Die Turbinen fahren nach Madrid

Von am 18. April 2010 – 16.45 Uhr 30 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale der Champions League erreicht. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel des rein deutschen Halbfinales gegen den FCR 2001 Duisburg siegte der Titelträger von 2005 in einem packenden Rückspiel erst nach Elfmeterschießen.

Für die Potsdamerinnen war es eine gelungene Revanche, nachdem man zuvor zweimal in Folge knapp gegen den FCR verloren hatte. Dessen Trainerin ließ ihre Mannschaft in Potsdam leicht verändert auflaufen. Neuzugang Kozue Ando übernahm Inka Grings‘ Position als Mittelstürmerin, Grings rückte dafür auf den rechten Flügel. Die normalerweise dort spielende Jennifer Oster nahm zunächst auf der Bank Platz.

Torlose erste Halbzeit
„Unser Ziel muss es jetzt sein, mindestens ein Tor zu schießen – und zwar möglichst schnell“, so Voss-Tecklenburg vor der Begegnung. Aus diesem Vorhaben wurde jedoch nichts, die Mannschaften schienen sich zunächst eher zu belauern. Die Potsdamerinnen mussten kommen, wirkten auf dem Feld bemüht, doch die Duisburger Defensive stand sicher und konnte entschärfen, was das Potsdamer Sturmduo Anja Mittag und Fatmire Bajramaj auf das Tor brachte.

Anzeige

Die Potsdamerinnen fanden mit der Zeit besser ins Spiel. Nach 15 Minuten hatte Bajramaj nach Vorarbeit von Nadine Keßler und Viola Odebrecht die Führung für die „Turbinen“ auf dem Fuß, doch Annike Krahn konnte ihrer Nationalmannschaftskollegin den Ball ablaufen und klären. Die wirklich zwingende Torchancen blieben in der Folge allerdings aus, die Begegnung spielte sich in erster Linie im Mittelfeld ab, und so ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause.

Kemme köpft Potsdam in die Verlängerung

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Potsdams Trainer Bernd Schröder Yuki Nagasato für Jessica Wich ein, bedeutungsvoller war jedoch der zweite Wechsel eine Viertelstunde später. Schröder schickte Tabea Kemme für Corinna Schröder auf den Platz – nur eine Minute später köpfte sie nach einer Ecke von Bajramaj das 1:0 für die Gastgeberinnen. Die Partie begann quasi wieder bei Null.

Die Duisburgerinnen schienen nach dem Gegentreffer etwas verunsichert, Potsdam übernahm mehr und mehr das Kommando. Für einen weiteren Treffer sollte es jedoch nicht reichen, und so bekamen die 4.522 Zuschauer nach 90 packenden Minuten auch noch eine Verlängerung geboten.

Entscheidung erst im Elfmeterschießen
Obwohl Turbine in der Verlängerung die aktivere Mannschaft war und die Gäste zunehmend in die eigene Hälfte drängte, gelang auch in den dreißig Zusatzminuten kein weiteres Tor – die Entscheidung wurde auf das Elfmeterschießen vertagt, in dem die Potsdamerinnen das bessere Ende für sich hatten:
1:0 Zietz
Grings verschießt
2:0 Mittag
Bresonik verschießt
3:0 Peter
3:1 Wermelt
Bajramaj verschießt
Ioannidou verschießt

Das Endspiel der Champions League findet am 20. Mai in Madrid statt. Potsdams Gegner steht noch nicht fest, da das Rückspiel des zweiten Halbfinals zwischen Umeå IK und Olympique Lyonnais wegen der großräumigen Sperrung des europäischen Luftraums verschoben werden musste. Im Hinspiel siegte Lyon mit 3:2.

Tags: ,

Sie haben eine Frage zum Beitrag? Dann kontaktieren Sie mich doch per Mail! Oder folgen Sie uns einfach via RSS, Facebook oder Twitter!

30 Kommentare »

  • eisbär sagt:

    Auch wenn ich es dem FCR gegönnt habe, Gratulation an Potsdam! Sie waren über beide Spiele gesehen das etwas bessere Team. Ich wünsche Turbine viel Glück fürs Finale, gegen wen auch immer sie spielen werden.

    (0)
  • michael sagt:

    Gratulation für Potsdam, der Finaleinzug ist wohl verdient. Turbine war in beiden Spielen die etwas aktivere Mannschaft. Duisburg sicherte sich zweimal den Sieg über eine sattelfeste Abwehr, vorne läuft aber zu wenig. Den Verlust von Bajramaj hat man im Westen offensichtlich noch nicht ausgeglichen.

    (0)
  • rockpommel sagt:

    Hat wohl eher was mit „Nibelungentreue“ zu der einen oder anderen Spielerin zu tun! Man schaue einfach einmal, wer den entscheidenden Treffer für Potse erzielt hat. 😉

    (0)
  • rockpommel sagt:

    Hat wohl eher was mit „Nibelungentreue“ zu der einen oder anderen Spielerin zu tun! Man schaue einfach einmal, wer den entscheidenden Treffer für Potse erzielt hat. 😉

    Glückwunsch nach Potsdam!

    (0)
  • Ralf sagt:

    „?“
    Eine sehr gewagte Umdeutung! 🙂

    Waren halt ‚heute‘ das nervenstärkere Team, die Turbinen!
    Mal sehen, gegen wen es in Madrid geht!

    (0)
  • Ralf sagt:

    … und, die LÖWINNEN werden das intern schon ohne ‚geistreiche‘ Kommentare von Außen besprechen und entsprechend verarbeiten, was da heute in Babelsberg passiert ist!

    (0)
  • horst sagt:

    Eigentlich sollte es eher heißen „Sarholz hält“ als Spielerin x verschießt. Mit 17 Jahren 3 bzw. ja eigentlich 4 Elfmeter (nachdem der Bresonik Elfer wiederholt werden musste) zu halten, ist eine klasse Leistung!
    Allerdings hätten die Turbinen den Sack auch schon viel früher zu machen können. Glückwunsch nach Potsdam und alles Gute für Madrid!

    (0)
  • laasee sagt:

    Congratulations Turbine……………grrrrrrrrrrrrrr.

    A happier day for FCR in Koln.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wenn´s nicht so geendet hätte, hätte ich das ganz schwer kompensieren können! Felix´ Nervenstärke und eine sehr passable Leistung für eine 17-jährige rundeten ein kämperisches, mannschaftlich geschlossenes Auftreten der gesamten Turbinenmannschaft ab – Glückwunsch bis hierhin und viel Glück für´s Finale!!!

    (0)
  • Jarmusch sagt:

    Das Elfmeterschießen war doch eine Farce!
    Bei jedem der 5 Elfmeter (inklusive Bresoniks Wiederholung) von Duisburg hat Sarholz vor dem Schuss sichtbar zu früh den Schritt nach vorne gemacht. Und wenn die ungarische Schiedsrichterin schon den Elfmeter von Bresonik wiederholen lässt, Sarholz bei eben dieser Wiederholung wieder wild (und zu früh) nach vorne springt, dann muss sie das doch zwingend neuerlich ahnden.
    Also entweder legt sie die Regel konsequent aus, oder sie drückt in ALLEN Fällen ein Auge zu. – So wie sie’s gemacht hat, nämlich 1x auf Wiederholung entscheiden und 4x so tun als ob alles regelkonform war, das ist CL-unwürdig.
    Unwürdig war allerdings auch der letzte Elfmeter für Duisburg von Ioannidou. Selten habe ich einen schlechter geschossenen Elfer gesehen.

    (0)
  • Mini sagt:

    völlig verdienter sieg für potsdam..!!!!

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ausnahmslos alle Elfmeter waren kritikwürdig, das Verhalten von Felix zähle ich bei aller Liebe nicht dazu! Und das ihr jetzt in die Schuhe schieben zu wollen, ist ungerecht.

    (0)
  • Jarmusch sagt:

    @Schenschtschina Futbolista
    Ich habe vornehmlich nicht Sarholz kritisiert, sondern die ungarische Schiedsrichterin ob ihrer inkonsequenten Regelauslegung.

    (0)
  • Marcel sagt:

    Zu den Elfmetern kann man nur sagen das unsere Natio hoffentlich nie in die Verlegenheit eines Elfmeterschiessens kommt 🙂

    Allerdings der von Babs war richtig gut also es gibt noch Hoffnung 😉

    Aber genug rumgemäkelt Glückwunsch an Turbine verdienter Einzug ins Finale

    (0)
  • spoonman sagt:

    Mal was ganz anderes: Hab gerade gesehen, dass Norwegen in der kommenden Saison nur mit einem Team in der CL vertreten ist. In der UEFA-Fünfjahreswertung hat Island die Norwegerinnen von Platz 8 verdrängt:

    01. GER 74,000
    02. SWE 67,500
    03. FRA 49,000
    04. RUS 48,000
    05. ENG 48,000
    06. DEN 32,000
    07. ITA 28,500
    08. ISL 28,000
    ——————
    9. NOR 27,000
    10. ESP 19,500
    11. NED 18,000
    12. BLR 18,000
    :
    :

    http://www.uefa.com/MultimediaFiles/Download/competitions/WomenCup/89/50/90/895090_DOWNLOAD.pdf
    http://www.uefa.com/MultimediaFiles/Download/competitions/WomenCup/89/50/89/895089_DOWNLOAD.pdf

    (0)
  • Dirk sagt:

    Hallo Jarmusch,

    ganz ehrlich, ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern, jemals einen Elfmeter gesehen zu haben, bei dem der Torwart sich nicht zu früh bewegt hat. Übrigens, das ist in den allermeisten Fällen ein Vorteil für den Schützen, wenn er denn cool und clever ist, denn man sieht ja wohin sich der Torwart bewegt und nimmt gaaaanz einfach die andere Ecke 🙂

    Aber dazu sollte man schon cool und erfahren genug sein…

    Aber jetzt hier noch ein Haar in der Suppe zu suchen, ist einfach nur ganz arm…

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Marcel
    Wie ich schon oben schrieb, waren alle Elfmeterschüsse kritikwürdig, einschliesslich dem von Babs, obgleich er noch der beste von allen war!
    Weshalb das so ist? Ganz einfach, der Schuß wurde halbhoch getreten, was einer erfolgreichen Torfrauparade sehr entgegenkommt. Daher ist ein flachgetretener oder in den Winkel geschossener Ball in jedem Fall sicherer + vorzuziehen! Natürlich zzgl. der notwendigen Schärfe.

    @Jarmusch
    Meine Aussage sollte eigentlich überwiegend aus der kritischen Einschätzung der Elfmeterausführungen basieren und auf der Gesamtleistung von Felix in diesem CL-HF.
    Unabhängig davon, dass die Schützinnen es Felix leicht gemacht haben, die Bälle zu halten, ist ihr Verhalten nicht so krass in meinen Augen, als dass man jeden Elfmeter hätte wiederholen müssen/sollen. In der Nachbereitung und Fehleranalyse zum Spiel wird auch MVT sicher andere Gründe für das Ausscheiden finden und anführen, nämlich z.B. das es dem FCR nicht möglich gemacht wurde, im Hinspiel ein Torepolster herauszuschiessen!

    (0)
  • Mini sagt:

    @Jarmusch

    Ich finds vor allem lustig,weil niemand von den Spielerin und Experten auch nur ansatzweise irgendwas dazu meinte..
    Ganz groß.Einfach mal die Niederlage des FCRs hinnehmen.

    Turbine wusste welche Spiele am wichtigsten waren und die haben sie eben gewonnen (Meisterschaft+CL).

    (0)
  • uwe sagt:

    @Mini
    Glaub mir Turbine wollte auch den DFB Pokal gewinnen.

    (0)
  • laasee sagt:

    @Mini

    I fully accept the victory of Turbine and hope for your success in Getafe. Congratulations and best wishes.

    Duisburg players should learn from the Turbine team ethos and remember that team unity is more important than personal ego.

    Enjoy Getafe and win well.

    (0)
  • Mini sagt:

    @laasee..

    danke. 😉
    und…der FCR hat Köln..wir haben Madrid.

    Viel Glück für dein Team 🙂

    (0)
  • Camel sagt:

    @Dirk

    Es geht hier um eine Regelauslegung die angwendet werden muss, sofern sie exestiert.
    Besagte Torwärtin war bei 2 Schüssen nahezu bereits auf der gewünschten Position, bevor der Schuss überhaupt getreten wurde.

    Vergleich dieses Phänomen doch einfach mit einem Lauf auf kurze Distanz. Warum glaubst du, dass hier so erpicht auf einen gleichzeitigen Start geachtet wird ?

    Nicht nur weil es in den Regeln steht (und man sich erdreistet diese anzuwenden) sondern weil es der Fairness dient. Desweiteren sind die Regeln auch schlicht dafür da, um jede Diskussion im Keim zu ersticken und schlicht die Sportlichkeit in den Forderung zu stellen.

    Arm ist es also, wenn man glaubt, dass ein sportlicher Wettkampf ohne strikte Regelauslegung noch eine Bedeutung hätte …

    (0)
  • Dirk sagt:

    Wenn der Torwart schon an der besagten Posotion ist, BEVOR ich schiesse, dann nehme ich die dann völlig freie Ecke 🙂

    Aber vielleicht waren die Schützinnen der FCR – Elfmeter ja im Vergleich zur Torfrau von Turbine nicht erfahren genug…

    (0)
  • sarah sagt:

    Ihr habt wahrscheinlich alle schon mal in einen CL Halbfinale Elfmeter geschossen und wißt wie es geht! Vielleicht war es auch Nervensache und der FCR war durch das 0 zu 1im Nachteil

    (0)
  • Jarmusch sagt:

    @Dirk
    @Mini

    Sagt mal, lest ihr euch die Beiträge überhaupt richtig durch, die ihr kommentiert?

    Es ging mir um die inkonsequente Regelauslegung der Schiedsrichterin. Den ersten Elfmeter von Bresonik lässt sie wiederholen, gut. Der zweite Elfer von Bresonik: Wieder macht Sarholz zu früh den Schritt nach vorne und plötzlich ist alles gut!?? Das ist mein Kritikpunkt.
    Entweder ALLE Elfer sind ihrer Meinung nach i.O., oder sie muss konsequent der Regel folgen. Aber dazu fehlte ihr offenbar der Mut.
    Hätte die Schiedsrichterin keinen Elfmeter wiederholen lassen, hätte ich überhaupt gar nichts gesagt.
    Und ganz nebenbei. Wenn der Torwart zu früh einen Schritt nach vorne macht, dann ist das in meinen Augen ganz sicher kein Vorteil für den Schützen, sondern eine Irritation. Wenn sie auf der Linie frühzeitig in eine Ecke springt, dann ja. Aber das hat Sarholz ja nicht gemacht.

    Und, liebe Mini, „ob niemand von den Spielerinnen und Experten auch nur ansatzweise irgendwas dazu meinte“ (wie Du oben geschrieben hast), hat doch keinen Einfluss auf meine ureigene
    Meinung.

    Übrigens bin ich kein Fan einer Mannschaft, denn das hat was von fanatisch. Und das will ich sicher nicht sein. Ich verstehe mich allenfalls als Sympathisant des Frauenfußballs allgemein. Darüberhinaus gilt mein besonderes Augenmerk den Mannschaften die in meinem geographischen Einzugsgebiet liegen. Und das sind in den beiden ersten Ligen nun mal vornehmlich Duisburg und Leverkusen.
    Was mich aber nie daran hindern würde bzw. gehindert hat diese Mannschaften und ihre handelnden Personen auch zu kritisieren (So geschehen z.B. als Duisburg im Saisonendspurt 08/09 zum Auswärtsspiel in München mit einer Reservemannschaft antreten wollte).

    (0)
  • laasee sagt:

    Everyone who is getting excited about the penalty shootout forgets about football karma. The first two penalties missed by Duisburg were by players who could not be bothered to go to the Jollenbeck tournament. All Turbine players were at Jollenbeck. Players at Duisburg should remember that ‚what goes around comes around‘.

    I am a massive fan of Inka and think that she was robbed of the FIFA World Player Award for 2009, as well as the crime of 40 months exile from the National Team.. Inka ia the best number ‚9‘ in the history of football (statistically better than Gerd Muller or Jimmy Greaves…..the two top men in football history). However, Inka has the failing of allowing her head to be turned by people with bad motives. The fact that she was allowed to go to Canada instead of Jollenbeck is a reflection of the problems in football. Besides MTV and Lutz, both Neid and Zwanzigger should have told her that the integrity of football is paramount. Why did they not do so? Surely as employees of the DFB (responsible fot the integrity of football) they should have a mandatory duty to have told her to be at Jollenbeck.

    When it comes down to the fine detail of a penalty shootout deciding entry to Getafe then perhaps ‚football karma‘ smiled on the footballing integrity of the Brandenburgers.

    (0)
  • PM sagt:

    Ich verstehe was Jarmusch meint und kann nur zustimmen.
    Entweder die Regel soll konsequent angewendet werden oder man lässt es. Bzw. wenn es diese Regelung gibt, dann muss sie auch (konsequent) angewendet werden. Weiß denn jemand wie genau die Regel lautet?
    Und damit nicht Kommentare diesbezüglich kommen: Ich gönne Potsdam den Sieg, das mit der entsprechenden Regel interessiert mich trotzdem!

    (0)
  • Mini sagt:

    @ sarah..

    da muss ich dir zustimmen…alles experten und erfahrene.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @PM
    > Entweder die Regel soll konsequent angewendet werden oder man
    > lässt es.

    Antwort: Man lässt es!
    Weil es n i e eine konsequente Auslegen geben wird, da hier ein menschliches, nicht unfehlbares Wesen die Entscheidung fällt! Das betrifft das gesamte Regelwerk des DFB und ausnahmslos alle Schiedsrichter, aber eben auch die Hauptakteure auf dem Platz – die Spieler! Für die gilt das Gleiche, und weil sie gleichfalls nicht unfehlbar sind, fallen Tore – und genau die wollen wir sehen, bejubeln bzw. notgedrungen (je nach Fangruppe) hinnehmen! 😉

    (0)
  • Jochen sagt:

    Leider stimmt dies mit den Elfmetern. Als Turbinefan muss man das zugeben. Ich saß auf der Höhe des Elfmeterpunktes. Schon beim ersten von Grings ging Felix nach vorne. Bei der Wiederholung von Bresonik schaute die Schiedsrichterin lange auf die Linienrichterin und war offensichtlich unentschlossen, weshalb ich noch „nachgezittert“ habe. Sie hatte wohl aber keinen Mut, diesen nochmals wiederholen zu lassen. Beim Dritten war m.E. jedoch das Verhalten regelgerecht. Das war aber auch eher eine Rückgabe.

    (0)