Wacker gegen Crailsheim remis – Erstligisten testen

Von am 15. Februar 2010 – 9.15 Uhr 2 Kommentare

Der Kunstrasen in der Sportschule Oberhaching machte es möglich, dass an diesem Wochenende zumindest ein Nachholspiel der 2. Frauenfußball-Bundesliga ausgetragen werden konnte. Doch einen Sieger gab es im Duell zwischen dem FFC Wacker München und dem TSV Crailsheim nicht, anders als in einigen Testspielen der Teams der 1. Frauenfußball-Bundesliga.

Wacker und Crailsheim trennten sich nach torloser erster Halbzeit mit 1:1. Die Führung der Münchnerinnen durch Spielführerin Annika Fröhlich (68.) glich Lisa Wich in der Schlussviertelstunde aus (80.). Für die Gäste war es allerdings der erste Punktverlust nach sechs Siegen in Folge.

Tabelle 2. Bundesliga Süd

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Das Nachholspiel zwischen dem 1. FFC Frankfurt II und dem VfB Sindelfingen wurde genauso abgesagt wie in der 2. Frauenfußball-Bundesliga Nord die Partie zwischen dem FSV Gütersloh 2009 und dem 1. FC Lok Leipzig.

Essen siegt zweistellig
Einige Teams der ersten Bundesliga nutzten die Absage des 13. Spieltags dazu, ebenfalls auf Kunstrasen Testsspiele zu bestreiten. In der Sportschule Wedau gewann DFB-Pokal-Halbfinalist SG Essen-Schönebeck locker mit 10:0 (5:0) gegen Regionalligist DJK Eintracht Coesfeld durch, fast der gesamte Essener Kader kam zum Einsatz. Einzig Sabrina Dörpinghaus, Sabrina Duhme und Stefanie Weichelt mussten verletzungsbedingt auf einen Einsatz verzichten.

Anonma und Nyembo treffen doppelt
Der FF USV Jena hatte bereits am Freitagabend ein Testspiel gegen Zweitligist 1. FC Lok Leipzig mit 5:2 (2:0) gewonnen. Genoveva Anonma brach nach einer knappen halben Stunde den Bann (26.), ehe sie mit ihrem zweiten Treffer kurz nach der Pause für die Vorentscheidung zu sorgen schien (48.), ehe Safi Nyembo binnen zwei Minuten mit zwei Toren ausglich (49. und 51.).

Doch in der Schlussphase machte sich die physische Überlegenheit der Thüringerinnen bezahlt, Ivonne Hartmann per Freistoß (76.), Susann Utes mit Abstauber (80.) und Sylvia Arnold (90.) sorgten am Ende für einen standesgemäßen Sieg.

Martina Müller dreht Partie
Der VfL Wolfsburg gewann am Samstag mit 4:2 (2:1) gegen die Kreisliga-Mannschaft FV Wespe Wolfsburg. Nach frühem Rückstand drehte Martina Müller mit zwei Treffern die Partie (14. und 31.), Zsanett Jakabfi (65.) und Annelie Brendel (87.) sorgten für den Erfolg, nachdem den Herren zwischenzeitlich der Ausgleich gelungen war.

Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann war zufrieden: „Das war ein gelungenes Testspiel, in dem wir über die gesamte Dauer hohes Tempo gingen und am Ende verdient gewonnen haben. Das Ergebnis hätte auch höher ausfallen können, wenn meine Mannschaft ihre Torchance konsequenter genutzt hätte.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • Stefan sagt:

    Ein Testspiel von Wolfsburg kann stattfinden, das Bundesligaspiel hingegen nicht. Wie erklärt sich das?

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  • Patricia sagt:

    Na ja wenn ich den DFB richtig verstanden haben wurden einige Spiele nicht nur wegen des schlechten Rasens sondern auch der Tribünen oder der Gefahr für Zuschauer abgesagt. somit kann man also ein Teststpiel auf einem Nebenplatz der vielleicht nicht alle Bundesliga Kriterien erfüllt dennoch durchführen.

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