Frankreich gewinnt U19-EM
Die französische U19-Nationalmannschaft hat zum zweiten Mal nach 2003 die Europameisterschaft gewonnen. Die „Bleuettes“ setzten sich im Finale mit 2:1 gegen Titelverteidiger England durch.
Die Engländerinnen waren nach 25 Minuten durch Jessica Holbrook mit 0:1 in Führung gegangen. Doch Frankreich ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen, keine fünf Minuten später glich Rose Lavaud aus.
Pauline Crammer sorgt für Entscheidung
Für die Französinnen traf Pauline Crammer nach 55 Minuten zum entscheidenden 2:1. Die „Équipe Tricolore“ zählt seit Jahren bei Großereignissen stets zum Favoritenkreis, bislang war der Titel bei der U19-EM 2003 allerdings der einzige Turniersieg. Im Halbfinale hatte Frankreich die Deutschen aus dem Turnier geworfen. Nach 120 gespielten Minuten hatte es noch immer 1:1 gestanden, erst das Elfmeterschießen sorgte für die Entscheidung zugunsten Frankreichs.
Für England war es die dritte Finalteilnahme bei großen Turnieren in Folge. Im vergangenen Jahr hatten die „Three Lions“ die U19-Europameisterschaft gewonnen, im September zog die A-Nationalmannschaft in Finnland ins Endspiel ein. Das Erreichen des Finales bei dieser EM führte, wie bei Frankreich, über das Elfmeterschießen – im Halbfinale gewannen die Engländerinnen gegen die Niederlande.






Letztlich ist die deutsche Auswahl somit nur denkbar knapp am Europameister gescheitert
Erfreulich aus deutscher Sicht ist zumindest ein Blick in die Statistiken:
http://de.uefa.com/womensunder19/statistics/index.html
..nicht nur, das im Spiel gegen unsere U19 ein Rückstand aufgeholt, sondern auch noch das Gesamtergebnis gedreht wurde!
Im Finale ging auch der Führungstreffer der Engländerinnen voraus, bevor man allerdings in 90 min. den Sieg mit zwei weiteren Torschützinnen als im Deutschlandsspiel sicherstellte.
Fakten, die für die Moral und Qualität der Bleurettes sprechen, daher meinen Glückwunsch!
Sorry, die Bleurettes haben gg. unsere U19 mit 1:0 geführt und mußten den Ausgleich hinnehmen.
O.k., rockpommel, trotzdem ziehe ich weder mein Kompliment, noch meinen Glückwunsch zurück!
… und Österreich spielte in der 2. Qualirunde unentschieden gegen Frankreich. Und das mit einem 94er, drei 93er und drei 92 Jahrgängen in der Startformation.
Hört sich gut an – aus heutiger Sicht!