Siege für Wolfsburg und Leverkusen

Von am 13. November 2010 – 15.59 Uhr 2 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und Bayer 04 Leverkusen haben mit Siegen den 13. Bundesliga-Spieltag eröffnet und damit die Abstiegsnöte ihrer Gegner vergrößert.

Die Niedersachsen feierten vor 276 Zuschauern einen ungefährdeten 4:0 (1:0)-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Die Leverkusenerinnen gewannen vor 360 Zuschauern beim FF USV Jena ebenfalls deutlich mit 3:0 (1:0).

Müller staubt ab
Dank Treffern von Martina Moser (30.) nach Vorarbeit von Jung-Nationalspielerin Verena Faißt, Martina Müller (49., 74.) mit zwei Abstaubertoren und Rebecca Smith (90.+1) per Kopf schob sich der VfL Wolfsburg vorerst auf den vierten Tabellenplatz vor. Anders als in Frankfurt stand Nathalie Bock für Anna-Kaisa Rantanen in der Startformation.

Anzeige

Shelley Thompson

Avancierte zur Matchwinnerin: Shelley Thompson © Nora Kruse /ff-archiv.de

Verdienter Sieg
Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann freute sich: „Wir haben verdient gewonnen und ich denke, dass der Sieg auch in seiner Höhe in Ordnung geht. Meine Mannschaft war über 90 Minuten besser.“ Sein Gegenüber Stephan Fröhlich konstatierte: „Der VfL hat die Partie verdient gewonnen, wenn auch ein bis zwei Tore zu hoch, wie ich finde.“

Thompson-Gala in Jena
Shelley Thompson (37., 67., 76.) führte ihr Team mit drei Treffern im Alleingang zu einem wichtigen 3:0-Auswärtssieg beim FF USV Jena, durch den sich die Leverkusenerinnen Luft im Abstiegskampf verschafften, während sich für die Thüringerinnen die Lage weiter verschlechtert hat.

Leverkusen souverän
Leverkusens Trainerin Doreen Meier erklärte: „Nach dem 2:0 war der Knoten geplatzt. Letztendlich haben wir es souverän runtergespielt, für uns ist es ein Befreiungsschlag. Ich drücke Jena aber die Daumen im Abstiegskampf, weil ich sehr gerne nach Jena komme.“ Daniel Kraus, Trainer des FF USV Jena, kommentierte: „Wir betreiben Riesenaufwand. Wir spielen nach vorne, wir kämpfen, alle Mädels hauen sich rein, aber wir schafften es nicht, uns zu befeien und uns zu belohnen, indem wir selbst ein Tor machen. Aber auf dieser kämpferischen Leistung und diesem Einsatz können wir aufbauen und wir werden positiv an die nächsten Aufgaben herangehen.“

Tags: , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • stargirl sagt:

    leverkusen schießt gefühlte 3mal aufs tor und trifft…aber der usv hat trotzdem super gekämpft und gut kombiniert…nur der letzte pass kam nie an. Schade,aber das wird noch was.

    (0)
  • mrx sagt:

    Ob man „super gekämpft“ oder vorher doch etwas gegen den Trainer gespielt hat, Niederlage bleibt Niederlage. Für den Klassenerhalt sind immer noch die Punkte nötig, nicht irgendwelche gefühlte Steigerungen.

    (0)