Turid Knaak und Valeria Kleiner in den Top Ten

Von am 8. Juni 2010 – 16.23 Uhr 10 Kommentare

Schon traditionell pickt die UEFA-Website UEFA.com bei jedem Turnier die Top Ten heraus. So auch diesmal bei der gerade zu Ende gegangenen Endrunde der U19-Frauenfußball-EM in Mazedonien. Und erfreulicherweise finden sich unter den zehn Auserwählten auch zwei deutsche Nationalspielerinnen.

Obwohl die DFB-Elf im Halbfinale gegen den späteren Sieger Frankreich nach Elfmeterschießen ausschied, fand sowohl Stürmerin und EM-Torschützenkönigin Turid Knaak vom FCR 2001 Duisburg Aufnahme wie auch Abwehrspielerin Valeria Kleiner von Frauenfußball-Bundesliga Absteiger SC Freiburg, die zukünftig ihre Stiefel für den 1. FFC Frankfurt schnüren wird.

Lobeshymnen
In der Begründung heißt es zu Knaak, dass sie „sehr stark und zielstrebig“ auf der rechten Außenbahn agiert habe und bereits in jungen Jahren eine feste Größe beim FCR 2001 Duisburg sei. Über Kleiner schreibt UEFA.com, sie sei „selbstsicher, ruhig und dominant bei hohen Bällen“ aufgetreten und habe „immer wieder ihre Klasse als Innenverteidigerin“ unter Beweis gestellt. Sie habe ein „exzellentes Turnier“ gespielt, auch wenn sie im Elfmeterschießen ihren Elfmeter verschossen hatte.

Ausgewogene Mischung
Neben den beiden deutschen Spielerinnen stellen auch Europameister Frankreich (Laetitia Philippe, Kelly Gadea), Finalist England (Gill Flaherty, Toni Duggan) und die Niederlande (Carmen Manduapessij, Lieke Martens) zwei Spielerinnen. Natasa Andonova von Gastgeber Mazedonien und Rebecca Dempster aus Schottland komplettieren die Top Ten.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • expert 1 sagt:

    knaak und kleiner werden die vereine wechseln, die spielervermittler müssen auch leben, nur durch wechselspiele wird verdient. was werden die spielerinnen haben ???? Es sollten sich die eltern mal gedanken machen, was dabei rumkommt. besonders in westen ist es besonders auffällig, da gehen 2 spielerinnen von D nach L, einige tage später wieder eine von L nach D, dann von K nach N usw. In den USA wird dies schon lange gemacht. Es bwerben sich in der Profiliga Mannschaften, wenn das Geld für eine saison da ist, Dann werden die Mannschaften zusammen gestellt, die Saison wird, dann gespielt, im nächsten jahr wenn kein geld verhanden ist, setzt man halt mal eine saison aus. WOLLEN WIR DAS……………. Die SPONSOREN werden in deutschland diese spielchen bald in den kleinen städten, mit vielen wechseln, nicht mitmachen. dann haben wir die breite im frauenfussbal kabutt. Die vereinsführungen müssen beser überwacht werden. der DFB sollte die vereinsführung zertifizzieren, zum wohle der spielerinnen……….

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  • rockpommel sagt:

    Was will „expert 1“ uns sagen?

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  • djane sagt:

    …mit dem Papst in Wuppertal eine Herrenboutique….. oder so 😉

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  • Ulf sagt:

    Meines Wissens hat Fräulein Knaak beim FCR einen bis 2012 gültigen Vertrag, aber vielleicht weiß der Kryptiker ja mehr.

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  • Ralf sagt:

    🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich finde das es für beide Spielerinnen eine gerade zur rechten Zeit kommende Bestätigung Ihrer offensichtlichen Qualitäten durch eine höhere Instanz ist, die hoffentlich etwas Balsam in die Wunden ist, die der eigene Verein u.U. nicht so pflegt. Zumindest bei der knackigen Turid habe ich so das unbestätige Gefühl, dass MVT ihr zu wenig Entfaltungsspielraum beim FCR läßt…

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  • jeanwood sagt:

    Vielleicht darf man mal ganz dezent darauf hinweisen, dass Turid K. in diesem Sommer ihr Abitur baut ( ich glaube die mündlichen Prüfungen stehen noch an ) und damit in der letzten Saison auch schulisch sehr eingespannt war. MVT hat das Problem, sehr erfahrene Spitzenspielerinnen zu haben. Die jungen müssen sich daher noch intensiver empfehlen, bevor sie Stammspielerinnen werden. Aber MVT bashing ist im Augenblick in. BS von Potsdam kommt mit solchen erfahrenen Spielerinnen überhaupt nicht klar oder setzt sich solchen Problemen nicht aus. Das wird bejubelt als Methode, keine Superstars zuzulassen. Dabei geht es eigentlich nur darum, dass BS der Gott ist und niemand anders neben sich duldet. Junge Spielerinnen lassen sich eher was sagen, als erfahrene erfolgreiche.
    Und ob TK den Verein verlässt, ist auch nicht ausgemacht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @jeanwood
    Dein Kommentar paßt nicht so recht, denn was Du u.a. zu BS schreibst, ist Obersülze mit Senf. Potsdam ist generell dafür bekannt, immer einen guten Nachwuchskader zu besitzen – siehe U17-Finale kommenden Sonntag.
    Und wieso ist es ein Problem, sehr erfahrene Spitzenspielerinnen zu haben? Das ist doch echt Klasse und Wunschtraum eines jeden Trainers!

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  • sarah sagt:

    Turid hat von 22 BL Spielen 19 gemacht! Was soll das Thema?
    Duisburg fördert keine Talente, lach mich kaputt. Luisa Wensing hat ab Oktober immer gespielt. Turid muss sich gegen Oster durchsetzen, nicht mehr und nicht weniger! Duisburg ist nicht Essen, sondern hat 10 Internationale, das ist es nun mal schwerer. Also DURCHBEISSEN und nicht immer gleich weinen!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mal so nebenbei:
    Was sagen 19 BL-Spiele aus, wenn die Geamteinsatzzeit u.U. nicht die 2h-Marke übersteigt?
    Ausserdem hat keiner eine derartige zum Kaputtlachen geeignete Aussage getätigt! Aber so schlimm kann es auch wieder nicht gewesen sein, denn immerhin konntest Du noch 7 Sätze in Folge schreiben…

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