1. FFC Frankfurt verpflichtet Jessica Landström

Von am 6. Juli 2010 – 12.28 Uhr 35 Kommentare

Wenige Tage nach dem Beginn der Vorbereitung auf die WM-Saison 2010/2011 hat Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt seinen Kader mit der schwedischen Nationalstürmerin Jessica Landström verstärkt.

Die Offensivspielerin wechselt vom aktuellen Meister FC Sky Blue aus der US-Profiliga WPS an den Main. Die 25-Jährige erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012.

Optimale WM-Vorbereitung
Landström erklärt: „Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre beim 1. FFC Frankfurt und damit die Möglichkeit, bei einer der Topadressen Europas in einer der besten Ligen der Welt zu spielen. Kurz vor der Weltmeisterschaft in Deutschland ist der 1. FFC Frankfurt mit seinem top besetzten Kader genau der richtige Verein, um mich zu verbessern. Ich werde mein Bestes geben, um gemeinsam mit dem Team um weitere Titel zu spielen.“

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Top-Verstärkung
FFC-Manager Siegfried Dietrich freut sich: „Jessica Landström zählt zu den Top-Offensivspielerinnen Europas und wird nach dem Weggang von Petra Wimbersky unseren hochkarätig besetzten Kader entsprechend der Wünsche unseres Trainerteams optimal verstärken.“

Erfolgsbilanz
Landström erzielte in 37 Partien für ihr Heimatland 13 Tore und nahm sowohl an den Olympischen Spielen 2008 als auch an der Europameisterschaft im Sommer 2009 teil. Mit ihrem damaligen Verein Djurgården IF wurde sie 2003 schwedischer Meister und krönte diesen Erfolg im Folgejahr noch mit dem Double bestehend aus Meisterschaft und
Pokal. Bei Linköpings FC gewann die 1,80 Meter große Offensivspielerin 2008 erneut den Pokal sowie 2009 die Meisterschaft.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

35 Kommentare »

  • expert1 sagt:

    aaaha ………..Jessica Landström, der 1.FFC lernt nicht dazu. gibt es in der region nicht genügend Talente. sollte man nicht in die nachwuchsarbeit die sponsorengelder investieren. man kauft sich eine sogenannte ( Söldertruppe)zusammen, und meint dann es wird ein selbstläufer.in der vergangenheit hat sich doch bewiesen (mit einigen ausnahmen) die einbindung der sogenannten stars klappte nicht. man hatte dann der öffentlichkeit immer ausreden wie die spielerinnen hätten zuwenig beigetragen. das muß aber vorher schon geklärt sein. ( war die vereinsführung überfordert ? ) Siehe die letzten zwei jahre, was ist dabei rausgekommen. sollte vieleicht die vereinsführung geschult werden. diese überlegung sollte man in den raum stellen. bis zum nächsten wechsel…………..

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  • laasee sagt:

    A very good addition for Frankfurt………but a big worry for the WPS. Germany should be the the premier league in the world but that requires decisive action and leadership from within German football.

    Markus questions for you……is it now time that a fully professional Buli FF was organised and developed similar to the mens Buli? Will that be more positive and better for the development of FF than the current situation?

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  • expert1 sagt:

    laasee…………………. ich möchte WOmensoccer fragen, ob nicht die deutschen und englischen texte übersetzt werden im sinne aller… oder wie wollen wir weiter verfahren………..

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  • Karl sagt:

    Fuer mich ist das egal, ich versteh beides

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  • laasee sagt:

    @expert1

    Sorry…………….aber der ball ist rund?

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  • expert1 sagt:

    Karl ich bin der Karl der Große………………egoist..! Laasee………wer an mir vorbei kommt ist selber schuld. Willi Schulz(HSV) Fußballsprache verstehen alle? englisch nicht jeder.(expert1) siehe WOMENSOCCER.

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  • Markus Juchem sagt:

    Kommentare in englischer Sprache sind auf Womensoccer ok, da wir davon ausgehen, dass die überwiegende Mehrheit unserer Leserinnen und Leser zumindest über Grundkenntnisse der englischen Sprache verfügt.

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  • expert1 sagt:

    ich bin für eine abstimmung. womensoccer sollte neutral sein und bleiben.Laasee zum beispiel kann deutsch er oder sie sollte sich sportlich verhalten Fair play. oder wie auch immer.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    In Frankreich gäb´s sowas jedenfalls nicht, aber wir verzichten allzuschnell auf ein Stück nationale Identität! Wahrscheinlich soll der Zeitraum, gelesen habe ich 2030, wo wir Deutschen dann auch englisch quatschen, vorgezogen werden.

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  • expert1 sagt:

    S…………………..FUTBOLISTA……………danke. biite um weiter stimmen womensoccer soll……………………bleiben………

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  • djane sagt:

    Gratulation an den FFC, die Dame hätte ich zwar lieber woanders gesehen, aber ich freue mich für die Frankfurter. Viel Erfolg, Jessica !

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  • bneidror sagt:

    Es sollte doch jedem selbst überlassen sein in welcher Sprache man schreibt. Nationale Identität .. Neutralität .. absurde Sichtweise. Als Nächstes wird darüber abgestimmt was man denn schreiben darf.

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  • rockpommel sagt:

    Ein Trend, auf den schon mehrfach hingewiesen wurde! Die Liga wird immer mehr zur Söldnerliga. Man betrachte die Wechsel zur Halbserie der letzten Saison und nehme die jetzigen Wechsel dazu.

    Deutschen U-Nationalspielerinnen werden in den großen Vereinen immer mehr vor dem Problem stehen, hervorragend bezahlte A-Nationalspielerinnen aus anderen Nationen vor die Nase gesetzt zu bekommen.
    Jetzt komm mir keiner mit Konkurrenzkampf! Im Zweifel spielt die „hochbezahlte Legionärin“, weil wer setzt schon sein „Geld“ auf die (Ersatz)Bank!

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  • djane sagt:

    Merkwürdig, daß das bei keinem anderen Verein groß ein Thema ist, nur wenn der FFC einkauft, wetzen immer einige ihre Messer. Zumindest habe ich keinerlei Kommentare diesbezüglich gehört, als WOB in Skandinavien, den Niederlanden und Ungarn „zugeschlagen“ hat…

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  • Ralf sagt:

    @djane

    DU solltest auch bedenken, wer die Messer wetzt. 😉

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @bneidror

    > Es sollte doch jedem selbst überlassen sein in welcher Sprache man schreibt.
    Also dann demnächst in Hindu, Hebräisch, Sorbisch etc.!
    Dann geht aber ein Aufschrei durch WOMENSOCCER.DE!
    Was hast Du übrigens gegen die nationale Identität? Jubeln, wenn die Deutschen gewinnen, aber dann hört´s schon auf? Bei mir jedenfalls nicht, denn meine Muttersprache bedeutet mir etwas, wie übrigens jedem vernünftigen Menschen.

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  • rockpommel sagt:

    djane schrieb:

    „Merkwürdig, daß das bei keinem anderen Verein groß ein Thema ist, nur wenn der FFC einkauft, wetzen immer einige ihre Messer. Zumindest habe ich keinerlei Kommentare diesbezüglich gehört, als WOB in Skandinavien, den Niederlanden und Ungarn “zugeschlagen” hat…“

    Ich kann mich da aber an eine Diskussion im FCR United-Forum erinnern. Aufhänger müßte da der Ando Wechsel gewesen sein.

    Und ich beziehe mich in meinem vorherigen Statement EINDEUTIG auf die GANZE Liga!

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  • bneidror sagt:

    Wen es glücklich macht, gern auf Hindu, Hebräisch oder Sorbisch.
    Ich frage mich was nationale Identität mit einem Blog im Internet zu tun hat. Zudem ist mir schleierhaft wo meine negative Äußerung gegen die nationale Identität niedergeschrieben ist. Ich sehe nur den Zusammenhang nicht.

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  • Ralf sagt:

    🙂 uIuIuIuIuI!

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  • laasee sagt:

    OK, versuche ich auf Deutsch…………Inka ist der beste Fussballerin in der Welt.

    Ist das besser?

    xxxxxx

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Das ist doch mal ein Anfang, laasee – nur ein Fehler! Nämlich nicht Inka ist der beste Fussballerin in der Welt, sondern Anja!

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  • Ralf sagt:

    @laasee

    I think, we don’t need a translation! 🙂

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  • dadida sagt:

    schreib ja normalerweise nicht so viel in foren u blogs, aber das thema (eigentlich offtopic) „schreib in deutsch“ interessiert mich schon. ich glaube nicht, dass es notwendig ist, jemandem vorzuschreiben, in welcher sprache er schreiben soll, wenn er seine meinung kundtut. das wäre nämlich eine einschränkung der persönlichen freiheit. wer englisch nicht lesen will oder kann, der lässt es eben. von einem verlust der deutschen identität würde ich in diesem fall ganz und gar nicht sprechen, denn immerhin hat ja der blog schon einen englischen titel, oder? und dann noch die kritik von usern die sich expert1 (ist doch englisch, oder hat er/sie/es da das „e“ nach dem t vergessen?) und schentsch…… nennen, das find ich fast schon kabarett 😉
    hoffentlich krieg ich jetzt nicht ärger, weil ich zu faul bin grossbuchstaben zu verwenden, aber da gehts mir ja wie expert(e)1 ^^

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  • Detlef sagt:

    Hier haben aber Einige das Thema total verfehlt!!!
    Hier geht es doch um Frau Landström, und bestenfalls noch um „Söldner- oder Legionärstruppen“ in der Bundesliga!!!

    So große Sorgen muß man sich da sicher noch nicht machen!!!
    Ein guter Trainer setzt auch eine teuer erworbene „Exotin“ auf die Bank, wenn die ihre Leistung nicht bringt!!!
    Bernd Schröder hat sowohl eine CHRISTIANE, eine ESSI SAINIO, und auch eine LENI LARSEN KAURIN auf die Bank verbannt, wenn er der Meinung war, dass die Leistung nicht OK war!!!
    Selbst YUKI NAGASATO spielte nur selten von Beginn an!!!
    Und hier ist Frankfurt (sorry für die klaren Worte) halt ein anderes Pflaster, da zählen Namen und Natio-Zugehörigkeiten immer noch mehr als Leistungen!!!
    Aber vielleicht bekommt Sven Kahlert ja wirklich mal mehr Freiheiten, und darf dies ab der nächsten Saison ändern!!!
    Jessica Landström ist sicher eine Verstärkung für Mainhatten!!!
    Sie zählte für mich zu den 4 besten Spielerinnen Schwedens, bei der Euro in Finnland!!!
    Ich fand sie sogar noch stärker als eine Lotta Schelin!!!
    Man darf gespannt sein, wie sich Behringer und Landström in Frankfurt zurecht finden werden!!!
    Aber am Interessantesten wird wohl die Frage sein, wer da Platz machen muß???
    Sarah Shatton ist schon freiwillig gegangen, wieder ein Stück Nachwuchshoffnung weniger am Brentanobad!!!
    Svenja Huth, für mich eine der besten Spielerinnen der Liga, hatte zuletzt auch nur „Gastauftritte“ im Kahlert-Team!!!
    Wird sie die Nächste sein, die den Verein verläßt???
    Kann Kahlert wieder eine richtige Mannschaft aus den Ex- und Neustars formen???
    Kann Frankfurt an die furiose Aufholjagd der Rückrunde anknüpfen???
    Was ist mit den Problemen in der Abwehr???
    Glaubt Sidi wirklich, daß eine Nachwuchsspielerin, die von einem Abstiegsteam kommt, diese Probleme beseitigen kann???
    Die neue Saison wird es zeigen, ob das „Frankfurter Modell“ nach zwei Jahren ohne Titel, wieder genießbare Früchte tragen wird!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Schön, Detlef, dass Du wieder auf das eigentliche Thema zurückgekommen bist, nachdem etwas unglücklichen Seitensprung auch von mir! 😉
    Ich stimme Deinen Aussagen völlig zu, da ich zumindest, was die TP-Belange anbelangt, diese Erkenntnisse auch gewonnen habe und das ähnlich an anderer Stelle so zum Ausdruck gebracht habe.
    Deine Skepsis bzgl. Hüthchen habe ich seit geraumer Zeit gleichfalls und dafür, dass sie beim 1.FFC recht stiefmütterlich behandelt wird, hat sie sich trotzdem ganz gut präsentiert und für Einsätze höheren Orts empfohlen.

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  • laasee sagt:

    @ Schenschtschina futbolista

    Anja ? ?

    You have good humour.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Now, I´m healthy and my humour too!
    I could also have asked who´s Inka but everybody has his favorite and that´s well. 🙂

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  • Kantor sagt:

    die Muttersprache Deutsch sprechen ist ein Gebot der Stunde. Insbesondere dient es zur Integration der Migranten und zur Völkerverständigung auch in der S-Bahn. Partynationalismus mit Schwarz-Rot-Gold ist nun Volkssport, hat aber mit Fußball nichts zu tun. TV-Fußball-Inzenierungen wie zum Beispiel das FIFA Fernsehen der Männer WM-Partien sind extrem nahbare Spektakel, zwanzig
    Kameras sorgen dafür, weltweit dieselben Bilder, aber alles dies hat keinen Bezug zum Spiel im Stadion, zur Wahrnehmung des realen Spieles der dortigen Zuschauer, Leute: wir sind ziemlich maschinengläubige Menschen geworden. Der Neidfaktor gehört in Deutschland zum Frauenfussball, sobald ein Spitzenclub sich international öffnet. Was ist dabei eigentlich so schlecht daran? Es dient der Völkerverständigung und Internationalität. Eine WM grundsätzlich gesehen ist eine internationale Bühne – warum nicht auch in den nationalen Ligen? Ich begrüße die Verpflichtung von Landström in Frankfurt, aber fordere euch fans auf: vernachlässigt nicht eure Muttersprache, denn eine babylonische Sprachverwirrung in unserem Land ist wenig praktikabel. Den Angloamerikanern und Briten sei gesagt: seid nicht so sprachfaul was Fremdsprachen anbetrifft und hört auf, uns Festlandseuropäer mit eurem Pitchen-Englisch-Dialekten zu nerven. Übrigens: wenn ich GB bin, spreche ich Englisch, wenn ich in F bin, spreche ich französisch, wenn ich in RU bin, spreche Russisch, und wenn ich in CH bin, spreche ich Schwytzerduitsch 🙂

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  • expert1 sagt:

    zur information an alle j.. LANDSTRÖM wird trotzdem beim 1.FFC spielen dies teilte die PRESSE in FFM mit.

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  • Detlef sagt:

    Schenschtschina Futbolista schrieb;“Deine Skepsis bzgl. Hüthchen habe ich seit geraumer Zeit gleichfalls und dafür, dass sie beim 1.FFC recht stiefmütterlich behandelt wird, hat sie sich trotzdem ganz gut präsentiert und für Einsätze höheren Orts empfohlen.“
    Ich wünsche Svenja, daß sie eine starke WM spielt, und sich damit vielleicht auch in den Blickwinkel von Frau Bundestrainerin rückt!!!
    Nur als A-Nationalspielerin kann sie sich langfristig in Frankfurt einen Stammplatz erkämpfen!!!

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  • rockpommel sagt:

    Detlef, vielleicht einfach mal die Kirche im Dorf lassen!!!

    Da gibt es weißgott bessere Spielerinnen!

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  • expert1 sagt:

    Detlef und rockpo…………. ihr habt ein bischen recht. HÜTHCHEN BRAUCHT EINEN tRAINERINN DIE IHR DIE FEHLER AUFZEICHNET. BEI DEN LETZTEN LÄNDERSPIELEN MACHTE SIE NACH VORNE VIELE FEHLER ABER DIESE EINE SACHE DER trAINER, IHR AUFZEIGEN WIE ES RICHTIG ZUMACHEN IST………………..

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  • Luisa sagt:

    Vom Spielerwechsel zur Muttersprache.

    Fakt ist, die Vereine geben zuviel Geld aus, um einen „topbesetzten Kader“ aufzustellen, obwohl man dieses ohne Frage in den Nachwuchs investieren sollte.

    J. Landström hin oder her, das Geld wird am falschen Ende gekürzt.

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  • Rainer sagt:

    Ich finde, dass man Jessica Landström und Lotta Schelin nicht vergleichen kann. Zwar sind beide sehr gross gewachsen, aber während Schelin eine spielende Stürmerin ist, ist Landström eher eine „Brecherin“ und Kämpferin mit grosser Athletik, die sich mit ihrer Kraft in jeden Zweikampf wirft. Persönlich würde ich Lotta Schelin als eleganten Spielertyp jederzeit vorziehen. Ich hoffe, dass sie bald Lyon verlässt und den richtigenh Verein findet.

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  • expert1 sagt:

    in einen französischen Block wird gemunkelt sie wolle in die FB. die stärkste LIGA der WELT lt. Lotta Schelin. Ich würde mich freuen.

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