U20-WM: Daten und Fakten zu den Halbfinalpartien

Von am 27. Juli 2010 – 13.00 Uhr 26 Kommentare

Spätestens jetzt liegt die Favoritenbürde bei der U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft allein bei der DFB-Auswahl,  denn neben der deutschen Elf stehen drei Halbfinalneulinge in der Runde der letzten vier. Doch das sind nicht die einzigen Daten und Fakten am Rande der beiden Partien.

Wusstet ihr, dass…

…es erst die zweite U20-WM ist, bei der alle Halbfinalisten einem anderen Kontinentalverband angehören?

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…Deutschland und Südkorea bei einer U20-WM noch nie gegeneinander gespielt haben?

…die A-Nationalmannschaften Nigerias und Kolumbiens noch nie gegeneinander gespielt haben?

…es bereits Deutschlands viertes Halbfinale bei einer U20-WM ist? Einzig in Russland vor vier Jahren hat die DFB-Auswahl die Runde der letzten vier verpasst.

…Deutschland noch nie bei einer U20-WM gegen ein asiatisches Team unentschieden gespielt hat? Vier Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber.

…Südkorea dem gegenüber noch nie bei einer U20-WM unentschieden gespielt hat?

Nigeria warf die USA aus dem Turnier. (c) Hans-Wilhelm Bar

…Nigeria die erste Mannschaft ist, die es bei einer U20-WM geschafft hat, die USA vor dem Halbfinale aus dem Turnier zu werfen?

…die A-Nationalmannschaften Deutschlands und Südkoreas noch nie gegeneinander gespielt haben?

…die Partie zwischen Nigeria und Kolumbien das fünfte Duell zwischen einem CONMEBOL- und einem CAF-Vertreter bei einer U20-WM ist? Bislang endete keines unentschieden.

…Deutschland seine letzten fünf U20-WM-Spiele gewonnen hat? Den Rekord halten allerdings die USA, die zwischen 2002 und 2004 zehn Siege in Folge feiern konnten.

…der Treffer von Lee Hyung Young in der 67. Minute des diesjährigen Viertelfinals gegen Mexiko das 500. Tor in der Geschichte der U20-WM war?

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26 Kommentare »

  • expert1 sagt:

    Nora ,danke für die informationen, weiter so…………….

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  • Jarmusch sagt:

    Bin mal gespannt, ob Kolumbien den Ausfall der gelbgesperrten Lady Andrade kompensieren kann. Sie war im bisherigen Turnierverlauf schon recht auffällig. Wäre echt schade wenn Kolumbien, ähnlich wie Mexiko im Viertelfinale, recht geräuschlos das Feld räumen müsste.

    PS Ich mag diese Kolumbianerinnen, besonders die Ariza-Schwestern haben es mir angetan.

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  • pinkpanther sagt:

    Auch von mir vielen Dank für diese Infos an Nora.
    Vor allem der erste Punkt hat es mir angetan: „…es erst die zweite U20-WM ist, bei der alle Halbfinalisten einem anderen Kontinentalverband angehören?“

    Wenn ich mich richtig erinnere war das doch 2004 und Weltmeister wurde da … richtig: Deutschland! Wenn das mal kein gutes Omen ist 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Das nenne ich mal eine super Recherche, die u.G. ganz schön zeitintensiv war, Nora – ich ziehe meinen imaginären Hut im Verbund mit einer Verbeugung! 😉

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  • cremaster sagt:

    Die Eurosport werden diese Infos gerne lesen und in den Spielpausen zum Besten geben. 🙂

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  • Manne sagt:

    @Jarmusch
    Ich glaube schon, dass Kolumbien den Ausfall kompenisieren kann … oder besser – ich hoffe es 🙂

    Am besten, so schön spielen wie bisher und trotzdem erfolgreich …

    Aber nette Fakten. Danke.

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  • Max Diderot sagt:

    Ganz schön gewagt, die These, dass die Favoritenbürde ausschließlich bei der deutschen Mannschaft läge. Und vermutlich darf Frau Meinert ihre Aussage, das Team der DVR Korea sei der härteste Konkurrent im Viertelfinale gewesen, dahingehend ergänzen, dass die Südkoreanerinnen ein spielerisch fulminanteres Kaliber seien als deren Gospodinas aus dem Norden. Stellenweise war die Partie der Ying-und-Yang-Damen gegen die Konkurrenz aus Mexiko schwer beeindruckend. Und niemand sollte sich wundern, wenn es dann zur statistischen Ergänzung heißt, erstmals ist eine deutsche U20-Juniorinnen-Mannschaft im Halbfinale gegen ein Team aus Asien ausgeschieden.

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  • Ralf sagt:

    Verehrter Max Diderot,

    bitte nicht so „schwarzmalen“!

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  • Manne sagt:

    Natürlich sollte man Südkorea nicht unterschätzen, aber die Favoritenbürde werden die Unsrigen trotzdem nicht los. Ich denke auch, dass sie sich der erfolgreich stellen werden.

    @Max Diderot
    Die Gospodinas aus dem Norden waren übrigens bereits U20-Weltmeister und Vizeweltmeister, sicher nicht von Ungefähr.

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  • Flachpass sagt:

    @ Max Diderot

    Hey, da sind wir mal einer Meinung.
    Mich hat Südkorea auch beeindruckt, wesentlich mehr als den Reporter, das könnte Donnerstag spielerisch wirklich ein Highlight werden. Das Spiel ist nach lange nicht gewonnen für die DFB-Elf, ich freu mich sehr, daß hier jetzt ein Gegner antritt, der sie in allen Belangen mal richtig fordert. Da Südkorea im Gegensatz zu Nordkorea recht fair auftritt und mit ganz anderen Facetten als überhartes Foulspiel auftritt, wird die Wiederansetzung der peruanischen Schiedsrichterin wahrscheinlich kein Nachteil sein.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Max usw.
    Alles in allem eine wiederum sehr populistisch gehaltene Aneinanderreihung!Woher kenne ich bloss diese Sprache mit Gospodinas und Ying-und-Yang-Damen…

    Mit härtesten Konkurrenten meinte Frau Meinert übrigens die Gangart, und damit hatte sie eindeutig Recht! 😉

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  • Max Diderot sagt:

    „Die Gospodinas aus dem Norden waren übrigens bereits U20-Weltmeister und Vizeweltmeister, sicher nicht von Ungefähr.“ – wenn auch nicht für Alles, so doch für Vieles – in der Bibel findet sich die Antwort: Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde.
    Natürlich sind die Nordkoreanerinnen erfolgreiche Fußballerinnen. Aber deren Spielstil empfinde ich als ziemlich bieder, wenig inspirierend. Irgendwie erwecken sie in mir den Eindruck, als hätten sie ihren Zenit überschritten. Die Frauen aus Südkorea spielen eleganter, abgeklärter und (Achtung, jetzt kommt die Rolf-Töpperwien-Gedächtnisfloskel) mannschaftlich geschlossener.
    Wie gesagt, nicht nur Ole von Beust behauptet, alles hat seine Zeit, und vielleicht werden mich die deutschen Juniorinnen ja widerlegen und ihre Kontrahentinnen aus Südkorea fußballerisch sezieren

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  • Manne sagt:

    Sorry, SchenFut, meine Gospodinas sollten genau aus diesem Grund auch in Anführungszeichen erscheinen …

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Max…
    Mal so nebenbei gefragt, solltest Du nicht lieber an dem Manuskript zu Deinem Buch weiterschreiben als Deine wertvolle Zeit hier stilecht zu verpulvern?
    Oder steht die Erklärung dafür auch in der Bibel?
    Achja, stehst Du O.v.B. eigentlich sehr nahe? 😉

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  • Thorsten sagt:

    …Deutschland und Südkorea im Frauenfußball noch nie gegeneinander gespielt haben?

    Öhm, vll sollte man das umformulieren und sagen noch nie bei einer WM!?
    Oder wie erklären sich sonst die folgenden links? :confused:

    …es erst die zweite U20-WM ist, bei der alle Halbfinalisten einem anderen Kontinentalverband angehören?

    Gab´s das bei den Männern (oder auch bei den A-Frauen) überhaupt schonmal!?

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  • Thorsten sagt:

    ups, merk grad beim zweiten link is was schief gelaufen 😀
    Aber der erste funktioniert 🙂

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  • Detlef sagt:

    Es wird sicher kein Selbstläufer gegen die Südkoreanerinnen, aber unsere Mädels müssen sich auch nicht verstecken!!!
    Südkorea ist ein starkes Team, und wenn man sie spielen läßt, wie die Mexikanerinnen, dann sind sie extrem gefährlich!!!
    Da unsere Mannschaft aber ein ganz anderes Kaliber als Mexico darstellt, wage ich mal die mutige Prognose, daß den Südkoreanerinnen nicht sehr viel Ballzauberei gelingen wird!!!
    Als Mexico ein besseres Pressing aufzog, gelang den Südkoreanerinnen kaum noch etwas!!!
    Ihre Gefährlichkeit liegt wohl in ihrer Effizienz!!!
    Sie brauchen nicht viele Torchancen, ganz im Gegensatz zu unseren Mädels!!!

    Aber wir haben ja hier schon festgestellt, daß einige deutsche Spielerinnen noch „Luft nach oben“ haben!!!
    Gegen Südkorea werden die Meinert-Schützlinge wohl zum ersten mal in diesem Turnier bis an ihr Limit gehen müssen!!!
    Da ist es von Vorteil, daß sie einen Tag länger Pause hatten als die Asiatinnen!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich bin mir 100%ig sicher, dass all unsere Mädels sich das MEX-KOR-Spiel angeschaut haben (würde jeder so machen) und dann kommt noch die techn.-takt. Besprechung, durchsetzt mit Videosequenzen individuell über jede der korean. Spielerinnen.
    Seitens des WM-Org.-kommitees wird ja schliesslich auch von ausnahmslos jedem Spiel eine Video-DVD an die Mannschaftsleitung übergeben! Damit kann man gut arbeiten.
    Aber der Gegner schläft halt auch nicht…;)

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  • pinkpanther sagt:

    @Thorsten: Alle Halbfinalisten aus einem anderen Kontinentalverband gab es schon öfter:
    bei den Frauen:
    U19 Frauen – 2004 in Thailand: Deutschland, China, USA, Brasilien
    Frauen-WM – 1999 in USA: USA, China, Brasilien, Norwegen

    und bei den Herren:
    U17 Herren – 1991 in Italien: Ghana, Spanien, Argentinien, Katar
    U17 Herren – 1999 in Neuseeland: Brasilien, Australien, Ghana, USA
    U20 Herren – 1989 in Saudi Arabien: Portugal, Nigeria, Brasilien, USA
    U20 Herren – 1993 in Australien: Brasilien, Ghana, England, Australien
    U20 Herren – 1999 in Nigeria: Spanien, Japan, Mali, Uruguay
    U20 Herren – 2009 in Ägypten: Ghana, Brasilien, Ungarn, Costa Rica

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  • Nora Kruse sagt:

    @Thorsten: Danke für den Hinweis… das sollte da so auch gar nicht stehen, schließlich gab es ja kürzlich erst das Testspiel zwischen der deutschen und südkoreanischen U20-Mannschaft (bei dem ich sogar war *g*). Es geht um die A-Natios – ich hab’s verbessert.
    Aber da die Aussage, dass sie sich beide Teams bei einer U20-WM noch nie gegenüber gestanden haben, auch stimmt, hab ich es einfach noch dazu geschrieben…

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  • Max Diderot sagt:

    „Woher kenne ich bloss diese Sprache …“ – Würde ich auch gerne wissen und warte gespannt auf Antwort!
    „Oder steht die Erklärung dafür auch in der Bibel?“ – Klar, wer suchet der findet! – Lukas 11.
    „Achja, stehst Du O.v.B. eigentlich sehr nahe?“ – uh, jetzt wird dieses oberflächliche Bemühtsein aber fad – gut, dass es Smileys als Rettungsanker gibt

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Max

    Bemüht? Da verstehst Du aber was absolut falsch!
    Aber immerhin, mal ein etwas verständlicher und weniger blümeranter Beitrag, dem sicher wieder welche mit der alten Masche folgen… (ohne Smiley)

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  • Manne sagt:

    @Max:
    „Aber deren Spielstil empfinde ich als ziemlich bieder, wenig inspirierend. Irgendwie erwecken sie in mir den Eindruck, als hätten sie ihren Zenit überschritten.“

    Wohl wahr, der Spielstil war etwas einfallslos und sie haben vermutlich deshalb so hart gespielt, weil sie ansonsten vollständig unter die Räder gekommen wären, aber was meinst du damit, dass 18-20 Jährige ihren Zenit schon überschritten haben sollen? Also so schnell altern die wohl auch nicht im Norden von Korea.

    Es soll halt immer mal schlechte Turniere geben, das passiert nicht nur hier und dort, sondern auch nicht erst seit heute und gestern.

    Aber Recht hast Du natürlich, dass Südkorea in diesem Turnier den erfrischerenden Fussball spielt.

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  • Thorsten sagt:

    @pinkpanther
    Thx für die Info, ick geb zu das ick mich bei den U Mannschaften nich so auskenne wat statistik angeht, da dat mediale angebot doch eher bescheiden is 🙁

    @Nora: Nix zu danken, mir is das auch nur aufgefallen weil ich direkt bevor ick auf diese seite gekommen bin auf DFB TV war und mir da gerade den Bericht über das Testspiel angeguckt hatte 😀

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  • Thorsten sagt:

    EDIT: @Pinkpanther: Deswegen bezog sich meine Frage auch auf die A Natios 😉

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  • pinkpanther sagt:

    @Thorsten: Die genannten Frauen-Wettbewerbe und U20 der Männer vom Vorjahr hatte ich tatsächlich präsent, da ich diese Turniere intensiv verfolgt habe. Alles andere war reine Neugier – da hat mir dann Tante Wiki geholfen 😉
    Auffällig: Die extrem bunte Mischung bei den Herren in den U-Wettbewerben (ganz im Gegensatz zu den Erwachsenen) – wer da schon alles in den Top 4 war …
    Insofern wurde es Zeit, dass auch bei den Frauen die Streuung mal größer wird. Insbesondere, wenn Deutschland noch dabei ist 😉
    Wobei, ich denke bei der Frauen-WM im nächsten Jahr werden wir dann doch wieder eher die etablierten Teams ganz oben sehen.

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