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Weiter Spannung an beiden Tabellenenden

Von am 19. April 2010 – 16.14 Uhr

Auch wenn am Wochenende das Halbfinalrückspiel in der Champions League zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem FCR 2001 Duisburg das Frauenfußballgeschehen überschattete, rollte in der Bundesliga der Ball. Dabei kam allerdings wenig Bewegung in die Tabelle, denn die Tabellennachbarn punkteten oder verloren im Gleichschritt. In Lauerstellung bleibt der 1. FFC Frankfurt.

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Die Hessinnen feierten einen 3:0-Auswärtserfolg beim FF USV Jena. Mit den drei Punkten zieht der FFC nun mit dem FCR 2001 Duisburg gleich – die Duisburgerinnen haben allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand. Beim FFC zeigte sich Trainer Sven Kahlert mit dem Punktgewinn zufrieden, haderte jedoch mit der Chancenauswertung seiner Schützlinge, denn der Kampf um die Vizemeisterschaft könnte eine richtig enge Kiste werden: „Wir hätten gern noch mehr Tore gemacht, um den Torerückstand gegen Duisburg im Falle einer Punktgleichheit noch aufzuholen.“

Abstiegszone bleibt unverändert
Keine Bewegung gab es am unteren Ende der Tabelle. Sowohl Schlusslicht TeBe Berlin als der SC Freiburg und der 1. FC Saarbrücken traten auswärts an und verloren. Die höchste Niederlage kassierten die Hauptstädterinnen, die beim VfL Wolfsburg eine 0:3-Klatsche erlitten. Damit geht die Erfolgsserie der Niedersächsinnen weiter – bereits seit fünf Spielen sind die „Wölfinnen“ ungeschlagen.

Wesentlich knapper fiel die Niederlage des 1. FC Saarbrücken aus, mit nur 0:1 unterlag der Aufsteiger beim Hamburger SV. Lange Zeit hatte es nach einem Punktgewinn der Saarländerinnen ausgesehen, erst fünf Minuten vor Schluss erzielte Imke Wübbenhorst das Siegtor für die Hanseatinnen. Durch den Sieg kann der HSV zwar keinen Platz in der Tabelle gut machen, festigt aber den siebten Tabellenrang mit nun vier Punkten Vorsprung vor dem FF USV Jena.

Der FC Bayern München baute seine Heimbilanz in der Rückrunde auf vier Siege in vier Spielen aus. Gegen den SC Freiburg gab es ein knappes 2:1. Für den SC sei im Spiel mehr drin gewesen, so Gäste-Trainer Ede Beck, „genug Chancen hatten wir.“ Der FCB ging nach einer halben Stunde durch Isabell Bachor in Führung, noch vor der Halbzeit glich der SC in Person von Michelle Wenino aus. „In der zweiten Halbzeit konnten wir uns steigern“, so Bayern-Trainer Günther Wörle, „Unser dann besseres Offensivspiel gab den Ausschlag für unseren 2:1 Sieg.

Torloses Spiel in Essen
Von großem Druck auf seine Mannschaft hatte Essens Trainer Ralf Agolli in der vergangenen Woche nach der Niederlage beim 1. FFC Frankfurt gesprochen, denn gegen den SC 07 Bad Neuenahr müssten dringend Punkte her. Am Ende war es ein Zähler, den die SG Essen-Schönebeck verbuchen konnte, die Partie gegen die Kurstädterinnen endete 0:0. Ein solches Spiel hilft im Abstiegskampf meistens nicht, doch durch die Niederlagen der Konkurrenz kann die SGS mit diesem Punktgewinn den Abstand auf Saarbrücken immerhin auf zwei Zähler ausbauen, auf den SC Freiburg beträgt der Vorsprung nun drei Punkte. Angesichts der noch kommenden drei Spieltage bleibt der Kampf um den Klassenverbleib allerdings weiter spannend.

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