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Schröder frohen Mutes, Gelbe Karte als Souvenir

Von am 23. August 2010 – 18.51 Uhr

Konzentrierte Favoriten, schwächelnde Aufsteiger und ein emotionaler Abschied: Womensoccer lässt noch einmal die Highlights des zweiten Spieltags in der Frauenfußball-Bundesliga Revue passieren.

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Potsdam gibt sich keine Blöße: Bernd Schröder, dem Trainer von Meister und Champions-League-Sieger 1. FFC Turbine Potsdam, stand Freude und Erleichterung nach dem souveränen 3:0-Erfolg beim FC Bayern München ins Gesicht geschrieben. Zum ersten Mal seit fünf Jahren entführte sein Team die drei Punkte aus dem Sportpark in Aschheim, in der Vergangenheit hatte man hier oft wertvolle Punkte verschenkt. Dabei ist Turbine nach dem harten Trainingsprogramm mit jeweils drei täglichen Einheiten in den vergangenen vier Wochen sicher noch nicht auf dem Höhepunkt, zumal auch die U20-Weltmeisterinnen in der Vorbereitung fehlten. Doch angetrieben von der überragenden Fatmire Bajramaj stimmte vom Fußballerischen her für den frühen Saisonzeitpunkt schon eine ganze Menge. Gelingt dem Team am kommenden Wochenende auch noch ein Heimsieg gegen den 1. FFC Frankfurt, hat Turbine ein gutes Fundament für eine weitere erfolgreiche Saison gelegt.

Pünktlich zum Spiel eingeflogen: Mirte Roelvink. (c) Nora Kruse, ff-archiv.de

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.