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DFB-Pokal: Viertelfinalknüller Potsdam gegen Frankfurt

Von am 22. November 2009 – 8.52 Uhr

In der vergangenen Saison verfolgte Meister 1. FFC Turbine Potsdam das Losglück bis ins Finale. Doch diesmal wartet bereits im Viertelfinale ein schwerer Brocken.

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Am Sonntag, 20. Dezember, empfängt Turbine im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion den 1. FFC Frankfurt. „Da hatten wir das Losglück nicht gerade auf unserer Seite. Das einzig Positive ist, dass wir zu Hause spielen“, meint Turbine-Trainer Bernd Schröder.

Turbine diesmal ohne Losglück
„Wir hatten jetzt zwei Mal einen relativ leichten Gegner im Pokal, da ist das jetzige Los wohl ein gewisser Gerechtigkeitsausgleich“, räumte er ein. Und auch in der vergangenen Saison spazierte das Team dank Losglück bis ins Finale. Bereits heute treffen die beiden Teams am neunten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga im „Karli“ aufeinander. Zumindest ein erster Fingerzeig, wie die Kräfteverhältnisse in rund einem Monat aussehen könnten.

Jena will Wolfsburg ärgern
In einem zweiten reinen Erstligaduell empfängt der VfL Wolfsburg den FF USV Jena. Gäste-Trainerin Heidi Vater meint: „In der vergangenen Saison haben wir gegen Wolfsburg nicht gut ausgesehen. Aber vielleicht wird das im Pokal dann anders laufen.“ Auch diese beiden Bundesligisten können sich bereits im Vorfeld der Pokalpartie beschnuppern, am Sonntag, 29. November, misst man sich bereits in der Bundesliga in Wolfsburg.

Duisburg will Köln nicht unterschätzen
Ein attraktives Los bescherte WM-Botschafterin Shary Reeves auch dem 1. FC Köln. Der empfängt den amtierenden Titelträger FCR 2001 Duisburg. Duisburgs Trainerin Martina Voss-Tecklenburg erklärte: „Eine hochinteressante und sicher auch spannende Partie; nach dem Spiel in Leverkusen wird meine Mannschaft die Kölnerinnen nicht unterschätzen; und unser Ziel kann auch hier nur ein Sieg sein – wir wollen schließlich zum Finale zurück in die Domstadt.“

Wiedersehen mit Sonja Fuss
Vor allem für die ehemalige Duisburgerin Sonja Fuss ist die Partie ein besonderes Highlight. „Duisburg ist natürlich klarer Favorit, doch wer ins Endspiel will, der muss auch solche Gegner schlagen können“, so Fuss, die glaubt: „Wenn wir einen besonders guten Tag haben und Duisburg eher nicht, dann ist gewiss auch etwas möglich.“

Lösbare Aufgabe für Essen
In einem weiteren Duell zwischen erster und zweiter Frauenfußball-Bundesliga empfängt die SG Essen-Schönebeck den FSV Gütersloh 2009. Dabei gehen die Essenerinnen als klarer Favorit in die Partie, Trainer Ralf Agolli  bekam seinen Wunschgegner zugelost. Doch Gütersloh zeigte im Achtelfinale beim 5:1-Auswärtserfolg gegen Werder Bremen, dass man auch auf fremden Plätzen nicht zu unterschätzen ist.

DFB-Pokal-Viertelfinale (20. Dezember) im Überblick:

1. FFC Turbine Potsdam – 1. FFC Frankfurt
VfL Wolfsburg – FF USV Jena
1. FC Köln – FCR Duisburg
SG Essen-Schönebeck – FSV Gütersloh 2009

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.