Lange Sperre für Kemme – Innenraumverbot für Kahlert

Von am 1. September 2010 – 10.40 Uhr 37 Kommentare

U20-Weltmeisterin Tabea Kemme von Meister 1. FFC Turbine Potsdam ist vom DFB-Sportgericht wegen einer Tätlichkeit gegen die Gegnerin nach einer zuvor an ihr begangenen sportwidrigen Handlung für vier Spiele gesperrt worden. Frankfurts Trainer Sven Kahlert kam hingegen mit einer geringeren Strafe davon.

Die 18-Jährige hatte am vergangenen Sonntag beim 2:1-Sieg des 1. FFC Turbine Potsdam gegen den 1. FFC Frankfurt einen Einwurf aus kurzer Distanz ins Gesicht von Kerstin Garefrekes geschleudert und war danach von Schiedsrichterin Miriam Dietz vom Platz gestellt worden. Kemme ist bis zum Ablauf der Sperre für alle anderen Meisterschaftsspiele ihres Vereins ebenfalls gesperrt.

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Tabea Kemme muss vier Spiele pausieren. (c) Nora Kruse, ff-archiv.de

Ein Spiel Sperre für Kahlert
Frankfurts Trainer Sven Kahlert ist es untersagt, sich beim nächsten Meisterschaftsspiel das von ihm betreuten Bundesligateam im Innenraum des Stadions aufzuhalten. Er hatte sich nach der Aktion von Kemme zu einem Schubser gegen die U20-Weltmeisterin hinreißen lassen. Beide Urteile sind rechtskräftig.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

37 Kommentare »

  • Ralf sagt:

    @djane

    Es bringt absolut nichts, sich in irgendeiner Art darüber aufzuregen oder zu ärgern; akzeptiere es halt so! 🙂

    Gegen diese Art der rhetorischen Logik – in Ermangelung der Fähigkeit zur Selbstkritik – hilft nichts!

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  • Dirk sagt:

    @Ralf und djane

    Danke, Ihr sprecht mir aus der Seele…

    selbst in Potsdam hat der Kollege seine Meinungen recht exklusiv für sich 🙂

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  • Ralf sagt:

    @Dirk

    Raffiniert! 🙂

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  • expert1 sagt:

    Jetzt reicht es, am Sonntag in Mchn geht es weiter. Bayern muß gewinnen, damit der 1.FFC und 2001 nicht zu weit weg kommen.

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  • Svensson sagt:

    11 o’clock is early. Why not later?

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  • Fee sagt:

    @expert

    Die Tabelle kennst du?

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  • Schreck sagt:

    Mir fehlt bei diesen Urteilen auch die Verhältnismäßigkeit.
    Wenn schon vier Spiele Sperre für die Spielerin(finde ich in diesem Fall völlig überzogen), dann muß auch der Trainer deutlich mehr bekommen, denn der hat weder was am Ort des Geschehens verloren, noch eine gegnerische Spielerin zu attackieren.
    Aber für meinen Geschmack hätte hier eine Sperre von je ein oder zwei Spielen ausgereicht(zumal es laut Tabea Kemme ja keine Absicht war)

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