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Champions League: Potsdam im Finale gegen Lyon

Von am 28. April 2010 – 22.56 Uhr

Im Finale der UEFA Women’s Champions League wird der deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam am 20. Mai in Getafe südlich von Madrid auf Olympique Lyonnais treffen.

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Nach dem 3:2-Sieg im Hinspiel reichte den Französinnen im um zehn Tage verschobenen Rückspiel bei Umeå IK ein 0:0, um anders als ihre männlichen Vereinskollegen den Einzug ins Endspiel perfekt zu machen.

Pettersson-Verletzung dämpft Umeå-Hoffnung
Von Beginn an bestimmten die Gäste von Trainer Farid Benstiti das Geschehen, die Schweizer Nationalspielerin Lara Dickenmann ließ nach Vorarbeit von Ingvild Stensland die beste Torchance der ersten Halbzeit aus, als sie allein vor Umeå-Torhüterin Caroline Jönsson den Ball nicht richtig traf (41.). Die Gastgeberinnen mussten bereits früh wegen einer Knöchelverletzung das Ausscheiden von Stürmerin Hanna Pettersson beklagen (20.), die im Hinspiel noch zwei Treffer erzielt hatte.

Drückende Überlegenheit
Auch in der zweiten Halbzeit drückten die Französinnen auf das Tempo, ohne jedoch den Ball bei ihren zahlreichen Angriffsversuchen im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Amandine Henry, Shirley Cruz und erneut Dickenmann (65.) ließen beste Gelegenheiten aus, Jönsson zeigte mehrfach ihr ganzes Können. Von den Schwedinnen ging über die gesamte Spielzeit zu wenig Gefahr aus, um den einen nötigen Treffer zu erzielen, der den Aufstieg ins Finale bedeutet hätte, auch wenn sie in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne warfen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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