Rückrundenstart in der Bundesliga

Von am 7. November 2010 – 9.03 Uhr 5 Kommentare

Auf ein Neues! Die Mannschaften der Frauenfußball-Bundesliga starten heute in die Rückrunde. Auch ohne Winterpause heißt es für die Teams, die richtigen Schlüsse aus den Begegnungen der ersten elf Spieltage gezogen zu haben.

Die Transferperiode ist erst im Januar, somit können sich die Bundesligisten in diesem Jahr nicht zu Beginn der Rückrunde mit noch vertraglich gebundenen Spielerinnen verstärken.

FC Bayern empfängt Herford
Aber auch ohne personelle Verstärkungen müssen einige Teams in der zweiten Saisonhälfte einen deutlich besseren Auftritt hinlegen als in der Hinrunde. Dazu gehört auch Tabellenschlusslicht Herforder SV. Die Ostwestfälinnen sind am Sonntag beim FC Bayern München zu Gast. In der Hinrunde unterlag der HSV mit 0:2 und zeigte einen guten Auftritt. Momentan sieht Trainer Jürgen Prüfer die größten Probleme in der Offensive, „wo uns im Moment einfach die Durchschlagskraft fehlt, um wirklich zwingende Chancen zu erspielen.“ Weiterhin verletzt ist Stürmerin Jennifer Ninaus (Knie). Zittern muss der Aufsteiger auch um den Einsatz von Abwehrchefin Heleen Jaques. Die belgische Nationalspielerin musste aufgrund einer Erkältung eine Trainingspause einlegen.

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Jenas Vereinsführung erwartet Reaktion
Der FF USV Jena bestreitet im Gastspiel beim 1. FC Saarbrücken die erste Partie nach der Freistellung von Trainer Thorsten Zaunmüller. Die Vereinsführung und Interimstrainer Daniel Kraus fordern eine „Reaktion“ der Mannschaft und auch U20-Nationalspielerin Sylvia Arnold ist sich sicher, dass „jede weiß, worum es geht. Das Spiel ist entscheidend, es geht um den Klassenerhalt.“

Auch beim 1. FC Saarbrücken ist man sich der Bedeutung gegen den Abstiegskonkurrenten durchaus bewusst. „Wir wollen mit einem Sieg gegen Jena den Grundstein für den Klassenerhalt legen“, so FC-Trainer Stephan Fröhlich, der trotz der Niederlage in Duisburg vor Wochenfrist optimistisch ist. „Die Mannschaft hat in der letzten Begegnung gegen Duisburg zwar verloren aber wieder vieles von dem umgesetzt, was ich erwarte.“

Jennifer Voss, Sylvie Banecki, Laura Feiersinger

Münchens Nicole Banecki (Mitte) behauptet sich gegen Jennifer Voss (li.) und Laura Feiersinger. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Spitzenspiel in Frankfurt
Zum Topspiel des zwölften Spieltags stehen sich der 1. FFC Frankfurt und der VfL Wolfsburg gegenüber. Der VfL hat in dieser Saison gegen alle Spitzenteams drei Punkte gewinnen können – auch das Hinspiel gegen den FFC haben die „Wölfinnen“ gewonnen. Und so ist Trainer Sven Kahlert sicher, dass der VfL „uns alles abverlangen wird.“

Die letzten beiden Aufeinandertreffen gewannen die Wolfsburgerinnen, Kahlert zeigt sich dennoch optimistisch. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem Selbstbewusstsein aus unserer Siegesserie und mit dem Willen, alles für den Kampf um die Meisterschaft zu geben, ein gutes Spiel zeigen werden, die Zuschauer voll auf ihre Kosten kommen und wir als Sieger den Platz verlassen!“

Die Kurstädterinnen reisen zu SGS
In den anderen Bundesligapartien trifft die SG Essen-Schönebeck auf den SC 07 Bad Neuenahr, der 1. FFC Turbine Potsdam ist zu Gast beim Hamburger SV. Die Essenerinnen können mittlerweile wieder positive Meldungen aus ihrem Krankenlager berichten: Sofia Nati steht nach ihrer schweren Kreuzbandverletzung vor dem Einstieg ins Mannschaftstraining. Deniz Özer (Ellenbogenverletzung) und Laura Hoffmann (Nasen-OP) stehen Trainer Markus Högner gegen Bad Neuenahr wieder zur Verfügung.

Bereits am Samstag setzte sich der FCR 2001 Duisburg mit 3:2 (2:1) bei Bayer 04 Leverkusen durch.

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