Auch „Torbienchen“ in der Halle das Maß der Dinge

Von am 25. Januar 2010 – 12.43 Uhr 1 Kommentar

Die U15-Juniorinnen des 1. FFC Turbine Potsdam haben das hochkarätig besetzte Hallenturnier in Magdeburg am Vorabend des DFB-Hallenpokals gewonnen. Dabei setzten sie sich mit fünf Siegen in fünf Spielen genauso souverän durch wie ihre großen Vereinsvorbilder tags darauf.

Zum Turnier angetreten waren neben ihnen und den Gastgeberinnen vom Magdeburger FFC auch die Nachwuchsteams der Bundesligisten Hamburger SV, VfL Wolfsburg sowie FF USV Jena sowie des Regionalligisten 1. FC Lübars, deren Mädchen in den Farben des Kooperationspartners, Hertha BSC Berlin, aufliefen. Gespielt wurde parallel auf zwei Feldern im Modus jeder gegen jeden.

Beeindruckende Bilanz
Die kleinen „Torbienen“ dominierten das Turnier von Beginn an. In den fünf Spielen schossen sie neunzehn Tore und kassierten dabei nicht ein einziges Gegentor. Ausschlaggebend für diese Dominanz war vor allem die Ausgeglichenheit des  Potsdamer Kaders, aus der eine zum Teil deutliche spielerische Überlegenheit resultierte. Am spannendsten ging es dabei noch in der Partie gegen die Gastgeberinnen vom Magdeburger FFC zu, die mit 1: 0 denkbar knapp endete. Zumal das einzige Tor durch ein Abstimmungsproblem in der Magdeburger Verteidigung begünstigt wurde und die Mädchen vom MFFC selbst größte Torchancen ungenutzt ließen.

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Sehenswerte Spiele auf gutem Niveau
In den Partien zwischen den anderen Teams ging es häufig viel spannender zu, da diese auf vergleichbarem Niveau spielten. Die einzige kleine Ausnahme machten dabei vielleicht die Mädchen vom Bundesligisten VfL Wolfburg, die zwar ihr Spiel gegen den 1. FC Lübars gewinnen konnten (3:1), zum Teil aber arg unter die Räder kamen (gegen Potsdam 0:9, gegen Magdeburg 0:6).  Insgesamt gesehen wurde aber das Ziel der Veranstalter erreicht, eine Möglichkeit für leistungsorientiert trainierende Nachwuchsteams zu schaffen, mit- bzw. gegeneinander zu spielen.

Neuauflage im nächsten Jahr?
So fielen sowohl die Einschätzung der Veranstalter als auch das erste Feedback der Gästeteams insgesamt positiv aus. „Einer Neuauflage eines solchen Turniers im nächsten Jahr steht somit grundsätzlich nichts entgegen. Auch wenn dann der DFB-Hallenpokal wegen der Weltmeisterschaft in Deutschland für ein Jahr pausieren wird“, schaute Elfie Wutke, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit beim MFFC, in die Zukunft.

Abschluss-Tabelle

1. 1. FFC Turbine Potsdam (15 Punkte, 19:0 Tore)
2. Hamburger SV (10 Punkte, 8:4 Tore)
3. Magdeburger FFC (7 Punkte, 9:4 Tore)
4. FF USV Jena (6 Punkte, 7:7 Tore)
5. 1. FC Lübars (3 Punkte, 2:12 Tore)
6. VfL Wolfsburg (3 Punkte, 3:21 Tore)

Die Einzelehrungen gingen an Lisa Förster, die sich mit neun der 19 Potsdamer Treffer die Krone der Torschützenkönigin holte sowie an Vivien Beil (FF USV Jena) als beste Feldspielerin und Florentine Rudloff (Magdeburger FFC) als beste Torhüterin.

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1 Kommentar »

  • Speedy sagt:

    Ich habe den Mädels zwar schon in der Halle gratuliert, aber mache es gerne hier in schriftlicher Form noch einmal. Ich bin Stolz auf Euch. Allerdings waren die Torbienchen am Sa.beim Turnier der Großen Vorbilder dann doch ziemlich müde, die Nacht muß vor lauter Aufregung doch viel zu kurz ausgefallen sein. Glückwunsch auch an das Trainerteam zu Seiner erfolgreichen Arbeit. Bei diesem Nachwuchs muß es einem nicht bange werden um die Zukunft des FF in Potsdam.

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