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WM-Qualifikation: England landet „Big Point“

geschrieben von – 2. April 2010, 12:11 Uhr | 1.258 Leser1 Kommentar

Fünf Spiele wurden am 1. April in der Qualifikation für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 gespielt, besonderes Interesse lag auf dem Gipfeltreffen zwischen England und Spanien, sowie auf dem Abschiedsspiel von Vera Pauw. Doch auch in den anderen Gruppen bleibt es spannend, zwischen Dänemark und Schottland zeichnet sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen ab.

Mit dreizehn Punkten führen die Däninnen die Tabelle der Gruppe 3 an. Drei Siegen steht ein Unentschieden gegenüber, und das überraschenderweise gegen Bulgarien im vergangenen Jahr. Gegen genau diese bulgarische Mannschaft spielte Schottland am gestrigen Abend in Falkirk – am Ende stand es 8:1 für die „Bravehearts“. Die Hälfte der Treffer erzielte Julie Fleeting, die nach ihrer Schwangerschaft wieder über neunzig Minuten auf dem Feld stand. Der Sieg festigt den zweiten Tabellenrang hinter Dänemark, doch der Vorsprung der Skandinavierinnen beträgt – bei einem absolvierten Spiel mehr – nur einen Punkt, gestern gewannen sie allerdings gegen Georgien mit 7:0. Zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Dänemark und Schottland kommt es 24. Juni.

England gewinnt Spitzenspiel
Die Gruppe 5 lagen Spanien und England bis gestern verlustpunktfrei an der Tabellenspitze, dementsprechend wichtig war das Gipfeltreffen in London. Vor 5 041 Zuschauern gingen die „Three Lions“ in Top-Besetzung auf den Platz, auch die in der vergangenen Woche noch geschonte Kelly Smith stand in der Startformation, wurde allerdings nach einer Stunde durch Jill Scott ersetzt.

Schon nach 29 Minuten fiel der entscheidende Treffer der Partie. Katie Chapmann verwandelte eine Hereingabe von Jessica Clarke zum 1:0-Endstand. Die spanischen Gäste kamen erst in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, die vielleicht beste Möglichkeit in der 87. Minute durch Adriana Martín per Freistoß, der den Kasten von Rachel Brown nur knapp verfehlte.

Durch den Sieg der Engländerinnen haben beide Mannschaften nun zwölf Punkte auf dem Konto, die „Lionesses“ haben allerdings noch ein Spiel in der Hinterhand. Zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften kommt es am 19. Juni in Spanien.

Gelungener Abschied für Vera Pauw
Die Partie der Niederländerinnen in der Slowakei sollte das Abschiedsspiel von Bondscoach Vera Pauw werden – mit einem 1:0-Erfolg konnte ihre Mannschaft ihn erfolgreich gestalten. Nach einem Sieg der „Oranje“ hatte es lange Zeit allerdings nicht ausgesehen, die Niederlande taten sich schwer und mussten lange auf einen Treffer warten. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit war es Annemieke Kiesel, die ihre Mannschaft und Trainerin mit dem Siegtreffer erlöste. Noch einmal in den Kampf um den Gruppensieg eingreifen zu können, wird für die Niederländerinnen allerdings ein schweres Unterfangen. Der Rückstand auf Norwegen beträgt zwar nur zwei Zähler, doch eines der beiden direkten Duelle hat man bereits verloren, gegen Weißrussland darüber hinaus im vergangen Jahr überraschend ein Unentschieden einstecken müssen.

Schweden unangefochten
Kaum Spannung kommt in Gruppe 8 auf – in drei Spielen hat Schweden drei Siege landen können und steht damit vor den Belgierinnen an der Spitze, obwohl die bereits sieben Partien absolviert haben. Doch für Belgien war es eine rabenschwarze Woche. Innerhalb von fünf Tagen wurden zwei Heimspiele verloren, zunächst gegen Wales und dann gestern gegen Tschechien. Mit einem 3:0-Erfolg traten die Tschechinnen die Heimreise an, alle drei Tore gingen auf das Konto von Petra Divišová.

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Nora Kruse

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