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Der Frauenfußball-Jahresrückblick 2009 – Februar

Von am 26. Dezember 2009 – 12.34 Uhr

Das Frauenfußball-Jahr 2009 hatte eine ganze Menge zu bieten. Ob der siebte EM-Titel der deutschen Nationalmannschaft in Finnland, die überraschende Meisterschaft für den 1. FFC Turbine Potsdam oder ein überragender FCR 2001 Duisburg in UEFA- und DFB-Pokal – Womensoccer lässt noch einmal die Höhepunkte des zu Ende gehenden Frauenfußball-Jahres Revue passieren. Im zweiten von zwölf Teilen beschäftigen wir uns mit dem Monat Februar.

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Gleich zu Beginn des Monats begann, was im wohl erfolgreichsten Jahr von Inka Grings endete:  Nach dreijähriger Pause kehrte sie in die Nationalmannschaft zurück. Aber auch eine andere bekannte Persönlichkeit feierte ihr Comeback: Carolina Morace. Nachdem Even Pellerud nach Trinidad & Tobago gewechselt war, übernahm die Italienerin das Amt als Nationaltrainerin in Kanada.

Die deutsche Nationalmannschaft bereitete sich unterdessen auf den anstehenden Algarve Cup vor, die DFB-Auswahl und China trennten sich in Bielefeld 1:1 unentschieden. Im Vorfeld hatte die Mannschaft personelle Veränderungen vornehmen müssen. Spielführerin Birgit Prinz fiel mit Muskelfaserriss aus. Die dreifache Weltfußballerin musste auch in der Folgezeit dieses Jahres einige verletzungsbedingte Rückschläge hinnehmen. Auch Annike Krahn stand mit doppeltem Bänderris nicht zur Verfügung.

Auch die Weltmeisterschaft 2011 war im Gespräch, denn der Qualifikationsmodus wurde geändert. Der Asiatische Fußballverband erhält bei den Titelkämpfen in Deutschland einen Startplatz mehr, die europäischen Teams müssen ihren bislang festen fünften Startplatz in Playoff-Spielen verteidigen.

In der Bundesliga sorgte zunächst der lange Winter noch für weitere Spielverlegungen, sodass auch die Top-Begegnungen zwischen dem FCR 2001 Duisburg und dem FC Bayern München sowie dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt verlegt werden mussten. Vor dem „Bundesligaklassiker“ in Potsdam hatte Turbine-Trainer Bernd Schröder mit einem provokanten Interview einmal mehr die Stimmung zwischen den alten Rivalen angeheizt. Positiv machte der  FF USV Jena auf sich aufmerksam. Zunächst konnte der Bundesligaaufsteiger eine weitere afrikanische Top-Spielerin verpflichten, es gelang eine erfolgreiche Rückrunde, in der man auch „große Namen“ ärgerte und dem 1. FFC Frankfurt ein Unentschieden abrang.

Frankfurt war nur eine von vielen Mannschaften, die zu Jahresbeginn große Verletzungssorgen hatten. Beim FCB bahnte sich an, was später in der knapp verlorenen Deutschen Meisterschaft endete: Die Liste der Langzeitverletzten wurde größer. Ulrike Schmetz erlitt einen Bänderriss, Bianca Rech und Nina Aiger fielen ebenfalls aus. Aber auch die anderen Teams blieben nicht verschont. Mitten im Abstiegskampf verletzte sich Marie Pollmann, U20-Nationalstürmerin des Herforder SV.

Mit Hertha BSC Berlin stieg ein weiterer Proficlub in den Frauenfußball ein, die Berliner vermeldeten eine zunächst auf drei Jahre ausgelegte Kooperation mit dem 1. FC Lübars.

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