder strahlend und lächelnd eine Ehrung als „Trainerin des Jahres“ entgegengenommen hätte. 🙂 Ich halte es für unabdingbar, dass die Wahl „Trainerin des Jahres“ umgewidmet wird in „Trainerin/Trainer des Jahres im Frauenfußball“, damit Männer wie Schröder nicht mehr knallhart ausgegrenzt sind.

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  • Steffen sagt:

    @sitac

    Das Problem ist mir noch gar nicht so bewusst gewesen! Aber ehrlich gesagt fand ich Del Bosque/Neid bzw. Mourinho/Neid sieht besser aus als Del Bosque/Schröder oder Mourinho/Schröder. Bernd Schröder ist nun mal ein Mann! Messi/Marta sieht doch auch besser aus als Messi/Xavi, wenn Xavi bei den Frauen spielen würde! 🙂

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  • FFFan sagt:

    @ sitac:
    Der offizielle Titel lautet bereits jetzt „Beste/r Trainer/in im Frauenfussball“. So steht’s jedenfalls auf der Internetseite der FIFA.

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  • Rainer sagt:

    Vorweg. Diese Auszeichnungen sind vor allem dazu da, dem Sport Glamour zu verleihen und letztlich auch seine Kommerzialisierung zu unterstützen.

    Wenn man sich dann darauf einlässt und wir alle interessieren uns dafür, dann finde ich

    a) das keine andere als Marta diesen Titel verdient hat. Auch zum fünften Mal. Sie war mit 19 Toren erfolgreichste Torschutzin der amerikanischen Profiliga WPS, mit 24 Punkten (19 Toren plus 5 Assists) auch die erfolgreichste Punktejägerin. Ihr Verein FC Gold Pride wurde nicht zuletzt dank ihr Meister der WPS.
    Ihre Nationalmannschaft führte sie bei der WM-Qualifikation, die gleichzeitig Südamerikameisterschaft war, zur WM und zum Titelgewinn und nebenbei war sie die erfolgreichste Torschützin auch dieses Turniers. Es gibt nach wie vor niemand anderen weiblichen Geschlechts, die auch nur ähnlich Fußball spielt wie Marta.

    b) unter den Top 3 hätte ich Maren Meinert als Siegerin bei den Trainerinnen erwartet. Frau Neid hat lediglich Freundschaftsspiele bestritten und im vergleich schätze ich den WM-Sieg im Finale gegen Nigeria höhe ein als den 8:0-Sieg in einem unbedeutenden Freundschaftsspiel gegen dasselbe Land, den Frau Neid verbuchen konnte. Ich vermute mal, dass sie das ähnlich sieht.

    c) und eigentlich offtopic da Männerfussball finde ich auch, dass Messi den Pokal verdient hat, denn was er in den ersten sechs Monaten des Jahres im BarcelonaTrikot gezaubert hat, gehört zum Besten, was Männer je geleistet haben in diesem Sport. Dass er bei der WM und nicht zuletzt gegen Deutschland dann keinen Stich bekam, steht auf einem andern Blatt.

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  • Steffen sagt:

    @Rainer

    zu a) Es gab, es gibt und es wird auch in Zukunft weibliche Fussballerinnen geben, die Weltklasse sind. Marta hat besondere Fähigkeiten, keine Frage, womit man sie zu dieser Kategorie zählen kann. Aber es gibt auch noch ein dutzend anderer solcher Spielerinnen mit besonderen Fähigkeiten, die ein Spiel im Alleingang einscheiden können. Ich kenne aber keine Spielerin ohne irgendwelche Schwächen. Wenn es so eine Spielerin geben würde, dann könnte man sie eine Stufe höher setzen als alle anderen. Aber das entspricht nicht der Realität!

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  • pinkpanther sagt:

    @Rainer
    zu a) Ich halte die Entscheidung, Marta zur Fußballerin des Jahres zu wählen auch für vertretbar – im abgelaufenen Jahr hat sie es tatsächlich verdient.
    zu b) schließe mich deiner Argumentation an. Maren Meinert wäre auf jeden Fall die verdiente Siegerin gewesen, keine andere!
    zu c) Hier hinkt deine Begründung und widerspricht auch der Argumentation in a und b. Bei der Wahl ging es um das GESAMTE abgelaufene Jahr und da war Messi beim wichtigsten Turnier des Herrenfußball in diesem Jahr, der WM, nunmal eine riesige Enttäuschung! Xavi und Iniesta waren in allen drei wichtigen Wettbewerben (Liga, CL UND WM) Top, Iniesta schoss Spanien sogar zum Weltmeister. Warum also Messi? Versteh ich nicht! Bei den besten 11 Spielern gibt es meines Erachtens noch zahlreiche weitere Fehlbestzungen, aber jetzt reichts auch mit Offtopic.
    Fazit: Sowohl bei den Männern als auch den Frauen gibt es dieses Jahr einige fragwürdige Wahlergebnisse. Betrifft also nicht nur den Frauenfußball (auch wenn das nur ein schwacher Trost ist)

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