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Bundesliga Cup nimmt Gestalt an

Von am 8. Dezember 2010 – 11.00 Uhr 14 Kommentare

Die Frauenfußball-Bundesliga endet bereits im März 2011, die Weltmeisterschaft beginnt im Juni. Doch auch in der Zeit dazwischen können die Fans Spiele der Erstligamannschaften verfolgen. Der Bundesliga Cup nimmt langsam Formen an.

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Startschuss ist am Ostersamstag, 23. April 2011 – insgesamt erstreckt sich das Turnier über einen Zeitraum von einem Monat.

„Jeder gegen jeden“
Die zwölf Erstligamannschaften werden in zwei Gruppen à sechs Teams eingeteilt. Zunächst wird nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt. Die beiden erstplatzierten Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die Endrunde. Diese wird am 22. Mai an einem zentralen Ort ausgetragen, der allerdings noch nicht feststeht.

Einteilung nach regionalen Aspekten
Gespielt wird in zwei regionalen Gruppen. In Gruppe A stehen sich der FC Bayern München, der 1. FFC Frankfurt, der 1. FC Saarbrücken, Bayer 04 Leverkusen sowie der SC 07 Bad Neuenahr und die SG Essen-Schönebeck gegenüber.

In Gruppe B trifft der Herforder SV auf den Hamburger SV, den FCR 2001 Duisburg, den VfL Wolfsburg, den 1. FFC Turbine Potsdam sowie den FF USV Jena.

Jennifer Zietz, Sandra Smisek

Potsdam und Frankfurt könnten in der Endrunde des Bundesliga Cups aufeinander treffen ©Nora Kruse // ff-archiv.de

Die Mannschaften können frei über den Austragungsort der Gruppenspiele entscheiden und können die Partien somit auch außerhalb ihrer Heimspielstätte absolvieren.

10.000 Euro Startgeld
Alle zwölf Mannschaften bekommen ein Startgeld von 10.000 Euro, was der Summe des DFB-Hallenpokals entspricht, der im kommenden Jahr ausfällt. Der Sieger des Bundesliga Cups erhält darüber hinaus 6.000 Euro Zuschuss zu einem Trainingslager, der Zweitplatzierte 3.000 Euro und die beiden Drittplatzierten 1.500 Euro.

Der Spielplan ist auf der DFB-Homepage einzusehen.

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14 Kommentare »

  • spoonman sagt:

    Die „Siegprämie“ von 6.000 Euro ist aber ein schlechter Scherz, oder?

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  • hexe sagt:

    Ganz toll find ich auch die Planung übers Osterwochenende. So langsam habe ich jeden Funken Achtung vor dem DFB verloren, wie er scheinbar schon lange vor seinen Mitgliedern.
    Das Osterfest mit 2 Spielen innerhalb von 48 Stunden zu belegen kann nur Schreibtischtätern einfallen, denen nichts wichtiger ist wie graue Theorie.
    Vor allem weil man ja eigentlich immer Auswärtsspiel hat, da ja auch der Grundgedanke darin liegt nicht daheim zu spielen, sondern auf fremden Plätzen für den Frauenfussball zu werben.
    Mal ganz davon abgesehen, dass für einige das Osterfest auch der Familie gewidmet wird. Nur dieses Jahr wohl nicht…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @spoonman

    Nicht nur die Siegprämie, denn ich halte das Ganze für einen schlechten Scherz – zumindest zu diesem Zeitpunkt! Da litt jemand an Gedankenlosigkeit und hat diesen Pups gelassen…
    Mich würde es auch nicht wundern, wenn zahlreiche Nationalspielerinnen wegen Lehrgängen fehlen und/oder das Verletzungsrisiko so kurz vor der WM scheuen.

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  • Nora Kruse sagt:

    Die Nationalspielerinnen werden ohnehin nicht dabei sein, da sie in den diversen Lehrgängen stecken. Dieses Turnier ist für die Spielerinnen, die eben gerade nicht zu WM fahren werden und durch den Bundesliga Cup aber somit weiter in einer Art Spielbetrieb stecken.

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  • spoonman sagt:

    @ Nora: Ja, so hatte ich das eigentlich auch verstanden. Einen ähnlichen Ligapokal gab es übrigens 1972 bei den Männern, als die BL-Saison wegen der Olympischen Spiele (in München) erst im September anfing.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mal abgesehen davon, dass im Artikel von der Abstinenz der Nationalspielerinnen nichts steht, was der profunde FF-Kenner auch wissen muss, war doch meine Aussage insofern völlig korrekt! Keine Ahnung, weshalb jetzt nachgehakt wird…

    @spoonman
    Haben 1972 auch keine Nationalspieler mitgewirkt? Oder weswegen ziehst Du diesen „alten“ Vergleich?

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  • horst sagt:

    Wer hat denn nachgehakt? Und es hat doch auch keiner was von korrekt oder nicht korrekt gesagt.
    Nora hat doch nur geschrieben, dass die Natiofrauen nicht dabei sein werden. Die befinden sich ja zu der Zeit in der ewig langen Vorbereitung. 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nun, sei es wie es sein, davon wird die eher peinliche „Lukrativität“ dieses BL-Cups auch nicht besser, wozu letztendlich auch die Almosen, die da ausgereicht werden, beitragen.
    Erst Algarve Cup-Absage, dann diese unsinnige Neukreation, was folgt als Nächstes?

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  • helena sagt:

    Naja, wenn man bedenkt, wie lange die Spielerinnen, die nicht in der NM sind, dann Pause hätten, ist es vielleicht sogar verständlich und richtig, dass man versucht, die Zeit für sie zu überbrücken.
    Ob man dafür hätte mehr Geld in die Hand nehmen sollen, ist ein anderes Thema, allerdings: wie viel Geld bekommen denn die Mannschaften für die BuLi vom DFB? Das Teuerste dürfte doch auch für FF-Vereine neben dem Stadion v. a. die (Spieler-)Gehälter sein, und die müssten ja auch dann gezahlt werden, wenn das Team zwischen April und August (oder September) gar nicht spielt. Ob die Vereine es allerdings schaffen, viele Fans in die Stadien zu ziehen, wenn die gesamten Nationalspielerinnen fehlen? Auf der anderen Seite ist es natürlich auch interessant zu sehen, wie so ein Verein aufgestellt ist, wenn Spitzenkräfte fehlen.

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  • Lucy sagt:

    Ich finde das für die daheimgebliebenen Spielerinnen eigentlich auch eher sinnvoll, um die lange Pause etwas zu überbrücken.

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  • rockpommel sagt:

    Nichts anderes als alberne „Beschäftigungstherapie“!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Lasst doch mal die betreffenden Spielerinnen abstimmen, hi, hi! 😀
    Nach einer so gedrängten und noch weiterhin sprapaziösen Saison mit einigen zu erwartenden Schneespielen und mehrfachbelasteten Vereinen macht jeder Tag Schonung einiges aus!

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  • Winter sagt:

    Abzuwarten bleibt, ob die Bundesliga bis dahin schon beendet ist. Es scheint nicht unwahrscheinlich, dass bis Mitte März Schnee liegt!

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  • FFFan sagt:

    Ich halte es grds. für sinnvoll, einen solchen Wettbewerb durchzuführen, auch wenn es dabei nur um die sprichwörtliche „goldene Ananas“ geht. Schließlich müssen die Spielerinnen auch in der Zeit von April bis Juni bezahlt und beschäftigt werden und da ist ein Überbrückungsturnier allemal interessanter als nur Training und vereinzelte Freundschaftsspiele.

    Allerdings frage ich mich, ob z.B. Frankfurt in dieser Zeit überhaupt elf Spielerinnen zusammenbekommt; da werden wohl Aushilfen aus der zweiten Mannschaft benötigt, deren Saison jedoch erst am 1.Mai endet (mit Relegation noch später!).

    P.S.: wie läuft eigentlich das Finalturnier am 22.5. ab? Halbfinale und Endspiel am selben Tag? Wird dann die Spielzeit auf 2 x 30 Minuten verkürzt und bei Unentschieden sofort Elfmeterschießen durchgeführt?

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