Ticketverkauf für Champions-League-Finale ab 8. April

Von am 17. März 2010 – 20.02 Uhr 3 Kommentare

Bereits jetzt steht fest, dass ein deutsches Team im Finale der erstmals ausgetragenen Champions League stehen wird, da es im Halbfinale zu einem rein deutschen Duell zwischen dem FCR 2001 Duisburg und dem 1. FFC Turbine Potsdam kommen wird. Und ab Donnerstag, 8. April, können sich Frauenfußball-Fans ihr Ticket ergattern.

Tickets für das am Donnerstag, 20. Mai, um 20.30 Uhr, in Getafe ausgetragene Endspiel können online erworben werden. Tickets der Kategorie 1 entlang des Spielfelds kosten 5 Euro, Plätze hinter den Toren sind bereits für 3 Euro zu haben. Jeder Interessent kann maximal 6 Tickets erwerben, sie werden auf der Basis „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ verkauft. Weitere Informationen zum Ticketverkauf wird es auf der offiziellen UEFA-Website UEFA.com geben.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Jarmusch sagt:

    Na, die Tickets sind ja mal wahrhaft günstig.

    Trotzdem glaube ich nicht an eine vierstellige Zuschauerzahl. Wer interessiert sich denn in Spanien für ein Spiel Duisburg/Potsdam gg. Umea/Lyon?

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  • spoonman sagt:

    Diese Zwangskopplung an den Ort des Männerfinales ist wirklich total unsinnig. Womöglich werden mehr UEFA-Offizielle und Medienvertreter im Stadion sein als zahlende Zuschauer.

    Es wäre viel sinnvoller, den Endspielort nach den Viertelfinals oder sogar erst nach den Halbfinals festzulegen – dieses Jahr dann meinetwegen in Belgien.

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  • 7 sagt:

    Ich denke auch, dass sich die UEFA mit dem gleichen Austragungsort wie bei den Männern keinen Gefallen tut.
    Beim Frauenfussball ist die Fan-Schar (leider) eh sehr gering. Wenn es dann keinen nationalen Bezug gibt … wer soll da hingehen, günstige Preise hin oder her. Wenn man dann anfängt, das Stadion mit Schulklassen voll zu pappen – na ja, ist das ein (weiteres) Armutszeugnis.

    Dass man gerade in Deutschland die Endspielorte für die Finale im Pokal getrennt hat, empfinde ich mittlerweile als gelunge Aktion, denn man nimmt beide Wettbewerbe (Männer/Frauen) als eigenständiger wahr, der DFB vermarktet das ja auch entsprechend. Vor allem aber empfindet man das Frauenfinale nicht mehr als „Vorspiel“ zum eigentlichen Finale, wenn ich in ein Konzert gehe, dann weniger eigentlich wegen der oder den Vor-Bands …

    Also UEFA, überdenkt das (auch) noch mal! 😉

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