Frankfurt gewinnt Topspiel gegen Potsdam

Von am 21. November 2010 – 15.46 Uhr 41 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat durch einen klaren Sieg gegen den 1. FFC Turbine Potsdam die Tabellenführung in der Frauenfußball-Bundesliga übernommen. Zwei Treffer von Birgit Prinz ebneten den Weg zum verdienten Erfolg, der nur kurz vor der Pause auf der Kippe stand.

Die Frankfurterinnen setzten sich vor 3 960 Zuschauern am Brentanobad klar mit 4:1 (1:1) durch. Birgit Prinz (29., 60.), Kerstin Garefrekes (75.) und Conny Pohlers (85.) erzielten die Treffer für die Frankfurterinnen, Nadine Keßler traf für die Gäste (39.).

Die Partie begann zerfahren, Querschläger von Tabea Kemme und Saskia Bartusiak waren Beleg für die anfängliche Nervosität auf beiden Seiten. Ein Freistoß von Anja Mittag sorgte für die erste Torszene des Spiels, doch FFC-Torhüterin Nadine Angerer hielt sicher (13.). Nach Hereingabe von Meike Weber hatte Dzsenifer Marozsan die erste Chance für die Gastgeberinnen, doch sie traf den Ball nicht richtig (17.). Ein Schuss von Melanie Behringer ging über das Tor für nun immer besser ins Spiel findende Frankfurterinnen (19.).

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Frankfurt am Drücker
Nach einem schönen Steilpass von Prinz hatte Garefrekes die zunächst beste Chance des Spiels, doch ihr Drehschuss wurde sichere Beute von Turbine-Torhüterin Desiree Schumann, die überraschend für Anna Felicitas Sarholz im Tor stand (25.). Frankfurt gewann nun immer mehr Übergewicht und ging folgerichtig in Führung. Ariane Hingst setzte mit einem Querpass Melanie Behringer in Szene, deren Flanke Prinz nahezu unbedrängt per Kopf zum 1:0 ins Netz setzte (29.).

Jennifer Zietz, Sandra Smisek

Bissiger Zweikampf: Jennifer Zietz (li.) und Sandra Smisek ©Nora Kruse // ff-archiv.de

Ausgleich durch Keßler
Die Partie wurde nun immer verbissener geführt, Frankfurt blieb am Drücker, doch wie aus dem Nichts gelang den Gästen der Ausgleich, als Keßler im Strafraum an den Ball kam und nicht lange fackelte (39.). Und nur Sekunden später ging Bajramaj nach Pass von Mittag alleine aufs Frankfurter Tor zu, schob den Ball aber knapp am Pfosten vorbei. Potsdam hatte gegen nun verunsicherte Gastgeberinnen weitere Chancen, doch Bajramaj scheiterte an Angerer (44.) und auch Mittag ließ eine gute Gelegenheit aus, nachdem sich Sara Thunebro verschätzt hatte (45.).

Prinz trifft erneut
Für den ersten Aufreger der zweiten Halbzeit sorgte Schumann, die bei einem Klärungsversuch Marozsan anschoss und Glück hatte, dass die Frankfurterin im Nachsetzen aus der Aktion kein Kapital schlagen konnte und nur das Außennetz traf (59.). Doch kurz darauf war es soweit: Prinz setzte sich im Strafraum kraftvoll durch und erzielte mit einem Drehschuss und ihrem 17. Saisontreffer die neuerliche Führung (60.). Und fast hätte Frankfurt nachgelegt, doch Marozsan schoss über das Tor (61.). Noch einmal hatte Frankfurt die Chance zur frühzeitigen Entscheidung, doch Schumann klärte per Fuß gegen Garefrekes (70.).

Entscheidung durch Garefrekes
Frankfurt war weiter im Vorwärtsgang und wurde belohnt, als Schumann nach einer Ecke von Prinz am Ball vorbeigriff und Garefrekes die Führung ausbaute (75.). Im direkten Gegenzug hatte die eingewechselte Yuki Nagasato die Chance zu verkürzen, doch Angerer ließ sich nicht überwinden (76.). Frankfurt ließ jetzt nichts mehr anbrennen und drängte auf einen vierten Treffer, Schumann klärte zweimal gegen Prinz (78. und Huth (80.). Nach einem Foul von Tabea Kemme an Prinz gab es Elfmeter, den die eingewechselte Pohlers sicher zum Endstand verwandelte (85.).

1. FFC Frankfurt – 1. FFC Turbine Potsdam 4:1 (1:1)

Frankfurt: Angerer – Weber, Bartusiak, Lewandowski, Thunebro – Garefrekes, Hingst, Marozsan (77. Huth), Behringer (63. Pohlers) – Prinz, Smisek

Potsdam: Schumann – Kemme, Peter, Henning – Schmidt, Odebrecht, Zietz, Kerschowski (65. Löwenberg) – Bajramaj, Keßler (71. Nagasato), Mittag

Tore: 1:0 Prinz (29.), 1:1 Keßler (39.), 2:1 Prinz (60.), 3:1 Garefrekes (75.), 4:1 Pohlers (85./Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Jaworek (Rötsweiler)

Gelbe Karten: Lewandoski – Odebrecht, Kemme, Mittag

Zuschauer: 3.960

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

41 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Glückwunsch an Frankfurt! Heute hat die Mannschaft verdient gewonnen, die wirklich Fussball gespielt hat und wo alles gepasst hat!
    Meine offenen Fragen sind:
    1. Wo war Anja Mittag, ausser bei der Szene, wo sie zu recht Gelb sieht?
    2. Wer kommt auf die Idee, eine Tabea Kemme gegen Birgit Prinz spielen zu lassen? Eine bessere Ohrfeige für denjenigen, als die Situation aus der der Foulelefer resultierte, gibt es ja gar nicht!
    3. Bei mindestens 3 offensichtlichen Torfraufehlern, wovon 2 zu Gegentreffern führten bzw. massgeblich beitrugen, war wohl die Pro-Schumann-Entscheidung zweifelhaft.

    Die Leistung aus dem Bayernspiel war zumindest für mich Anlass auf eine bessere Turbine-Leistung hoffen zu wagen, aber Pustekuchen. Die blieb nämlich genauso aus, wie eine Trotzreaktion nach der erneuten Ff.-Führung.

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  • laasee sagt:

    Frankfurt deserved the win. They played the better football. Potsdam were very bad.
    Birgit Prinz was the best player today and showed that the very best players decide important games.
    Lira Bajramaj today showed that she is not at that level. In top games Lira struggles – maybe the reason MVT did not fight to keep her at Duisburg.

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  • Jochen sagt:

    @Schenschtschina Futbolista
    1.Tabea Kemme gegen Birgit Prinz zu stellen, war wirklich sehr gewagt.
    2. Warum der Trainer ausgerechnet im Spitzenspiel von seiner bisherigen Praxis abweicht, in wichtigen Spielen immer die „abgezockte“ Felix Sarholz mit der stärkeren Ausstrahlung einzusetzen, bleibt sein Geheimnis.Ich finde jedoch, dass nur das 3. Tor und der unbestrafte Beinschuss gegen Marozcan – wenn auch grobe – Fehler waren.
    3. Warum werden bei einem Rückstand die dynamischeren Nadine, die zudem torgefährlich ist, und Isabell ausgewechselt und eine noch nicht fertige Spielerin wie die kleine Löwenberg gebracht?

    4. Anja hat zumindest den Traumpass auf Lira gemacht.
    Nach der Pause waren dann aber – anders als sonst – alle nicht mehr zu sehen.

    Sowohl wenn man das Spiel betrachtet als auch wenn man die Saison sieht, ist m.E. Frankfurt schlicht besser.
    Dies als Potsdam-Fan.

    Warten wir die Championsleague ab. Ich tippe auf eine Endspielteilnahme – aber dort nicht mehr, wenn sich da nicht was tut. Potsdam braucht eine Spielmacherin fürs Mittelfeld und vielleicht auch die Psyche.

    Aber es ist auch einfach immer hinterher was zu sagen.
    Das ist Fussball; da sind wir alle Trainer, die es in solchen Situationen besser machen!

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  • pinkpanther sagt:

    Im Hinblick auf die WM im kommenden Jahr hatte das heutige Spiel für mich etwas beruhigendes: Die „alten Damen“ (das ist jetzt nicht despektierlich gemeint!) Prinz und Garefrekes erleben grade ihren zweiten Frühling und haben gezeigt, dass sie gerade in einem Spitzenspiel durchaus noch in der Lage sind, ein (vor-)entscheidendes Spiel erfolgreich zu bestimmen. Denn darauf wird es aller Voraussicht nach im nächsten Jahr ankommen. Die entscheidenden Spiele, wenn es gegen die starken Mannschaften im Weltfußball geht, erfolgreich zu gestalten! Denn da ist auch Nervenstärke und Erfahrung gefragt. Und da macht solch ein Spiel wie das heutige Mut, dass SN mit ihrer Entscheidung, an den Beiden festzuhalten, so falsch vielleicht doch nicht liegt.
    Persönlich hat mich gefreut, dass Dzsenifer Marozsán ein gutes Spiel gemacht hat (wenn auch etwas unglücklich/überhastet bei ihren Chancen). Ich finde nämlich, dass sowohl im Kontext der U20-WM als auch im Umfeld ihres ersten Länderspiels für die DFB-Auswahl Dzseni etwas zu wenig Aufmerksamkeit zugekommen ist.
    Um noch mal zum Spiel zu kommen: Aus meiner Sicht ein hochverdienter Sieg der Frankfurterinnen gegen eine in der zweiten Halbzeit enttäuschende Potsdamer Mannschaft und das mal ganz ohne strittige Schiedsrichterentscheidungen 😉

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  • Steffen sagt:

    Frankfurt ist zurück!

    Es hat lange gedauert, bis Frankfurt wieder ganz oben angekommen ist. Nach dem Rücktritt von Lingor, Rottenberg, Jones, Künzer usw. gab es einen Einbruch, der aber verständlich ist. Jetzt spielen sie wieder wie man es von Ihnen erwartet.

    Es war ein gutes Spiel von Frankfurt, nicht überragend, aber für Potsdam hat es gereicht. Potsdam hat nicht seinen besten Fussball gespielt, aber sonderlich schlecht kann man auch nicht sagen. Man hat mal wieder gesehen, wenn Potsdam gegen einen wirklich starken Gegner spielt, mit vielen gestandenen Nationalspielern, kommen sie ins Straucheln und am Ende ist diesmal alles wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Das ist mir auch schon im Championsleague-Finale aufgefallen, dass Lyon eigentlich hätte gewinnen müssen. Aber die haben wahrscheinlich zu viel Angst vor den „Deutschen“ gehabt. Erst gegen Ende des Spiels hat Lyon die Zügel in die Hand genommen und gezeigt wo’s lang geht. Da konnte sich Potsdam noch ins Elfmeterschießen retten und das auch noch gewinnen. Aber nochmal wird sich das Lyon nicht nehmen lassen, wenn Potsdam wieder mit so einer jungen Mannschaft aufläuft. Es kann auch sein, dass Duisburg gewinnt. Ach apropos, Duisburg kann sich auch noch den 2. Startplatz für die Championsleague schnappen, da ist noch nichts entschieden. Man sagt zwar, dass der Trainer der beste ist usw., die jungen Wilden aufbaut usw., aber dann braucht er sich auch nicht beschweren, dass in den wichtigen Spielen, wo es um alles geht, seine Mannschaft einbricht.

    Und noch was zum Trainer in Potsdam. Meiner Meinung hat er heute den schlechtestes Job gemacht. Die Taktik hat nicht gepasst, einzelne Spielerinnen waren falsch zugeteilt bzw. die Falschen auf dem Platz und die Aus/Einwechselungen waren auch daneben. Nadine Kessler war für mich die beste. Dagegen hat Anja Mittag keinen guten Job gemacht. Also mit der Leistung sollte sie meiner Meinung nicht mit zur WM, da gibt es andere. Da gabs doch auch mal welche, die Viola Odebrecht in der Nationalmannschaft haben wollten, das kann ich nicht gut heißen.

    Beste Spielerin auf dem Platz war Birgit Prinz, nicht nur wegen dem 1:0. Nadine Angerer wirkte auch sicher, generell wirkte die Abwehr sicherer und nicht so löchrig wie ein Schweizer Käse in der letzten Saison. Sandra Smisek hat heute nochmal ihre Technik aufblitzen lassen, Marozsan und Garefrekes waren auch gut. Und natürlich der Trainer.

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  • mrx sagt:

    Seit ein paar Stunden frischgebackener Tabellenführer (nicht Meister) und schon von oben herab auf andere runterschreiben -äh- schauen? Wer’s braucht, nötig iss’es nicht!

    Schaun mer mal, was die drei Ausrufezeichen des Frauenfußball dazu sagen werden. 😉

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  • Jan sagt:

    Ein Spitzenspiel, das hielt, was es versprach! (anders als Arg-Bra am Mi) Hatte was von Cincinnati Kid: Turbines junge Heißsporne hätten nach 45 Min. den Sack eigtl. fast zu machen können – aber es kommt darauf an, im richtigen Moment das richtige zu tun – und genau das taten die „alten Hasen“ bei Frankfurt.

    Die Ecke beim 3:1 trat nicht Marozsan sondern Prinz, die damit an allen 4 Frankfurter Treffern beteiligt war! Nicht nur dass D.Schumann dran vorbei flog: Schon die Entstehung zu dieser Ecke mit durch sie war unglücklich, wenn nicht vermeidbar. Auch beim 1:0 würde ich denken, dass eine Angerer diese Flanke „mit Ansage“ von Behringer auf Prinz wohl abgefangen hätte.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @mrx
    Könnte sein, dass Du mit Deiner Einschätzung richtig liegst, aber abgerechnet wird immer noch am Schluß und dann gilt:“Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“
    Der Bär, dessen Fell mrx hier schon trophäenartig zur Schau stellt, lebt noch – es war nur Schrot, was ihn traf! Und nicht nur ein getroffenens Tier ist unberechenbar, sondern auch Torbienen! 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mein Fehler: Steffen war der verfrühte Fellhochhalter!

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  • Marc sagt:

    so sind sie die frankfurt-fans…kaum mal wieder oben nen bissl frischen wind atmen..und schon die nase nach gaaaanz oben strecken…

    was ich übrigens wieder mal lustig fand..waren die fans…die nich so recht wussten warum sich die frankfurter mannschaft vor ihnen auf den rasen setzt… ganz großes kino.

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  • mrx sagt:

    Jaja, wie war das noch? Die Potsdamer Artillerie kennt kein Freund‘ und Feind‘, sondern nur Ziele. 😀

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  • Steffen sagt:

    @Schenschtschina Futbolista

    Wer austeilt, muss auch einstecken können!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Steffen
    Ist auch mein Wahlspruch! Daher kam diese meine obige Reaktion überhaupt zustande!;)

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  • Steffen sagt:

    🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @mrx
    Wie war das gleich mit dem „friendly fire“?
    Egal welches Ziel, Hauptsache Treffer! :-))

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  • Lucy sagt:

    @Marc

    Wenn du dich auskennen würdest, hättest du gesehen, dass das nicht die richtigen Fans waren, sondern die von der Stadt, welche wahrscheilich erst zum 2. Mal, wenn überhaupt, da waren… 😉

    Wer hier immer die Nase ziemlich weit hoch hängt, lassen wir mal offen. Hätte Turbine gewonnen, hätten hier auch wieder einige ganz schön die Sau rausgelassen… Also mal nicht gleich so angepi… sein !! 😉 Ich habe hier niemanden bemerkt, der gleich seine Nase in die Höhe gestreckt hat !;-)

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  • xXx sagt:

    „Man hat mal wieder gesehen, wenn Potsdam gegen einen wirklich starken Gegner spielt, mit vielen gestandenen Nationalspielern, kommen sie ins Straucheln und am Ende ist diesmal alles wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen.“

    @Steffen

    Im Hinspiel hat in einem wichtigen Spiel gegen den FFC Frankfurt immerhin noch ne mittelmäßige Leistung von 10 Turbinen gereicht, um eine in 60 Minuten gut und in Überzahl spielende Frankfurter Mannschaft mit 1:0-Führung, noch die 3 Punkte abzunehmen.

    Dann ist der FFC Frankfurt aus deiner Sicht vielleicht einfach keine Spitzenmannschaft *g*

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  • Paule sagt:

    Herr Schröder sollte sich einmal Gedanken über eine neue Taktik machen. Von einem Mittelfeld war heute jedenfalls nichts zu sehen. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren viel zu groß. Babett Peter hat fast Libero gespielt. Warum dann Löwenberg eingewechselt wurde????
    Und eine Marie-Luise Bagehorn muss in der 2. Mannschaft spielen. Dass in Potsdam die Nachwuchsförderung im Vordergrund stehen soll, scheint auch nur noch ein Märchen zu sein. Wer hat denn in den letzten 2 Jahren den Sprung geschafft? Kemmme und Sarholz, und sonst?? Wo spielen denn heute die Jungen? In Bad Neuenahr und Leverkusen.

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  • eisbär sagt:

    Es war ein richtig schönes Spiel, das leider (aus Duisburgs Sicht) nicht Unentschieden ausgegangen ist. Nadine Angerer hat heute gezeigt, warum sie zurecht unangefochten die Nummer 1 in der Nationalmannschaft ist. Deutschland hat viele gute Torhüterinnen, aber der Name Angerer lässt die gegnerischen Angreifer vor dem Tor nachdenken. Während Bajramaj letzte Woche noch Längert mit lässigen Übersteigern locker aussteigen lassen hat, hat sie heute zweimal vor Angerer versagt. Das gleiche gilt ja auch für Birgit Prinz. Fußballerisch ist sie nicht mehr die überragende deutsche Spielerin, aber allein durch ihre Präsenz auf dem Platz zieht sie die Aufmerksamkeit der Gegnerinnen auf sich. Zudem hat sie sich gegenüber der letzten Saison wieder klar gesteigert.
    Frankfurt ist noch lange nicht durch. Duisburg kommt bald nach Frankfurt und nach dem heutigen klaren 5:1 über den HSV habe ich auch wieder Hoffnung, dass der FCR auch die großen schlägt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @eisbär

    > Frankfurt ist noch lange nicht durch. Duisburg kommt bald nach
    > Frankfurt und nach dem heutigen klaren 5:1 über den HSV habe ich
    > auch wieder Hoffnung, dass der FCR auch die großen schlägt.

    Genau! Und mit dieser Hoffnung stehst Du keineswegs allein da. (Weshalb wohl auch B. Schröder so relativ gefasst wirkte beim Interview.)
    Fakt ist, dass ich erneut auf die Mitwirkung eines TV-Senders zwecks Liveübertragung und auf ein besseres Spiel als heute hoffe. 🙂

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  • Isi sagt:

    Ich fand das Spiel in der 1. Halbzeit richtig gut und TP gerade in der Anfangsphase richtig stark. Nicht verstanden habe ich, wie TP in der zweiten Halbzeit aus der Pause kam. Da lief nichts mehr zusammen und ein Teil der Spielerinnen wirkten leicht lustlos. Besonders Isabel hatte KG überhaupt nicht mehr im Griff. Sehr schade. Frankfurt spielte danach richtig gut auf, aber vielleicht macht Duisburg ja die Meisterschaft noch einmal richtig spannend.

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  • Jochen sagt:

    @Steffen
    Lyon gegen Ende des Spiels besser?
    Dann war ich wohl im falschen Stadion. Richtig ist, dass sie strukturierter, aber eben nicht kämpferisch stärker spielten und (nur) in der 1. Hälfte besser waren. Danach hatte Turbine die Chancen und sich m.E. den Sieg verdient. Ob Lyon sich allerdings nochmals überraschen lässt, mag zweifelhaft sein.
    Tatsächlich kann man zum heutigen Spiel positiv feststellen, dass Birgit und Kerstin immer noch eine wichtige Rolle für die WM spielen sollten. Warum Anja Mittag, die zudem mit dem Kopfball das Tor vorbereitet hat, sich wegen einer unauffälligen Leistung in der 2. Halbzeit für die WM disqualifziert haben soll, bleibt für mich schleierhaft, zumal sie immer prächtig mit Lira zusammen spielt (siehe auch heute ).

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  • Steffen sagt:

    Na gut, wenn sie keine brauchbaren Bälle bekommt, kann sie nichts machen, hat aber trotzdem unglücklich gespielt.

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  • sitac sagt:

    @Paule: …..und Jena, vergesst mir Jena nicht, ich sage nur Caroline Schiewe! Ohne sie kein Unentschieden in SB und heute kein Sieg bei der SG.

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  • sitac sagt:

    Habe gerade nochmal nachgeschaut: im Liveticker heisst sie Caroline, aber ansonsten glaube ich richtigerweise Carolin ohne „e“.
    Wer Jena rettet sollte schon mit dem richtigen Namen zitiert werden!!!!

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  • Fußballmama sagt:

    Sorry Leute,

    aber wenn hier einer Grund hat „traurig“ zu sein,

    dann wohl Ich als Fan des FC Bayern ;-(

    Das war heute nicht mal Fußball, wo wird das enden ??

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Steffen
    Obwohl ich selten was auf Anja kommen lasse, hatte sie gestern einen absolut miesen Tag und Deine Äußerung klingt da fast schon wie ein Kompliment:
    > Na gut, wenn sie keine brauchbaren Bälle bekommt, kann sie nichts machen, hat aber trotzdem unglücklich gespielt.

    Sie hat eher die Gegenspielerinnen als eine Art Geleitschutz begleitet und tackelt dann Prinz derart, das es dafür Gelb gibt – das war das sog. i-Tüpfelchen für ihre Leistung. Ein ordentlicher Steilpass auf Lira ist da eindeutig zu wenig und so kann ich mich für die Natio nicht aufdrängen.
    Eine unangefochtene Führungsspielerin von TP muss/sollte da anders auftreten!

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  • iche sagt:

    ich frage mich, was in der halbzeitpause passiert ist / gesagt wurde. die turbinen sind doch völlig daneben aus der kabine gekommen.

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  • Rheuma Kay sagt:

    Hallo Wendehälse.

    Wirklich sehr sehr lustig, was die Experten jetzt über den FFC Frankfurt schreiben, nachdem sie vor 3 Monaten nichts unversucht
    gelassen haben, den Verein und die Spielerinnen schlecht zu machen,
    z. B.

    Birgit Prinz und Kerstin Garefrekes sollten schon lange ausgemustert werden („damit kann man doch keine WM gewinnen …“),
    Nadine Angerer ist um Klassen schlechter als die Ersatztorhüterin
    von Turbine Potsdam,
    „Warum wird Conny Pohlers überhaupt noch zur Natio eingeladen …“
    „Jennifer Maroszan, da gibt es bei Turbine doch wesentlich schnellere und atlethischere junge Mädels …“
    Silvia Neid ist doch völlig unfähig, wie kann man nur so viele Spielerinnen vom FFC nominieren (der DFB und SN wird sicher von Siggi bestochen ….)
    Turbine spielt das modernere Spielsystem (aha, das hat man u.a. gestern gesehen; hoch vorne rein kloppen und hinterherrennen …).

    Und jetzt ist alles anders? „Man benötigt bei entscheidenden Spielen solche erfahrenen Spielerinnen und bei der WW sind die Spiele ja auch sehr wichtig ….“; Nadine Angerer überzeugt bereits durch ihre Präsenz (da gelingt selbst Lira kein Übersteiger mehr, sondern schießt offensichtlich freiwillig neben das Tor); Silvia Neid wird demnächst von Euch zur Trainerin des Jahres vorgeschlagen …

    Wirklich selten so gelacht (sowohl gestern beim Spiel, als auch hier, als ich die Kommentare der Potsdam-Fans gelesen habe). Auch der Versuch, den Fans vom FFC nun subtil Arroganz / Hochnäsigkeit
    nach dem Sieg unterzuschieben, ist ausgesprochen amüsant.

    Weiter so! Das kann doch nicht alles gewesen sein? Vielleicht jetzt
    nochmal schnell die Kapitalisten-Argumentation ausbuddeln, die zieht doch eigentlich immer. Ich geb Euch noch einen Tip: ich habe gestern Siggi D. in unmittelbarer Nähe der Schiedsrichterin gesehen.
    Der wird doch nicht ….

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ach, Kay, ich glaube Du hast das Rheuma am falschen, nämlich anderen Ende, wo es für gewöhnlich auftritt!

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  • jeanwood sagt:

    Ich glaube das Lustigste an diesen Nummern ist die Häme gegen andere Vereine und Fans. Dabei haben die Gedanken an die Vita des eigenen Vereins eine sehr kurze Halbwertzeit. Zwei, drei Jahre lang war vom FCC nix zu sehen. Und nur SiDi mit seinem Goldesel im Stall und die Nähe zur Otto-Fleck-Schneise hat die Ruhe bewahrt. Seine Stars waren bei den Meetings der Nationalmannschaft dabei und dabei ausgeruht und haben den FFC im Gespräch gehalten. Ab und an hat er noch ausgebildete Spitzenspielerinnen (tlw. weg-)gekauft (das nannte man früher das Bayern München-System), was die mühevolle eigene Jugendförderung und die Schaffung eines tragfähigen Unterbaus erspart. Er bietet aber den Spielerinnen der ersten Mannschaft Perspektiven, also berufliche ( Stadt Frankfurt ) und finanzielle Sicherheit.
    Aber genau so wenig wie in den mageren Jahren die Frankfurterinnen das Fussballspielen verlernt haben, laufen jetzt weder in Potsdam, Wolfsburg oder Duisburg nur Krücken herum. Der Fussballgott wird es schon richten. Der Weg nach oben ist immer einfacher, als oben zu bleiben. Ich freue mich auf die zukünftigen Spiele bis ins Frühjahr.
    Gut, dass es hier kein Phrasenschwein gibt, sonst müsste ich mein komplettes Weihnachtsgeld darin versenken. -:))))

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  • jeanwood sagt:

    FFC natürlich, nicht FCC.

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  • Pele sagt:

    @ Rheuma Kay
    Guter Nick (bist wohl Fan von Roy Makaay, ehemals FC Bayern?).
    Versteht hier keiner, sind alles Frauen-Fußball-Experten.

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  • Jochen sagt:

    @pele
    Jetzt verstehe ich auch, warum Rheuma Kays Beitrag Ulli (Uli?)-Hoeness-Niveau besitzt.

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  • Lucy sagt:

    Warum kann man jetzt nicht einfach mal eine Niederlage hinnehmen, ohne dass es gleich schon wieder mit allem, schon zigmal gesagtem, losgeht und sich wieder die Lager an die Gurgel gehen ?!

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  • WalesGER sagt:

    so… immer dieses rumgezicke hier 🙂
    also ich fand es war ein tolles und unterhaltsames und bis auf die letzten naja sagen wir 25min auch sehr FAIRES Spiel.. und dass ist bei den beiden Mannschaften ja auch nicht immer so gewesen 😉
    Erste Halbzeit war ganz klar ausgeglichen und daher das Unentschieden auch völlig verdient… geärgert hat es mich zum ein einen als Frankfurt-FAN und gefreut zum anderen als FRAUENFUSSBALLFAN,wie einfach Lira insbesondere in der ersten Halbzeit Frau Bartusiak „alt“ aussehen ließ..nur alleine durch ihre Schnelligkeit (was ja auch total unbekannt war 😉 ) gut reagiert von Kahlert. Anfang der zweiten Halbzeit hätte das Spiel durchaus auch eine andere Richtung bekommen können, wenn Potsdam nicht plötzlich abgebaut hätte ?? und Herr Schröder meines Erachtens nicht die falsche Auswechslung(en) vorgenommen hätte… aber 1) bin ich keine trainerin 🙂 und 2) hätte ist eben Konjunktiv..so hat Frankfurt verdient gewonnen und Postdam halt einen kleinen Dämpfer bekommen… aber!! damit ist noch lange nichts entschieden in dieser Saison! Vielmehr wird es jetzt eben weiter spannend bleiben,insbesondere da der FCR trotz erneutem Verletzungspech einen für Duisburg wichtigen Sieg eingestrichen hat!
    Freuen wir uns doch einfach daran, dass wir gestern „ALTE“ Wiederauferstandene Fussballspielerinnen gesehen haben,aber auch ganz viel junges Talent ..sowohl auf Frankfurts als auch auf Potsdamer Seite 🙂

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  • helena sagt:

    Leider habe ich in den vergangenen Monaten den FF in Deutschland nicht so verfolgen können wie ich gewollt hätte, daher eine Nachfrage bezüglich der Aussage Schröders, man sei noch „zu grün“ gewesen und man hätte der geballten „Routine“ gegenüber gestanden: Bei der Torhüterin sehe ich es noch ein, aber in dieser Aufstellung: „Schumann – Kemme, Peter, Henning – Schmidt, Odebrecht, Zietz, Kerschowski (65. Löwenberg) – Bajramaj, Keßler (71. Nagasato), Mittag“ sehe ich viele gestandene Spielerinnen, die schon länger bei Turbine sind und auch schon zahlreiche NM-Spiele absolviert haben. Oder sehe ich das falsch?

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Jochen
    > @pele
    Jetzt verstehe ich auch, warum Rheuma Kays Beitrag Ulli (Uli?)-Hoeness-Niveau besitzt.

    Jetzt kommt er sich aber geadelt vor! 😉

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  • Detlef sagt:

    @helena,
    Du hast nicht unrecht damit, daß es genügend gestandene Spielerinnen bei TURBINE gibt, die den Jüngeren den richtigen Umgang mit dieser Situation hätten zeigen können!!!
    Deshalb sehe ich die Aussage von Schröder eher kritisch!!!

    @WalesGER,
    die Auswechslungen waren nicht so falsch!!!
    YUKI hat nochmals frischen Wind in die Partie gebracht, obwohl auch sie nicht ihren besten Tag erwischte!!!

    Dani ist eine sehr schnelle Spielerin, womit Schröder sicherlich die Geschwindigkeitsnachteile der Frankfurter Abwehr ausnutzen wollte!!!
    Aber leider blieb sie eher blaß, und konnte das Spiel nicht beleben!!!
    Warum ISY rausging, weiß ich nicht, vielleicht ist doch noch etwas von ihrer Verletzung zurückgeblieben???

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  • Tom sagt:

    ich finde es war ein faires Spiel, klarer Sieg ohne wenn und aber.
    Ich bin nicht Experte genug um hier mitzureden zu können,lese mir aber alles immer aufmerksam durch.
    freuen wir uns doch einfach das wir so viele gute Spielerinnen haben, und das darüber diskutiert wird ist auch schön.
    Hier geht es objektiver zu als in der Bild 😉
    Aber der eigentliche Aufreger für mich war die Übertragung! Wie kann man denn mittem im Spiel wegschalten in irgend so ein Dorf….grrr. Bin ja auch F1 fan aber das ging zu weit fand ich. gelbe karte an den HR. Gut das ich DVB TV noch laufen hatte nebenbei.

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  • FFFan sagt:

    Spiel-Analyse:

    Frankfurt ggü. dem Sieg in Herford mit zwei Änderungen: Marozsan und die wiedergenesene Garefrekes für Landström und Huth. Bei den Gästen überraschte Trainer Schröder mit einem Wechsel auf der Torwartposition: Schumann erhielt diesmal den Vorzug vor Sarholz. Außerdem wurde Nagasato durch I.Kerschowski ersetzt.

    Beide Teams begannen offensiv, versuchten mit energischem Pressing, enormem Tempo und aggressivem Zweikampfverhalten die Gegenseite unter Druck zu setzen.
    Die Gastgeberinnen hatten dabei leichte spielerische Vorteile, arbeiteten sich aus einer gut gestaffelten Defensive geschickt nach vorn, vermochten ihre Feldüberlegenheit aber zunächst nicht in Torchancen umzusetzen. Den Gästen wiederum boten sich Konterchancen. Der ballführenden Spielerin fehlten dann aber häufig die Anspielstationen, weil zwischen Mittelfeld und Angriff eine zu große Lücke klaffte. Gefahr ging nur von Bajramaj aus, die Weber nicht in den Griff bekam.
    Nach einer knappen halben Stunde ging Frankfurt zwar verdient in Führung (Prinz, 28.), musste aber wenig später nach einer Fehlerkette in der Defensive den Ausgleich hinnehmen (Keßler, 39.) Es folgte die stärkste Phase der Turbinen, die nun eigentlich in Führung gehen mußten, doch Bajramaj versagte frei vor Angerer (40.) – eine der Schlüsselszenen dieser Partie!
    Nach dem Seitenwechsel übernahm der FFC wieder die Initiative und schnürte Potsdam phasenweise in der eigenen Hälfte ein. Garefrekes, Prinz und Marozsan wirbelten Potsdams Dreierkette, in der Kemme sich als Schwachpunkt erwies, durcheinander. Deutlich seltener als in den ersten 45 Minuten kamen die nun stärker in der Defensive beschäftigten Turbinen zu Konterangriffen. Folgerichtig fiel die erneute Frankfurter Führung durch Prinz (61.). Nachdem Garefrekes eine Prinz-Ecke zum 3-1 einköpfte (75., Schumann machte dabei keine gute Figur) und Nagasato im Gegenzug an Angerer scheiterte, war das Spiel gelaufen. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Pohlers (86.) per Strafstoß (Kemme soll Prinz gefoult haben).

    Frankfurt gibt am nächsten Sonntag -erstmals in dieser Saison als Tabellenführer- seine Visitenkarte in Bad Neuenahr ab, die als Spitzenreiter entthronten Potsdamerinnen empfangen im Tabellenletzten Herford einen „Aufbaugegner“.

    FFC: Angerer (1,5) – Weber (4), Bartusiak (3), Lewandowski (3,5), Thunebro (3) – Smisek (3,5), Hingst (2,5) – Garefrekes (2), Behringer (2,5) – Marozsan (2,5), Prinz (1)

    64. Pohlers (-) für Behringer
    77. Huth (-) für Marozsan
    89. Landström (-) für Garefrekes

    TP: Schumann (4) – Kemme (4,5), Peter (2,5), Henning (2,5) – Schmidt (3), Odebrecht (3,5), Zietz (3,5), I.Kerschowski (3) – Mittag (3,5), Keßler (2), Bajramaj (3)

    65. Löwenberg (-) für I.Kerschowski
    69. Nagasato (-) für Keßler

    SR: Christina Jaworek (Rötsweiler), Note 4, entschied im Zweifelsfall für Frankfurt, die Elfmeterentscheidung war zumindest fragwürdig, ansonsten ohne größere Fehler.

    SdS: Birgit Prinz (1.FFC Frankfurt), präsentiert sich derzeit in bestechender Form, war an allen vier Toren ihrer Mannschaft maßgeblich beteiligt.

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