Jena trennt sich von Zaunmüller – Kraus wird Interimstrainer

Von am 4. November 2010 – 14.56 Uhr 54 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat sich nach nur wenigen Monaten mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Thorsten Zaunmüller getrennt. Und interimsweise bereits einen Nachfolger gefunden.

Bereits gestern Abend leitete der neue Assistenztrainer Dr. Michael Zahn das Training. Zaunmüller hatte Mitte Juni seine neue Arbeitsstelle angetreten, mit dem DFB-Pokalfinalisten der Vorsaison in den ersten elf Spielen aber nur acht Punkte geholt.

Im Pokal scheiterte man am 1. FFC Turbine Potsdam, am vorigen Wochenende verlor der FF USV Jena sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg trotz einer 1:0-Führung mit 1:4. Die negative Tendenz in den letzten Spielen, verbunden mit der hohen Anzahl an Gegentoren, haben die Verantwortlichen des Vereins zu diesem Schritt veranlasst, heißt es in einer Presseerklärung des Vereins.

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Negative Entwicklung
Jenas Geschäftsführer Markus Etzel erklärt: „Thorsten Zaunmüller hat mit großem Engagement und mit einer klaren Vorstellung die Mannschaft durch die Hinrunde geführt. Leider war aber in den letzten Spielen keine positive Tendenz mehr in der Entwicklung des Teams zu erkennen.“

Thorsten Zaunmüller

Thorsten Zaunmüllers Intermezzo in Jena ist bereits wieder beendet © Holger Peterlein / girlsplay.de

Nachfolgeregelung noch ungelöst
Etzel fügt hinzu: „Vor den alles entscheidenden Spielen im November sahen wir uns daher gezwungen mit der Option Trainerwechsel einen neuen Impuls zu setzen, wenn uns diese Personalie auch sehr schwer fällt. Wir reden gerade mit verschiedenen Kandidaten für Zaunmüllers Nachfolge, sehen aber in erster Linie die Mannschaft gefordert.“

Daniel Kraus wird Interimstrainer
Als Übergangslösung wird Daniel Kraus neben Co-Trainer Michael Zahn die Trainertätigkeit des Bundesligateams des FF USV Jena übernehmen. Der seit Saisonbeginn als Torwarttrainer tätige ehemalige Spieler des FC Carl Zeiss Jena zeigte sich hochmotiviert für diese Aufgabe. Er absolvierte 34 Einsätze als Profi für den FC Carl Zeiss Jena und hat eine Ausbildung im Sportmanagement und als Sportfachwirt abgeschlossen.

Keiner der Trainer verfügt über die vom DFB geforderte Fußballtrainer A-Lizenz, weswegen abgeklärt werden muss, inwieweit diese Personalie Bestand haben kann. Diese interne Lösung erschien den Verantwortlichen des Vereins als die Beste, da der 26-Jährige die Mannschaft schon gut kennt und eine Vertrauenbasis vorhanden ist.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • sunny sagt:

    Hallo,

    das war mir von Anfang an klar, das dieser Trainer in der ersten Liga keinen Erfolg haben kann (siehe meinen Kommentar bei Bekanntgabe des neuen Trainers zu Beginn der Saison).
    Siehe man nur seine „Erfolge“ in der Zweiten Liga beim FFC Wacker München wo er mit einer Zweitligatauglichen Mannschaft abstieg.
    Jetzt kann es für Jena nur aufwärts gehen.
    Viel Erfolg Ihnen dazu.

    Gruß

    Sunny

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  • Expert sagt:

    sunny, warum erst jetzt, Schnellschüsse waren schon immer schlecht. In Jena wohnt ein echter super EX Nationalspieler der zuletzt in Leverkusen spielte, aber durch eine Verletzung aufhören mußte. Warum wird dieser nicht angesprochen sich in das Managment einzubinden. Wenn man mitteilt Zaunmüller bekommt einen AUFPASSER, war klar Zaunmüller flüchtet, und kehrt seinen verweisten, echten Beruf zurück.Frauenfußball ist nicht Männerfußball, das wissen jetzt auch die Verantwortlichen in Jena!!!!!!!!!!!!! Schade, hoffentlich ist es nicht zu spät????????????

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  • mrx sagt:

    Tja Sunny, leider findet sich von Dir kein Kommentar zur damaligen Trainervorstellung am 16. Juli, jedenfalls nicht auf dieser Website.

    Und was den FFC Wacker München angeht, bist Du leider auch nicht ganz im Bilde. Zaunmüller stand nicht nur in der Abstiegssaison alleine ohne Co-Trainer/in da, dazu kam nur ein sporadischer Torwarttrainer. Die Managerin ist während (!) der Abstiegsrückrunde zum großen FC Bayern gewechselt. Zaunmüller war am Ende die bilderbuchartige One-Man-Show. Und das in einer Saison, wo andere Vereine (Leverkusen, Köln etc.) massiv aufgerüstet haben. Der Abstieg von Wacker erfolgte erst nach der Relegation, eine ganz enge Geschichte gegen Kiel. Während der Saison gab es überhaupt nur 42 Gegentore, such in der Statistik mal einen Zweitligaverein der mit weniger Gegentoren abgestiegen ist. In den letzten Jahren war da keiner dabei.

    Jena hat sich nach dem Vater-Debakel mit der Trainersuche zeitlich gesehen grob verkalkuliert. Und eine suboptimale Saisonvorbereitung kann man nicht so auf weiteres wettmachen. Die anderen Vereine drehen ja auch nicht nur Däumchen. Selbstverständlich musste Jena die Notbremse ziehen, lag der statistische Gegentor-Schnitt von Zaunmüller (32 Gegentore in 11 Spiele) deutlich über der Vorjahresleistung von Heidi Vater (60 Gegentore in 22 Spiele). Da kann man keinen Trainer weitermachen lassen, am Ende hätte man wohl möglich noch mit 64 Gegentoren die Klasse gehalten. Wer Ironie findet, darf sie behalten…

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  • Tobias sagt:

    Ich schüttle nur noch den Kopf. Man mag von Herrn Zaunmüller mehr oder weniger halten, aber Ahnung vom Fußball hatte er jedenfalls. Und wen hat Jena nun als Trainer? Einen 26-jährigen Torwart-Trainer? Einen Gymnasiallehrer aus dem Vorstand? Geht`s da nur noch um Slapstick? Jena ist für mich spätestens jetzt Abstiegskandidat Nummer 2.

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  • sitac sagt:

    Schade! Ich hätte Trainer und Verein den gemeinsamen Erfolg gegönnt.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass es Zaunmüller direkt nach Heidi Vater in Jena nicht leicht hatte. Zudem hatte Jena unter Vater in der letzten Saison zum Schluss auch reihenweise katstrophal hohe Niederlagen kassiert und nur die einigermaßen gute Vorrunde bewahrte vor dem Abstieg. „Bei denen hat jede einzelne Spielerin mehr Potential als bei mir die Beste“. Als ich dieses Äußerung von Zaunmüller nach einem der beiden Potsdam-Spiele las, wusste ich, das war’s. Entweder war zu diesem Zeitpunkt schon alles zerrüttet oder die Äußerung war ein katastrophaler Fehler des Trainers. So darf man in der Öffentlichkeit die eigene Mannschaft nicht bloßstellen und heruntermachen. Meiner Meinung wäre hier schon die Beurlaubung fällig gewesen.
    Ceterum censeo: Jena wird nicht absteigen!

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  • FFFan sagt:

    @ mrx:
    Ich verstehe nicht, wieso du so auf den Gegentoren herumreitest. Wenn ich jedes Spiel 0-1 verliere, habe ich sogar nur 22 Gegentore und bin trotzdem Letzter!

    @ alle:
    Zaunmüller ist sicher nicht der Alleinschuldige an der sportlichen Talfahrt (die im übrigen schon in der Rückrunde der vergangenen Saison begann). Durch seine späte Verpflichtung und die ‚holprige‘ Saisonvorbereitung hatte er denkbar schlechte Voraussetzungen. Dazu kamen Verletzungspech und Länderspielabstellungen.
    Dennoch trägt der Trainer natürlich eine Mitverantwortung für die Ergebnisse. Und die sprachen zuletzt eine deutliche Sprache: zuletzt wurden 5 Pflichtspiele en suite verloren – bei einem Torverhältnis von 1:25! Und Zaunmüller machte dabei nicht den Eindruck, der Mann zu sein, der eine Wende herbeiführen kann – im Gegenteil! Schon beim 0-4 gegen Bayern München fiel Beobachtern seine negative Körpersprache auf. Nach dem 0-7 gegen Bad Neuenahr bescheinigte er seinen Spielerinnen „Charakterlosigkeit“. Auch nicht gerade aufbauend. Immer wieder hieß es, er ‚erreiche‘ seine Mannschaft nicht.
    Das sind alles Dinge, die natürlich auch dem Vorstand nicht verborgen geblieben sind. Die haben, bevor sie die Entscheidung getroffen haben, mit Sicherheit auch Gespräche mit Spielerinnen geführt. Durch die ‚Installierung‘ von Dr.Zahn als Co-Trainer wollte man sich einen unmittelbaren Eindruck von der Stimmung in der Mannschaft verschaffen.
    Außerdem: wenn es einen plausiblen Zeitpunkt für einen Trainerwechsel gibt, dann ist dieser genau jetzt! Denn jetzt stehen die drei ‚Schlüsselspiele‘ gegen Saarbrücken, Leverkusen und Essen-Schönebeck an, also gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Und da sehe ich die Trainerentlassung als nachvollziehbare Verzweiflungshandlung, um den Spielerinnen ein Alibi zu nehmen und evtl. noch mal Kräfte freizusetzen.

    Wenn’s allerdings schief geht, dürften auf die Vereinsführung schwere Zeiten zukommen.

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  • Tobias sagt:

    @FFFan:

    Wenn die kommenden Spiele schon so entscheidend sind, sollte man doch zumindest eine vernünftige Ersatzlösung auf der Trainerbank gefunden haben. Die sehe ich beim besten Willen nicht. Nachdem der Gedanke an einen Treinerwechsel nicht erst letzte Nacht geboren worden sein dürfte, hätte man sich hier schon was überlegen sollen.

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  • mrx sagt:

    @FFFan

    Ich reite deswegen auf den Gegentoren so herum, weil es vom Verein entsprechend kommuniziert worden ist, siehe auch den obigen Abschnitt im Artikel:

    „Die negative Tendenz in den letzten Spielen, verbunden mit der hohen Anzahl an Gegentoren, haben die Verantwortlichen des Vereins zu diesem Schritt veranlasst, heißt es in einer Presseerklärung des Vereins.“

    Was im Umkehrschluss bedeutet, hätte es die hohe Anzahl der Gegentore trotz einer negativen Tendenz nicht gegeben, wäre die Trainerentlassung vielleicht noch nicht vollzogen worden.

    In einem anderen Artikel (Reviersport) hab ich gelesen, dass nun der Geschäftsführer meint: „Wir {…) sehen aber in erster Linie die Mannschaft gefordert.“ Was interessant ist, weil es nämlich auch suggeriert, bisher habe die Mannschaft nicht den Forderungen entsprochen und mit diesen Ergebnissen dann doch „irgendwie“ gegen den Trainer Zaunmüller gespielt.

    Letztendlich ist es im Fußball immer so: einen Trainer kann man einfacher auswechseln als die halbe oder ganze Mannschaft. Kritik am Vorstand oder Geschäftsführer wegen Kaderzusammenstellung, schlechter Saisonvorbereitung/planung und Infrastruktur-Probleme während der Saison sind und waren wohl nicht vorgesehen. Aber Jena wäre nicht der erste Bundesliga-Verein, der sich aus falscher Eitelkeit oder aus eigenen freien Stücken zugrunde richtet. Da braucht Jena ganz viel Glück und Weitsicht, egal ob mit oder ohne Zaunmüller, wollen sie nicht als Berliner Tragödie im zweiten Akt enden.

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  • Expert sagt:

    Etzel…….Zahn……Kraus………wollen wir mal die nächsten vier FF-Spiele abwarten in Jena. Ich möchte nur kund tun, es geht hier um Frauenfußball Bundesliga. Ich möchte nochmals die Verantwortlichen, auch Hr. Etzel,aufrufen einen Experten dazwischen zuschalten. Nicht das der Frauenabteilung nach vier Spielen der große Kraus kommt und allen der Zahn gezogen wird,

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  • sitac sagt:

    @FFFan
    Ich kann leider nur selten vor Ort sein. Deshalb vielen Dank für die Ausführungen bzgl. Körpersprache etc.. Mich bestärkt das in meiner Meinung.

    @Expert
    Wenn der Frauenfußball etwas vom Männerfußball lernt wie Störung schon bei der Ballannahme, Pressing, Räume eng machen usw., dann kann das doch nur von Vorteil sein. Die Spielerinnen haben alle selbst genug Ahnung vom Frauenfußball. Jetzt müssen Qualitäten wie Spaß, Freude, Zuversicht, Kreativität gefördert werden. Und dies könnte meiner Meinung nach mit dem jetzigen Persnal gelingen.
    Und wenn dann Kraus bewirkt, dass endlich CZ – Fans ihre Solidarität mit den Frauen entdecken und zu den Spielen kommen, wäre das auch ein Schritt nach vorne. 200-300 Zuschauer/Spiel sind eine Schande für Jena.

    Ceterum censeo: morgen gibt es einen 3er für Jena in Saarbrücken, auch oder gerade ohne die Afrika-Abteilung. Übrigens stehen Kamerun, Ghana und Äquatorial-Neuguinea mit den Jenaerinnen kurz vor dem Halbfinale bei den Afrika-Meisterschaften in Südafrika. Wäre sehr schön, die eine oder andere 2011 bei der WM hier zu sehen.

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  • sitac sagt:

    Nachtrag zum letzten Ceterum censeo: Leider sind alle 3 Jenaerinnen mit Kamerun, Ghana und Guinea zusammen in der Gruppe B, so dass nur 2 davon weiterkommen ins Halbfinale.

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  • vuk sagt:

    Ich finde es theoretisch auch nicht richtig, immer erst mal den Trainer rauszuwerfen, wenn es nicht gleich optimal läuft (siehe z.B. FC Carl Zeiss Jena). Aber beim USV muss ich sagen, die Verwirrung und Planlosigkeit der Spielerinnen auf dem Platz war derart prägnant in den letzten Spielen, die Zuordnung hat überhaupt nciht gestimmt usw., wer dabei war, wird es wissen. Das ist für mich ein krasser Unterschied zu den Spielen unter Heidi Vater. Da hat Jena auch oft verloren, und sicher hat niemand erwartet, aus den letzten Begegnungen wahnsinnig viel Punkte rauszuholen, aber das Wie ist entscheidend! Und wenn man bedenkt, dass sich die Mannschaft personell kaum größere Umbrüche hatte – gut Ivonne Hartmann ist weg, dafür Adjoa und Marlyse wieder im Training, noch einige gute Spielerinnen zusätzlich bekommen – dann muss man sagen, woran soll es dann liegen, außer am Trainer?

    Übrigens spielt Kamerun ein starkes Spiel beim Afrika-Cup, ich sehe sie im Moment am ehesten in der Qualifikation. Mal sehen, ob wir Marlyse bei der WM in Deutschland sehen!

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  • sitac sagt:

    Darauf habe ich nur gewartet: DFB droht Jena mit Sanktionen, da Kraus keine A-Lizenz hat.
    Der Zertifizierungs- Attest- und Bescheinigungswahn geht mir gehörig auf den Keks.
    Du kannst gut, sehr gut und hervorragend sein, ohne Bescheinigung ist das alles nichts in Deutschland. Du kannst grottenschlecht sein, mit Bescheinigung juckt das niemand.
    Bestes Beispiel Bappel beim VfB Stuttgart. Sensationelle Saison trainiert, musste dann aber Schein nachmachen nebenher, was natürlich schiefging.

    Ceterum censeo: Schluss mit der Schein-Heiligkeit!

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  • Steffen sagt:

    @ sitac

    Du meinst wahrscheinlich Babbel, Markus Babbel! 🙂

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  • sitac sagt:

    @ Steffen: Absolut richtig, peinlicher Schreibfehler. Pappel wäre allerdings noch schlimmer gewesen. Danke für den Hinweis, werde das nächste Mal vor dem Abschicken nocheinmal drüberschauen.

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  • mrx sagt:

    Die Bundesliga-Vereine bekommen vom DFB aber auch hübsche Zuschüsse, damit sie sich einen voll-beruflichen Trainer sowie Geschäftsführer leisten können und sollen! Soviel zur Schein-Heiligkeit.

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  • Susifan sagt:

    „Der Fisch stinkt immer vom Kopf…“ Kein Wunder das es in Jena den Bach runter geht. Wer das ganze seit dem Aufstieg verfolgt hat, kann sich nur wundern, dass es überhaupt so lange gut gegangen ist. Man wird den Eindruck nie los, das ein großer Teil des Vorstandes in ganz eigenen Welten schwebt und gar nicht wirklich am Klassenerhalt interessiert ist, geschweige denn bereit dafür etwas aktiv zu tun. Die haben noch viel weniger begriffen wie ernst die Lage ist als die Mannschaft… Und richtig, das Problem zieht sich schon seit der Rückrunde 09/10 durch, da war die Truppe nämlich die zweitschlechteste der Liga. Dafür wird aber alles getan um die Meinung der Fans (ja, die gibt es nämlich immer noch!) konsequent zu unterdrückt. Das Forum wurde bereits letztes Jahr abgeschaltet, die versprochene neue Fanpage im Web ist bis heute im „Wartungsmodus“, bloß keine Kritik!! Dafür lobt man sich lieber gegenseitig und klopft sich auf die Schultern, wobei sich das natürlich nicht auf Fans oder SpielerInnen bezieht. Was hier im Umfeld passiert ist (bis auf wenige Ausnahmen) absolut amateurhaft und definitiv nicht erstligatauglich, auch wenn mir das Herz blutet das zu schreiben. Das am Ende die Mannschaft darunter leidet ist doch auch klar, denn wenn das Umfeld nicht passt, passt auch die Leistung nicht. Zu viele Fehler bedeuten immer auch Niederlage, egal ob auf dem Feld oder am grünen Tisch… Gegen Leverkusen ist Endspiel, wenn das nicht gewonnen wird ist eigentlich schon alles vorbei, nicht nur für die erste Mannschaft, sondern für den ganzen Verein. So ernst ist die Lage (leider)wirklich!

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  • sitac sagt:

    Betreff: AFRICAN WOMEN CHAMPIONSHIP 2010
    Ich schreibe das jetzt hier rein, weil es in diesem Thread schon Thema war, siehe „vuk“ und „sitac“, und weil es über diesen Wettbewerb noch keinen redaktionellen Bericht gibt.
    Immerhin werden in diesem Turnier 2 weitere WM-Teilnehmer ermittelt.
    Ganz aktuell: Äquatorial-Guinea hat durch ein 3:1 gegen die „Black Queens“ aus Ghana die Gruppe B gewonnen. Die „Lioness“ aus Kamerun wurden Zweite. Halbfinale am 11.11. : Südafrika vs Guinea und Nigeria vs Kamerun. Die Gewinner der Semifinals sind in Deutschland dabei.
    Wer sich für einen Liveticker für diese Spiele interessiert, hier die Adresse:

    Nochmal zu Jena.
    Wie sich die Mannschaft in Saarbruecken verkauft hat, fand ich aller Ehren wert, ohne S. Arnold und Bartke und die Afrikanerinnen.
    Ich habe den Eindruck, dass Kraus der richtige Mann sein koennte.
    Wenn jetzt Adoja Bayor fruehzeitig zurueckkehrt, weil Ghana nicht weiterkommt, waere dies aus meiner Sicht ein weiterer Hoffnungsschimmer. Ich halte sehr, sehr viel von ihr in fussballerischer und vor allem auch in menschlicher Hinsicht. Sie wird dieser sehr jungen Mannschaft guttun, wie gesagt fussballerisch als auch menschlich. Ihre schwere Verletzung gleich am Anfang der letzten Saison im Heimspiel gegen Bayern war eine
    Katastrophe fuer Jena.
    Aber ich bin zuversichtlich. Jena wird in den naechsten Spielen noch einige postive Ueberraschungen bieten. Ich hoffe sehr, dass Kraus weitermachen kann und darf, gnaedigerweise.
    Noch kurze Erklaerung. Meine Tastatur packt ploetzlich keine Umlaute mehr.

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  • vuk sagt:

    @susifan
    Es ist sicher nicht alles gut im USV, aber „Tebe-Verhältnisse“ herrschen da denke ich trotzdem nicht. Ich habe schon den Eindruck, dass ganz viele in Jena sehr interessiert daran sind, die Mannschaft in der ersten Liga zu halten, vor allem auch als Ansporn für den Nachwuchs.
    Oder hast du andere Infos, außer dass das Forum im Wartungsmodus ist? Was läuft denn konkret schief seit der Rückrunde 09/10?

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  • sitac sagt:

    @ vuk und susifan: das mit dem immerwährenden Wartungsmodus für Forum/ Gästebuch irritiert mich auch. Zum Glück können wir dankenswerterweise uns hier austauschen.
    Was mich auch sehr irritiert hat, wieso man Ivonne(Yvonne)Hartmann ziehen ließ. Gerade eine so blutjunge (möglicherweise die jüngste der Liga??) Mannschaft braucht erfahrene besonnene und emotional stabile ältere Spielerinnen,s. Adoja.

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  • vuk sagt:

    @sitac
    Ich glaube, dass Ivonne Hartmann einfach zu wenig Geld angeboten gekriegt hat, auf jeden Fall im Vergleich mit Wolfsburg. Sie studiert ja nicht mehr wie die anderen. Jena hat ja insgesamt kein großes Budget, und beim Engagement von Nicht-EU-Ausländern müssen Arbeitgeber ein bestimmtes Mindesteinkommen nachweisen. Deshalb glaube ich, dass die ausländischen Spielerinnen ein recht großes Loch in Jenas Budget reißen und für die anderen entsprechend nicht so viel da ist. Schön wäre es natürlich, wenn der USV noch ein zwei Sponsoren aus der Wirtschaft finden könnte, dann könnte man solch erstklassige Leute wie I.H. auch eher mal halten.

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  • sitac sagt:

    @ vuk

    So was hab ich mir schon gedacht. Das führt mich zu generellen Überlegungen. Nicht aus Zufall landete sie beim V(W)fl Wolfsburg.
    Wird die Bundesliga im Frauenfussball auf kurz oder lang aus finanziellen Gründen demnächst nur noch aus Mannschaften bestehen, die aus Vereinen kommen mit Männer-Profi-Mannschaften, bevorzugt Bundesligavereinen? Die Entwicklung schreitet ja jetzt schon rasant voran. Mit HSV, Bayer, Bayern, Vfl Wolfsburg, 1. FC Saarbrücken (immerhin 3. Bundesliga) sind schon 5 solcher Vereine präsent, fast die Hälfte. Der SC Freiburg wird wieder hochkommen nächste Saison. Und im Süden stehen der 1. FC Köln und Hoffenheim ebenfalls ganz oben hinter Freiburg. Irgendwo habe ich gelesen, dass die Vereine mit Männer-Bundesligamannschaften zunehmend im Frauenfussball aktiv werden möchten, da sie diesen Markt mit Zukunftspotential für sich auch nutzen möchten. Werden Mannschaften wie Jena, Essen, Neuenahr, Herford, ja selbst Potsdam, der 1.FFC und Duisburg bald an den Rand gedrängt sein? In der 2. BL Süd sind so traditionsreiche Frauenmannschaften wie Sindelfingen und Crailsheim mittlerweile chancenlos, obwohl sie sonst immer um die Meisterschaft mitgespielt haben.
    Der HSV und Bayern M. haben bei den Frauen auch nicht mehr Zuschauer als Jena, dennoch scheint das Budget dort deutlich höher sein.
    Frage: Würde es dem Jenaer Frauenfussball unter den Fittichen von CZ Jena besser gehen? Wäre eine solche Fusion denkbar??
    Probleme des Managements und der Vereinsführung scheinen mir, von Ausnahmen abgesehen, im Profisport mit seinen Eitelkeiten und der häufig mangelnden Kompetenz im Funktionärsbereich überall ähnlich zu sein. Nur haben die Männer-Vereine eben das Geld. Und die „dicken“ Sponsoren.
    Irgendwie schade, aber wahrscheinlich unausweichlich, diese Entwicklung.
    Gerade fällt mir noch ein, dass selbst der DFB kürzlich verlautbaren ließ, diese Entwicklung des Frauenfußballs hin zu den Männer-Bundesligavereinen sei wünschenswert wegen der damit verbundenen Professionalitätssteigerung.

    Heike Rheine lässt die Morituri
    grüßen von – wie weit unten?

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  • Susifan sagt:

    @alle: Ivonne Hartmann hat definitiv für den Verein zu hohe Forderungen gestellt, da konnten die sie gar nicht halten und Wolfsburg hat in den letzten Jahren immer wieder agressiv versucht woanders Leute weg zu holen. Stimmt schon, für die „großen“ Männervereine ist dann der Etat von einigen hundertausend Euro für eine Frauenabteilung relativ locker zu machen… Der FC Carl Zeiss wäre da aber sicher keine Alternative, die kämpfen in Liga 3 ums nackte überleben und haben seit Jahren selber Feuer unterm Dach, finanziell sind die (leider) fast am Ende. Was den FF USV betrifft gibt es da mehr als genug Beispiele für Stümperei. Schaut mal in den Online-Fanshop. Da gibt es Kalender von 2009, das Trikot der letzten Saison vom alten Ausrüster (das neue von Hummel will ich schon lange bestellen, Fehlanzeige) etc., aber antürlich alles zum vollen Preis. Die aktuellen Sachen gibt es aber gar nicht. ISt vielleicht nur ein kleines Beispiel, aber von denen gibt es ohne Ende…
    Wie gesagt, Samstag gegen Bayer 04 ist Endspiel….

    +9

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  • sitac sagt:

    @Susifan: vielen Dank für die Informationen, sehr interessant für mich, da ich, wie gesagt selten vor Ort bin.
    Aber bzgl Vereinsführung habe ich aus der Ferne vom Geschäftsführer Etzel keinen schlechten Eindruck. Ich hätte z. B. nicht geglaubt, dass der Trainer beurlaubt wird. Ich fand das eine absolut richtige und starke Maßnahme.
    Ich halte das Spiel gegen Leverkusen noch nicht für ein Endspiel. Wird es gewonnen, ist Jena noch lange nicht durch, aber es wird leichter. Wird es verloren, ist noch lange nicht alles aus, aber es wird viel,viel schwerer.
    Der USV weiß offensichtlich selbst noch nicht, ob Adoja am Samstag dabei sein wird.
    Originalzitat aus dem CAF – Spielbericht Guinea – Ghana: At 1-3, the Ghana bench introduced old war horse, Adjoa Bayor into the game but it was all too late to salvage.
    Ich hoffe, das alte Schlachtross wird am Samstag dabei sein und dass es dann nicht all too late to salvage sein wird.

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  • vuk sagt:

    @susifan & sitac,
    finde vieles an der Webseite auch verbesserungswürdig, und die Querelen um Heidi Vater waren sicher total unnötig und für den Verein schädlich, soweit ich das einschätzen kann, denn ich bin kein Insider. Aber ich habe doch den Eindruck, dass es einen harten Kern von Spielerinnen gibt, die gerne in Jena spielen und sich dort wohl fühlen. Und bis auf diese Saison auch ansehnlichen Fußball gespielt haben, den ich mir ab und an gerne anschaue. Die Idee mit den afrikanischen Spielerinnen war auf jeden Fall innovativ und mutig. Von Markus Etzel und einigen anderen wie z.B. A. Altmann habe ich positive Eindrücke bekommen. Daher habe ich den Eindruck, dass nicht alles von Grund auf schief läuft. Drücke die Daumen für den Klassenerhalt! Glaube aber auch nicht, dass Leverkusen nun schon das Endspiel ist. Das könnte man gewinnen, und dann könnten die anderen immer noch vorbeiziehen, wenn man sich keine Mühe gibt! Es müssen noch einige Punkte mehr her!

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  • sitac sagt:

    @Susifan & vuk : Von der Qualität der einzelnen Spielerinnen her ist Jena meiner Meinung nach absolut erstligatauglich. Meine Hauptsorge ist jetzt, dass der DFB stur auf seinen Formalien beharrt und Kraus nicht weitermachen kann. Dass er erfolgreich sein kann, hat das Saarbrücken-Spiel gezeigt.
    Auch ich drücke die Daumen und lass mich (positiv) überraschen.

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  • Janine sagt:

    @Sitac: Der DFB hat jedes Recht, „stur auf seinen Formalien zu beharren“, schließlich hat Jena die Lizenz für die Liga wie jeder andere Verein unter gewissen Auflagen bekommen und diese entsprechend einzuhalten. Die Situation im Frauenfußball ist hier noch einmal eine andere als bei den Männern, wo Ausnahmen unter gewissen Umständen gemacht werden, weil der DFB die Gehälter der Trainer bezahlt!

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  • FFFan sagt:

    Ganz so stur wird der DFB hier wohl nicht sein. Bayern-Coach Thomas „Tom“ Wörle wurde gestattet, die erforderliche A-Lizenz nach Saisonende zu erwerben. So könnte es auch bei Kraus laufen. Aber noch wissen sie bei Jena ja noch gar nicht, ob das Duo Kraus/Zahn überhaupt zur Dauerlösung werden soll.

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  • hexe sagt:

    Ein Trainer Kraus hat eine C-Lizenz, der Weg bis zur A-Lizenz ist also noch sehr lang. Und ich finde die Lizenzierung der Trainer wichtig und wer in dem Geschäft was werden will, der muss sie sich erarbeiten. Der DFB zahlt viel Geld und jeder Verein akzeptiert und erfüllt diese Kriterien um am Spielbetrieb teilzunehmen. Mir will doch hier keiner erzählen, dass Jena keinen Trainer findet…

    Ich kann über das Trainergespann nicht urteilen, weil ich es nicht kenne, aber allein wenn Jena die Klasse hält, bleibt das Problem Trainersuche bestehen, weil beide keine Chance auf langfristige Arbeit (ohne Lizenz) haben…

    Und sollte Jena wirklich verlieren, welcher Trainer ist so blöd und denkt er kann in einem Spiel die Saison retten, dann wäre die Übergangslösung das größte Eigentor der Vereinsführung.

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  • sitac sagt:

    Wäre als Präzedenzfall immerhin schon mal ganz gut. Damit könnte man sich anfreunden.
    Ich finde übrigens nirgends etwas über Trainerbezahlung im Frauen-Profifussball durch den DFB. Wie die Landesverbände den Trainingsbetrieb der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Mannschaften unterstützen durch Zuschüsse, ist problemlos nachzulesen. Da geht es nach der Mitgliederzahl der Vereine und der Zahl der Übungsstunden. Und bei diesen Zuschüssen geht es ausschließlich um Amateur- und Jugendfußball.
    Ich frage mich, ob es mit der in der Satzung des DFB festgelegten Gemeinnützigkeit und damit steuerlichen Begünstigung des DFB vereinbar ist, dass der DFB Trainer im Profifußball bezahlt.
    Wer kann da auf nachlesbar Zuverlässiges verweisen? Interessiert mich jetzt wirklich.

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  • Markus Juchem sagt:

    @sitac: Es ist ein wenig anders: Der DFB hat ja schon vor zwei Jahren die TV-Gelder der Frauenfußball-Bundesligisten auf 180.000 Euro pro Team aufgestockt, allerdings verbunden mit der Auflage, dass das Geld zweckgebunden eingesetzt wird. Eine der Auflagen ist, einen hauptamtlichen Trainer zu beschäftigen. So gesehen ist es eher eine Art Subventionierung und nicht eine konkrete Trainerbezahlung. Die Trainer werden also von den jeweiligen Vereinen bezahlt, gespeist aus den TV-Geldern des DFB.

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  • Susifan sagt:

    … und die Auflage des DFB war nicht nur ein vollbeschäftigter Trainer, sondern auch ein voll angestellter Geschäftsführer. Die Bezahlung der GFs dürfte also aus dem gleichen Topf indirekt vom DFB kommen.

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  • sitac sagt:

    @Marcus Juchem : vielen Dank!! Jetzt ist alles klar. Ob der Verein damit Fahrtkosten oder Trikots oder Spielerinnengehälter oder eben auch ganz oder zum Teil Trainergehälter zahlt oder den Rasen im Stadion erneuert, ist dem Verein überlassen. Genau so verhält es übrigens auch bei den Zuschüssen im Amateurbereich, da können die Vereine auch frei, zweckgebunden an den Spiel- und Trainingsbetrieb, entscheiden.
    Dann ist jetzt die Basis des Konfliktes klar und für mich durschaubar.
    Superschnelle Reaktion, danke!!

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  • sitac sagt:

    @Susifan: Auch dieser Zusammenhang wird mir jetzt verständlich. Alles klar.

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  • sitac sagt:

    @vuk: ganz aktuell Nigeria:Kamerun 5:1, Kamerun ab der 27. Minute mit nur noch 10 Frauen auf dem Platz. Marlyse leider nicht in Deutschland. Die CAF spielt am 14.11. noch den 3. Platz aus, obwohl es da nur noch um die goldene Zitrone geht.
    Hier noch einmal die Adresse für den Super-Liveticker:

    Heute nachmittag 2. Semifinal Guinea vs Südafrika.

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  • FFFan sagt:

    Äquatorialguinea hat 1:0 nach Verlängerung gewonnen! Genoveva Anonma und ihre Teamkolleginnen sind somit für die WM 2011 qualifiziert.

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  • FFFan sagt:

    Oops… da war ich ein wenig voreilig, das Spiel ist noch nicht beendet. Aber mittlerweile führt Äquatorialguinea mit 2:0!

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  • FFFan sagt:

    Endstand: Südafrika – Äquatorialguinea 1:3. Sämtliche Tore fielen in der Verlängerung!

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  • sitac sagt:

    @FFan : freut mich sehr, dass wenigstens eine Jenaerin jetzt bei der WM dabei ist. War echt Pech, dass alle 3 in der Gruppe B waren.
    Vielleicht wird Ä-Guinea sogar Afrikameister, wäre dann Titelverteidigung, wenn ich mich nicht täusche.
    Ich habe das Städtepaket für Sinsheim. Vielleicht habe ich ja Glück und Ä-Guinea spielt dort. Fahne wäre dann natürlich Pflicht! Am schönsten wäre es natürlich, wenn Jena zu dem Zeitpunkt dann auch noch erstklassig wäre.

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  • sitac sagt:

    @FFFan : Sorry, hatte ein F vergessen, sollte schon korrekt sein.

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  • vuk sagt:

    Gratulation an Genoveva Anonma und Äquatorial-Guinea sowie Nigeria!!

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  • Susifan sagt:

    Das war`s dann wohl. Nur 1 Punkt von 6 möglichen gegen die direkten Abstiegskonkurrenten sind zuwenig. Das Projekt mit dem C-Lizenz-Trainer muss man wohl damit auch als gescheitert betrachten. Und mal ehrlich, wer will denn jetzt noch nach Jena als Trainer?? Einer Truppe die wahrscheinlich absteigt und im neuen Jahr nur noch 4-5 Spiele zumeist gegen Topteams hat (um dann zum Saisonende gefeuert zu werden weil kein Geld mehr da ist…) Da ist echt alles zu spät und von Vereinsseite kommt auch irgendwie keine echte Reaktion oder ein klares Zeichen, dass man wirklich alles tun oder versuchen will um die Klasse zu halten. Schade für den Frauenfussball im Osten!

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  • FFFan sagt:

    Das 0-3 ist ein heftiger Dämpfer! Aber noch ist nicht aller Tage Abend; das ‚rettende Ufer‘ ist momentan nur einen Punkt entfernt und Saarbrücken reißt ja auch keine Bäume aus. Für einen ‚Abgesang‘ ist es auf jeden Fall noch zu früh!

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  • sitac sagt:

    Auf der Jenaer Homepage : Kraus kann bis Weihnachten weitermachen. Bin gespannt, wer 2011 kommt. Jetzt wird es ganz eng. Ins neue Jahr gehen auf einem Nichtabstiegsplatz ist aber immer noch drin.

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  • Susifan sagt:

    … das wird dann der 4. Trainer für das Team innerhalb von gut einem halben Jahr. Rekordverdächtig!!!

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  • sitac sagt:

    @Susifan: hat eigentlich der Trainer von Jena II die A-Lizenz. Wäre das eine Option? Der erste nach H.V. wird der vierte!

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  • hexe sagt:

    @Sitac… Nein hat er nicht. Hat seit Sommer die B-Lizenz und könnte auch auf Grund seiner Arbeit gar nicht den Job übernehmen.

    Davon mal abgesehen sollte sich keiner mehr von der Vereinsführung verarschen lassen. Man wollte diesen Weg gehen und nun hat man das Ergebnis und ganz klar, an einem nicht vorhandenen A-Lizenztrainer liegt es nicht…

    Was auch immer die Vereinsführung bewegt, es bleibt ihr Geheimnis und zum 1.1. braucht man nicht mehr suchen, weil nur jemand kommt, der über den Sommer hinaus arbeiten könnte und bei einem Abstieg wäre das nicht möglich…

    Ich denke man wird mit Kraus bis zum Sommer arbeiten, ne Strafe zahlen und absteigen…

    Schade für alle Fans und Förderer 🙁

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  • susifan sagt:

    @hexe: stimmt, zumal da letztes Jahr ein neuer Vorstand gewählt wurde der wie man hörte mit großem TamTam angetreten ist, aber anscheinend bis heute kein Konzept hat, was zu tun ist. Kopfloser Aktionismus ohne Ende. Als nächstes werden wahrscheinlich Sündenböcke gesucht und ich wette das werden dann der Interimstrainer und irgendwann der Geschäftsführer, denn die kann man ja alle schnell ersetzten, Hauptsache man muss selber keine Verantwortung tragen…

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  • hexe sagt:

    Was der Sache die Krone aufsetzt, ist der Spielbericht auf der Homepage…

    Bei einer 0:3 Niederlage von einer überzeugenden Leistung sprechen. Da bin ich mal gespannt was daran überzeugend ist. Besser und größer kann man sich die Taschen aber nicht voll lügen…

    Auf der Onlineausgabe der Lokalzeitung sind die Tore nochmal zu sehen. Jedesmal eine Überzahlsituation für Jena und trotzdem Tor für Leverkusen, sehr überzeugende Leistung (besonders das 0:1 und 0:2, da spielt man 5 gegen 2)…

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  • hexe sagt:

    TLZ … Lokalteil Jena …. Sport… und etwas nach unten und aufs Video klicken

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  • Janine sagt:

    @Hexe: Absolut! Die 2. HZ war von Jena wirklich schwach – keine Ahnung wo man da eine überzeugende Leistung gesehen hat! Leverkusen war völlig überlegen und hätte gut noch zwei Treffer mehr machen können! Die 5-gegen-2 Situationen waren schon erschreckend, wie leicht die Bayer-Spielerinnen da durch die Abwehr marschierten! Etwas ironisch auch der Kommentar von Trainer Kraus, man sei eine junge Mannschaft, die noch lernen muss – die Gegner waren noch jünger und haben das Spiel trotzdem gut im Griff gehabt. Nach der Leistung seh ich ein bisschen schwarz für Jena, wenn man am SOnntag nicht punktet.

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  • Susifan sagt:

    @janine und hexe: Völlig eurer Meinung, da wird immer noch bei jeder Gelegenheit betont wie toll die Mannschaft doch eigentlich ist, die wollen gar nicht sehen wie schlecht die Truppe wirklich ist. Wahrscheinlich hatte Zaunmüller gar nicht so unrecht, die Truppe hat einfach kein Bundesligaformat. Aber eins ist für mich auch klar: Mit der alten Trainerin wären die auch nicht besser, die hat doch immer nur ihre Spezies spielen lassen, egal wie schlecht die auch waren…Und nun bei jedem Spiel da zu stehen (übrigens immer schön offensichtlich mit einigen Vorstandsmitgliedern) und nur rumzulästern macht es den anderen auch nicht leichter, find ich persönlich fies!

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  • hexe sagt:

    So nah stand ich noch nicht neben ihr …

    Aber betrachtet man die Rückrunde der letzten Saison und die Tatsache, dass sie sicher an den Neuzugängen beteiligt war (Vermutung, dann hat sie eigentlich nicht viel zu lästern…

    Bekommt man im Pokalhalbfinale nen anderen Gegner, wäre auch ihre letzte Saison sicher unter einem anderen Licht zu sehen und wer sich nicht blenden lässt, hat schon lange gesehen wie es wirklich ausschaut.

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  • mrx sagt:

    Die ersten drei Spiele der Hinrunde unter Zaunmüller (4 Punkte, 5:3 Tore) und die selbigen in der Rückrunde unter Kraus (4 Punkte, 3:5 Tore).

    Der Trainerwechsel hat sich also „gelohnt“ – der Aufwärtstrend unverkennbar.

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