Keine Sperre für Rachel Brown

Von am 24. September 2010 – 12.43 Uhr 7 Kommentare

Die Rote Karte, die Rachel Brown nach einer Schauspieleinlage von Ramona Bachmann im Playoff-Spiel der WM-Qualifikation gegen die Schweiz gesehen hat, wird keine Folgen haben. Der Englische Fußballverband war mit seinem Protest bei der UEFA erfolgreich. Zurückgenommen wird die Karte allerdings nicht.

„Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass die Rote Karte in Rachels Akte bleibt“, so Englands Nationaltrainerin Hope Powell, doch da Schiedsrichterentscheidungen bekanntermaßen Tatsachenentscheidungen sind, kann sie als solche nicht zurück genommen werden.

Rachel Brown bei der WM nicht gesperrt
Erfreut zeigte sich Powell dagegen über die Entscheidung der UEFA, dem Protest des Englischen Fußballverbandes stattzugeben und die Torhüterin nicht zu sperren. „Ich bin sehr glücklich, dass sie bei der Weltmeisterschaft spielen kann. Ich habe mit ihr [Rachel Brown] gesprochen. Sie ist natürlich erfreut. Es stört sie gar nicht so sehr, dass die Karte nicht zurück genommen wird – sie ist einfach nur froh, dass sie spielen kann.“

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7 Kommentare »

  • WalesGER sagt:

    🙂 wenigstens etwas …auch wenn ich glaube, dass wenn Karen Bardsley wieder fit ist, sie die Englische Nr 1 sein sollte (muss) 😀
    gibt es hierzu eigentlich schon eine offzielle UEFA Mitteilung.. ich habe noch keine gefunden, nur die Info auf der englischen FA seite!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Man hat hier ganz einfach und völlig zu recht, die Kirche im Dorf gelassen. Natürlich auch davon unbeeinflusst, welche Position und Stellung Brown im engl. Team geniesst. 😉
    Nur bin ich der Meinung, dass diese unberechtigte RK zu keinen Folgen führt, insofern suspekt ist, als dass auch die verursachende Schauspielerin keine Konsequenzen zu spüren bekommt. Oder ist da noch was am Köcheln?

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  • Karl sagt:

    Das wird fuer Bachmann keine direkten Konsequenzen haben. Es koennte hoechstens sein dass sie von manchen aufmerksamen Schiedsrichtern etwas aufmerksamer beobachtet wird . Bis jetzt sind mir diesbezueglich im Frauenfussball eigentlich nur die Brasilianerinnen negativ aufgefallen, aber Bachmann hat ja jahrelang mit Marta zusammen bei Umea gespielt, da wird sie das wohl gelernt haben. Andererseits wird Marta ja alljaehrlich zur weltfussballerin gewaehlt trotz dieses wiederlichen Verhaltens, also scheint das wohl von der FIFA zumindest toleriert zu werden. Vielleicht wird ja jetzt Bachmann aufgrund ihrer Schauspielkuenste zur Weltfussballerin des Jahres

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  • Lusankya sagt:

    Also die rote Karte wurde zwar nicht gelöscht, aber die Strafe beträgt jetzt nur noch 0 Spiele Sperre, oder wie muss ich das sehen?
    Oder ist Brown jetzt für Spiele nach der WM gesperrt?

    Und warum kann die UEFA sowas eigentlich machen? Das Ganze ist doch während eines FIFA Wettbewerbes passiert.
    Oder läuft das bei den Frauen anders als bei den Männern und die Quali (in Europa) zählt als UEFA Wettbewerb?

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  • Lusankya sagt:

    Nachtrag:
    Ok, hab mal in den Regeln nachgelesen. In der Tat werden die einzelnen Qualifikationen zur WM von den Konföderationen durchgeführt.
    Trotzdem bleibt noch der erste Teil meienr fragestellung. 😉

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  • Nora Kruse sagt:

    Da Schiedsrichterentscheidungen Tatsachenentscheidungen sind, bleibt die Rote Karte in den Geschichtsbüchern erhalten, sie kann nicht zurück genommen werden und bleibt Rachel Brown „erhalten“.

    In der Regel beträgt die Sperre nach einer Roten Karten mindestens ein Spiel. Wie beschrieben, hat der Englische Fußballverband Protest eingelegt – Brown wird nicht gesperrt.

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  • laasee sagt:

    It is a common sense decision. A nice surprise to see FIFA do common sense.

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