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U20 überzeugt gegen die USA

Von am 14. Juni 2010 – 6.46 Uhr

Die deutsche U20-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaft im Juli gewonnen. Die DFB-Auswahl siegte in Herford mit 3:1 gegen die Vereinigten Staaten, obwohl sich der Beginn der Partie schwierig gestaltete.

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„Wir haben uns schwer getan, ins Spiel zu kommen“, so Bundestrainerin Maren Meinert. Ihr Team wurde in den ersten Minuten von den US-Amerikanerinnen in die eigene Hälfte gedrängt. „Wir haben nicht in die Zweikämpfe gefunden“, so Meinert weiter.

Doppelschlag bringt Selbstbewusstsein
Dennoch gelang der deutschen Elf in der zwölften Minute ein frühes Tor. Nach Vorarbeit von Selina Wagner vollendete Alexandra Popp zum 1:0. Gerade einmal fünf Minuten später schloss Spielführerin Stefanie Mirlach einen Freistoß von Dzsenifer Marozsán zum 2:0 ab. „Wir wussten, dass es ein umkämpftes Spiel werden würde“, so US-Nationaltrainerin Jill Ellis. Ihre Mannschaft kam durch Sydney Leroux nach 23 Minuten zum Anschlusstreffer, doch insbesondere in der zweiten Halbzeit boten die Gastgeberinnen vor 1.611 Zuschauern im Ludwig-Jahn-Stadion eine überzeugende Leistung.

Dzsenifer Marozsán baut Führung aus
In der zweiten Hälfte waren gerade vier Minuten gespielt, da erzielte Marozsán aus der Distanz auch schon das 3:1. Es war zwar das letzte Tor des Spiels, dennoch zeigte sich Meinert gerade mit der Folgezeit zufrieden. Die Fußballlehrerin wechselte achtmal, doch das Team harmonierte. Neben der Tatsache, dass man die Amerikanerinnen besiegt habe, was vor allem Selbstbewusstsein bringe, sei dies eine ihrer zwei wichtigsten Erkenntnisse des Spiels gewesen. „Egal, wie wir gewechselt haben, es hat keinen Bruch im Spiel gegeben.“

Es gibt noch Luft nach oben
Trotz der guten Leistung ist das Spiel der Deutschen aber weiter verbesserungswürdig. Luft nach oben sehe Meinert vor allem im Zweikampf- und Abwehrverhalten. Ihre US-Kollegin sah in der Niederlage vor allem einen Lerneffekt. „Wir wollten unbedingt in Deutschland spielen, um ein Gefühl für das Land zu bekommen“, so Ellis im Hinblick auf die WM, bei der ihre Mannschaft weiterhin zum engsten Favoritenkreis gezählt werden muss. „Wir haben eine Menge gelernt.“

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