Weltfußballerin 2009: Grings und Prinz weiter im Rennen

Von am 7. Dezember 2009 – 20.24 Uhr 49 Kommentare

Nur noch fünf Spielerinnen haben die Chance, vom Fußball-Weltverband FIFA zur Weltfußballerin des Jahres 2009 gekürt zu werden – unter ihnen zwei deutsche Spielerinnen.

Wie die FIFA bekanntgab, haben Inka Grings von UEFA-Pokal-Sieger FCR 2001 Duisburg und Birgit Prinz vom 1. FFC Frankfurt den Sprung unter die Top 5 geschafft.

Auch zwei Brasilianerinnen haben noch die Chance, die begehrte Auszeichnung zu erhalten. Marta und Cristiane, die beide beim FC Santos spielen. Fünfte im Bunde ist die Engländerin Kelly Smith.

Gala am 21. Dezember
Die genannten Finalistinnen wurden in einer Abstimmung unter den Trainern und Spielführern aller Männer- und Frauennationalteams ermittelt, die ihre Favoriten aus einer von den Fussballexperten der FIFA-Fussballkommission sowie der FIFA-Kommission für Frauenfussball zusammengestellten Liste auswählen durften. Der Name der Gewinnerin wird am 21. Dezember auf einer Gala im Kongresshaus Zürich enthüllt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

49 Kommentare »

  • laasee sagt:

    1. Inka
    2. Kelly
    3. Marta

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  • Sloan sagt:

    Diese FIFA-Abstimmung ist auf Frauenseite leiter vollkommen sinnlos. Es gibt keine Möglichkeit sich von Spielerinnen anderer Länder oder gar anderer Kontinente ein objektives Bild zu machen, so dass es letztlich nur alle vier Jahre bei der Weltmeisterschaft zu einer echten Neubewertung der Leistungen kommt. Deshalb hat Prinz die Wahl nach 2003 dreimal hintereinander gewonnen, und desahlb wird Marta auch in desem Jahr wider mit großen Abstand gewinnen.

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  • till sagt:

    Das mag schon sein, aber das ändert nix daran, dass Martha es (vielleicht) nicht verdient hätte. Zumal ich persönlich sagen muss, dass ich ihr auftreten bei der WM 2007 und Olympia 2008 nicht so toll fand – vorallem ihre Fallsucht und das Einfordern (teils unberechtigter) Karten sind für mich ein absolutes No-Go und einem Vorbild absolut unwürdig.
    Ich hoffe das Grings vor Kelly Smith gewinnt. Mein Wunsch für den dritten Platz ist ja schon nicht mehr dabei 😉

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  • Dirk sagt:

    Jetzt mal völlig ohne Vereinsbrille…

    Was um alles in der Welt macht BP denn noch dabei?

    Allein diese Nominierung führt dazu, dass man das alles nicht wirklich ernst nehmen kann…

    Drücken wir also kollektiv Inka die Daumen, alles andere wäre in meinen Augen ein vorzeitiger Karnevalsgag…

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  • Eckenkoenig sagt:

    Stimme den Zweifeln am Sinn der Wahl zu. Es ist gut für den Frauenfußball, dass es die Wahl gibt, weil somit die vermeintlich beste Spielerin der Welt wenigstens einmal im Jahr was abbekommt vom Glanz eines Messi. Aber tatsächlich tauchen aufgrund der Unvergleichbarkeit und der verbreiteten Willkür der Stimmabgabe tatsächlich immer wieder die selben Namen auf – deshalb hat Birgit PRinz ihren Stammplatz quasi fürs Lebenswerk. So ist es schon fast Zufall, dass Grings ihre völlig verdiente Nominierung bekommt. Erstaunlich freilich auch, dass trotz WPS keine Amerikanerin in die Top Five gekommen ist.

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  • Stefan Prinz sagt:

    Speziell an Dirk : Hallo,

    Was von solchen Wahlen zu halten ist, darüber kann man diskutieren; ( ich selbst habe noch nie etwas davon gehalten,da Fußball ein Mannschaftssport ist und hier Einzelauszeichnungen fehl am Platze sind ). Was aber von Ihren oftmals geäußerten Meinungen , speziell und fast nur über Birgit, zu halten ist, darüber möchte ich mich hier doch einmal als Vater von ihr zu Wort melden. Was Sie hier teilweise schreiben , empfinde ich als menschenverachtend , unfair und sehr verletzend ! Ich bitte Sie deshalb darum : lassen Sie das in dieser Art !
    Seit ich den FF mitverfolge und teilweise gestalte , geht es meist ausgesprochen fair und menschlich unter allen Fans und auch den Medien zu . Man ist bei aller sportlichen Rivalität eine große Familie und achtet und toleriert sich. Ich kämpfe stetig darum ,daß es so bleibt. Trotzdem ,…….liebe Grüße

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  • Dirk sagt:

    Hallo Herr Prinz,

    menschenverachtend ist doch ein grosses Wort, welches man nicht so ganz unbedacht wählen sollte.

    Ich finde keine Kritik anm Menschen Birgit Prinz in meinen Aussagen, in keiner, die ich jemals getätigt habe. Kritik am Fussballer Birgit Prinz ja, das gebe ich zu und dazu stehe ich auch.

    ich finde einfach, bei allem Respekt für Ihre beispiellose Karriere (auch schon mehrfach von mir erwähnt), dass sie einfach nicht mehr den gleichen sportlichen wert hat, wie noch vor einiger Zeit.

    Daher ist es für mich unverständlich, ihren Namen bei dieser Wahl noch zu lesen.

    Das muss einem doch zustehen?

    Ich habe den allergrössten Respekt vor der Karriere Ihrer Tochter und ohne sie wäre der FF in Deutschland zweifellos nicht da, wo er jetzt ist, ohne Frage. Aber dennoch bleibt die zeit nicht stehen, andere Spieler und das Spiel entwickeln sich usw usw.

    Und ich bei weitem nciht der Einzige, der das so sieht.

    Vielleicht können Sie – auch als Vater – diese Seite auch nachvollziehen.

    Liebe Grüße zurück, und Verzeihung, falls Sie mich bisher missverstanden haben sollten…

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  • Kay sagt:

    @ Stefan Prinz

    Als Familienangehöriger ist Ihre Sichtweise der Dinge voll und ganz nachvollziehbar, nichts ist stärker als Familienbande, da ist es egal ob man mit seiner Sichtweise falsch oder richtig liegt man stellt sich immer schützend vor den betroffenen.

    Jedoch liegt Dirk mit seinem Kommentar: „Was um alles in der Welt macht BP denn noch dabei?“ zu 100% richtig. Eine Frau Prinz hat, bei allem was Sie in der Vergangenheit für den deutschen FF getan hat, bei dieser Wahl geschweige dennoch in den Top 5 nichts mehr zu suchen. Da spielt es keine Rolle was für eine nette, sympathische Frau Sie auch sein mag, darüber wird von mir und ich denke auch von niemand anderem hier geurteilt, aber Ihre sportlichen Leistungen waren im letzten oder auch schon in den letzten paar Jahren in keinem Fall so überragend das diese eine Nominierung überhaupt gerechtfertigt hätten. Und dann Dirk vorzuwerfen das er mit seinen Kommentaren, die meines wissens, zwar immer recht kritisch aber nie persönlich beleidgend waren, als menschenverachtend zu titulieren ist doch sehr starker Tobak.

    Aber wie schon geschrieben, ist sicher die Familienbrille noch um einiges stärker als die Vereinsbrille und daher ist es nur nachvollziebar das Ihre Kommentierung, wenn auch in einigen Passagen ein wenig daneben, so ausgefallen ist.

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  • Claudi sagt:

    Ich denke das Birgit Prinz nicht die aller beste Saison gespielt, bzw. wie du (Dirk) sagst schon besser gespielt hat. Aber das weiß sie selbst, man sollte aber auch nicht den Fehler machen eine Saison immer mit einer vergangenen zu vergleichen. Es gibt in jeder Saison andere Voraussetzungen, wie z.B. Verletzungen und / oder auch das Spielen auf anderen Positionen. So muss man auch sehen dass Birgit z.B. in der Nationalmannschaft gerade auch in Finnland nun eher als hängende Spitzte gebracht wurde. Die Frage ist für mich von dem her was wird hier bewertet, wie viele Tore eine Spielerin in der abgelaufenen Saison geschossen hat? Dann wäre dies wohl zweifelsohne Inka Grings die man auf Platz eins wählen müsste oder wird hier der Teamplayer des Jahres gewählt und dann gehört Birgit Prinz für mich hier ohne Frage auf jeden Fall mit in diese Endauswahl. Denn wer sich die Spiele u.a. bei der EM von Inka Grings angesehen hat und sich mit Fußball etwas auskennt wird auch wissen dass man als Sturmspitze nur auf sich aufmerksam machen kann wenn die Bälle ankommen und diese kamen häufig von Birgit Prinz!

    Aber letztendlich wurde Birgit Prinz leider auch bei der EM nur an ihren Toren gemäßen und das finde ich persönlich sehr schade denn um eine gute Fußballerin / ein guter Fußballer zu sein gehört mehr dazu als nur Tore zu schießen!

    Ein kleiner Tipp für die Fifa vielleicht sollte man den Spielerinnen mal Kilometerzähler an die Schuhe kleben und die Laufwege jedes Spiels genau analysieren, dann könnte man mit Zahlen belegen wer auf Grund seiner Laufbereitschaft (ich spreche hier von sinnvollen Wegen), Zweikampfstärke, seines taktischen Spiels und als Teamplayer in diese Liste gehört. (PS: Birgit Prinz wäre dabei!)

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  • Came sagt:

    Sehr geehrter Herr Prinz,

    die Kritik von dem Nutzer Dirk ist sachbezogen, angemesen und im Sinne des Meinungsaustauschs gar diskussionsfördernd, demnach eigendlich genau das was man sich wünschen darf.

    Desweiteren dürfen Sie nicht erwarten, dass Sie bei diesem Internetauftritt fundierte und stehts nachvollziehbare Beiträge finden. Vielmehr ist das Format eher spontan und durchwachsen. Das ist ja auch das schöne – nämlich ein einfacher Informationsaustausch unter Amatueren (ähm … bin ich der einzigste hier? ;)). Das heißt, dass hier kaum einer wirklich den Sachverhalt bewerten kann, man tut es aber 😉

    Die Bewertung stellt heutzutage eine alltägliche Sache da, die auch vor normalen Berufstätigen nicht halt macht. Diesen Fortschritt als Menschenverachtend zu bezeichnen ist schlicht falsch. Es ist falsch, weil das eine mit dem anderen überhaupt nichts zu tun hat 😉

    Desweiteren profitiert der Frauenfußball von Plattformen wie diesen, weil ein Informationsaustausch stattfindet. Das dabei nicht nur Lobyhmnen gesungen werden, dass ist wohl verständlich.

    Aus diesem Grund versteh ich Ihre Position überhaupt nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Came

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  • Claudi sagt:

    Ich denke das Birgit Prinz nicht die beste Saison gespielt, bzw. wie du (Dirk) sagst schon besser gespielt hat. Aber das weiß sie selbst, man sollte aber auch nicht den Fehler machen eine Saison immer mit einer vergangenen zu vergleichen. Es gibt in jeder Saison andere Voraussetzungen, wie z.B. Verletzungen und / oder auch das Spielen auf anderen Positionen. So muss man auch sehen dass Birgit z.B. in der Nationalmannschaft gerade auch in Finnland nun eher als hängende Spitzte gebracht wurde. Die Frage ist für mich von dem her was wird hier bewertet, wie viele Tore eine Spielerin in der abgelaufenen Saison geschossen hat? Dann wäre dies wohl zweifelsohne Inka Grings die man auf Platz eins wählen müsste oder wird hier der Teamplayer des Jahres gewählt und dann gehört Birgit Prinz für mich hier ohne Frage auf jeden Fall mit in diese Endauswahl. Denn wer sich die Spiele u.a. bei der EM von Inka Grings angesehen hat und sich mit Fußball etwas auskennt wird auch wissen dass man als Sturmspitze nur auf sich aufmerksam machen kann wenn die Bälle ankommen und diese kamen häufig von Birgit Prinz!

    Aber letztendlich wurde Birgit Prinz leider auch bei der EM nur an ihren Toren gemäßen und das finde ich persönlich sehr schade denn um eine gute Fußballerin / ein guter Fußballer zu sein gehört mehr dazu als nur Tore zu schießen!

    Ein kleiner Tipp für die Fifa vielleicht sollte man den Spielerinnen mal Kilometerzähler an die Schuhe kleben und die Laufwege jedes Spiels genau analysieren, dann könnte man mit Zahlen belegen wer auf Grund seiner Laufbereitschaft (ich spreche hier von sinnvollen Wegen), Zweikampfstärke, seines taktischen Spiels und als Teamplayer in diese Liste gehört. (PS: Birgit Prinz wäre dabei!)

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  • Claudi sagt:

    Sorry kam doppel!

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  • Stefan Prinz sagt:

    Einige Dinge noch zur Klarstellung .
    Ich gönne von Herzen allen anderen Kandidatinnen den Titel „Weltfußballerin“ . Da ist keinerlei Neid vorhanden, denn alle sind wohl hervorragende Spielerinnen.
    Ich bleibe jedoch bei meinen Empfindungen, die ich gegenüber Dirk geäußert habe. Dirks Schreibweise + Art verletzt mich.
    Mit kritischen Äußerungen umzugehen lernt man mit der Zeit. Es freut einen zwar nicht unbedingt, aber ist ok und notwendig. Aber es sollte nicht unter der “ Gürtellinie “ sein, das ist für mich unakzeptabel ! So jetzt lasse ich Euch alle schreiben, mische mich nie mehr ein und wünsche Euch sehr viel Spaß dabei .
    Ich mußte das jedoch mal loswerden, denn auch wir sind nur ganz normale Menschen ohne rustikalen Seelenpanzer . Und Freude am Fußball will ich doch noch haben, selbst wenn ich eine mittlerweile ganz schlecht spielende Tochter habe, was ich im Übrigen jedoch nicht so sehe.

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  • Dirk sagt:

    Also nochmal, sehr geehrter Herr Prinz,

    es tut mir wirklich sehr leid, Sie verletzt zu haben, das war sicherlich nicht meine Absicht. Es geht mir auch nicht darum, Ihre Tochter zu verletzen.

    Ich denke allerdings, dass man sich als Leistungssportler auch Kritik stellen muss, auch wenn man sie als Sportler nicht gerne hört, und da weiss ich, wovon ich rede.

    Ich kritiseier auch nicht Ihre Tochter, sondern die Tatsache, wie sie immer ncoh auf einen thrion gehoben wird, auf den sie – rein sportlich und meiner Meinung nach – keinen natürlichen Anspruch mehr hat, wenn man denn wirklich das Leistungsprinzip gelten lassen will. Da richtet sich meine Kritik viwelleicht eher gegen einen bundestrainerin, die Medien, die die Spiele Ihrer Tochter oft besser reden, als sie sind usw usw usw.

    Mein Gott, jeder ist sich des Stellenwerters Ihrer Tochter hier bewusst und jeder hat einen Höllenrespekt davor. Aber nochmal, die Zeit bleibt nicht stehen, niemand wird jünger, das Spiel entwickelt sich rasebnd schnell, Gegenspieler haben heute eine andere Qualität als vor 5 oder 10 Jahren.

    Ich wünsche Ihrer Tochter nicht, dass sie praktisch als „Dankeschön“ für ihre beispiellose Karriere noch bis zur WM 2011 (das sind noch zwei lange Jahre) „mitgeschleppt“ (entschuldigen Sie das Wort, ich kann es leider nicht anders ausdrücken) und sie irgendwannm mehr Mitleid erntet als Respekt. Denn das hätte sie niemals verdient und wäre kein schöner Abschluss für die grösste Spielerin, die FF Deutschland bisher hatte.

    Ich hoffe inständig, nicht wieder falsch verstanden zu werden und bin mir bewusst, dass das, was ich geschrieben habe, für Sie nicht angenehm zu lesen ist.

    Und noch zum Abschluss, es liegt mir fern, Sie, Ihre Tochter oder egal wen, persönlich zu beleidigen, zu erniedrigen oder bloßzustellen. Aber als Leistungssportler, zu dessen Beruf auch die öffentliche Wahrnehmung gehört, muss auch mit Kritik, wenn sie denn sachlich ist, umgehen können. Auich wenn hier jeder weiss, dass es angenehmer ist, sich wie Ihre Tochter, jahrelang feiern zu lassen.

    Da hat sich sicherlich auch niemand Ihreer Familie beschwert.

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  • Dirk sagt:

    Sorry für die Tippfehler, da ich mich etwas zu Unrecht angegriffen fühle, habe ich etwas hektisch geschrieben und vergessen Korrektur zu lesen.

    Man möge es mir nachsehen…

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  • Came sagt:

    Guten Tag,

    nana, hiergeblieben ! 😉

    Ihr Kommentar war doch durchaus wertvoll und deshalb würde ich mich freuen, auch zukünftig von Ihnen zu hören, sei es auch nur deshalb, um uns Nutzer daran zu erinnern, dass wir uns etwas mehr in Zurückhaltung üben sollen?

    Bis Bald *wink wink*

    Mit freundlichen Grüßen

    Came

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  • Dirk sagt:

    Melde mich auch nochmal kurz und hoffe, dass Herr Prinz noch da ist.

    Dass sie eine mittlerweile ganz schlecht spielende Tochter haben, hat hier doch nun wirklich auch nur ansatzweise behauptet, oder?

    Lassen wir doch mal bitte die Kirche im Dorf. Und dass Sie sich jetzt nie mehr einmischen wollen ist sehr schade, aber sie dürfen nicht erwarten, dass alle User hier in Ehrfurcht erstarren und plötzlich alle Ihre Meinung teilen.

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  • Claudi sagt:

    Ich denke nicht das sich Birgit Prinz hat feiern lassen, es waren doch viel mehr Außenstehende die sie gefeiert haben. Birgit Prinz beton eben so, wie ihr Vater dies hier zu recht auch tut, dass Fußball ein Mannschaftssport ist und sie ohne ihr Team keine Erfolge feiern könnte. Und wer Birgit Prinz etwas näher kennt, weiß mit Sicherheit auch dass sie es nicht braucht von Sendung zu Sendung gereicht zu werden um dort geehrt zu werden. Das einzige was sie möchte ist Fußballspielen weil es ihr Spaß macht und ihren Teil dazu beizutragen, dass eine Mannschaft erfolgreich spielt. Was sie auch bei der EM 2009 wieder getan hat und auch bei der WM 2011 tun wird!

    Ich denke man sollte dieses Fußballerin / Fußballer des Jahres lassen und einfach ein Team des Jahres wählen.

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  • Dirk sagt:

    Na ja, auch da kann man geteilter Meinung sein. Auch die Mannschaft als „Team“ profitiert von der individullen Klasse seiner Einzelspieler in nicht ganz unerheblichem Ausmaß. Das zeigte BP zu Glanzzeiten, das sieht man heute bei Inka Grings und Lira.

    Ganz alleine geht es natürlich nicht, aber Ausnahmespieler machen halt auch schon mal den Unterschied…

    Sicherlich hat BP oft von ihrer Mannschaft profitiert und es ehrt sie, dass sie das immer wieder heraus stellt, aber die Mannschaft hat auch von ihrem Ausnahmetalent gelebt und wäre ohne sie vielleicht nicht so erfolgreich gewesen. Ihren Status hat sie ja nicht unverdient.

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  • Came sagt:

    Hallo,

    die Teamleistung wird im Fußball grundlegend in jedem Spiel geehrt. Das ganze gipfelt in nationalen und internationalen Events, wie zum Beispiel der Weltmeisterschaft.

    Demnach wäre es doch völlig sinnlos die Teamleistung in einer ausgegliederten Veranstaltung erneut zu ehren ? 😉

    Mit freundlichen Grüßen

    Came

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  • Claudi sagt:

    Aber einen Spieler / eine Spielerin zu ehren macht auch wenig Sinn. Den einer / eine kann alleine eben nichts im Fußball ausrichten (noch nicht mal ein Anspiel denn da benötigt man zwei Spieler!).

    Ich meinte damit nur dass man Bereits in der Jugend mit den „bezahl“ Stürmern anfängt, wenn ein F-Jugendspieler ein Tor schießt bekommt er von Opa einen Euro! Wer gibt denn dem Abwehrspieler oder Torwart der die Tore verhindert den Euro oder dem der die Flanke gebracht hat???

    Hier urteilen etliche Leute über die Fußballerische Leistung von Birgit Prinz, wer von euch hat im vergangen Jahr den wie viele Spiele von ihr gesehen (Außer der EM wo sie trotz Verletzung gespielt hat)???? Ich bin selbst Trainer und ich sehe eine Spielerin über eine ganze Saison (d.h. alle Spiele) und nicht nur Bruchstückweise. Wenn man einige Aussagen hier ließt könnte man meinen Birgit solle am besten noch heute die Fußballschuhe an den Nagel hängen weil ihre großen Zeiten ja laut einigen von euch vorbei sind. Wer von euch weiß wie sie 2010 spielt??? Wer weiß wie sie bei der WM spielt??? Seit ihr alle Hellseher?

    Vielleicht sollte man so einen Wettbewerb ganz lassen, Fußball ist und bleibt ein Mannschaftssport!

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  • Christian sagt:

    Jetzt mal ohne Vereinsbrille…
    …aber mit dem Bemühen um etwas mehr Sachlichkeit, einer Sachlichkeit, die ich in vielen Beiträgen von Dirk, eben auch jenem vom 08.12.09, 9:57 Uhr, vermisse.

    Zitat Dirk: „Drücken wir also kollektiv Inka die Daumen, alles andere wäre in meinen Augen ein vorzeitiger Karnevalsgag…“
    Wenn ihm dieser Satz nicht vollkommen mißraten ist, so bedeutet er NULL Respekt gegenüber den Mitnominierten von Inka Grings!

    Zitat Dirk: „Was um alles in der Welt macht BP denn noch dabei?
    Allein diese Nominierung führt dazu, dass man das alles nicht wirklich ernst nehmen kann…“
    Die Ausgabe 10 des FF>>Magazin veröffentlichte die Rangliste des deutschen Frauenfußballs 2009. 4 Spielerinnen wurde das Prädikat „Weltklasse“ zuteil, nämlich Nadine Angerer, Linda Bresonik, Inka Grings und – man höre und staune! – auch Birgit Prinz.
    Duldet Dirk keine Götter, Verzeihung: FF-Experten neben sich? Oder spricht er den Trainerinnen und Trainern der FBL, deren Meinungen in die Rangliste eingeflossen sind, die Kompetenz ab, über die Qualität der Spielerinnen zu urteilen?

    Ich meine, eine Spielerin, die von den Bundesligacoaches als „Weltklasse“ eingestuft wurde, kann auf einer Nominierungsliste für die Weltfußballerin nicht so völlig deplaziert sein!

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  • mrx sagt:

    Unabhängig davon steht es natürlich den „wahren FF-Experten“ (TM) frei, sich in den erlauchten Kreis der Journalismus-Weltelite hochzuarbeiten, um künftig selbst über die Leistungen im FF richten zu dürfen. Fachlich hochwertig und natürlich unabhängig, versteht sich von selbst. Frohes Schaffen!

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  • Dirk sagt:

    Oha Christian, Respekt…

    Doch kein Sorge, ich dulde eine Menge neben mir, auch deine Meinung.

    Aber schau mal, ich bin doch mit meiner Meinung nicht so ganz alleine…

    Aber Du hast sicherlich das Recht, Deine eigene zu haben.

    Aber Dein Zynismus in allen Ehren, den finde ich spaßig 🙂

    Und zum Thema „Respektlos“, ich finde, niemand der Nominierten hat den Titel so verdient wie Inka Grings. So besser?

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  • Dirk sagt:

    mrx kann auch toll mit dem Stilmittel der Ironie umgehen, Respekt auch dafür 🙂

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  • Jennifer sagt:

    Vielen Dank für Ihren Beitrag, Herr Prinz. Ich schätze Ihre Meinung sehr und vermutlich nehmen Sie auch noch auf andere Beiträge Bezug, da Sie schreiben, dass Sie die Infos hier regelmäßig verfolgen und mitgestalten. Bin auch der Meinung, dass oft fast ohne jeglichen Grund auf den Spielerinnen rumgehauen wird. Ich denke, dass hier jeder wirklich mal über seinen Stil nachdenken sollte. Eine eigene Meinung sollte jeder haben, aber bitte mit dem nötigen Respekt auch vor anders denkenden.
    Ich würde mich freuen, wenn eine deutsche Spielerin, BP oder IG, Weltfussballerin des Jahres werden würde.

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  • Came sagt:

    Ja Dirki, dass is halt net dei Stammtisch, wa … 😉

    „Und zum Thema “Respektlos”, ich finde, niemand der Nominierten hat den Titel so verdient wie Inka Grings. So besser?“

    Das lässt zu viel Interpretationsspielraum, Beitrag 1 zeigt dir wie es geht 😉

    Mit freundlichen Grüßen

    Came

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  • laasee sagt:

    (sorry for writing in English)

    Inka is clearly the best player in the world for the season. The true test of the top players is in the big matches. Inka was the UEFA player of the match for the Final of EM. Also the leading scorer in Finland. Three goals in the UEFA Cup Final, two goals in the DFB Cup Final. Leading scorer in the Buli and leading scorer in the elite stages of the EUFA Cup. As well as being chosen as German Footballer of the Year.

    FIFA should not even have bothered with a vote but just handed Inka the trophy.

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  • Manfred Schulz sagt:

    Eigenltich habe ich wenig Lust mich an dieser Diskussion zu beteiligen. Das liegt in erster Linie an der Art und Weise wie hier speziell von Dirk über die Spielerinnen gesprochen wird – und zwar sowohl über Inka Grings als auch über Birgit Prinz. Es gibt zwei Gründe, weshalb ich das jetzt doch tue. Es ist vor allem der Umstand, dass sich der Vater von Birgit Prinz persönlich getroffen fühlt und die Kommentare wichtiger nimmt als sie es eigentlich verdienen.
    Ich kann in den Äußerungen von Dirk überhaupt keine sachlichen Gründe finden, warum die eine es verdient hätte zu den Weltfußballerinnen zu zählen oder die andere nicht. Das einzige was Dirk anführt ist er der Unterschied von „Alt und Jung“ beziehungsweise von „früher gut und jetzt nicht mehr gut“. Jedenfalls habe ich in den Kommentaren nirgendwo Kriterien gefunden, nach denen er unterscheiden kann, was denn eine Spielerin zur Weltfußballerin qualifiziert..
    Wenn man Fußball wie ich und z.B. Herr Prinz als Mannschaftssport versteht, ist der ganze Wettbewerb von vornherein überaus fraglich, genauso wie die Nominierung zur Spielerin oder zum Spieler des Matches.
    Lässt man sich darauf ein, dass nicht die Zahl der geschossenen Tore allein darüber entscheiden kann, ob eine Spielerin die Auszeichnung verdient, wird es mit einer Beurteilung schon sehr viel schwieriger. Bei einer isolierten Betrachtung gerät man in die Gefahr, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Birgit Prinz und Inka Grings sind ja sowohl von ihrer Spielweise wie von ihrem Charakter her ganz verschiedene Spielerinnen. Beides gehört aber zusammen und machte deren jeweiligen Stärken und Schwächen aus. Inka Grings ist zum Beispiel eine hervorragende, trickreiche und ausgebuffte Goalgetterin, dabei aber bisweilen zu eigensinnig und mit zu wenig Blick für die besser gestellte Mitspielerin. Birgit Prinz hat dagegen mehr Übersicht, ist passgenauer und achtet fast immer auf die besser positionierte Mitspielerin und erzielt dadurch weniger Tore als sie vielleicht könnte. Für den Erfolg der Mannschaft ist aber beides wichtig, der eigensinnige Charakter und die Spielweise von Inka Grings als auch die mannschaftsdienlichere der eher zurückhaltenden Birgit Prinz. Beides konnte man in seinem Gelingen und Misslingen bei der EM in Finnland sehr gut beobachten speziell in der zweiten Halbzeit des Halbfinales und im Finale.
    In diesem Zusammenhang war es insbesondere im Finale höchst problematisch überhaupt eine einzige Spielerin zur Spielerin des Matches zu erklären, weil es die beste Mannschaftsleistung der Nationalmannschaft seit langem war, zu der zumindest auf deutscher Seite buchstäblich jede einzelne Spielerinn mit ihren Eigenheiten zum Erfolg beigetragen hat. Von daher sind mir auch Äußerungen gegenüber Silvia Neid unverständlich. Nicht zuletzt hat sie es überaus erfolgreich geschafft, die 11 nach Spielweise und Charakter höchst unterschiedliche Spielerinnen zur Geltung zu bringen und zu einer erfolgreich harmonierenden Mannschaft zu formen.
    Da ich von dem ganzen Wettbewerb zur Weltfußballerin nichts halte, möchte ich doch noch auf eines hinweisen, ohne zum Parteigänger von Birgit Prinz und als Gegner von Inka Grings zu erscheinen. Hält man sich an die alte Fußballerweisheit: die Wahrheit ist auf dem Platz., dann muss man sich einfach nur die beiden erwähnten Spiele der EM in Finnland ansehen um zu erkennen, wie sehr Birgit Prinz von ihren Mitspielerinnen gesucht und – gefunden wird. Das ist eine Abstimmung ihrer Mitspielerinnen mit den Füßen über ihre Fähigkeiten, gegen die alles Maulen von Dirk nicht ankommt. Außerdem wäre Birgit Prinz wahrscheinlich die letzte, die sich darüber beschweren würde, nicht zur Weltfussballerin 2009 gewählt zu werden, da sie ja schon aufgrund ihere Verletzung gar nicht in der Lage war, in diesem Jahr ihr ganzes Potential abzurufen.
    Noch einmal: das ist kein Votum gegen Inka Grings, sondern – und das ist mein zweiter Grund – lediglich eine Anregung, sachlicher und respektvoller über Spielerinnen einer von mir sehr geschätzen Sportart zu reden bzw. zu schreiben.

    Manfred

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  • Jennifer sagt:

    @ Manfred: Es ist aber sehr gut, dass du dich an dieser Diskussion beteiligst auch wenn du dazu keine Lust hast! Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich glaube auch, dass du vielen Lesern aus dem Herzen sprichst. Wir müssen auch alle sehen, wie wir unseren Lieblingssport weiterhin besser unterstützen und nicht die, die an vorderster Front stehen auch noch abhacken. Sehr guter Beitrag! Leider ist es offensichtlich so, dass die, die wirklich noch viel mehr sagen könnten, es nicht tun. Siehe Beiträge von Manfred Schulz und Stefan Prinz.
    Noch zum Thema: Wenn einer deutschen Spielerin diese Anerkennung zuteil wird, dann ist das sicherlich auch eine Ehre für die Spielerin, aber auch für den gesamten deutschen Fussball der Frauen.
    Ich kann die Beiträge von Stefan und Manfred nur vollstens unterschreiben und wünsche mir mehr dieser qualifizierten Beiträge

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  • Dirk sagt:

    So, danke auch Herr Schulz für Ihren Beitrag.

    Ich vermute also, dass es nun nicht mehr gestattet ist, eine Meinung zu haben, bzw, wenn man denn schon eine hat, dann darf diese, wenn sie denn darüber hinaus noch kritisch ist, auf keinen Fall kommuniziert werden.

    Vielleicht kann mir Herr Juchem einmal eine Gesamtübersicht meiner Beiträge mailen, denn ich muss offensichtlich viele meiner Beiträge, speziell die, in denen ich Spielerinnen aufs Übelste beleidige, aus dem Unterbewusstsein geschrieben haben, denn ich kann mich nicht daran erinnern, verletzend oder beleidigend gewesen zu sein.

    Es ist wahr, ich habe meine Meinung über das momentane Leistungspotential einiger Nationalspielerinnen, erhebe aber nicht den Anspruch, dass diese auch unbedingt stimmen müssen oder erwarte Zustimmung von allen Seiten. Ich sehe auch keine Unsachlichkeit in meinen Beiträgen. Gerade in den Antworten an Herrn Prinz kann, man – wenn man denn will – eine Menge Respekt für die grossartige Karriere seiner Tochter ableiten.

    Einigen scheint das aber nicht ins das klassische Schwarz/Weiss Bild zu passen.

    mrx und Christian verpassen mir hier das Image des „Einzigen FF Experten“. Wo habe ich das denn behauptet? Ich habe ein Meinung und zu dieser stehe ich, das ist alles. Eine Meinung habt Ihr doch auch und kommuniziert sie hier. Aber bitte ohne jegliche Kritik, sonst wird man schnell zum Nestbeschmutzer? Come on…

    Ich mag diesen Sport sehr, habe Respekt vor allen Spielerinnen und vor Allem vor dem enormen Aufwand den die Mädels betreiben, ohne auch nur annähernd entsprechend dafür honoriert zu werden.

    Aber das Recht auf freie Meinungsäusserung lasse ich mir auch von Ihnen, Manfred, nicht nehmen.

    Darüber hinaus vermute ich mal ganz stark, das ich von den Betreibern dieser Seite schon einmal dezent darauf hingewiesen worden wäre, wenn ich mich ständig despektierlich, beleidigend und verletzend, unterhalb der Gürtellinie usw. verhalten hätte.

    Mit sportlichen Grüßen…

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  • Bianka sagt:

    Ich lese jetzt schon eine ganze Weile hier mit.Mir ist es relativ egal wer hier für irgend eine Spielerin Partei ergreift.Da es aber in diesem Beitrag um die Wahl zur Weltfußballerin des Jahres(2009!!)geht,kommt aus deutscher Sicht doch nun wirklich nur Inka Grings in Frage.Egal ob in Finnland oder in Duisburg,sie gibt immer alles für ihre Mannschaft.Ich habe dieses Jahr schon viele Spiele von ihr live verfolgt(auch das in Frankfurt) und kann somit guten Gewissens behaupten,daß Inka Grings keine eigensinnige Spielerin ist .Wer hat denn beide WM-Finaltore von Birgit Prinz vorbereitet?
    Man sollte schon sehr vorsichtig mit seinen Äusserungen sein,wenn es um den Charakter der Spielerinnen geht.

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  • eisbär sagt:

    @ Bianka

    ich gebe die völlig Recht. Inka Grings ist für die Mannschaft sehr viele Wege gegangen und sie als eigensinnig zu bezeichnen, kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es Situationen, in denen sie hätte besser abspielen sollen, als es alleine zu versuchen, aber das trifft auf jede Spielerin bzw. jeden Spieler zu.

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  • uwe sagt:

    Es geht bei der Wahl um die Saison 2008/2009 und da kann es aus Europas Sicht nur inka Grings sein.
    Alles andere wäre ein schlechter Witz.

    ZU B.P

    Die Saison 2008/2009 war für B.P. verletzungsmäßig ein absolutes Seuchenjahr.
    Auf grund dieser Tatsache war B.P. in der Saison 2008/2009 (um die geht es) sportlich gesehen nicht weltklasse (Expertenmeinungen hin oder her).

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  • Came sagt:

    Sehr geehrter Herr Schulz,

    Mich würde folgendes Intressieren:

    Sie sind der Meinung, dass die Charaktere nicht vergleichbar wären. Eine eigensinnige Inka Grings, ja – gar eine Egoistische Inka Grings, wäre mit einer mannschaftsdienlichen, passgenauen Birgit Prinz nicht vergleichbar.

    Ist das Ihre angedeute unparteiische, sachliche und sportliche Betrachtung – die nicht mal Dirk gewagt hat ? 😉

    Mit freundlichen Grüßen

    Came

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  • Manfred Schulz sagt:

    Hallo Dirk,

    Ihre Reaktion auf meinen Beitrag ist genau der Grund, weshalb ich nicht so viel Freude daran habe, hier mitzudiskutieren. Sie zeigt leider wieder das Muster, wie sie sich hier in ihren Beiträgen äußern. Eine Meinung ist doch eine persönliche Stellungnahme zu „etwas“. Natürlich kann man in einer Runde sitzen und jeder sagt einfach seine Meinung. Sie stehen dann alle nebeneinander. Wer das mag, warum nicht? Aber wenn das hier das Modell sein soll, dann bin ich hier am falschen Ort.
    Zu einem produktiven Meinungsaustausch, wie ich ihn mir hier in Womensoccer wünsche, gehören aber zwei Aspekte. Ein Gespräch oder eine Diskussion miteinander ist nach meine Auffassung nur sinnvoll, wenn man sich mit diesem „etwas“ – sei es eine Person oder ein Sachverhalt – näher befasst hat und dies dann in seinem Beitrag auch deutlich macht, nachdem oder bevor man seine Stellungnahme abgibt. Hier habe ich meine Zweifel, ob sie das zumindest in den von mir gelesenen Beiträgen tun. (Auch hier sage ich NICHT, dass sie GENERELL so sind!)
    Wenn Sie meinen letzten Satz wirklich gelesen hätten, geht es doch nicht um eine Beschneidung ihrer Meinungsfreiheit, sondern um ein Plädoyer für einen anderen Stil.
    In diesem Sinne würde ich auf verschiedene Stellungnahmen wie z.B. die von Bianca doch einmal auf das verweisen, was ich geschrieben habe. Da steht doch erstens nichts davon, dass Inka Grings generell eigensinnig und egoistisch ist. Ich habe gesagt: „bisweilen“ d.h. manchmal, gelegentlich. Sie kann also auch unmittelbar mannschaftsdienlich spielen. Zweitens bin ich der Meinung, dass eine Topstürmerin wie Inka Grings diesen Eigensinn und Mut braucht, um so erfolgreich Tore zu schießen wie sie es tut. Damit dient sie in der Regel dann auch der Mannschaft. Es gibt aber Situationen (man vergleiche dazu die 75. Minute in der 2. Halbzeit des Halbfinales gegen Norwegen), in denen sie es übertreibt und wo das im Interesse des Erfolgs der Mannschaft nicht so hilfreich ist. Eben so wie man Birgit Prinz bei der EM hin und wieder gewünscht hätte, eigensinniger und mutiger den Torabschluss zu suchen.

    Weiterhin viel Spaß

    Manfred

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Manfred Schulz
    Ihr Vergleich der beiden Spielerinnen Prinz und Grings, der mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten offenbart, ist für mich so nicht ganz nachvollziehbar! Beide Spielerinnen leben bzw. lebten von der selben Art und Weise der Zuspiele – steil in die Spitze, wobei sie den Vorteil ihrer hohen Grundschnelligkeit einbringen können. Damit meine ich schon, dass beide einen ähnlichen Typ von Angriffsspielerin verkörpern!
    Was Trickreichtum, Paß- und Flankengenauigkeit im Zusammenspiel anbetrifft, so haben auch hier Beide ein ähnliches Vermögen, das aber halt normalen Schwankungen unterworfen ist und im Verein besser funktioniert, da dort die Laufwege aufgrund konstanterer Mannschaftsbesetzung besser verinnerlicht sind.
    Mir war die einseitige Spielweise in der Mehrzahl der EM-Spiele der dt. Mannschaft, mit Ball teilweise aus der Verteidigung unter Umgehung des Mittelfeldes, zentral in die Spitze, echt nervig.
    Als dann im USA-Länderspiel dagegen die Bälle, besonders von Lira über die Aussenposition in den Strafraum gelangten, war deren Verwertung äußerst mangelhaft und teilweise blamabel, was auch zur Niederlage in diesem Prestigespiel merklich beitrug.
    Ich will damit sagen, dass eine weniger vom Gegner ausrechenbare Spielweise, unserer Nationalmannschaft gut zu Gesicht stehen würde und meine damit ein Spiel, welches die gesamte Breite des Spielfeldes ausnutzt und nicht nur auf die Individualität einer Spielerin zugeschnitten ist! Spielerinnen mit nachweislich ausreichendem Potenzial für einen Stammplatz sitzen leider häufig auf der Bank und bekommen nur wenige Einsatzchancen mit geringen Profilierungsmöglichkeiten und zwar in Spielen, wo es angeblich um nichts mehr geht.

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  • Dirk sagt:

    Hallo Manfred,

    danke für die Antwort.

    Ich glaube, dass wir gar nicht so weit auseinander sind. Ich habe Ihren Beitrag durchaus gelesen, bevor ich darauf geantwortet habe, dessen können Sie sich schon sicher sein 🙂

    Bisweilen gewinne ich jedoch den Eindruck, dass von manchen hier jede Form von Kritik gleichbedeutend mit Respektlosigkeit ist. Dies ist aber nicht der Fall und daher muss es einfach auch erlaubt sein, gewisse Dinge kritisch sehen zu dürfen, ohne dass der Kritisierte gleich zu „weinen“ anfängt. Es tut mir leid, dass Herr Prinz sich verletzt fühlt, aber bitte, hätte ich den Wunsch gehabt, seine Tochter beleidigen oder verletzen zu wollen, hätte sich dies sicherlich anders angehört. Ich bin der Meinung, dass sie nicht mehr den gleichen sportlichen Wert hat, wie noch vor ein paar Jahren. Dazu stehe ich und das ist dann verletzend? Da ist vielleicht etwas zu viel Sentimentlität im Spiel?

    Ich freue mich darüber, dass wir es dennoch immer schaffen, zivilisiert miteinander umzugehen. Dass man nicht immer einer Meinung ist gehört dazu und macht den Besuch hier eben auch immer wieder reizvoll.

    Nur hier die Buhmannrolle einzunehmen, nur weil ich nicht mehr bereit bin, eine hochverdiente Spielerin zu glorifizieren, dagegen werde ich mich – weiterhin sachlich – wehren.

    Übrigens, ich bin ganz Ihrer Meinung, als Stürmer braucht man auch eine gewisse Portion Egoismus, um seine Stärken voll und ganz zum Tragen bringen zu können 🙂

    liebe Grüße

    Dirk

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  • Manfred Schulz sagt:

    Hallo Schenschtschina Futbolista, hallo Dirk,

    leider ist diese Diskusission hier nicht meine Hauptbeschäftigung, deshalb kann ich darauf nicht näher antworten. Ich möchte aber sagen, dass ich beide vom Stil her überaus erfreulich finde und speziell den von Schenschtschina Futbolista interessant und diskussionwürdig – wirklich würdig zu diskutieren.
    So finde ich vielleicht doch noch Gefallen daran,mich hier weiterhin zu beteiligen.

    Einen schönen Tag

    Manfred

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  • Stefan sagt:

    @SchentschinaFutbolista: Sehr interessanter Name 🙂 Vy iz Rossii?

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  • laasee sagt:

    The English website „fairgame“ (fgmag.com) is holding a fans vote. They believe that Birgit Prinz and Cristiane have no chance and have excluded those two names from their poll. Ouch!!

    At the moment Kelly leads with 44%, then Inka with 30%, then Marta with 26%.

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  • Stefan sagt:

    Prikol’no 🙂 Otkuda znaesh‘ russkij? Uchish’sja, chto li?

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  • Markus Juchem sagt:

    @Stefan und Schenschtschina Futbolista: Bitte kehrt doch wieder zur deutschen Sprache zurück, damit wir hier alle folgen können. :-)Alles andere bitte auf privater Ebene, auf Wunsch kann ich gerne Kontakt herstellen.

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  • Stefan sagt:

    Nein, kein Problem, Herr Juchem 😉
    Ja, wäre ganz nett, wenn Du den Kontakt herstellen könntest…sofern der andere Teilnehmer einverstanden ist 🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich lass mich gern überraschen!:-)

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  • Christian sagt:

    Zitat laasse:<>
    Die Fragestellung lautet:
    „Who will win FIFA World Player of the Year (we have written off the other two shortlisted)?
    Inka Grings
    Kelly Smith
    Marta“
    Wenn mich meine Englischkenntnisse nicht täuschen, so werden die Fans nicht danach befragt, wen sie zur Weltfußballerin küren würden, sondern zu welchen Gunsten das Mehrheitsvotum der Trainer und Spielführerinnen ausfallen wird.

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  • laasee sagt:

    Hi Christian

    Est ist gerade eine Fan Poll fur die website.

    Ich denke, dass sie BP und Cristiane ausschlossen, weil sie glaubten, jene zwei keine wahrscheinlichkeit hatte.

    Es wurder besser gewesen sein alle 5 namen auf der abstimmung zu haben.

    Jetzt its es – Kelly 38%, Inka 37%, Marta 25%.

    (traurig fur meine schlechten Deutschen)

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  • Steffen sagt:

    Ich wäre schon zufrieden, wenn es diese Reihenfolge wäre. Kelly Smith hätte es auch verdient, wenngleich Inka in diesem Jahr stärker war, aber Hauptsache nicht schon wieder Marta. Das wäre dann nämlich ein Armutszeugnis für die Wahl. Denn wenn man mal zu den Männern schaut, dann ist es meistens so, dass am Ende derjenige vorne steht, der nicht nur überragend Fussball gespielt hat (das können viele), sondern wo auch die Mannschaft davon profitiert hat und was gewonnen hat, z.B. Champions League, WM oder EM. Und da wird’s bei der guten Marta eng, sie macht gern auf Unterhaltung, und dann am Ende des Tages, hat ihre Mannschaft wieder nichts gewonnen. Und vor allem international, abgesehen vom Women’s Cup von vor 5 Jahren mit Umea, hat sie noch überhaupt nichts gerissen, immer nur Ebbe angesagt bei ihr. Z.b. C. Ronaldo (für mich einer der schlechtesten Fussballer überhaupt, der Weltfussballer wurde, da hat Real Madrid für mich mal wieder ins Klo gegriffen, oder wollen die wieder hauptsächlich ihre mit bwin verseuchten Verbrechertrikots loswerden, bei Beckham hat’s ja auch geklappt, der konnte auch nicht Fussball spielen, nur Freistöße, aber wenigstens hat er beim Freistoß die Beine nicht so breit gemacht wie C. Ronaldo) hätte die Wahl im letzten Jahr schon gegen Messi verloren, wenn Manchester United nicht die Champions League gewonnen hätte. Und in diesem Jahr das gleiche, Messi gewinnt, und er hat auch die Champions League gewonnen. Aber was nicht passieren wird, ist, dass Messi 4 Mal in Folge gewinnt, daran sieht man, dass da noch Welten dazwischen liegen.

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