Theo Zwanziger bleibt DFB-Präsident

Von am 22. Oktober 2010 – 13.13 Uhr

Dr. Theo Zwanziger ist als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einstimmig für eine weitere Amtszeit bis zum Jahr 2013 wiedergewählt worden. Auf dem 40. ordentlichen Bundestag des DFB in der Philharmonie in Essen erhielt Dr. Zwanziger die Stimmen aller 255 stimmberechtigten Delegierten.

„Das Amt ist schön, es ist faszinierend, es ist aber auch nicht einfach“, sagte Dr. Zwanziger und bedankte sich bei den Delegierten für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen. „Ich empfinde großen Respekt und werde in den nächsten drei Jahren mein Bestes geben“, sagte Dr. Zwanziger.

Fünf-Punkte-Plan
In einem Fünf-Punkte-Plan fasste er seine Ziele für die kommende Legislaturperiode zusammen und warb für einen werteorientierten Fußball. Oberste Priorität haben für Dr. Zwanziger neben den sportlichen Erfolgen die Integration und der Kampf gegen Diskriminierung.

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DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

Dr. Theo Zwanziger bleibt bis 2013 DFB-Präsident ©Nora Kruse / ff-archiv.de

Kampf gegen Gewalt und Korruption
„Fußball ist Zukunft, Fußball ist emotional, Fußball ist sozial“, sagte Dr. Zwanziger, „und er soll nachhaltig wirken.“ Weitere Punkte auf der Agenda des alten und neuen DFB-Präsidenten sind deswegen der Kampf gegen Gewalt und Korruption sowie eine stärkere Betonung der ökologischen Verantwortung des Fußballs. „Fußball kann mehr. Er grenzt ein und darf nicht ausgrenzen“, sagte Dr. Zwanziger.

Seit 2006 alleiniger DFB-Präsident
Dr. Zwanziger gehört seit dem Jahr 2001 dem DFB-Präsidium an. Seit dem 23. Oktober 2004 steht er an der Spitze des DFB. Zunächst gemeinsam mit Gerhard Mayer-Vorfelder, an dessen Seite er auf dem 38. DFB-Bundestag in Osnabrück als geschäftsführender Präsident gewählt wurde. Am 8. September 2006 schließlich wurde er auf dem außerordentlichen Bundestag des DFB in Frankfurt einstimmig zum alleinigen Präsidenten gewählt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.