WM-Vorfreude wächst auch in Neuseeland

Von am 11. Dezember 2010 – 11.19 Uhr

Nach dem australischen Sydney war das neuseeländische Auckland die zweite Station auf der „Welcome Tour“ von FIFA und OK der Frauenfußball-WM 2011. Und Präsidentin Steffi Jones war auch hier überwältigt von der entgegengebrachten Wertschätzung.

Bei der Veranstaltung am Freitag im Crowne Plaza Hotel fanden sich rund 150 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport ein, darunter Verbandspräsident Frank van Hattum, der deutsche Botschafter in Neuseeland, Thomas Hermann Meister, der Trainer der Frauen-Nationalmannschaft, John Herdman, sowie 20 Nationalspielerinnen. Dabei wurde Steve Sumner, Spielführer der Nationalmannschaft Neuseelands bei der WM 1982 und der erste WM-Torschütze in der Geschichte Ozeaniens, von der OK-Präsidentin zum „Super-Fan“ und somit Botschafter für die Frauenfußball-WM 2011 in Neuseeland ernannt.

Wiedersehen mit Wynton Rufer
Wie in Sydney stand auch die Veranstaltung in der neuseeländischen Großstadt im Zeichen der Gastfreundschaft und Vorfreude auf die WM in Deutschland. Bereits im Vorfeld des Countdown-Abends kam es zum gleichsam unterhaltsamen wie informativ und sehr beeindruckenden Treffen der OK-Präsidentin mit Ozeaniens Fußball-Legende Wynton Rufer, der 188 Bundesligaspiele für Werder Bremen und den 1. FC Kaiserslautern absolvierte.

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Steffi Jones (re.) und der frühere Bundesligaspieler Wynton Rufer

Steffi Jones (re.) und der frühere Bundesligaspieler Wynton Rufer © OK/Kunz

WM wird positives Bild Deutschlands bestätigen
„Deutschland ist meine zweite Heimat. Das Land hat schon 2006 der Welt gezeigt, dass neben einer perfekten, geräuschlos laufenden Organisation vor allem die Gastfreundschaft zu den wichtigsten Eigenschaften der Deutschen zählt. Die Frauen-WM 2011 wird dieses positive Bild Deutschlands bestätigen, und ich freue mich für das Frauen-Team Neuseelands, dass sie eine WM in Deutschland erleben dürfen“, so Rufer.

Wertschätzung als zusätzlicher Ansporn
Jones erklärte: „Wir sind überwältigt von der großen Wertschätzung, die uns in beiden Ländern entgegengebracht wurde. Allein die Tatsache, dass die komplette Spitze des Neuseeländischen Fußball-Verbandes sowie 20 Nationalspielerinnen unserer Einladung nach Auckland gefolgt sind, spricht für die internationale Bedeutung der Frauen-WM. Die hohen Erwartungen an Deutschland als WM-Gastgeber sind Ansporn für uns, auf der Zielgerade unsere Anstrengungen noch zu intensivieren“, so Jones.

Nigeria ist nächste Station
Die zweite Etappe der Welcome Tour wird Steffi Jones nach Abuja führen. In der Hauptstadt Nigerias wird sie am 19. Januar 2011 ihre internationale Kampagne für die Frauenfußball-WM 2011 fortsetzen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.